Chronik einer Säuberung: COMPACT-Spezial Nr. 9: Zensur in der BRD – jetzt zum Sonderpreis!

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Die Chefredaktion des WDR gab ihrer langjährigen Mitarbeiterin Claudia Zimmermann nicht vor, was sie über die Asyl- und Flüchtlingspolitik in Deutschland zu denken, und dementsprechend zu schreiben habe – weil das gar nicht notwendig war. Zensur funktioniert in unseren Tagen nämlich nicht mehr mit dem Rotstift oder „par ordre de mufti“, sondern ganz einfach durch subtilere Formen ökonomischer Erpressung. Heißt: Für zu kritische oder politisch unkorrekte Beiträge gibt es kein Geld – da überlegt man sich zweimal, welche Formulierungen man wählt.

Eine solche, unbotmäßige Wortwahl war es, die Frau Zimmermann im Januar 2016 de facto ihren Job kostete. In einem Live-Interview mit dem niederländischen Regionalradio Limburg 1 ließ Zimmermann Anfang 2016 nämlich die Katze aus dem Sack: „Journalisten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sind angewiesen, sich in der Berichterstattung zur Flüchtlingspolitik an der Linie der Bundesregierung zu orientieren“, sagte die Diplom-Journalistin. Die Folge: „Früher habe ich von zehn Themenvorschlägen an den WDR circa acht verkauft. Nach dieser Äußerung habe ich viele Themenvorschläge gemacht und kein einziger wurde eingekauft. Das hat dann dazu geführt, dass ich einen Burnout bekommen habe.“

Über die skandalösen Vorgänge innerhalb des WDR, die Frau Zimmermann, eine Mitarbeiterin, die immerhin 25 Jahre treu gedient hatte, zur Personan non grata werden ließen, sprach COMPACT mit ihr in einem ausführlichen Interview. An ihrer Kritik hält sie nach wie vor fest: „Vor allem die großen Fernsehsender ARD und ZDF werden immer als Staatsfernsehen kritisiert, und meiner Meinung nach stimmt das. Es wird zu wenig kritisch über die Regierung berichtet. Das liegt nicht daran, dass die Journalisten schlecht sind. Das System funktioniert von oben nach unten. Chefredaktionen oder Studioleitungen sorgen dafür, dass zu kritische Berichte gar nicht erst gesendet werden.“

Dieser Fall ist nur der aktuellste in einer langen Reihe von politisch korrekten Säuberungsmaßnahmen gegen Deutschlands kritische Geister. COMPACT hat mit seiner neunten Spezial-Ausgabe eine Chronik der Zensur in der BRD vorgelegt, die all jenen die Schuhe ausziehen wird, die immer geglaubt haben, dass wir in einem Land mit Meinungs- und Pressefreiheit leben würden. In Deutschlands TV-, Radio- und Presseerzeugnissen greift die Zensurwut nämlich eben so um sich wie im Bereich der Literatur. Eva Herman, Akif Pirinçci, Matthias Matussek,
Nicolaus Fest, Gerhard Wisnewski, Elmar Hörig, Frieder Wagner, Michael Vogt, Jürgen Elsässer, Ken Jebsen
und Jan van Helsing sind allesamt Opfer des Kriegs gegen unliebsame Meinungen geworden – ihre Geschichten werden in dieser Spezial-Ausgabe erzählt: Pointiert, faktenreich, unwiderlegbar.

Die Informationskontrolle durch die Obrigkeit zielt jedoch nicht allein auf die genannten Einzelpersonen, sondern flächendeckend auf alle möglichen Themenbereiche. Ob es nun um die Asylpolitik, um die deutsche Geschichte, um sogenannte „Verschwörungstheorien“ oder um die Wahrheit über die Kriegsverbrechen der NATO geht – kein Autor entkommt der modernen Inquisition. Wer aufmüpfig wird, den stellt man kalt. COMPACT ist das erste Magazin weit und breit, dass diese Thematik derart erschöpfend analysiert und aufgearbeitet. Auch deshalb ist die nun eine Woche lang für nur sechs Euro erhältliche Ausgabe „Zensur in der BRD“ Pflichtlektüre für den Widerstand und Meilenstein eines kritischen Journalismus. Nur wer die darin enthaltenen Fakten kennt, kann wirklich beurteilen, wie schlimm es um die Meinungsfreiheit und -vielfalt bestellt ist. COMPACT meint: Es sieht düster aus…

Hier gehts zum Angebot der Woche: COMPACT Spezial Nr. 9: Zensur in der BRD

 

Über den Autor

Marc Dassen

Marc Dassen wurde 1989 in Aachen geboren und hat Anfang 2015 sein Studium der Geschichte und Philosophie mit dem Bachelor-Grad abgeschlossen. Seither arbeitet er als Journalist für COMPACT-Magazin.

 

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