„China ist ein schlafender Löwe. Wenn er aufwacht, verrückt er die Welt.“

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Die brandneue COMPACT-Spezial bietet Grundlagenwissen über den entscheidenden Machtkampf des 21. Jahrhunderts: Die Partie, welche heute auf dem großen geopolitischen Schachbrett ausgetragen wird, findet nicht mehr zwischen westlichem Kapitalismus und sowjetischem Kommunismus statt, sondern zwischen dem globalistischen Westen und dem pluralistisch orientierten Osten, genau genommen zwischen den USA und China. Seit Jahrzehnten steuern beide Nationen unausweichlich in den Konflikt. Der könnte 2018 eskalieren. Dann plant der aufsteigende Industriegigant, sich aus dem Würgegriff des Petrodollars zu befreien.

Napoleon sagte über das Reich der Mitte: „China ist ein schlafender Löwe. Lasst ihn schlafen! Wenn er aufwacht, verrückt er die Welt.“

China ist aufgewacht! Heute hat es das zweithöchste nominale Bruttoinlandsprodukt der Welt. In Shanghai erglänzen heute die höchsten Gebäude von ganz Asien. Die Neuen Seidenstraße sind das größte Entwicklungsprogramm seit dem Marshallplan. Die Kosten werden auf 1,1 Billionen Dollar geschätzt, 65 Staaten sind beteiligt, in denen etwa 70 Prozent der Weltbevölkerung leben und drei Viertel der welt­weiten Energierohstoffe liegen.

Auf der anderen Seite die USA: eine astronomische Staatsverschuldung, eine kollabierende Infrastruktur, eine fantastisch aufgeblähte Papiergeldmenge, die nicht mehr durch reale Wertschöpfung gedeckt ist.

Dennoch sind die Vereinigten Staaten noch der Motor der Weltwirtschaft. Diesen Titel – da sind sich die allermeisten Experten einig – wird Amerika jedoch in den kommenden 30 Jahren abgeben müssen. Zum ersten Mal seit 1871 wird die weltstärkste Wirtschaft dann ein nicht-englischsprachiges, nicht-westliches Land sein, dass keine klassische liberale Demokratie ist: China mit seinen derzeit 1,39 Milliarden Bewohnern.

Die Bedeutung dieses Epochenwandels machte Australiens ehemaliger Premierminister, der studierte Sinologe Kevin Rudd, vor zwei Jahren in einem vielbeachteten Vortrag wie folgt deutlich: „Wie Washington und Peking ihre Zukunft ausgestalten, hat Auswirkungen auf uns alle. Auf die Luft, die wir atmen, das Wasser, das wir trinken, welchen Fisch wir essen, die Qualität unserer Ozeane, welche Sprachen wir in Zukunft sprechen, welche Arbeitsplätze wir haben, welche politischen Systeme wir wählen und natürlich die große Frage von Krieg und Frieden.“

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Der US-Geostratege Charles Freeman sagte 2011: „Es liegt in unserer DNA, sowohl der ame­rikanischen als auch der chinesischen, dass es zum Konflikt kommen wird. Alles ist dafür vorbereitet. Erstaunlich ist, wie friedlich es bisher geblieben ist.“

Nun gibt es viele Mittel des Krieges. Zum einen haben die USA in den letzten Jahren eine militärische Schlinge um die Volksrepublik gezogen, Basen aufgerüstet und Verträge mit regionalen Vasallen erneuert. Zum anderen sollte die durch Donald Trump inzwischen auf Eis gelegte transpazifische Partnerschaft TPP ausgerechnet den Platzhirsch, China, ausgrenzen.

Tatsache ist, das Peking im Rennen mit Washington die Nase vorn hat. Werden z.B. Handelszölle auf Importe erhöht, reagiert China, indem es einfach amerikanische Staatsanleihen verschleudert. Und während China und seine BRICS-Partner, allen voran Russland, gemeinsame Interessen leiten, fordert Amerika die Treue seiner „Verbündeten“ mit Waffengewalt und NSA-Erpressung ein. Gerade regionale Mitspieler wie Japan sind heute aber auf China wirtschaftlich viel mehr angewiesen als auf die USA. Der unverblümte Präsident der Philippinen, Rodrigo Duterte, kündigte 2016 einen Lagerwechsel öffentlich an – und bezeichnete Barack Obama sogar als einen „Hurensohn“.

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Die höflichen Chinesen würden sich so etwas nicht erlauben. Grund genug hätten sie. Im Gegensatz zu blöd gehaltenen Westlern erinnern sie sich genauestens an das Jahrhundert der Schande, welches Briten und Amerikaner für sie Mitte des 19 Jahrhunderts einläuteten.

Es ist keineswegs übertrieben, dass Amerika mit Geldern groß wurde, die aus dem illegalen Handel mit Opium nach Asien stammten. Präsident Franklin D. Roosevelt und Ex-Außenminister John Forbes Kerry sind nur zwei amerikanische Spitzenpolitiker, die Familien entspringen, welche aus dem Handel mit Schlafmohn stinkreich geworden sind. Versuche Chinas, den für das Kaiserreich verheerenden Drogenhandel zu stoppen, quittierten Briten und Amerika zweimal mit Bomben aus den Kanonen ihrer Marinen. Auf die gleiche Art erzwangen sie auch die wirtschaftliche Öffnung des Landes des Lächelns.

Dass Chinesen den Bau der transkontinentalen Eisenbahn auch dort fertig brachten, wo europäische Arbeiter vor dem Granitstein der Sierra Nevada kapituliert hatten, dankte Amerikas Regierung ihnen 1882 mit der Suspendierung weiterer Einwanderung. Als am 28. Oktober 1886 im Hafen von New York die Freiheitsstatue eingeweiht wurde, war ihr Volk von der eingravierten Einladung, „Gebt mir Eure Müden, eure Armen, Eure geknechteten Massen“ per Gesetz ausgenommen.

Nach Gründung der Volksrepublik China am 1. Oktober 1949 belächelte die US-Regierung China schließlich als Nebenschauplatz des Kalten Krieges – und Mao und seine Genossen als Hand­puppen Moskaus. Trotz eindringlicher Warnungen von Vermittlern des State Department, die Mao kennengelernt hatten, bekannte sich das Weiße Haus weiterhin zu dessen Gegenspieler, dem nationalistischen Diktator Tschiang Kai-shek. Nachdem dieser vor Maos Truppen nach Taiwan flüchten musste, erklärte es die winzige Insel zur Republik China. Maos Volksrepublik mit über 500 Millionen Menschen erkannte es bis 1979 nicht offiziell an.

„Wenn die Vereinigten Staaten 1945 bereit gewesen wären (…) einige ihrer Illusionen über China aufzugeben“, so ein Fernostexperten des US-Außenministeriums später, „zu verstehen, was in diesem Land stattfand und eine realistische Politik in Amerikas eigenem Interesse gewählt hätten, dann wäre es wahrscheinlich niemals zum Krieg in Korea und Vietnam gekommen“.

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Nun hat sich das Blatt gewendet, und der chinesische Drache hat begonnen zu fauchen. Wussten Sie, dass Chinas Präsident Xi Jinping Obama bei dessen letztem Besuch aus dem Hinterteil des Flugzeugs aussteigen ließ – ohne roten Teppich? Chinesen sind die besten Gastgeber der Welt und Symbolismus bedeutet alles. Heute darf sich Peking das erlauben: Die dort sitzende Asiatische Infrastrukturinvestmentbank macht der Weltbank und dem Internationalen Währungsfonds mächtig Konkurrenz und mit dem Schanghai-Pakt formiert sich gewissermaßen eine Anti-Nato heraus. Das erfahren wir in unseren Tagesthemen freilich nicht.

Chinas Meisterstück steht jedoch noch aus und birgt die größte Kriegsgefahr: die geplante Abkopplung vom wertlosen US-Dollar. Seit Jahren häufen China und Russland immense Goldbestände an. Parallel dazu haben beide  unabhängige Zahlungssysteme entwickelt. CIPS lautet Pekings Alternative zum amerikanisch-kontrollierten SWIFT-System.

2018 werde China – das erste Land überhaupt, das Papiergeld benutzte – auch versuchen, dem Würgegriff der USA beim Handel mit Öl zu entkommen. 1974 einigten sich Henry Kissinger und das saudische Königshaus darauf, dass nahezu jede Transaktion im globalen Ölgeschäft in Dollars abgerechnet werden muss. Pekings Plan sieht vor, börsengehandelte Termingeschäfte mit Öl, sogenannte oil-futures, fortan in Yuan abzurechnen, die auf den Devisenmärkten in Schanghai und Hongkong vollständig in Gold umrechenbar sein sollen. Der Greenback spielt in diesem an Chinas Börse bereits vielfach simulierten Szenario keine Rolle mehr.

Wenn Peking damit davon kommen sollte, stehen die Chancen auf eine neue Weltordnung langfristig tatsächlich nicht schlecht. Über das universalistische Konzept der westlichen Globalisten könnte dann ein Pluriversum der Völker und Kulturen triumphieren wie beispielsweise Alexander Dugin glaubt. Oder?

Das ganze Lagebild lesen Sie nur in COMPACT-Spezial „USA gegen China – Endkampf um die neue Weltordnung“. Erscheint 27. Januar 2018 – jetzt vorbestellbar. Hier das Inhaltsverzeichnis lesen und vorbestellen.

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COMPACT-Magazin

34 Kommentare

  1. Werden die BRICS Staaten wirklich von gemeinsamen Interessen (Mehrzahl) geleitet? Sind die beiden BRICS Staaten, Südafrika und China wirklich gleichberechtigte Partner? Ist CIPS eine Alternative? oder ein Ersatz von SWIFT?

    China dominierte über Jahrhunderte seine Nachbarländer wirtschaftlich. Es ist nicht militärisch expansiv. Es strebt auch keinen Krieg mit den Vereinigten Staaten an. Es wird aber seine globalen Handelsinteressen viel stärker als heutzutage vertreten. Notfalls auch militärisch. Die Hochrüstung der chinesischen Armee ist auf regionale und globale Operationsfähigkeit ausgerichtet.

  2. Karl Blomquist am

    Der geplante US-Krieg gegen China
    ist der Grund, warum die transatlantische Lügenpresse so sehr auf die Tube drückt, wenn sie nach einem „stabilen“ Regime unter der FDJ-Agitprop-Sekretärin schreit, das die Blockparteien gefälligst „zügig“ zu bilden hätten.

    • Karl Blomquist am

      Weil die gesteuerten Migrationsbewegungen (Willy Wimmer) den geplanten Krieg flankieren sollen. Für den Großen Austausch könnten sie sich Jahrzehnte Zeit lassen, dann wäre ihnen der Sieg sogar sicherer. Aber den Krieg gegen China wollen die USA jetzt führen, schätzungsweise innerhalb von drei Jahren.

  3. Angenommen, das Deutsche Volk wird ausgelöscht
    (was ich nicht glaube),
    dann lieber durch China als durch die USA.
    Wir haben diesem US-Babylon alles zu verdanken,
    was uns nun in den Abgrund treibt.

    So mag China zwar auch kein System zum Zuckerschlecken sein,
    aber das, was die Besatzungsmacht mit uns getan hat und tut,
    ist fast unverzeihlich.

  4. "Über das universalistische Konzept der westlichen Globalisten könnte dann ein Pluriversum der Völker und Kulturen triumphieren wie beispielsweise Alexander Dugin glaubt. Oder?"
    Könnte!… könnte auch auf eine chinesisch, dominierte Ordnung zulaufen. Diese ist traditionell sinozentrisch. Jeder, der die bisherige Ordnung abschaffen möchte, sollte sich einmal gründlich damit beschäftigen was das bedeutet.

    • Richtig, daher der Konjunktiv. Unser Spezial ist gewiss kein Hohelied auf Chinas Führung. Am besten: selber lesen 😉

  5. Was 2050 sein wird weiß kein Mensch,nur soviel steht fest:Falls Deutschland dann überhaupt noch existiert bleibt es ein marginalisierter Staat,der darauf angewiesen sein wird,daß sich 2-3 Weltmächte gegenseitig in Schach halten,so wie schon im vorigen Jahrhundert im Kalten Krieg.

    • dezentrale Anti-Berlin-Bewegung am

      vielleicht folgt alles einem inhumanem,
      extrem künstlichen Pfad, wie von einem "Macht-Manipulations-Programm"
      gesteuert; ein global vernetztes Gleichmacher-Programm;

      vielleicht ein Superprogramm wie „AlphaZero“,
      nur nicht für strategische Brettspiele entwickelt, sondern ein "Manipulationsprogramm für die globale Gleichschaltung und Umformung von widerstrebenden menschlichen Mikro-Clustern", dem unsere Politiker per Zwang gehorchen müssen;

      es ist leider mehr als wahrscheinlich, dass solche Programme längst in Auftrag gegeben und schon mehrmals real-erprobt wurden (arabischer Frühling);

      alles strebt nach der totalen und globalen Digitalisierung – nicht nur im Schach – vor allem in der Machtpolitik;

      und der aus menschlicher Sicht – heute so oft plötzlich induzierte – widernatürliche –
      „KI-linguistische“ Neusprech deutet auf eine unnatürlich manipulative Kraft hin;

      „China ist ein verrückter Löwe. Wenn er einschläft, erwacht die Welt.“ – das z.B. war KI die Sätze verdreht;

  6. Karl Blomquist am

    Warum wollen die USA den großen Krieg in kürze führen?

    Den USA geht es wie 1914 und 1939 um die VERNICHTUNG des Hauptkonkurrenten, diesmal Chinas. Die Angelsachsen gehen damit das 3. Mal innerhalb von 120 Jahren nach diesem Muster vor: WK I und WK II planten und starteten sie ebenfalls um den Haupthandelskonkurrenten zu vernichten: seit 1897 verfolgen England und die USA ihr Ziel des Germaniam esse delendam (Deutschland muss vernichtet werden). Unterschied bei WK III: WK I und WK II WOLLTEN sie führen, um den Konkurrenten zu beseitigen. Aber sie MUSSTEN es nicht. Nun haben sie ihr Imperium dermaßen überdehnt, dass ihr Absturz unvermeidlich bevorsteht, und zwar bald. Da die USA jedoch um jeden Preis erste Supermacht bleiben wollen, MÜSSEN sie nach ihrer Logik diesmal sogar. 70 Prozent der US-Politkaste wollen die Weltherrschaft jetzt durchsetzen, anstatt sich in eine multipolare Welt einzugliedern, gemäß Staatssekretär Andreas von Bülow.

  7. Karl Blomquist am

    China gehört offensichtlich nicht zur NWO

    Das chinesische Kapital besteht unabhängig vom angloamerikanischen, ja China ist sogar Gläubiger des US-Imperiums, und langfristig, vielleicht schon mittelfristig, sackt China die USA auf jeden Fall ein, ohne einen Schuss abzufeuern. Weswegen die USA den Vernichtungskrieg gegen den Hauptkonkurrenten China JETZT planen und sehr bald führen wollen.
    Rein logisch:
    Wäre China Teil der Neuen Weltordnung, würden die USA das nicht tun.
    Die USA sind bereit zum Losschlagen und suchen nur noch einen Vorwand, auch über die Bande Korea oder Iran. Ein Sieg über Sekundärziele (Russland, Iran – Korea ist nur Hebel) nützt den USA nichts, wenn sie anschließend vom Hauptkonkurrenten eingesackt werden. Daher dasselbe Vorgehen wie 1914 und 1939.
    Warum fügt sich China also immer noch ein, im großen und ganzen?
    Vielleicht Täuschung? Um Zeit zu gewinnen?
    Siehe Nordkorea: 1950 blieb es offiziell neutral und schickte Freiwillige. Heute: China trägt offiziell die US-Sanktionen gegen Korea mit, und liefert insgeheim Waren. Jede Kriegführung basiert auf Täuschung, Sun Tsu.

  8. Die „Bunten“ sind unsere deutsche Selbstmordbrigade. Ihre Waffe zum kollektiven Suizid heißt nicht etwa Balmung wie Siegfrieds stolzes Schwert, nein, es ist wie „sanftes Gas aus dem Bunker Adolf“. Waldsterben ist böse, Deutschsterben eine historische Mission.
    Die Chinesen sind in ihrem nationalen Bewusstsein ganz anders. Als die Japaner in ihren Schulbüchern die Besatzung Chinas erneut arg schönten, ließ die chinesische Regierung ihr Volk kurz von der Kette. Da konnten wir sehen, welch eine nationale Kraft in diesem Tiger lauert.
    Bei uns lauert nur Volkstod – unsere Pflicht als "Köterrasse", unser letzter Dienst an der Welt, so schwören die Bunten.
    Es ist klar, wer Zukunft hat und wer nur noch Dünger für andere Völker sein will.

  9. Jürg Rückert am

    Wer einen solchen Krieg plant, wer ihn als unausweichlich ansieht, der übertrumpft Hitler. Mit „Nazi“ wird dann das Böse nicht mehr zu benennen sein.
    Klare Sieger in diesem Krieg wird es vermutlich nicht geben. Die Welt wird in neue Regionen zerfallen sein. Einige Völker werden nicht mehr existieren.
    Egal wie die Merkel uns herabwirtschaftet, den Stuhl am Galgen ziehen andere unter unseren Füßen weg.

  10. Seit rund 2 Jahrzehnten lebe und arbeite ich in China, vorwiegend in den Millionenstaedten aber auch auf dem Land zur Erholung. Das China der alten Vorstellungen gibt es nicht mehr. China tut mehr fuer die Umwelt als jedes andere Land der Erde. Wahr ist, dass hier und da noch ein paar Buergermeister oder Landesabgeordnete zurechtgestutzt werden muessen. Riesige Anbauprojekte in Tibet zeigen wunderbare Erfolge in Ackerbau und Viehzucht. Dank Schnellzugverbindungen entwickelt sich der Tourismus enorm. Die Umverteilung von Oben nach Unten ist in vollem Gange. Laut Vorgabe soll es in 3 Jahren keinen armen Menschen in China mehr geben. Diese Ziel wird erreicht. Yi wird geliebt. Man nennt ihn Papa oder Onkel. Ihm stehen alle Chinesen als Patrioten zur Seite. Milliardenprojekte wurden und werden mit Nachbarlaendern durchgefuehrt. Japan muss noch zu den USA halten. Rein militaerisch mache ich mir keine Sorgen. Zur Erklaerung all dessen reichen 1000 Zeichen nicht. In 10 Jahren -2028- ist alles entschieden. Jeder Chinese, von ganz oben bis ganz unten, arbeitet taeglich daran. Wer in der letzten Zeit in China war, der weiss das.

    • Karl_Friedrich am

      Ohne China als Insider zu kennen, kann ich nur voll zustimmen. Seit der Zeit der "blauen Ameisen", also in weniger als einem Menschenalter, hat China eine geradezu phänomenale Entwicklung genommen. Davon sind alle sog. Industriestaaten, vor allem aber die USA, weit entfernt. Sie stagnieren oder schrumpfen. Ihr Reichtum wurde und wird von kriminellen Regierungen seit Jahrzehnten für politische und militärische "Abenteuer" in aller Welt verschleudert. Wenn das US-amerikanische Volk aufwacht, wird es zu spät sein.

      Ich glaube auch nicht, dass China die gleichen imperialistischen Ambitionen hat wie die USA. Was den zitierten Geostrategen bzw. Kriegstreiber betrifft, so sollte er sich vor allem um seine eigene degenerierte DNA kümmern. Hoffentlich hält ihm im Falle des heraufbeschworenen Konflikts noch rechtzeitig jemand den Lauf an die Birne, um wenigstens diesen Kriegsgewinnler auszuschalten.

      • Jürg Rückert am

        "…imperialistisch Ambitionen …":
        Mit dem Essen kommt der Appetit!
        Ein Chinakenner schrieb: vor dem Mittagessen eine Schlange von Ziegen, Hühnern usw. Danach weg.
        Ulfkotte: Schreckliches Jaulen aus dem Hinterhof eines östlichen Botschafters. Hund lebend abgehäutet. Fleisch schmecke dann besser …
        So wie Menschen mit Tieren umgehen, so gehen sie auch mit Menschen um. Man denke nur an die Transplantationsmedizin in China. Da lebte ich doch lieber in den USA.

    • Karl Blomquist am

      @Manschuli
      Dazu passt auch:
      China bereits jetzt gröβte Volkswirtschaft der Erde
      Ein bis zwei Drittel des US-Sozialprodukts sind heiβe Luft, gemäβ der Chinesischen Rating-Agentur Dagong:
      "Several years ago Dagong, the Chinese ratings agency, published a report analyzing the physical economy of the States comparing it with those of China, Germany and Japan. The conclusion was that the US GDP was something between $5 to $10 trillion instead of $15 trillion as officially reported by the USG."
      "It is well known that the former Soviet Union was making up fake statistics years before its collapse."
      "The American downfall is set to be far worse than the Soviet Union’s one. A confluence of crisis with a devastating result."
      "It is getting worse and worse every year since the beginning of the pre-crisis in 2007."
      Quelle: Deagel.com, Country Forecast 2016 – 2025

  11. China ist dabei, einen großen Fehler zu korrigieren, den es im Mittelalter gemacht hat! Damals nämlich ließ es seine größte Flotte der Welt im Hafen verrotten und sagte, daß Seefahrt unchinesisch sei!
    Das hat den europäischen Seevölkern erst die Möglichkeit eröffnet sich über den Seeweg die ganze Welt untertan zu machen und die eroberten Völker mit dem missionierendem Christentum im Gepäck zu Menschen 2.Klasse zu degradieren und zur Ausbeutung freizugeben. Während China mit seinem Bevölkerungswachstum selber fertig werden mußte, war z.B. England der größte Exporteur von Menschen während 500 Jahren!
    Hätten die Chinesen ihre Flotte damals behalten, wäre es sehr wahrscheinlich gewesen, daß sie den amerikanischen Kontinent vom Pazifik aus selber besiedelt hätten, die Geschichte sehr viel anders verlaufen wäre. Zu einer Ausbeutung Chinas im 19./20.Jh wäre es nicht gekommen!

    • 2. China plant recht langfristig und lernt aus seinen Fehlern.
      Auch technisch war es im Mittelalter allen Anderen Völkern weit voraus! Seit der Reichseinigung vor ca. 2500 Jahren hat es sich vor allem auf sich selber konzentriert. (Reich der Mitte) Ein Fehler war, sich die Seefahrt zu versagen, der andere, sich nach dem Untergang des mongolischen Khanats auch landseits abzuschotten.
      Das wird jetzt beides korrigiert, wobei man nicht den Fehler der Mongolen wiederholt sich die Völker zu erobern, sondern sie zu Verbündeten/Freunden macht. Auf das alte Imperium braucht man da wenig Rücksicht zu nehmen, da es ohnehin dem Verfall anheim ist. Man möchte aber auch nicht, daß das Reich der Mitte zerstört wird und zieht daher Taktik einem Krieg vor …

      • @Livia
        Es hätte nie eine chinesische Besiedlung Amerikas gegeben. Chinesen wanderten entlang ihrer Handelsrouten aus. Darum ist der Handel in vielen Ländern Südostasiens in Händen der chinesischen Bevölkerungsgruppe. Welchen Handel grösseren Ausmasses hätten die Chinesen mit den First Nations führen sollen?

        Ein heutiges Beispiel: In Angola bauen die Chinesen an der Infrastruktur um die Rohstoffe herauszuholen. Mit chinesischen Arbeitern, die von chinesischen Farmern und chinesischen Händlern versorgt werden. 300000! Chinesen, ebensoviele wie die seit 500 Jahren dort eingewanderten Portugiesen sollen es mittlerweile sein. An dieser Praxis verdienen die Chinesen und eine kleine angolanische Elite, während der Grossteil der Angolaner in die Röhre schaut.
        Sind die Rohstoffe ausgebeutet, ziehen die Chinesen ab, die kleine Elite verliert seine Einkommensquelle und der Grossteil der Angolaner hat nun nix mehr.

        Verbündete?/Freunde?… traditionell waren Nachbarstaaten dem chinesischen Kaiser tributpflichtig. Die übliche chinesische Ordnung ist weiterhin streng hierarchisch, auch im Verhältnis zu anderen Staaten.

      • Karl Blomquist am

        @Livia
        Die Angloamerikaner hatten 1914 schon das meiste. Aber sie wollten alles, die ganze Welt, und haben dann am Ende nichts.

  12. DerSchnitter_Maxx am

    Und es nagt am, verkommenden, vergammelten, nervenden, aufdringlichen, Stolz und der nimmersatten Gier … der -PVS- Pleiten Verkrüppelten Staaten von Arm Erika ! Nun sind the second after China … second to none is gone … muuuhhhaaa ……. Wird und wurde auch Zeit – und die Chinesen sind Experten darin, "Geduld", "Weisheit" und -die- "Zeit" für sich zu nutzen, wenn nicht sogar zu betäuben und ins Koma zu legen …

    • DerSchnitter_Maxx am

      Weiter >>>

      "Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von den anderen. So wird dir Ärger erspart bleiben." Konfuzius

      "Lernen, ohne zu denken, ist eitel; denken, ohne zu lernen, gefährlich." Konfuzius

      "Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: durch Nachdenken ist der edelste, durch Nachahmen der einfachste, durch Erfahrung der bitterste." Konfuzius

      "Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten."Konfuzius

      • DerSchnitter_Maxx am

        Weiiter >>>

        "Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von den anderen. So wird dir Ärger erspart bleiben." Konfuzius

        "Lernen, ohne zu denken, ist eitel; denken, ohne zu lernen, gefährlich." Konfuzius

        "Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: durch Nachdenken ist der edelste, durch Nachahmen der einfachste, durch Erfahrung der bitterste." Konfuzius

        "Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten."Konfuzius

        "Wenn über das Grundsätzliche keine Einigkeit besteht, ist es sinnlos, miteinander Pläne zu machen."Konfuzius

        "Ist man in kleinen Dingen nicht geduldig, bringt man die großen Vorhaben zum Scheitern."Konfuzius

        "Zu wissen, was man weiß, und zu wissen, was man tut, das ist Wissen."Konfuzius

        "Essen und Beischlaf sind die beiden großen Begierden des Mannes."Konfuzius

      • DerSchnitter_Maxx am

        Weiiter >>>

        "Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist."Konfuzius

        "An einem edlen Pferd schätzt man nicht seine Kraft, sondern seinen Charakter."Konfuzius

        "Von Natur aus sind die Menschen fast gleich; erst die Gewohnheiten entfernen sie voneinander."Konfuzius

        "Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel."Konfuzius

        "Wenn du die Absicht hast, dich zu erneuern, tu es jeden Tag."Konfuzius

        "Nur die Weisesten und die Dümmsten können sich nicht ändern."Konfuzius

        "Wer ständig glücklich sein möchte, muss sich oft verändern."Konfuzius

        "Der Weg ist das Ziel."Konfuzius

        ENDE

      • DerSchnitter_Maxx am

        Ach ja … Bilder sagen mehr als "1000 Worte"

        Der erste Abschnitt … also 4 Zitate, sind einmal doppelt. T’schuldigung

    • Karl Blomquist am

      @DerSchnitter_Maxx
      "China hat Zeit"
      Wissen die USA auch, und wollen deshalb jetzt losschlagen. Genau dafür wurde Trump eingesetzt. Der für bald geplante US-Krieg gegen China ist auch der Grund, warum die transatlantische Lügenpresse so sehr auf die Tube drückt, wenn sie nach einem „stabilen“ Regime unter der FDJ-Agitprop-Sekretärin schreit, das die Blockparteien gefälligst „zügig“ zu bilden hätten.

  13. heidi heidegger am

    Nun, Napoleon war schon gescheit, aber Flocky blickt auch durch: ne (groß)katz schläft 20 stund-am-tag und den rest des tags frissts uns das buffett leer, quasi. heidi dagegen wusste schon seit/vor 6 jahren forumsdienst alles und warnte genau so lang: *achtet mir auf die gelbe gefahr, und machet mir den rechten flügel stark!* so!

    • heidi heidegger am

      OT: die COMPACT-umfrage war supi. aber Flocky&moi kucken halt auch viel sixxx und dschungelcämp und müssen euch deshalb fragen ((weil sich RTL (im gegensatz zu mrkl-seehofer-schulz) auf das neue dschungel-personal einigte)), lese ich gerade: die Gsell und Ochsneknecht sind dabei und paar andere auch. also, geh-mahs an:

      Wie viele Dschungel-Kandidaten kennt ihr, häh?
      0-3
      4-6
      7-9
      10-12

      • heidi heidegger am

        @maxxxx..ja, mann! oder: überbezahlte spitzel, sogar. yo! Flocky und seine *hawaii 5dog* werden sich gleich um dös gfraas kümmern. lol

      • Herbert Weiss am

        Napoleon war ein kluger Mann, auch wenn er sich bei seinem Russland-Feldzug etwas verkalkuliert hatte.

        Das Dschungel-Camp geht mir allerdings am Achtersteven vorbei.

        Wenn China den Westen in den Sack steckt, kriegen die alten Imperialisten genau das, was sie verdient haben. Nur die kleinen Leute sind wieder mal die Doofen.

  14. brokendriver am

    Der Ausverkauf Deutschland

    und deutscher Unternehmen an China ist in vollem Gang.

    Keiner kann die mehr stoppen.

    Aus "made in germany" wird "made in china"

    von Flensburg bis Dresden.

  15. Deutschösterreicher aus dem Wienerwald am

    Ob wir uns von diesen Entwicklungen Souveränität versprechen dürfen? Klar, die Herrschaft des Dollars ist ein Grundübel, aber die Chinesen als neue Herren? Ihr Verhalten in Tibet verheißt nichts Gutes. Und wenn sie tatsächlich Rachegefühle haben sollten (dafür erscheinen sie mir allerdings zu nüchtern, aber wirklich einschätzen kann ich das nicht): das Deutsche Reich war an der Niederschlagung des Boxeraufstandes beteiligt.

    • Den meisten fehlt es aber an Kreativität. Deutsche Ingenieursleistung wird wohl noch einige Zeitepochen Bestand haben – wenn sich unsere Regierenden wieder auf die deutschen Tugenden besinnen mögen und diese auch fördern. Aber eines darf man nicht verkennen: sie sind enorm fleißig, da können wir uns eine Scheibe abschneiden. Keine Überheblichkeit, kein Neid, dafür eiserner Wille und Fleiß.

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Die große COMPACT-Konferenz am 29.09.2018 im Raum München

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