COMPACT-Geschichte 5: Versailler Vertrag – Der Pakt, der Hitler an die Macht brachte

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Zum 100. Jahrestag des Versailler Vertrages wollen wir daran erinnern, dass damals alle Parteien in Deutschland dieses Diktat der Siegermächte ablehnten, selbst die Kommunisten. Auch bei den Siegern gab es warnende Stimmen.

„Der fürchterlichste aller Kriege [Erster Weltkrieg] hatte einen Friedensvertrag zur Folge, der kein Vertrag des Friedens ist, sondern die Fortsetzung des Krieges. Europa wird durch ihn zugrunde gehen, wenn es nicht die Vernunft zu seinem Ratgeber wählt,“ urteilte der französische Literat Anatole France.

Der Haupttext in der neuen Ausgabe von COMPACT-Geschichte stammt aus der Feder des berühmten britischen Ökonomen John Maynard Keynes, der selbst für die Londoner Regierung in Versailles mitverhandelte. Im Verhalten der Siegermächte sah Keynes eine Mischung aus Brutalität und Verrat. Man zwang die deutsche Seite einerseits mit Drohungen zur Unterschrift und lockte sie andererseits mit Versprechen, die nie eingehalten wurden. Die Empörung über die Grausamkeit der Alliierten und deren Starrsinn war eine entscheidende Triebkraft für Hitlers Aufstieg zur Macht.

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Besuchen Sie auch die Live-Präsentation von COMPACT 5: Gerechtigkeit für Deutschland: Vom Versailler Vertrag zum Zweiten Weltkrieg. Mit Gerd Schultze-Rhonhof, Jürgen Elsässer und Lisa Lehmann. Magdeburg, 30.11.2018. Weitere Infos und Anmeldung hier

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10 Kommentare

  1. Michael Höntschel am

    Ich kann allen nur das Buch "1939 – Der Krieg, der viele Väter hatte" von Gerd Schulze-Rhonhof empfehlen. Hier werden völlig emotionslos Fakten aneinander gereiht. Ein Lehrbuch für alle, die sich ein objektives Bild machen wollen. Der Autor betont, dass er nur für Jedermann zugängige Quellen benutzte. Meines Wissen ist er auch nicht wegen Geschichtsfälschung oder Hetze inhaftiert. Es ist also davon auszugehen, dass im Buch keine Verschwörungstheorien verbreitet wurden. Das Buch habe ich auf eigene Kosten erworben und erhalte vom Autor oder Verleger keine Zuwendungen. Als Tipp, es gibt einen Verlag, der es günstiger anbietet.

  2. "Versailer Vertrag – Der Pakt" ist in der momentanen Lage vollkommen unwichtig. Der UN-Migrationspakt ist das aktuelle Thema. Am Donnerstag soll der Entschließungsantrag, sofern er am Dienstag von den Abgeordneten von Union und SPD gebilligt wird, im Bundestag (!) mit der Koalitionsmehrheit verabschiedet werden.

    So stellt sich mir die Frage, ob die Demo gegen den UN-Migrationspakt am Samstag in Berlin der richtige Zeitpunkt ist oder ob es nicht besser wäre, am Donnerstag vor dem Bundestag massiv dagegen zu demonstrieren. Oder bekommt man sogar beides hin? AfD Ihr seid hier gefragt! Organisiert schnellstens eine Demo für den Bundestag!!!

  3. Jeder hasst die Antifa am

    Die neuen Versailler Verträge für Deutschland sind die Migrationspakte der UNO

  4. Das Thema hatten wir schon kürzlich. Wann kommen denn nun endlich DIE (letzten ) deutschen "Sternstunden" nach 1918 ? Oder ist das Eisen zu heiß ?

    • Deutschösterreicher aus dem Wienerwald am

      Erstaunlich, was Sie immer schreiben dürfen. Mir wurden schon wesentlich harmlosere Beiträge nicht veröffentlicht. Aber ich habe Verständnis dafür. Auch kleine Schritte hin zur Wahrheit sind wichtig, wenn allerorten die Lüge herrscht. Insofern: Danke Compact!

    • heidi heidegger am

      der bordfunk auf U 69 *kicher* meldet OT: Weil der Zweitligist ein Duschgel mit der Bezeichnung "Anti-Fa – die wilde Frische der Straße" auf den Markt gebracht hat, droht dem Fußball-Zweitligisten nun ein Rechtsstreit mit dem Konsumgüter-Unternehmen Henkel.

  5. Vielleicht wird auf der Veranstaltung auch einmal
    die Brest-Litowsk-Propaganda klargestellt,
    mit der das Versailler Diktat aufgewogen werden sollte.

    • Deutschösterreicher aus dem Wienerwald am

      Brest-Litowsk war vor Versailles, wie kann dadurch etwas später Geschehenes aufgewogen werden? Und von welcher Propaganda sprechen Sie? Ich kann Ihrer Argumentation nicht folgen. Sollten Sie aber darauf hinweisen wollen, daß auch Brest-Litowsk kein maßvoller Friede war, so müssen Sie aber bedenken, daß die Mittelmächte noch im Krieg standen und sich keine Großzügigkeit leisten konnten. Außerdem wurde mit dem zaristischen Rußland ein Vielvölkerstaat zerlegt, auch Abstimmungen unter den Finnen, Esten, Letten und Litauern hätten einen Wunsch nach Selbstständigkeit ergeben.

      • Polen nicht zu vergessen,die sich dann,nach der Niederlage des Reiches,auf polnisch dankbar zeigten

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