BVB-Anschlag: Sind russische Täter 9/11-Truther?

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Doch keine rechtsextremen Leipziger Hools? Ein Kommentar.

Nun sollen also börsenaffine Russen aus Baden-Württemberg den mit Nagelstiften bespickten Sprengsatz explodiert haben lassen, um mit einem herbeigeführten Kurssturz der BVB-Aktie Millionen einzustreichen. Der Reihe nach.

Der 28-jährige Sergej W. soll für 78.000 Euro Optionsscheine auf die BVB-Aktie gekauft haben. Fällt die Aktie, steigt deren Wert. Wäre der dritte Sprengsatz also pünktlich hochgegangen, hätte der Verein neben dem Blutbad im Bus vermutlich auch eins an der Börse erlebt. Kommt einem irgendwie bekannt vor, oder?

Tage vor den Anschlägen auf die Twin Towers am 11. September wurden nachweislich ungewöhnlich viele Verkaufsoptionen auf die Fluggesellschaften United und American Airlines erworben, deren Flugzeuge wenig später in die Türme gesteuert worden sein sollen. (1) Die Aktien stürzten ab. Die Besitzer der sogenannten Put-Options scheffelten ein Vermögen. Daraus Vorkenntnisse über den 9/11-Anschlag abzuleiten, gilt als Verschwörungstheorie.

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Die heute bekannt gewordene Version um Sergej W. infrage zu stellen, dürfte sich ebenso verbieten. Für die Leitmedien ist der Fall erledigt. Für die Landesregierung sowieso. „Gute Nachricht für den Fußball“, ließ der wandelnde Totalausfall, NRW-Innenminister Ralf Jäger, via Twitter ausrichten. Ihm und dem restlichen Regierungskabarett dürfte jeder Täter recht sein – solange es kein Moslem ist.

Möglich, dass die Wettmafia dahintersteckt und die Tat Allahu-Akbar-Irren in die Schuhe schieben wollte. Der kolportierte Tatablauf aus Dortmund erinnert jedoch eher an einen ganz schlechten Krimi.

So soll der mutmaßliche Täter die Optionsscheine erst am Abend des Anschlags online im Mannschaftshotel l’Arrivée gekauft haben. Während er nach den Explosionen inmitten der Panik als einziger cool im Restaurant ein Steak bestellt habe (richtig böse!), soll ein Mitarbeiter der Online-Bank Comdirect Verdachtsanzeige gegen den Russen wegen Geldwäsche erstattet haben. Der zuvor getätigte Kauf sei ihm verdächtig erschienen. Anscheinend hatte Sergey W. sich im Vorfeld mehr mit dem Fälschen des am Tatort hinterlegten Bekennerschreibens beschäftigt als mit der Bankroutine.

„Die am Tatort gefundenen Bekennerschreiben sind offenbar eine plumpe Fälschung des Deutsch-Russen, um die Ermittler auf eine falsche Fährte zu locken“, schreibt heute u.a. der Express. Dabei soll es doch gerade die alles andere als plumpe Detailverliebtheit („Abzug deutscher Tornados“ usw.) gewesen sein, welche die Ermittler von der Islamistenspur weggeführt habe.
Weswegen Pseudo-Perfektionist Sergej W. kein IS-typischeres Pamphlet hinterließ, bleibt fürs Erste sein Geheimnis. Wir hoffen ausnahmsweise, dass der Mann kein COMPACT-Abonnent ist. Schließlich sei das Bekennerschreiben Ermittlungskreisen zufolge, „inspiriert durch ‚Compact-Texte‘“. Und sogenannte Putinversteher sind wir ja auch. Bei einem russischstämmigen Täter kann man doch da bestimmt noch eine Verbindung basteln…
Wir leben im Zeitalter der Gegenaufklärung – der Feldzug gegen kritische Medien hat erst begonnen. Ihr Abo macht uns stark! Alle Informationen finden Sie auf www.mut-zum-abo.de

(1) http://www.jstor.org/stable/10.1086/503645

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Über den Autor

Katja Wolters ist bekennende Lipstick-Feministin, selbstbewusst und betont weiblich zugleich. Die zweifache Mutter und freie Journalistin lebte lange in England. Die Abwesenheit schärfte ihren Blick auf die Heimat. Denkverbote kennt sie nicht, Probleme nennt sie sofort beim Namen. Dafür lieben wir sie.

29 Kommentare

  1. Ein ebenso perfider wie genialer Plan!

    Um nicht aufzufallen hat der mutmassliche Täter in Selenruhe noch ein blutiges Steak im Hotel gegessen und sich anschließend massieren lassen. Der Last-Minute-Kauf der Optionsscheine in aller Ruhe vom Hotelzimmer aus war richtig, weil die Auswahl hinsichtlich des geeigneten Basispreises, der passenden Fälligkeit und der perfekten Volatilität zur Profitmaximierung Konzentration und Timing erfordert. Und natürlich auf "put" klicken, weil "call" wäre völlig falsch gewesen:
    http://www.onvista.de/derivate/Optionsscheine-auf-DE0005493092

    Den entscheidenden Hinweis auf Wettbetrug hatte ich schon am 12. April gegeben, als sie bei comdirect und BKA noch keinen Plan hatten. Da irgendwo:
    http://www.compact-online.de/bekennerschreiben-zum-bvb-anschlag-sportler-stehen-auf-is-todesliste

    War aber klar: Kein Dankeschön, kein Blumenstrauß, nichts.

    Ich prüfe jetzt, ob es wirklich nur um Geld ging oder ob der Täter durch seinen Anschlag auch führende Politiker in Verruf bringen wollte:
    http://www.mopo.de/sport/fussball/anschlag-auf-bvb-bus-kanzlerin-merkel-sprach-sich-fuer-schnelle-neuansetzung-aus-26709694

    Dann wäre es auf jeden Fall Terror!

  2. Lt. der Fachzeitung "Wirtschaftswoche" soll der uns präsentierte Täter nur etwa 8.000 Euro in Puts angelegt haben. Das wisse man aus Finanzkreisen. Die angeblichen 78.000 Anlagesumme und die angeblichen Millionengewinne, die uns in der sonstigen Presse verkauft werden sollen, sind also offenbar ein Fake. Nach Berechnungen des renommierten Wirtschaftsblattes WiWo könne der angebliche Täter bei einem durchschnittlichen Kursrutsch der BVB-Aktie von etwa -4% am Tag nach dem Anschlag also höchstens etwa 2880 Euro Gewinn gemacht haben.

    Auch die Behauptung einiger Zeitungen, der Festgenommene habe den GSG9-Beamten sofort bei der Festnahme unter Tränen die Tat mit den Worten -"Ihr habt den Richtigen"- gestanden, wird vom BKA nicht bestätigt. Der Festgenommene habe überhaupt nichts gestanden und ließe sich auf die Vorwürfe nicht ein.

    Das nur als kurzer Hinweis zur "Glaubwürdigkeit" gewisser Presseberichte.

    • Abwehrrecke am

      @ NO-TRUTHER

      Sergej xxxxxxxxxx, geben ihm die Schlapphüte doch einen Kredit über
      78.000 € um mit viel Wirbel eine Wette auf den Kursverfall der BVB-Aktie zu platzieren,
      dann mieten sie ihm ein Hotelzimmer und spendieren ihm direkt nach dem Anschlag ein
      saftiges Steak und Wodka bis zum Abwinken, und dieser Gauner unterschlägt 70.000 €,
      und weiß der Teufel wo die jetzt sind…., und das bringt jetzt die gesamte Geschichte ins
      wanken.

      Mit den Worten "ihr habt den Richtigen" meint er, wenn er das überhaupt gesagt hat, mit
      Sicherheit die wohl unterschlagenen 70.000 €, tja liebe Leute von der Schlapphut-Fraktion,
      dieses Geld ist weg, hahaha….., wohl noch nie mit Russen Geschäfte gemacht, wo keine
      Rechnung und keine Quittung, wo kein Vertrag, keine Unterschrift und kein Notar,
      da gibt es auch keine Sicherheit dass es alles heil und vollständig ankommt.
      Was für ein Reinfall, jetzt müssen wieder Böhnhardts DNA-Spuren gefunden werden….,
      ich lach mich echt schlapp.

    • Ich bin kein Börsianer, aber greifen Optionsscheine überhaupt, wenn der Optionsgrund durch terroristische Aktivitäten herbeigeführt wurde?

      • Abwehrrecke am

        @ MIKE

        Am 11 September 2001 zumindest hat das keine Rolle gespielt,
        durch die Wetten auf starke Kursverluste von American und
        United Airlines wurden einige Menschen sehr reich….,
        oder besser gesagt noch reicher als sie ohnehin schon waren.

        Warum sollte man auch Menschen für ihr "hervorragendes
        Gespür" bestrafen?

        Zum Beispiel das Gespür für den Neubesitzer die Türme gegen
        Terroranschläge versichern zu lassen – und zwar einzeln, so dass
        nachher doppelt abgerechnet werden musste, es handelte sich
        ja auch um zwei Anschläge, jeweils einen auf beide Türme –
        auch das hat jemanden sehr reich gemacht.

  3. Zuerst waren es militärische Spezial-Zünder, an die niemand gelangen kann, und eine derart professionelle Sprengung, dass sie nur von Sprengstoff-Experten eines ausländischen Geheimdienstes stammen konnten.

    Und am Ende tischt man uns auf, es war ein geistig offenbar nicht sehr heller Elektriker aus einem Heizkraftwerk, der derart verblödet war, dass er sich auch noch im Hotel der Sportler einmietete und die Sache von dort aus machte, damit ihn die Polizei leichter findet.

    Unser Plebs glaubt alles, wenn es nur über den mainstream verbreitet wird. Glücklich die Dummen!

  4. Man achte auf den Sprachgebrauch der Medien. Bei N-TV heute war überwiegend die Rede von dem "Russen", obwohl klar war, dass er ein Deutsch-Russe war. Im Laufe der Berichte wurde er zum Russen. OK, ist ein langes Wort, und Zeit ist Geld in dem Geschäft.
    Parallel dazu, bei Blöd heute hiess es die Grünen hätten eine Anfrage an den BT gestellt, wobei herauskam, dass Erdogan 18 "Deutsche" verhaften ließ. Immer wiederholt: deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger, deutsche Bürger, so wie wir eben daherkommen. Einige von denen hätten auch einen türkischen Pass, trotzdem, Deutsche.
    Aus dem Deutsch-Russen hingegen wurde der "Russe". Ich weiss, ändert nichts an der Schwere der Tat, aber deutsche Staatsbürger werden anscheinend je nach Gusto mal als solche bezeichnet, und manchmal eben "alternativ" betitelt. Bei Deutsch-türkischen Straftätern war in der Vergangenheit nie die Rede von "Türken", so sie denn beide Staatsbürgerschaften besaßen, sondern immer die korrekte Form, Deutsch-türkisch. Man würde eher das Türkisch weglassen, bei Straftätern, und sich auf Deutsch einigen.

  5. Ismirschlecht am

    Ein Terrorist,der Gewinn mit Bvb-Aktien machen will???!!!!!!!Wie krank bitteschön ist ist das denn,mit dem Verlust von ner Aktie einen Haufen Schotter zu machen?Ganz klar:das System ist schuld.

  6. Merkwürdig ist die Angelegenheit schon.
    Wenigstens war es kein Russland-Deutscher, sondern ein (deutsch)-Russe.
    Das passt besser ins gängige Russenfeindbild.
    Ein gefundenes Fressen für die Qualitätsmedien, egal ob der mutmaßliche
    Täter überführt wird oder nicht.
    Könnte es sein, dass gewisse Leute ein Grund suchen, die Fußball WM 2018
    in Russland zu torpedieren?

  7. Trizonesier am

    Ich bin gesetzestreuer Bürger dieser Republik. Ich habe ein Recht darauf mit NIVEAU verarscht zu werden!

  8. Direkter Demokrat am

    Man sollte diese Aktion zu anderen Geheimdienstaktionen mit False Flag Charakter legen. So wird der Ruf nach mehr Kontrolle (Überwachung) immer lauter. Und die persönliche Freiheit wird kleiner und kleiner…

  9. Werner C. Gucol am

    "Lösungskompetenz" a la Gutmenschenpresse/Lügenpresse:
    – Die Rechten waren’s
    – Die Rechten instrumentalisieren das
    – Die AfD ist schuld
    – Putin war’s
    – Ein Russe/Der Russe war’s
    – Mehr Geld in den Terror gegen Rechts mit freundlicher Unterstützung von Schwesig und Maas

    Hat das Drecksblatt Focus sich eigentlich mal für die Falschbeschuldigung entschuldigt, Herr Elsässer? Und eine Richtigstellung veröffentlicht?

  10. Jetzt gehts los! am

    Hat der Focus sich jetzt beim Compact-Team und bei Jürgen Elsässer entschuldigt, für ihren widerlichen hetzenden Artikel?

    Wurde eine Presse-Rüge erwirkt?

    • Nein, warum sollte sich so ein "Qualitätsmedium" denn entschuldigen? Es handelt sich doch nur im artgerechtes Verhalten. Früher wurden die Leser mit Tatsachen informiert, heute blüht dagegen das Geschäft mit der Lüge.

  11. Volker Spielmann am

    Bei politischen Missetaten darf man stets den Parteienschutz verdächtigen

    So wie man weiland in Mitteldeutschland, wenn einem etwa das Telefon abgehört oder die Post aufgedampft wurde, getrost annehmen konnte, daß die Schweinepriester von der Marxismussicherheit dahinterstecken, so darf man auch im deutschen Rumpfstaat stets den Parteienschutz in Verdacht haben, wenn irgendwo eine politische Missetat verübt wird. Schließlich war es der Parteienschutz, der den marxistischen Mordschergen von der königlich-englischen Luftwaffe die ersten Waffen und Sprengstoffe von seinen berühmt-berüchtigten Vertrauensspitzeln geliefert hat, wie ja auch der imaginäre Autobahnuntergrund von Vertrauensspitzeln die Waffen bekommen haben soll. Und dies ist dann doch höchst verdächtig – man denke hier, wenn etwa die geheime Autobahnpolizei der Weißen Hose die Druckmaschinen und das Papier für deren Flugblättchen geliefert hätte, was diese für einen Ärger bekommen hätte. Man fragt sich also durchaus, warum solche Parteiengecken die Umtriebe ihres Parteienschutzes ungestraft lassen.

    Im Übrigen bin ich dafür, daß Euro zerstört werden muß!

    • Abwehrrecke am

      @ Volker Spielmann

      "Vertrauensspitzel", "imaginärer Autobahnuntergrund", "geheime Autobahnpolizei",
      "Parteienschutz", herrlich ironische Ausdrucksweise! Sowie alle Ihre Kommentare,
      nicht immer leicht zu lesen und (für geschichtlich nicht ganz so belesene wie mich)
      auch nicht immer leicht zu verstehen, aber immer wert zu lesen.
      Vielen Dank, bleiben Sie uns in verschiedenen Foren noch sehr lange erhalten.

      • Volker Spielmann am

        @Abwehrrecke

        Man sollte sich halt nicht über die politische Korrektheit in der öffentlichen Diskussion beklagen, sondern aktiv gegen selbige anschreiben und außerdem sollte man mit der deutschen Sprache immer auch etwas spielen und arbeiten, damit diese lebendig bleibt und auch in Zukunft die VS-Amerikaner noch zur Weißglut bringt… http://www.viaggio-in-germania.de/twain-schreckliche-dt-sprache.pdf
        Mein Verweilen in den Foren obliegt allein den Anstandsdamen. Beim Hamburger Speichel und der Frankfurter Allgemeinzeitung haben mich diese jedenfalls gebannt. Doch gibt es im Zwischennetz auch dunkle und böse Orte…

  12. Für mich persönlich ist der Hintergrund immer noch unklar! Uns deutschen wurden schon die dollsten Geschichten aufgetischt und leider werden sie auch immer wieder geglaubt…… Alles was von den Behörden geplappert wird und vor allem das der Mainstream Medien ist nicht einmal 1 Cent wert.

  13. ANNA / SACHSEN am

    Danke Katja.
    Ich lach‘ mich kaputt. Es grüßt wiedermal ad Absurdum!
    Anscheinend haben die Rattenfänger meine Stellungnahme zu diesem Vorfall bei Compact gelesen und dachten sich: hey, eine gute Idee, wir können es wieder den Russen in die Schuhe schieben, hauptsache es sind keine Moslems, so kurz vor der Wahl. Ich bin echt gespannt, wann der Satz "es war Putin" in den Talkshows fällt… 😀

  14. Florian Geyer am

    Haben diese "börsenaffinen Russen" zufällig der gleichen "Religionsgemeinschaft" angehört wie die Profiteure von 9/11?

    • Edmund, der schon immer hier lebte! am

      Definitiv … Deep State Religion

      Also entweder war S.W. strunz doof oder halt ausführender Agent!

      Hier n-tv:
      Doch selbst wenn die Manipulation geglückt wäre, ist unwahrscheinlich, dass der Verdächtige Sergej W. mit seinem erhofften Millionengewinn glücklich geworden wäre – zumal es zweifelhaft ist, dass er tatsächlich so viel Profit erzielt hätte. Denn sein Broker hatte bereits die Kriminalpolizei informiert. Zudem ist der Plan ein extremes Beispiel für eine versuchte Kursmanipulation. Ein Wirtschaftsverbrechen auf das – auch ohne Gewaltanwendung – in Deutschland eine Strafe von bis zu fünf Jahren Gefängnis steht.

      • Florian Geyer am

        Die Strafe ist aber nicht bei den RICHTIGEN zu erwarten, denn die haben Narrenfreiheit, wie auch in den USA.

  15. Edmund, der schon immer hier lebte! am

    Mal herhören ihr Verschwörungstheoretiker:

    Ein 28-jähriger deutsch-russischer Elektrotechniker (hoffentlich kein tschetschenischer Islamist) namens Sergey baut drei ferngesteuerte Rohrbomben um den BVB zu killen. Er leiht sich 78.000 Ditscher (Wo?) und mietet sich ins Mannschaftshotel ein. Schön oben unter dem Dach, damit er die Szenerie überblicken kann. Dann kauft er bei ComDirect 15.000 Puts auf die BVB-Aktie (Wertpapierkonto?) über das Hotel-WLAN, wird aber sofort von den Bankfritzen an die Polizei verpfiffen (üblich?). Dann zündet er von oben die Bomben. Dann geht er ins Restaurant und bestellt ein Steak.

    Also liebe Leute, daran kann ich nichts aber auch gar nichts merkwürdiges finden. Würd ich auch so machen. Ein Bier und ein Steak nach getaner Arbeit. Ein völlig normales Verhalten eines Agent Provokateur, wie ihr es in jedem Roman von Le Carré nachlesen könnt.

    Es handelt sich hier wohl um einen neuen universellen und wiederverwendbaren Agententyp, eine Art islamokatholischer linksrechtsradikaler Atheist, der auch nichts gegen persönliche Bereicherung hat. Statt seines Ausweises hinterläßt er gerne 3-4 widersprüchliche Bekennerschreiben zwecks Verwirrung der geplagten Behörden. Großer Vorteil: er muss nicht jedesmal erschossen werden … ein "nachhaltiges" Exemplar sozusagen.

    Gerade kam eine Meldung aus dem Kanzleramt: der Bundesanwalt heißt ab sofort Bundesmärchenonkel!

    • Edmund, der schon immer hier lebte! am

      Oh, dramatische Wende: er hat sich 40.000 Euronen geliehen und 65.000 Puts gekauft. Durch den Tod der Mannschaft und anschließend erwarteten Kursverfall hätte er gut 100.000 Euronen verdient. Woooh, leicht verdiente Kohle.

    • Edmund, der schon immer hier lebte! am

      Und hier BLÖD:

      "Der Tatverdächtige soll überdurchschnittliche Kenntnisse im Bereich Elektrotechnik haben. Im Juli 2015 wurde ihm angeblich ein Schulpreis für Elektrotechnik für seine besonderen Leistungen überreicht."

      Booaah Eeeiih … Nobelpreisverdächtig … dann ist ja alles klar! Und weiter bei BLÖD:

      "Welcher Sprengstoff bei dem Anschlag verwendet wurde, ist noch unklar, weil durch die Zündung der Sprengstoff laut Köhler vollständig explodiert ist. Dieser muss nun über Umwege wie etwa Bodenproben ermittelt werden."

      Wie raffiniert … vollständig explodiert … gerissen eh. Nä wat fies, dä Russ!

      • Leipziger, der fast immer da lebte! am

        Hahaaa… :-))) Edmund, ich kann nich mehr. :-))) Weiter so! Echt super hier.

      • Sind SIe der ‚Mundl‘?
        Damit ist der “echte Wiener“ gemeint
        (aus der Serie: “Ein echter Wiener geht nicht unter“).

        Mundl; eh kloar
        und nicht vergessen: MEI BIER IS NED DEPPAT!

      • AndereMeinung am

        Lustig wie man hier nach dem deutschen Presserat geifert wo sonst Compact immer alle anderen Medien mit Schmutz bewirft und Behauptungen aufstellt welche der Lüge sehr nahe stehen.
        Compact hat sich nie geäußert ob es die Regeln des Presserates überhaupt anerkennt.

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