Neuer Termin, in Dresden – COMPACT Live jetzt am 22.01.2015: PEGIDA – Antwort auf die Krise der Nation?

13

Peter Feist liefert eine Analyse zur aktuellen Situation von Nation und Identität in unserem Land.

Seit Wochen strömen viele tausend Menschen jeden Montag nach Dresden um bei PEGIDA zu demonstrieren.

Unter dem Motto «Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes» äußert sich ein Protest, der für mehr zu stehen scheint als der Angst vor einer wachsenden Islamisierung Deutschlands. Vordergründig kommen weder die Begriffe «Deutschland» noch «Nation» vor. Und doch geht es genau darum:

Wer Nation sagt, dem wird Nationalismus vorgeworfen. Wer von der Erhaltung des Nationalstaates spricht, wird in die rechte Ecke abgeschoben.

Dass in unserer globalisierten Welt jedem alle Möglichkeiten offen stehen und es nur auf die Fähigkeiten des Einzelnen, des Individuums ankommt, wollen uns die Globalisten einreden.

Dass daraus eine Leere, eine Entsolidarisierung, eine Ent-Gemeinschaftung entsteht, ist fast täglich spürbar. Die Nation bzw. der Nationalstaat als Hort für die Gemeinschaft eines Volkes stehen auf dem Prüfstand. Dass mit den Folgen des 2. Weltkrieges unser Volk eine besondere Krise mit der eigenen Nationalität hat, wird nach 70 Jahren umso schmerzlicher deutlich.

Mit «Nie wieder Deutschland!» und «Deutschland den Deutschen!» sind die Pole der aktuellen Debatte erfasst.

Doch geht es in der Auseinandersetzung darum weniger um Inhalte als um Stereotype und Parolen.

Der Marxist, Philosoph und Militärhistoriker Peter Feist geht in medias res.

ACHTUNG: NEUER Termin & VERANSTALTUNGSORT:
22. Januar 2015
19 Uhr
Restaurant „Steiger“
Wilsdruffer Straße.  4-6
Nähe Frauenkirche.

Noch ein technischer Hinweis: Zu dieser Veranstaltung ist eine Voranmeldung notwendig. Bitte melden Sie sich hier an – bitte auch die Abonnenten.

 


Über den Autor

Terminankündigung

13 Kommentare

  1. +++ EILMELDUNG +++

    BILD zitiert Bernd Lucke: „Die zurückgetretene Pegida-Chefin Oertel hat einen Aufnahmeantrag für die AfD gestellt, den wir abgelehnt haben. Gründe für Ablehnungen werden von uns nicht veröffentlicht.“

    Legida gestern (30.1.) war ja nicht so toll. Um 19.30 Uhr standen nur 1665 Demonstranten auf dem Augustusplatz. Das haben lokale Pressefotografen anhand ihrer hochauflösenden Bilder von einem Hochhaus analysiert. Angemeldet waren 15.000 bis 20.000. Offenbar geht der Bewegung die Luft aus. Nach Schätzungen der Stadt seien etwa 5000 Teilnehmer zu der größten Gegenveranstaltung „Leipzig Courage zeigen“ gekommen. Insgesamt waren neun „NoLegida“-Veranstaltungen angemeldet.

  2. Sehr geehrte Leser/innen,
    selten wird über Kleinigkeiten gesprochen, doch viel seltener wird über Ereignisse gesprochen
    die die Ursachen zum verstehen bringen.
    Glauben sie wirklich, wenn unserer alter Kaiser sagt, die Juden seien schuld an allem,
    er Lügt ??
    Ich glabe es nicht,
    Gruß Vafti

  3. HAUPTWALDWEBEL am

    @Kai Homilius
    .
    Für die „Nordstaatler“ gibt es auch eine Bezeichnung „Yankees“. Warum werden von compact Autoren oft die englischsprachigen Orginalausdrücke vermieden?
    .
    Deutschtümelei?
    .
    Ihr typisches militärisches Vorgehen haben die Yankess Ende 1864 in „Sherman’s March to the Sea“ bzw. „Savannah Campaign“ gezeigt.
    .
    Von den Yankees lernen heißt siegen lernen.
    .
    Dieser freundliche Amerikaner für Souveränität und mit dem Mut zur Wahrheit erzählt hier was er von den Yankees hält …
    .
    https://www.youtube.com/watch?v=kQoh-8Addic
    .
    … und was die ihn mal können.

    • …vorbestellte Eintrittskarten sind an der Abendkasse namentlich registriert, liebe Heike. Man sieht sich nachher in Dresden.

  4. Warum berichtet COMPACT nicht über die PEGADA ( Patriotische Europäer Gegen Die Amerikanisierung Des Abendlandes ) Demo am 24.01.15 in Erfurt? LG

    • Robert Beltz am

      Ich bin über die Compact-Webseite auf PEGADA aufmerksam geworden. Ja, da tut sich etwas. Elsässer hat auf Compact schon – etwas voreilig (!?) – morgen in Leipzig etwa 60.000 Teilnehmer prognostiziert. Meine Erwartung: 40.000 Teilnehmer von PEGIDA, die zuletzt in Dresden waren – aus der ganzen Republik (DDR) – plus 20.000 Leipziger plus xy.000 Leute, die jetzt kommen werden, da Leipzig noch zentraler liegt als Dresden. Die Route ist die der Montags-Demos – also über den Ring, was den Nahverkehr stoppt und damit wie 1989 in ganz Leipzig auffällt.
      Du hast auf der PEGADA-Seite sicher von der Demonstration am Sonnabend, 24.01. um 14.00 Uhr in Erfurt gehört. Dort haben sich drei Bewegungen vereinigt (PEGADA, ENDGAME und HoSeGa). Wenn dann die am Mittwoch garantiert wieder provozierten Legida-Teilnehmer dort noch auflaufen, wird womöglich die 100.000 Marke geknackt. Nach Erfurt werden die Aktivisten aus ganz Deutschland kommen. Und der Ministerpräsident ist ein … .
      Ich gehe davon aus, dass es den Mächtigen nicht mehr gelingen wird, ihre „Büchse der Pandora“ zu schließen.
      Natürlich war 1989 die Bewegung auch „organisiert“ und entwickelte sich zu einer Massenbewegung, die man nicht mehr beherrschen konnte.
      Bei PEGADA gibt es genügend ehrliche junge Radikale, die einfach keine Angst haben, denen man keine Angst mehr machen kann.
      Auf PEGADA kannst Du tatsächlich lesen von diesen jungen – ich bin 64 Jahre alt – Leuten: „Wir haben nichts mehr zu verlieren – wir können aber unsere Freiheit gewinnen“.
      Erstaunlich ist, dass diese beiden Veranstaltungen und die ENDGAME-Initiative bisher 100% ausgeblendet sind aus den Medien. Der nicht geübte Internet-User erfährt praktisch nichts. Da die Jugend sich aber vorrangig über Facebook organisiert, wissen alle Bescheid, die Bescheid wissen müssen.
      Natürlich wird das „Böse“ alles aufbieten, um die Bewegung zu stoppen. Allein, wer die 89iger Bewegung erlebt hat weiß, dass sich die Ostdeutschen und ein geringerer Prozentsatz von Westdeutschen – Kriterium ist für mich das gleiche Unterbewusstsein, was sich in den ersten 7 Jahren in der Familie bildet – nicht mehr blenden lassen.
      Es ist ein Prozess angelaufen, der materielle Ursachen hat.
      Erstmals werden die realen Ursachen benannt und die entscheidenden Ziele formuliert. Es geht bereits nicht mehr um den Dialog mit dem „Bösen“, es geht bereits als Ziele formuliert um die Beseitigung des „Bösen“.

    • Das Abendland heißt Abendland, weil es von Bethlehem aus gesehen dort liegt wo die Sonne untergeht. Was für ein Land ist Amerika?

      • Kai Homilius am

        Amerika ist ein Doppelkontinent.
        Wenn mit „Amerika“ die USA gemeint sind, dann sind die Vereinigten Staaten jene, die aus jahrzehntelangen Eroberungskriegen, Völkermord u. Ä. hervorgegangen sind. Im Sezessionskrieg und der folgenden Besatzungszeit in den Südstaaten zeigte sich schon mal das wahre Gesicht der „Nordstaatler“.
        Da gibt es weder Morgen, Mittag noch Abend. Dort geht keine Sonne auf. Det iss finsterste Nacht. Sozusagen der Orkus.

  5. Triemer Dieter am

    komme, bitte rechtzeitig Ort bekannt geben, vielleicht auch mal mit Mail.

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln.

↑ Nach Oben

Empfehlen Sie diesen Artikel