In Sachsen erlebte die CDU bei der gestrigen Bundestagswahl ein Debakel, dafür gewinnt die AfD zehn der 16 Direktmandate im Land. Die CDU hat im Freistaat damit endgültig ihre Rolle als Volkspartei an die 2013 gegründete Alternative abgegeben. Unser Top-Thema heute um 20 Uhr in COMPACT.Der Tag. Besuchen Sie unsere neue Medienseite: tv.compact-online.de.

    Einen derartigen politischen Umbruch hat der Freistaat seit 1989 wohl nicht mehr erlebt. Bei der Bundestagswahl musste die AfD bei den Zweitstimmen im Vergleich zu 2017 zwar leichte Verluste einstecken, blieb mit einem Zweitstimmenanteil von 24,6 Prozent aber dennoch ganz klar stärkste Kraft vor der SPD (19,3 Prozent) und der CDU, die mit unfassbar schlechten 17,2 Prozent auf den dritten Platz abrutschte.

    Zehn AfD-Direktmandate alleine in Sachsen

    Die Zahl ihrer Direktmandate in Sachsen konnte die AfD hingegen von drei auf zehn steigern – vom Erzgebirge bis zur Neiße ist das Land jetzt blau eingefärbt. Bester Wahlkampfhelfer der AfD war dabei der CDU-Hassprediger und -Listenführer Marco Wanderwitz, der seit Wochen nichts anderes macht, als die Bürger der früheren DDR als „diktatursozialisierte“ Demokratiefeinde zu beschimpfen.

    Selbst im CDU-Landesvorstand soll der Ost-Beauftragte der Bundesregierung deshalb schon als „Ostbeschimpfungsbeauftragter“ bezeichnet worden sein. Gestern verlor der CDU-Politiker dann schließlich sein Direktmandat im Wahlkreis Chemnitzer Umland – Erzgebirge II an den AfD-Mann Mike Moncsek.

    Marco Wanderwitz (2014). Foto-AG Gymnasium Melle / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)

    Was bedeutet die blaue Welle in Sachsen für die deutsche Politik? Diese und weitere Fragen beantworten wir heute um 20 Uhr tagesaktuell in COMPACT.Der Tag.

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    9 Kommentare

    1. Kann man in Sachsen als Wessie auch Asyl beantragen?
      Ich hatte nämlich einen Großvater aus Machteburch! Ach, das ist leider nur Sachsen-Anhalt. Geht das och?

    2. Wenn der EU-versorgte Meuthen, der Israelkaempfer Gauland und seine Schweizer Assistentin mal wegrationalisiert sind gehts auch im Westen aufwaerts mit der AfD

      • Vielleicht. Jedenfalls wäre Analyse des mageren Gesamtergebnisses nützlicher als Euphorie über Teilergebnisse.

        • Die Anna Lühse ist doch ganz einfach: Der Osten … tickt anders als der Westen. Und deshalb gehören beide nicht zusammen. Und sollten sich sinnvollerweise auch trennen…

          … und dann geht der Westen weiter seinen Weg ins Glück, der ja mit der inneren Annahme des Grundgesetzes als ‘seiner Verfassung’ prinzipiell festgelegt wurde und den er bis heute vollkommen selbstverständlich und selbstverständlich unhinterfragbar als richtig erlebt … und der Osten muß sich seinen Weg eben erst mühsam suchen.

        • Marques del Puerto an

          Na bei der FDP ist es gar nur einer , der unrasierte Traumschwiegersohn…. ;-)

          Mit besten Grüssen