Bunga-Bunga-Zeugin aus dem Weg geräumt?

9

Imane Fadil, der Traum aller alten, virilen Männer war nicht nur eine außergewöhnliche Schönheit, sie war auch einer der berüchtigten „Stolpersteine“ in Silvio Berlusconis Karriere. Die Marokkanerin sagte vor einigen Jahren im Prozess gegen den ehemaligen Ministerpräsidenten Italiens aus. In schillernden Farben beschrieb sie die wilden Sexpartys in der römischen Villa Arcore, die nicht nur eine berühmt-berüchtigten Geschichte aufzuweisen hat, sondern auch den Ruf des „erotischen Paradieses“ seiner früheren Besitzer innehatte. Berlusconi hat sich eingedenk der Geschichte des noblen Hauses redlich bemüht, die Gemäuer mit neuem Leben und lustvollen Veranstaltungen zu erfüllen.

Wir erinnern uns an den Skandal, als Silvio der Potente gemeinsam mit älteren Herren der italienischen High Society dem Feinschmecker Lukullus frönten und sich zu Klängen von Vivaldi und Pasquini von zugänglichen, jungen Damen verwöhnen ließen. Die milliardenschwere Rentnertruppe hielten bis zu 16 Mädels auf Trapp und befürchteten während ihrer Gelage nur eines: Überforderung ihrer Physis. Karima el-Mahroug, genannt Ruby – die Herzensbrecherin – sorgte nicht nur für die vollständige Befriedigung ihres Lieblingspolitikers, sie brach dem regierenden Potenzprotz vor Gericht auch das Genick. Amtsmissbrauch, Förderung der Prostitution mit Minderjährigen und Nötigung. Zwar wurde Berlusconi letztinstanzlich freigesprochen, in der Politik jedoch war er nicht mehr zu halten.

Eine der jungen Damen, die damals gegen Berlusconi zu Felde zogen und zu seinem Absturz beitrug, soll aufgrund von dubiosen Hinweisen exhumiert werden. Imane Fadil, das marokkanische Model verstarb am 1. März ganz unvermittelt mit 32 Jahren. Der Grund der anstehenden Exhumierung ist der Verdacht auf Vergiftung oder Verstrahlung, denn OP-Befunde und Dokumente der unter heftigen Bauchschmerzen leidende Marokkanerin weisen Ungereimtheiten auf. Auch Behandlungsprotokolle lassen eine schwere Vergiftung vermuten. Nun ist ganz Italien wie elektrisiert, zumal die wilden Bunga Bunga-Partys nicht nur jedem richtigen Italiener in Erinnerung geblieben sind, sondern ihm schon wegen der kreativ gestalteten Orgien wahre Neidgefühle bescherte.

Verkleidete Nonnen erschienen beim Dinner und gestalteten das Amuse Gueule der betagten Herren mit Stripeinlagen noch schmackhafter, bevor es angeblich zur Sache ging. Die italienischen Gazetten überschlugen sich mit frivolen Einzelheiten, die sich die Milliardäre noch kurz vor ihrem baldigen Dahinscheiden gegönnt haben sollen. Nun ja, schließlich hat man nur ein Leben.

Doch was steckt hinter dem ominösen Todesfall. Fadil liegt nun in einem Leichenschauhaus in Mailand. Niemand darf sich nähern. Kein Mitglied der Staatsanwaltschaft gibt Informationen heraus. Francesco Greco, der leitende Staatsanwalt in Mailand ließ sich nur zu dem Statement hinreißen: Im Blut und Urin von Fadil wurden erhöhte Werte von Schwermetallen gemessen. Aber erst die Obduktion könne Aufschluss über die Todesursache geben. Sei’s drum, sollte es sich tatsächlich um einen unnatürlichen Todesfall handeln, können wir getrost die Mafia hinter der Tat vermuten.

Wie jetzt bekannt wurde, wollte das ehemalige Escort-Girl, die eng mit Ruby befreundet war, ein Buch publizieren, das nicht nur dem Politiker, sondern auch honorigen Partyliebhabern ein Problem bescheren könnte. Möglicherweise führten Spuren nach Marokko und in die marokkanische Botschaft in Italien, sagte Souad Sbai, Vorsitzende der Vereinigung marokkanischer Frauen in Italien und Ex-Abgeordnete in Italien, der Zeitung «La Repubblica». Sie hat nach eigenen Worten keine Zweifel daran, dass Fadil ermordet wurde.

Klar ist inzwischen, nahezu ein Dutzend hochrangiger Personen wurden erpresst, wenngleich sich die Ermittlungsbehörden weigern, Details oder Namen zu nennen. Ein weiterer Verdacht, der einen Mord plausibel machen würde, liegt in der Vermutung, dass Fadil sich aus den Erpressungen „herausziehen“ wollte und damit selbst zum Problem wurde. Wir dürfen gespannt sein, wie die Geschichte sich entwickelt.

Kein Volk. Kein Recht. Kein Diesel: COMPACT 3/2019

Mit dem Ökoterror der Grünen kommt die Deindustriealisierung Deutschlands. Die März-Ausgabe von COMPACT-Magazin wirkt auf Grüne wie Knoblauch auf Vampire: Abschreckung pur. Besonders das Cover wird die ehemalige Umweltpartei nicht ruhen lassen. Sie werden ihre Anwälte nach Verbotsgründen suchen lassen – logisch. Denn verbieten ist ja das Einzige, was Ihnen Spaß macht. Eben den werden wir ihnen vermiesen. Von daher: Verpassen Sie keinesfalls diese wichtige Ausgabe – auch dann nicht, wenn Sie unterwegs sind. Besorgen Sie sich doch einfach Ihren Digitalpass!

Über den Autor

Claudio Michele Mancini

9 Kommentare

  1. Avatar

    Diesen merkwürdigen Berlusconi, der sich wegen beginnender Kahlköpfigkeit das Haupthaar vom Arsch auf seinem Kopf transformieren, äh ,, auffrischen " lies, nimmt doch wirklich Niemand für voll!
    Vor einem Putin mit seinem dünnen Haar dagegen kommt Keiner vorbei, ohne ihm Respekt zu erweisen…

  2. Avatar

    Das geht doch besser:

    Darf es ein Krebs mehr sein? Die Geheimdienste dieser Welt gähnen bei der Frage, ob sie spurlos Herzinfarkte oder Krebserkrankungen beim Menschen erzeugen können. Durch die sog. Church-Kommission wurde 1975 bekannt, dass die USA seit nunmehr mindestens 40 Jahren eine Waffe zur Erzeugung von Herzinfarkten verwenden. Sogar seit hundert Jahren ist bekannt, dass Krebs bei Mäusen und Ratten künstlich erzeugt werden kann. 1931 infizierte C. Rhoads, US-Krebsforscher am „Rockefeller Institute for Medical Research“ Menschen zielgerichtet mit Krebszellen. 13 von ihnen starben.

  3. Avatar
    DerSchnitter_Maxx am

    Sex wird, für gewöhnlich, überbewertet, aber Leute und Gestalten mit minderbemittelten und niederem Geist haben eben -auch- nur … niedere Instinkte !

    • Avatar
      Lila Luxemburg am

      "Sex wird, für gewöhnlich, überbewertet, …"

      Zweifellos. Sex ist eigentlich … langweilig & doof. Außer mit der Heidi. Aber die kann ja nun nicht mit jedem …

    • Avatar
      heidi heidegger am

      jaja..Frühling (auch der Irren): Garibaldi war Maurer u n d Mafioso?? -obwohl in Nizza geboren unn dat..alles klar!!

    • Avatar

      Das Du Deine Dummheit hierso zur Schauh stellst, dies war doch nicht nötig 😉 😉

    • Avatar
      Jeder hasst die Antifa am

      Diese Mafia hat es bis nach Deutschland geschafft und regiert jetzt dort. doch die großen Mafiabosse sitzen in Brüssel.

    • Avatar
      Lila Luxemburg am

      Na, und jetzt … herrscht sie auch ‚bei uns‘. Wenn das keine gelebte Völkerverständigung ist …

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln.

Empfehlen Sie diesen Artikel