COMPACT-Kulturtipp: Die Ausstellung «Heimat – von Ver- und Entwurzelten»

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In der heutigen Zeit stellt der Mainstream es gerne so da, als ob Heimat etwas «Überwundenes» sei und wir in einer angeblich bunten, vielfältigen, globalisierten und grenzenlosen Welt glücklich wären. Weit gefehlt! Werte wie «Heimat» und «Tradition» gehören noch lange nicht zum alten Eisen. Im Gegenteil! Vielerorts zeigt sich, wie die Situation wirklich ist.

Der Globalismus hat deutlich an Sex-Appeal verloren: Flexibilität und Mobilität klingen nicht mehr nach dynamischem Leben, sondern nach Stress und Burnout. Geförderte Massenmigration suggeriert Austauschbarkeit von sozialem Umfeld und Geografie. Vor diesem Hintergrund feiern Wünsche nach Geborgenheit, Ruhe, Rückzug und Vertrautem, kurzum der Wunsch nach Heimat, ein Comeback. Die Bild-Zeitung druckte eine Sonderausgabe, Seehofer erweiterte sein Ressort zum «Heimatministerium».

Auch in der bildenden Kunst hat das Thema Konjunktur: Die Berliner Galerie Z22 widmet ihm gar eine Gruppenausstellung unter dem Titel «Heimat – von Ver- und Entwurzelten», zu der 24 Künstler jeweils ein Werk beitrugen. In der Ankündigung heißt es: «Weltumspannend beschäftigen sich Künstler mit diesem Thema, das auch für sie persönlich in einer globalisierten Lebenswelt zum wichtigen Topos wird. Es gibt ebenso viele Definitionen von Heimat wie es Menschen gibt – Heimat ist ein persönliches Gefühl, eine Sehnsucht. Wie verstehen Entwurzelte Heimat – und wie jene, die von politischen Regimes verdammt sind, wie in Nordkorea oder einst in der DDR, Heimat eng, isoliert und alternativlos zu erleben? Wie empfindet man Heimat aus der Ferne und wie fühlt sie sich aus der Nähe an?»

Unter den Künstlern findet sich die Malerin und Fotografin Katerina Belkina, Star der modernen russischen Kunstszene, die sich besonders mit Lucas Cranach d. J. beschäftigt. Oder Ellen von Unwerth, die zum Thema bereits einen sexy-trashigen Bildband herausgegeben hat. Beide versprechen allerhand Schräges im Vertrauten.

Dies ist ein Auszug aus COMPACT-Magazin 07/2018. Zur Bestellung einfach hier oder auf das Bild unten klicken.

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15 Kommentare

  1. DerSchnitter_Maxx am

    Heimat ist da … wo ich meine Ruhe vor bekloppten, verqueren, Gutmenschen und Politikern, mit sinnentleerten Ideen, Vorstellungen und Ansprüchen, habe … !!!!

  2. Man muß das mal anders herum sehen: Wie sieht die Entwicklung aus, was ist der Unterschied zu früheren Migrationsbewegungen und wie kommt der schädliche Zwang zur Mobilität zu Stande?
    Für unsere frühen Vorfahren war es irgendwann ein Segen, seßhaft werden zu dürfen. Sie waren so froh und glücklich darüber, nicht mehr mobil dein zu MÜSSEN, daß sie zivilisatorischen Fortschritt, egalitäre Gesellschaften und KEINE Waffen entwickelten! Diese Kulturen wurden von denen, die nomadisch blieben, Eliten und Waffen entwickelten, vernichtet! Unsere Vorfahren, mit Eliten und Waffen, waren also im Herzen immer nomadisch geblieben und trieben die Entwicklung immer schnellerer Transportmöglichkeiten voran!
    Wenn wir alles, was in den letzten 250 Jahren zur Beschleunigung des Transports wieder schrittweise abschaffen würden, ginge es uns besser! Viele Dinge, die ganzen Kulturen schaden, sind nur möglich, weil Transport inzwischen zu billig und vor allem zu schnell ist! Ohne dies bliebe die Produktion im Land und wäre nachhaltiger! Rumreiserei macht unzufrieden, die Touristen sind neidisch auf das Klima, die Bereisten auf den Wohlstand der Besucher – und das trägt (fast) nichts zun BSP bei – wie schon ein Ökonom 1874! angesichts der Eisenbahm feststellte.

    • Werner Holt am

      Mit Verlaub, das kann man auch andersherum sehen.

      Da Nomaden kaum etwas mit sich tragen können, lohnt sich "Krieg" zum Zwecke des Beutemachens kaum. Lediglich um Reviere wird gestritten.

      Erst mit der Seßhaftwerdung häufte der Mensch Besitz an. Besitz, um den zu streiten es sich lohnt(e). Auch hatte er nun genuß Muße und Material, sich der Verbesserung seiner Waffen zu widmen, zzgl. der entstehenden ortsbezogenen Verteidigungssysteme wie Stadtmauern, Burgen etc.

      Aber Flexibilität war nun enorm von nöten! Man denke den immer mehr boomenden Handel, möglich auch durch Arbeitsteilung und Wissenstransfer. So entstehen Hochzivilisationen auf immer ausgedehnteren Gebieten respektive Herrschaftsbereichen. Diese großen Strecken müssen schließlich flexibel überwunden werden. Und nun spinne man dies in Richtung "Globalisierung" – sprich Amerikanisierung – weiter; ergo: schneller, höher, weiter (so) …

      M.p.G. – W.H.

  3. heidi heidegger am

    inspiriert mich zu einem bildband: *ohne dirndl wird gejodelt*..ich habe nämlich auch ein faible für träsh. und GABI, glaube ich, (wenn sie eine der *lassie singers*/ex-damenkapelle aus hmbg. ist, wie ich’s schon immer vermutete) hat ein faible für idioten-ich glaub‘ sie hat ein faible für mimimich, hihi. 🙂 ey, ist nur ein song, höma!

    • heidi heidegger am

      ämm, wo wohnt die dame ganz links, häh?, die ein dirndl ausfüllen kann und auch noch süsse beisserchen hat (A1+A17?) und irgendwie druff ist!? der-ihr blick ist verräterisch-i kenn mi aus, heast!?

      zacknweg

      • Das ist die Tochter von der Familie Flodders, die kann wie die Mutter den Balken zwischen die Zähne stecken ( voll süss hi hi )
        https://www.youtube.com/watch?v=OoDhqsWxJ6w

  4. Heimat ist wie 1 zu 0 gegen Brasilien.
    Hier die deutsche Übersetzung:
    [ YOUTU.be: Brabançonne – Deutsche Version ]

    • Und 2 zu 0 durch de Bruyne, eine Viertelstunde vor der Halbzeitpause. Ich werd schon mal den Tee aufsetzen. Lapacho oder Mate?
      [ HLN.be: LIVE. Delirium! Duivels zijn meesters in de omschakeling: De Bruyne spijkert de 0-2 tegen de netten!]

      • Lapacho ist alle und Mate finde ich unbelgisch. Dann eben einen Kaffe.
        Anpfiff zur zweiten Runde:
        [ YOUTU.be: Brabançonne – Nederlandse Versie ]

      • Die zweite Halbzeit in Kasan hat mir nicht gefallen. Die Roten Teufel waren spürbar schon in Gedanken bei Frankreich und die Brasilianer auf der Heimfahrt. Die letzten Latinos sind raus. Nur noch Europäer unter sich. 2 zu 1. Darauf noch mal die Hymne:
        [ Brabançonne – Version Française ]

      • heidi heidegger am

        tee? kenn ich nicht! transeuropaexpress, häh? ich will ein belgisches erdbeer-bier (*würg*) und ein‘ enzian vorher und nachher, sonst muass ih speibn, heast?!

    • heidi heidegger am

      belgien und frankreich (ist eh das gleiche irgendwie) können im WM-finale auch zusammen gegen russland antreten. dann wird’s zwar eng im kessel (oder wo wird das finale gespielt, häh?), aber russland gewinnt und hat etzala schon gewonnen: ausser einem großen roten luftballong beim ca. fünften turnierspiel, gab’s keine ausschreitungen oder sabotage oder provokacionen (sogar Yogi liess seine hand "über der bettdecke" diesmal, quasi), hihi.

  5. heidi heidegger am

    "griatzz-eich..und der berg isch eierr freund!" wer trommelt denn hier schon seit jahren für den *wildbach-toni* auf youtube, häh? ichichich!

    [ wildbach-toni: bier ]

  6. Jeder hasst die Antifa am

    Je mehr die Globalisierer und Multikultianer die Völker erpressen und mit ihrer Politik verseuchen ,um so größer wird der Wunsch der Völker nach Heimat und Tradition in sicheren Grenzen.

    • heidi heidegger am

      des isch scho richtich, aber ohne spitze in deinem fall geht es nun mal zur zeit nicht: hat es bei dir nicht gereicht für ein volontariat bei ullstein oder bastei-lübbe, häh? LOL

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