COMPACT on Tour (V): „Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen“

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Hamed Abdel-Samad ist Deutschlands schärfster Islamkritiker und lebt deshalb seit Jahren unter Polizeischutz. Bei der Abendveranstaltung am vergangenen Donnerstag zur Vorstellung seines Buches „Ist der Islam noch zu retten?“ in Rüdersdorf bei Berlin, organisiert von der Alternative für Deutschland (AfD), gab es von ihm erneut leise, aber umso deutlichere Worte.

(Die ersten Ausgaben des Formats COMPACT on Tour finden Sie hier: 1, 2, 3, 4)

Der Moderator des Abends, Samuel Schirmbeck, lange Jahre Reporter für die ARD in Algerien, stellt den Star des Abends Hamed Abdel-Samad als einen „arabischen Voltaire“ vor – wie passend, engagiert sich der bei Kairo geborene Buchautor und vielgereiste Akademiker doch ebenso für die Aufklärung der Muslime weltweit, wie es Voltaire vor der französischen Revolution für seine Landsleute und die europäische Intelligenzia tat. Beide verbindet, dass sie die geistige Rebellion gegen eine verkrustete, reaktionäre Obrigkeit in die Köpfe breiter Bevölkerungsschichten zu tragen versuchen – und beide begeben sich bei diesem Versuch in größte Gefahr.

Mit seiner unermüdlichen Arbeit für den innerislamischen Reformprozess hat sich Abdel-Samad viele Feinde gemacht, solche, die ihn als Ketzer und Nestbeschmutzer verteufeln und solche, die ihm verkappten Rassismus oder gar Rechtspopulismus vorwerfen. Letztere Kritiker sind überwiegend plan- und orientierungslose Linke, die jede berechtigte Anklage des Islam und seiner Schattenseiten selbst dann nicht ertragen wollen, wenn sie von jemandem geäußert wird, der selbst Muslim war, dem Milieu islamischer Zwangsfrömmelei nur knapp entkam und der dem muslimischen Fundamentalismus ehemals linke Werte wie Emanzipation, Aufklärung und liberale Frauenrechte entgegenzusetzen versucht.

Auch wenn die Zuschauerzahl an diesem Abend überschaubar blieb: gelohnt hat es sich trotzdem!

Ist Europa noch zu retten?

Die zentrale Frage des Abends lautete nicht „Ist der Islam noch zu retten?“, obwohl der Titel des vorgestellten Buches und die Veranstaltungseinladung dies vermuten ließ. Nein, um eine Rettung des Islam geht es Abdel-Samad nach eigener Aussage nicht. Viel eher schon fragt er sich, ob Europa noch zu retten sei, der Kontinent also, in dem er selbst Zuflucht gefunden und wo er echte Freiheit kennen gelernt hat. Seine Antwort auf diese Frage lässt kaum noch Raum für Optimismus, obwohl der Autor in seinen Ausführungen weder zum Fatalismus neigt, noch die wenigen Lichtblicke verschweigt, die Anlass zur Hoffnung geben. „Der Islam ist immun gegen alle Reformversuche“ – so lautet einer der zentralen Kritikpunkte des 45-jährigen Ägypters. Die Unantastbarkeit der „heiligen Schrift“ und des Propheten Mohammed etwa stehe dem Reformprozess wie eine undurchdringliche Mauer im Weg. Hinzu komme die permanente und nicht selten gewalttätige Diskursverhinderung, die vor allem von in Deutschland hofierten Islamverbänden und islamischen Gelehrten ausgehe. Statt offenen Debatten gebe es Drohungen, Erpressungen, Fatwen.

Eine weitere zentrale These zur Reformproblematik – und Abdel-Samad hat im Lutherjahr 2017 sage und schreibe 95 solcher Thesen verfasst – lautet: „Solange die Scharia als Herzstück des islamischen Glaubens gilt, gibt es keine Chance auf eine Reform.“ Alle Versuche windiger islamischer Rechtsverdreher, die Scharia als kompatibel mit Demokratie, Freiheit und deutschem Grundgesetz zu bezeichnen, seien Teil der immergleichen, zerstörerischen Apologetik, die Reformen im Sinne einer tiefgreifenden und richtungsweisenden Modernisierung des Glaubens verhindern sollen.

Eines von vielen Büchern, die Hamed Abdel-Samad über die „Religion des Friedens“ und seinen Propheten geschrieben hat. Unter Fundamentalisten ist der Autor vogelfrei… Bild: COMPACT

Ist die Lage deshalb hoffnungslos? Gibt es keine Aussicht auf eine positive Entwicklung? Doch, sagt Abdel-Samad und nennt die zwei Anker seines Optimismus: Europa und die Jugend. Ohne ein Europa, das sich seiner Werte und Kultur bewusst bleibt und die Freiheit ohne wenn und aber verteidigt, wird es ebensowenig gehen wie ohne die muslimische Jugend in Europa und der arabischen Welt. Diese nämlich sei bereits in einem schleichenden Emanzipationsprozess begriffen, lehne sich immer stärker gegen die fortschritts- und freiheitsfeindliche Ideologie ihrer Eltern und ihrer Heimatländer auf. Eine Tatsache, die leicht übersehen werden kann, wenn man die Rückschläge des arabischen Frühlings und die scheinbare unaufhaltsame Ausbreitung des Salafismus und Islamismus in verschiedenen Weltgegenden betrachte. Abdel-Samad macht aber deutlich, dass der Wunsch der jungen Leute nach Freiheit und Selbstbestimmung wachse und überall mit einer Emanzipation vom Islam einhergehe. Das wiederum führe aber gleichzeitig dazu, dass die Radikalen umso verbissener (und gewaltsamer) gegen Abtrünnige und Ungläubige zu Felde ziehen – sie kämpfen „ihren Endkampf“, so Abdel-Samad.

Den guten Muslimen die Hand reichen!

Aufgabe der deutschen Gesellschaft müsse es sein, diese Fanatiker zu isolieren, was allerdings nur dann machbar sei, wenn die Wühlarbeit der deutschen Islamverbände nicht weiter von Staat, Medien und Kirchen unterstützt werde. Den sogenannten „Krawatten-Islamisten“, die sich auf allen Ebenen der Gesellschaft eingenistet haben, müsse Einhalt geboten werden. Dabei gehe es nicht alleine darum, die Islamisierung Europas (in Form einer Unterwerfung durch falsche Toleranz) zu verhindern, sondern auch und vor allem um die Befreiung solcher Muslime, die dem Würgegriff ihrer reaktionären Einpeitscher entkommen wollen. Die Hürden für eine Ausstieg aus der islamischen Parallelwelt müssten soweit wie möglich abgesenkt werden.

Auch deshalb dürfe es in Deutschland keine Hofierung, Finanzierung oder sonstige Unterstützung von islamischen Verbänden geben, die sich anmaßen, für die Gesamtheit der Muslime zu sprechen – und diese damit Bevormunden. Die große Zahl liberaler Muslime hierzulande, die keine politischen Ambitionen haben, also eher einen „Folklore-Islam“ leben, würden, so glaubt Abdel-Samad, die besten Verbündeten im Kampf um einen reformierten Islam abgeben und wären sogar bereit, für die Erhaltung unserer Freiheit zu kämpfen – und zwar gegen die Salafisten und Mullahs, die heute auf unseren Straßen und Hinterhöfen Politik machen…

Abdel-Samads aktuelles Buh verfasste er als Streitgespräch mit seinem Widersacher Mouhanad Khourchide. Bild: COMPACT

Zeitweise meint man jedoch auch bei Abdel-Samad die Resignation über die Zustände herauszuhören. Seine Ausführungen über die bereits in Deutschland und Europa entstandenen Parallelgesellschaften sind düster. Manchmal habe er gar „das Gefühl, dass es bereits zu spät ist“, der schleichende Prozess der Ghettoisierung eine Eigendynamik entwickelt hat, die nur noch mit wirklich harten Eingriffen aufzuhalten sein dürfte. Dabei spricht er dezidiert auch von der Verbannung islamischer Organisationen aus dem gesellschaftlichen Leben und der Zerschlagung der islamistischen Infrastruktur, die derzeit besonders im Zusammenhang mit der Unterwanderung der deutschen Sicherheitsbehörden durch arabische Großfamilien zum Thema geworden ist. Wir leben heute in einer „Zeit der Inkubation“, so der Buchautor. Das ganze Ausmaß der Probleme werde sich erst nach und nach offenbaren. Zu rechnen sei mit einer „Welle der Gewalt“, vielleicht sogar mit einem „Bürgerkrieg“. Das „Wachsen der kriminellen Strukturen“ sei bedingt durch die Zuwanderung und die Perspektivlosigkeit der Zugereisten praktisch vorprogrammiert. Kriminelle Clans, die sich unter anderem bei der Flüchtlingskrise (zum Teil auf Kosten des Steuerzahlers) eine goldene Nase mit der Vermietung von Flüchtlingsunterkünften verdient haben, stehen bereit, um die Zuwanderer in ihre Unterwelt zu „integrieren“.

Wer räumt auf?

Angesprochen auf konkrete Lösungsansätze wiederholt Abdel-Samad immer wieder einen Satz, der es in sich hat: „Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen.“ Schaut man nach Duisburg-Marxloh, nach Dortmund oder Berlin, wo die islamische Parallelwelt bereits in ihr Endstadium gekommen ist, lässt sich leicht einsehen, was mit diesem Satz gemeint sein könnte. Wer aber, so fragt man sich, soll den Mut aufbringen, diese „Maßnahmen“ durchzusetzen? Von Jamaika – einer Regierung aus Weiter-So-Fraktion und Multikulti-Träumern – erwartet Abdel-Samad wenig bis gar nichts. Nötig wäre zuerst einmal eine politische Haltung, die sagt: „Wir räumen auf!“ Bei Staatsorganen wie der Justiz, der Polizei und dem Militär, die für die Sicherheit der Bevölkerung essentiell sind, dürfe es keine Kompromisse geben, so Abdel-Samad.

Das „Märchen von der Integration“ zerfalle derzeit in alle Einzelteile. Besonders der Skandal um Migranten bei der Polizei habe gezeigt, dass selbst solche Zuwanderer, die zu den Hoffnungsträgern gehören müssten, weil sie zumindest einen Schulabschluss vorweisen können, keinen Grund zum Optimismus bieten. Die Zustände an der Polizeiakademie beweisen dies eindrücklich: Die Integrationswunder versagen auf ganzer Linie. Das Problem fange dabei schon in den Schulen an, wo man „die Leute durchwinke“, ihnen einen Bonus gebe, nur weil sie Ausländer sind. Da heißt es dann: „Ok, die sind halt so“. Die „Spirale des Schweigens“ dreht sich weiter, Erwartungshaltungen werden gesenkt, damit auch solche den Abschluss schaffen, die eigentlich durchfallen müssten. Damit ist das Problem jedoch nicht gelöst, sondern nur verschoben. Diese Leute wandern in die Gesellschaft, in den Arbeitsmarkt, in die Schulen und Behörden – mit nicht kalkulierbaren Folgen.

Auch nach der Veröffentlichung dieses Bestsellers wurde Hamed Abdel-Samad mit dem Tode bedroht. Bild: COMPACT

Zum Abschluss des Abends, der auch mich gefesselt und nachdenklich gemacht hat, wurden aus den Zuschauerreihen noch einige Fragen an den Referenten gestellt, die der geduldig und klug beantwortete. Auch der Autor dieses Artikels konnte konnte im Namen von COMPACT eine Frage aufwerfen. Meine Frage im Wortlaut: „Herr Abdel-Samad, Ihr Vortrag hat gezeigt, dass der Islam nicht wirklich zu retten ist. Sie selbst haben ja erklärt, dass es Ihnen darum auch gar nicht gegangen ist, als Sie gemeinsam mit Mouhanad Kourchide das Buch schrieben. Es hätte wohl aus Ihrer Sicht auch den Titel „Ist Europa noch zu retten?“ tragen können. Besteht die Rettung Europas also in der langsamen Abschaffung des Islam beziehungsweise in der Emanzipation der jungen Leute vom Islam – und wenn ja, wie soll das gehen? In welcher Form soll der Islam „überleben“, wenn dieser Emanzipationsprozess abgeschlossen ist?“

Der Eindruck, den ich aus Abdel-Samads Vortrag gewann war der, dass es für die Muslime weltweit wohl das Beste sei, wenn sie sich langsam vom Islam befreien würden. Leider fiel die Antwort des Befragten für meine Begriffe etwas kryptisch aus. Gerne hätte ich von Ihm gehört, welche Zukunft der Islam noch haben könnte, wenn der von ihm geforderte Reformprozess abgeschlossen ist – und welche Form der Glaube dann annehmen würde, doch seine Antwort blieb vage, konzentrierte sich eher auf die Veränderung der Debatte um den Islam und auf die Hoffnung, dass sich die Fronten nicht weiter verhärten.

Mit gemischten Gefühlen verließ ich den Saal und dachte auf der einstündigen Autobahnfahrt in Richtung Heimat noch viel über seine Worte nach. Zum Schluss hatte Abdel-Samad einen wichtigen Satz gesagt: Einerseits müsse man – vor allem im Sinne der „guten Muslime“ – hart und konsequent gegen die Islamisierer in Deutschland vorgehen, andererseits müsse das links-liberale Herrschaftsmilieu in Deutschland eine sinnvolle Debatte auch zulassen, statt jeden als „Nazi“ oder „Rassisten“ zu verteufeln, der sich diesem Thema nähert. Zu guter Letzt dürfe auch der platte Rassismus gegen Ausländer und die generelle Ablehnung von Muslimen, die laut Abdel-Samad in Teilen der Gesellschaft immer noch verbreitet sind, nicht mehr toleriert werden, um die Muslime nicht zu verprellen, die sich – zum Teil unter größtem Risiko – für unsere liberale Lebensweise einsetzen.

Offene Fragen, die Antworten brauchen

Die Problemkonstellation ist komplex, Abdel-Samads Schilderung umsichtig und differenziert. Doch einige Fragen gehen mir nicht mehr aus dem Kopf: Wie genau soll die von Abdel-Samad geforderte „harte Hand“ gegen die Islamisierung politisch umgesetzt werden und in der Bevölkerung (auch unter den genannten braven Muslimen) Unterstützung finden, wenn schon die AfD für ihre sachliche Kritik am Islam gesamtgesellschaftlich, politisch und medial verteufelt wird? Razzien gegen Araber-Clans in Berlin? Zwangsabschiebungen? Moscheeschließungen? Sie alle haben wohl genau wie ich die Schlagzeilen schon im Kopf. Die Lügenpresse würde solche Maßnahmen zu Pogromen hochschreiben…

Wie kann es gelingen, dass ein derartiger politischer Vorstoß – ganz im Sinne Abdel-Samads – auch als Befreiung der liberalen Muslime vor ihren Scharia-besoffenen Peinigern verstanden wird? Und wo sind eigentlich diese vielen modernen, aufgeklärten Muslime, wenn es darum geht, die von Abdel-Samad, der AfD oder von COMPACT geäußerte Islam-Kritik zu unterstützen? Wo sind die Massenproteste dieser Muslime gegen die Anmaßungen der Islamverbände und gegen Erdogan? Solange Deutsche Einigkeit und Recht und Freiheit für ihr Vaterland fordern und gegen die Islamisierung kämpfen, die ganz offensichtlich von oberster Stelle gewünscht ist, wird man sie immer als „rechtsextrem“ oder „rassistisch“ verunglimpfen. Wann darf mit der massenhaften Unterstützung der liberalen Muslime für diese Bewegung gerechnet werden? Wann werden Tausende solcher Muslime bei PEGIDA mitlaufen oder die AfD wählen? Oder ist das alles zu viel verlangt? Abdel-Samad hat Recht wenn er sagt: Erst muss sich die Debattenkultur verändern, wieder ehrlich miteinander geredet werden. Doch hat Deutschland die Zeit, um darauf zu warten? Wir leben in einer Zeit, in der selbst die einfache Forderung nach der rigorosen Durchsetzung des Rechts als blanker Rassismus bezeichnet wird, in der Muslime in großer Zahl Grüne und SPD wählen bzw. mit der Antifa gegen die AfD marschieren. Wie, so würde ich gerne wissen, kann geschehen, was Abdel-Samad wünscht: Dass die radikalen Isoliert werden und die guten Muslime mit den patriotischen Deutschen Hand in Hand gehen?

COMPACT-Magazin hat sich bereits vor einiger Zeit in der Spezialausgabe Islam — Gefahr für Europa mit der ganzen Komplexität des Problems befasst: Was lehrt der Koran wirklich? Wie weit sind die Parallelgesellschaften bereits gewachsen? Was motiviert Terroristen? Was tut die Regierung – und wie kommen wir aus diesem Dilemma wieder heraus? Ein Kompendium, das aktueller nicht sein könnte und Ihnen elementares Grundwissen vermittelt – hier bestellen.

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Über den Autor

Marc Dassen

Marc Dassen wurde im Wendejahr 1989 geboren und hat Anfang 2015 sein Studium der Geschichte und Philosophie in Aachen mit dem Bachelor-Grad abgeschlossen. Seither arbeitet er als Redakteur für COMPACT.

26 Kommentare

  1. Das eigendliche Problem mit dem Monotheismus ist, daß er interlektuell so einfach ist! D.h. er kommt Leuten, die sich nicht mit aufwändigen Gedankengängen und Philosophie beschäftogen möchten sehr weit entgegen. Dabei ist der Islam, weil 600 Jahre jünger, noch sehr konsequent monotheistischer, als das Christentum. Und die meisten "Erneuerer" hatten das Christentum ja gerade da "gepackt" wo es Bräuche der Vorläuferreligionen, die Polytheistisch waren, übernommen und / oder adaptiert hatte.
    Interessant ist dazu die Feststellung, die Historiker getroffen haben, daß die Menschheit in der Bronzezeit am interligentesten war und auch die alten Kulturen hoch angefangen hatten und dann auf dem absteigenden Ast waren. Wenn man die heutige Jugend mit der vor dem WK I vergleicht, kann man den Unterschied sogar in einem (heutigen) Menschenalter gut sehen.
    Kein Wunder, daß der Islam immer besser angenommen wird und immer weniger Leute ihn modernisieren, =verkomplizieren wollen.

    • 2.Die heute so als Fortschritt gepriesene Technik, wird eher dazu benutzt um die Menschen abzulenken und zu beschäftigen – eben nicht um sich komplizierte Gedanken zu machen! In der Bronzezeit mit ihrer kurzen Lebenserwartung war der Anteil bildungsresistenter Menschen entsprechend klein, weil diese unter den damaligen Voraussetzungen nicht alt geworden sind.
      In allen späteren Epochen hat diese Schicht immer mehr von ihrem zahlreichen Nachwuchs am Leben erhalten, während die Interligenzia zunehmend ihren Nachwuchs reduziert hat. So fanden interlektuell einfache Religionen immer eher mehr Anhänger und gewannen durch die Macht der Zahl. Monotheismus hat sich da durchgesetzt, wo die Interligenzia ausgestorben ist, wie das Patriziat der Römer im späten Reich und plötzlich die Nachfrage nach einer einfachen Religion da war. Nichtseßhafte Völker waren – möglicherweise – Monotheisten. Mit der Seßhaftigkeit und der Zivilisation kam der Polytheismus – aber in den letzten 2000 J. ist das Umgekehrte Fortschritt?

      • 3. Irgendwann aber haben die Herrschenden (Eliten) festgestellt, daß sie (auch noch) leichter über große Massen herrschen können und diese besser maipulieren und ausbeuten können, wenn sie ihnen die einfache Religion geben und diese steuern!
        Dies ist ein Unterschied der Interligenz, der Schichten, existiert seit der Steinzeit und hat mit Rassen und Rassismus nichts zu tun. Das gibt es mehr oder weniger überall.
        Im 18.Jh. waren manche Herrscher, z.B. Friedrich v.Preussen, daran interessiert, das Niveau des ganzen Volkes zu heben. In dieser Zeit fand die Aufklärung statt. Heute ist die Obrigkeit eher am Gegenteil interessiert – deswegen ist ihr der Islam angenehmer als das aufgeklärte – und von daher inzwischen vielerorts nicht mehr ernstgenommene – Christentum! Mit Gott kann man heute kaum noch Leuten drohen – mit Allah schon!

  2. Ich war heute mit meinem Hund am See. Dort saßen drei dieser Kotzbrocken auf einer Bank.
    Einer der drei sah mich und sofort musterte er mich mit einem Aggressiven Blick.
    Ich erwiderte diesen Bilck und bin 20 m weiter stehen geblieben und habe in gemustert, ob er vieleicht kommt.
    Er kam nicht. Andere Leute waren nicht da.
    Auf dem Rückweg das gleiche Spiel.
    Leider kamen zwei Hundebesitzer, die das Spiel störten.
    Es wäre mir eine große Freude gewesen, wenn er gekommen wäre. Ich hätte ihm einen gebührenden Empfang bereitet.
    Irgendwie muss er gerochen haben, das ich bis oben hin satt bin.
    Vieleicht beim nächsten mal.
    Morgen gehe ich wieder meinen Hund ausführen.

    • linker Schlechtmensch am

      Herr Nachdenken, Deutschland braucht Menschen wie sie. Machen sie weiter so und sie werden es, mit klaren Blicke, perfektionieren diese werten Herrschaften in Massen "kommen" zu lassen…

  3. Herbert Weiss am

    Bei allem Verständnis für eine generelle Ablehnung des Islams – was wäre die Alternative zu einer differenzierten Betrachtung? Ein totales Verbot dieser Religion, wie es einige Scharfmacher fordern? Nur mit einem aufwendigen Überwachungsapparat – ärger als die Stasi – könnte man ein Weitermachen der Radikalinskis im Untergrund erheblich einschränken. Völlig verhindern könnte man dies nicht.

    So aber wissen unsere Schlapphüte wenigstens ungefähr, wo sie diese Finsterlinge suchen müssen. Es bedarf vielmehr eines breiten Bündnisses der Vernünftigen, welches die Dissidenten und Gemäßigten wie Hamed Abdel-Samad einbezieht, ebenso die links und in der Mitte stehenden Realisten, die sich die notwendige Wachsamkeit gegenüber den Ultras bewahrt haben.

  4. Der Artikel ist sehr gut und differenziert verfasst, ohne irgend etwas zu beschönigen. Denn dass die moderaten Muslime sich zur AfD oder gar Pegida bekennen würden, dürfte wohl mehr oder weniger ausgeschlossen sein. Und dass wir vor einer äußerst schwierigen Entwicklung stehen, wurde ja im "Islamisierungskomplott" auch schon sehr eindeutig dargestellt.

  5. 2015 gab es in München (Münchner Kammerspiele) sogar eine

    2. INTERNATIONALE SCHLEPPER- & SCHLEUSERTAGUNG

    Die Fachtagung weltweit agierender Fluchthilfe-Organisationen vergab zum ersten Mal die «Goldene Lisa» an innovative Schlepper- und Schleuser-Unternehmungen. Für diese Tagung wurden finanziellen Fördermittel aus öffentlichen Geldern zur Verfügung gestellt.

    Wichtigstes Tagungsziel war die Image-Aufwertung sowie die damit einhergehende Neubewertung der DIENSTLEISTUNGEN von Schleppen und Schleusen sowie die PRAXIS – Fluchthilfe konkret: Praktiken, Preise, Personal, Qualifizierung und Qualitätsmanagement.

    Lt. Aussagen der Veranstalter handelte es sich bei der „2. Internationalen Schlepper- und Schleusertagung“ um ein satirisches Kunstprojekt. – (Dies ist jedoch eine beliebte Masche, eine Ideologie als "Satire" zu bezeichnen, um unbehelligt und straffrei eine Agenda verfolgen zu können.)

    (aus "Islamisierungskomplott" Teil 4 von Wolfgang Eggert)

  6. Sicherheitshalber habe ich mich schon über die Möglichkeiten der Umsiedlung nach Zentraleuropa informiert, bevor ich vom Muezzin geweckt werde.

  7. Kein einziger echter Moslem kann von sich behaupten, er sei freiwillig dem Islam beigetreten, weil jedes im islamischen Herrschaftsbereich geborene Kind automatisch Moslem ist, ob es will oder nicht.

    Der Islam ist archaische Staatslehre, also Dogma, verkleidet als Religion. Eine Täuschung also.

    Dieser Betrug ist notwendig, um den entsprechenden Untertanengeist von Kindheit an mittels Gehirnwäsche unablässig zu trainieren. Mittels pausenloser Gebete entsteht ein gehirngewaschener menschlicher Angstkomplex. Was soll daran reformierbar sein?

    Und wer betet, denkt nur an die Strafe im Diesseits und Lohn im Jenseits, aber nicht an Revolution. Anders ist Volkes Unterwürfigkeit für die moslemischen Herrscher nicht zu erreichen.

    Von derart unterwürfigen Angstkomplexen träumen wohl auch die heimlichen Herrscher des Abendlandes. Warum sonst wollen sie das Abendland islamisieren? Warum?

    Demokratisches Intermezzo zwischen dem christlichen dem islamischen Fundamentalismus? Ist das die Dialektik?

  8. Verschont mich bloß diesem Gatekeeper Hamed Abdel-Samad.

    Wenn dieser Möchtegern Martin Luther den Islam wirklich retten wollte (und wenn nur im Traum) sollte er bei seinen eigenen Leuten anfangen. In dem von ihnen schwer geplagten Deutschland gibts Millionen davon und in seinem eigenen Land auch.

    Wie andere sogenannte Intellektuelle aus dem Morgenland, zieht er lieber bei den Christen ein. Da kann er sich so wunderbar einmalig, heldenhaft, mutig, klug und moralisch vorkommen und wird obendrauf noch bewundert und gefeiert. So reist er beschuetzt von besorgten Buergern in deutschen Landen herum, wird seine Bücher los, und sichert seine Karriere.

    Anstatt ihre Energie und Zeit mit Islam und Islamisten zu verschwenden, sollten sich die Deutschen lieber näher mit der Rettung ihres eigenen Glauben und Landes befassen. Wie gut geht es den Deutschen denn seit man begonnen hat Christ aus Land, Leben, Gesellschaft, Familie (und auch Kirche) zu verbannen?

  9. Das er kaum in Talk – Sendungen zu sehen ist, ist ja klar. Es soll und darf keine Aufklärung geben. Bei den Talk Shows geht es immer nach dem gleichen Muster zu und das Publikum ist auch ausgewählt. Aber der gute Fernsehzuschauer denkt, er wird auf dem Laufenden gehalten und freut sich wie Bolle auf diese Sendungen , wie eben auf die Lindenstraße, wo auch merklich gegendert wird, und den Tatort. Und dann ist das Wochenende rum und es geht wieder in das Hamsterrad.

  10. Auch nur ein Infiltrant.Um solche abtrünnigen Kerle zu beschützen, gibt es offenbar genügend Polizei und Steuergelder. Man sollte ihn den Islamisten übergeben.

      • Mit Ihrer Aussage:

        "Man sollte ihn den Islamisten übergeben."

        erinnern Sie mich an die Stalin-Zeit, die Andersdenkende exekutierte!

        Die Antifa würde auch, wenn sie könnte…!

  11. Koran und Islam – Das Ende unserer deutschen Heimat ist nah…

    Aus Deutschland wird Syrien und Afrika 2.0

    • Das stimmt mein Freund.

      ich gebe diesen Land noch höchstens 10 Jahre. Der Verfall ist ja überall sichtbar. Die Wirtschaft bricht ein, Massenarbeitslosigkeit und eine stete Verdumpfung der Massen. Islamische und slawische Völker stehen vor dem Tore und wollen uns vernichten.
      Aber wohin?
      Die Ursünde der Christianisierung, die Anbetung eines falschen Gottes, all dies hat uns weich werden lassen. Ragnarök wird kommen und alle ungläubigen vom Erdenbaum hinfortspülen.

  12. Erst vor wenigen Tagen war ich auch bei einem Vortrag über das Christentum und den Islam. Da wurde von einem friedlichen Dialog zwischen Moslems und Christen gesprochen, der einfach mit gutem Willen in die Zukunft fortgesetzt werden und gute Früchte bringen soll. Ich finde das naiv, weil sobald die Moslems die Mehrheit hier haben, ist es mit dem friedlichen Dialog vorbei und Deutschland für alle Zeiten an den Islam verloren. Da glaube ich eher den Worten des Hamed Abdel Samad bei seinen Vorträgen, der ein wahrer Kenner des Islam und Warner vor einer Islamisierung ist. Ich habe außerdem die meisten seiner Bücher gelesen. Aber das interessiert heute wahrscheinlich die Mehrheit der Deutschen nicht, weil es ja angeblich allen so gut geht und die Medien und das Fernsehen alles zum Thema Islam verharmlosen oder ignorieren. Nur die Kinder dieser Generation und besonders die Mädchen müssen diese Gleichgültigkeit und Naivität der Deutschen bitter bezahlen.
    Das finde ich sehr traurig

    • Keine Angst, die Kleinsten werden heute schon früh an alles gewöhnt. So gibt es jetzt in Berlin ein Drei Religionen Kita-Haus. Auf deren Webseite beschreiben die Betreiber sich selbst folgendermaßen:

      "Über uns
      Mit einer jüdischen, einer muslimischen und einer christlichen Kita unter einem Dach schaffen wir eine Umgebung, in der das Zusammenleben verschiedener Religionen und Kulturen in unserer bunten Stadt schon von frühester Kindheit an als Normalität gelebt und gemeinsam gestaltet wird."

      Die kleinen Mädchen und Jungen lernen da also schon früh, sich an die neuen Gebräuche anzupassen.
      Ich bin mal sehr gespannt, wie sich dieses Projekt in Zukunft so entwickeln wird.

  13. Islamisierung in Zahlen am

    Die Anzahl der Moslems verdoppelt sich alle 10 Jahre durch Geburt und Nachzug. 1970 waren es angeblich 500 000, 1980 dann 1 Million und 1990 ca. 2 Millionen. Im Jahr 2000 seien es nur 3 statt 4 Millionen gewesen (also keine Verdoppelung) und im Jahr 2010 sollten es dann eigentlich 6 bis 8 Millionen gewesen sein statt den angeblichen 4 Millionen. Da stimmt etwas mit den Zahlen nicht! Für 2015 wird da nur eine Zahl von 5 Millionen angegeben, was für mich nicht ganz glaubhaft ist. Man kann heute wahrscheinlich von fast 8 bis 9 Millionen Moslems mit allen Illegalen in Deutschland ausgehen. Die wahren Zahlen werden uns ja nicht mehr gesagt oder verheimlicht. In 10 Jahren würden es dann wahrscheinlich 20 Millionen sein (wenn es sich so weiterentwickelt) und in 20 Jahren, in den Jahren 2037 bis 2040 wahrscheinlich bereits 40 Millionen. Das wird dann der Supergau. Dann haben die Moslems die Bevölkerungsmehrheit, weil ja die Zahl der Deutschen immer mehr abnimmt. Gute Nacht Deutschland.

    • LilaLaunebaer am

      Da sollten sich aber die Fakten schnell bei Ihnen entschuldigen. Kann ja wohl nicht sein, das die sich einfach nicht an Ihre Verdoppelungstheorie halten. Seh ich komplett auch so. Da stimmt ja nun wahrlich etwas mit den Zahlen nicht.
      Nur so mal Ihre Theorie zu Ende gedacht. Da wir jetzt 5 Millionen muslimische Deutsche haben, dann sind das in 100 Jahren ca. 5 Milliarden muslimische Deutsche. Das wird dann der Supergau.

  14. Falsche Propheten am

    Ich finde es sehr traurig, dass in Deutschland nur eine Minderheit der Bevölkerung die Lage bezüglich Islam richtig einschätzen kann. Hamed Abdel Samad war oder ist ein Moslem, der den Islam als Ägypter von innen heraus sehr gut kennt und beurteilen kann wie die Lage zurzeit in Deutschland ist. Ägypten ist außerdem ein gutes Beispiel. Es war eines der ersten christlichen Länder überhaupt. Nach dem Einfall der Moslems war es noch bis ins Mittelalter, also in die Zeit der Kreuzzüge mehrheitlich christlich. Heute sind dort die Kopten eine christliche Minderheit von ca. 9 Prozent, die sehr stark unterdrückt und ständig von Terroranschlägen bedroht wird. Das hat mir ein Kopte erzählt, der wegen der Unterdrückung ausgewandert ist. Wenn die Deutschen nicht aufpassen und einer verantwortungslosen Kanzlerin nachlaufen wie damals schon dem Kaiser und später einem Führer, dann schaut es für dieses Land in Bezug auf Islam und Islamisierung in Zukunft sehr schlecht aus. Denn man sollte keinen Rattenfängern (innen) nachlaufen, die zu Weihnachten gut Flöte spielen können und sich im Christentum und in der Kirche gut auskennen.
    Denn die Bibel warnt eindringlich vor falschen Propheten.

    • Jetzt verstehen Sie wohl auch, wie ich als bekennender Heide trauere, da in Deutschland nur eine Minderheit der Bevölkerung die Lage bezüglich des Christentums richtig einschätzen kann. Wir waren eins der ersten heidnischen Länder überhaupt. Das Heidentum ist nun mal der Kern unserer Kultur/ Sprache/ Bräuche gewesen. Nach dem Einfall der Christen verschwand diese Kultur und wurde durch monotheistischen Glauben ersetzt. Heute sind hier die wahren Heiden eine Minderheit von ca. 0,09 Prozent, die sehr stark unterdrückt und ständig von Terroranschlägen bedroht werden. Das hat mir ein Heide erzählt, der wegen der Unterdrückung ausgewandert ist. Wenn die Deutschen nicht aufpassen und einer verantwortungslosen Kanzlerin nachlaufen wie damals schon dem Kaiser und später einem Führer, dann schaut es für dieses Land in Bezug auf seine wahre Identität in Zukunft sehr schlecht aus. Denn man sollte keinen Rattenfängern (innen) nachlaufen die zu Weihnachten gut Flöte spielen können.
      Die Edda warnt eindringlich vor falschen Propheten.

  15. Jeder hasst die Antifa am

    Eine Religion die krtische Autoren mit dem Tode bedroht,zeigt das sie keinerlei demokratische Werte hat und niemals zu Deutschland und Europa gehört, eine faschistische Ideologie unvereinbar mit unseren Grundwerten und wie weit diese Werte in der BRD schon niedergegangen sind zeigt die Nichtwahl von Albrecht Glaser einen demokratischen Islamkritiker verhindert von Scheindemokraten im Bunten Tag.

    • Besonders, wenn man bedenkt, dass im Bunten Tag dafür die Masse kein Problem damit hat, statt Glaser die "Deutschland, du mieses Stück Scheisse" propagierende und schon lange Türkeipolitik betreibende (wie sie selbst öffentlich zugegeben hat) Claudia Roth zu wählen.

  16. Sachsendreier am

    Für so einen aufrechten Muslim empfindet wohl jeder Hochachtung, egal ob er Atheist oder Altgläubiger ist. Es sollte mehr dieser Muslime geben, dann würden weltweit die Terroranschläge und Kriege abnehmen. Was Abdel-Samad tut, was er an Mut und Kritik aufbringt, das ist großartig und, wenn es seine Glaubensgenossen auch abstreiten, ein besserer Dienst für den Islam, als dessen radikale Vertreter diesen wahrnehmen und ausüben. Schade, dass Herr Abdel-Samad so selten in Talk-Shows zu sehen ist. Ich habe kürzlich die Reportage geschaut, wo er mit dem Herrn Broder in Schweden unterwegs war.
    Um die wenigen Literaten zu unterstützen, die heutzutage die Kunst des aufrechten Ganges beherrschen, sollten noch mehr Mitbürger deren Bücher kaufen. Ordentlich bei Kopp-Verlag und Co. zu bunkern, hilft nicht nur dem und seinen Autoren, sondern ärgert dazu die grün-linken Gegner und Gutmenschenprediger enorm wegen der hohen Umsatzzahlen. Schönen Sonntag allerseits!

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