Heute, Montag, 18:30 Uhr – Chemnitz gedenkt seiner Opfer

    Es war ein Schlachtfest: Als mutige Männer in Chemnitz in der Nacht zum Sonntag Frauen gegen Übergriffe schützen wollten, wurden sie abgestochen. Auf das erste Opfer, Daniel, wurde über drei Dutzend Mal eingestochen. Er verstarb im Krankenhaus. Mittlerweile soll ein zweiter Frauenbeschützer seinen Verletzungen erlegen sein.

    Im Unterschied zu den zahllosen Mordtaten der vergangenen Monate gingen in Chemnitz am nächsten Tag Tausende auf die Straße. Offensichtlich sind die menschlichen Reaktionen in dieser Stadt noch intakt, es gibt noch Mitgefühl, Solidarität, Trauer – und Wut.

    Aufruf übernommen von den Initiatoren der Veranstaltung. Quelle: Pro Chemnitz

    Von diesem Lob für die Chemnitzer soll die Oberbürgermeisterin ausdrücklich ausgenommen werden. Ihre Stellungnahme gegenüber dem MDR: “Es sollte ein friedliches Stadtfest werden. Wir hatten ja einen besonderen Anlass, den Stadtgeburtstag. Und wenn ich sehe, was sich in den Stunden am Sonntag hier entwickelt hat, dann bin ich entsetzt. Dass es möglich ist, dass sich Leute verabreden, ansammeln und damit ein Stadtfest zum Abbruch bringen, durch die Stadt rennen und Menschen bedrohen – das ist schlimm. Denen, die sich hier angesammelt haben, bewusst auch keine Versammlung angemeldet haben, geht es darum, genau das Stadtfest zu stören, die Situation zu chaotisieren, damit die Menschen noch mehr Angst kriegen und genau das dürfen wir uns nicht gefallen lassen.“

    Wie schaffen Sie es, Frau Ludwig, in diesen Sätzen den Anlass der Proteste, das Abschlachten junger Deutscher, mit keinem Wort zu erwähnen? Warum bezeichnen Sie die Proteste als “schlimm”, aber nicht die Morde zuvor?

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    Gegen die Herzlosigkeit und Skrupellosigkeit der Politiker, die mit den Messermännern gegen das eigene Volk paktieren, soll heute in Chemnitz weiter demonstriert werden. Es soll ein friedliches, würdevolles Gedenken werden – in Respekt vor den toten Helden, die ihre Zivilcourage mit dem Leben bezahlt haben. Kommt alle: 18:30 Uhr, Karl-Marx-Denkmal.

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