Nach der binnen 24 Stunden bereits knapp 313.000 Mal gezeichneten Petition „Free Tommy Robinson“ an Britanniens Premierministerin Theresa May und massiven Protesten vor ihrer Londoner Residenz in Downingstreet schaltet sich nun auch ein deutscher Bundestagsabgeordneter ein: Er fordert Asyl für den Aktivisten in Deutschland.

    Petr Bystron (AFD): „Tommy Robinson ist ein politisch Verfolgter, der in akuter Lebensgefahr schwebt. Wir müssen alles dafür tun, ihm Asyl in Deutschland zu gewähren“, so der charismatische politische Sprecher der Partei. „Es ist bekannt, dass das deutsche Asylrecht sehr großzügig ausgelegt wird: Seit 2015 sind 1,8 Millionen vorwiegend Wirtschaftsflüchtlinge unter diesem Asylrecht in Deutschland aufgenommen worden, obwohl sie nicht politisch verfolgt waren“, sagte Bystron gestern laut Epoch Times. „Ich appelliere daher an die Bundesregierung, das deutsche Auswärtige Amt, die Europäische Union und alle Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International und Human Rights Watch darauf einzuwirken, dass Tommy Robinson freigelassen wird.“

    Petr Bystron fordert Robinsons Freilassung und Asyl in Deutschland

    Der führende britische Islamkritiker wurde am vergangenen Freitag (COMPACT berichtete) wegen seines Reports über den pakistanischen Vergewaltigungs- und Kinderprostitutionsringes verhaftet und noch selbigen Tages inhaftiert, da er bereits im Mai des Vorjahres wegen der Offenlegung eines ähnlichen Falls zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden war. Richter Geoffrey Marson verdonnerte ihn zu einer 13-monatigen Haftstrafe, die für den unerbittlichen Verfechter der Wahrheit zu einer tödlichen Falle werden könnte: Einige Mordanschläge in britischen Gefängnissen sind bereits auf den Islamkritiker verübt worden …

    Robinsons Verhaftung in London

    Der angeblich wegen des laufenden Verfahrens über diesen Skandal verhängten Nachrichtensperre beugte sich der Löwenanteil der britischen Medien – nur The Independant, Fox News, Gateway und Pundit ließen sich nicht einschüchtern und einen Maulkorb verpassen. Denn: Robinsons Verfahren ist abgeschlossen.

    Ob Bystrons Forderung greift, ist mehr als zweifelhaft: Die Erfahrung im Umgang mit dem US-amerikanischen Whistleblower und ehemaligen CIA-Mitarbeiter Edward Snowdon, dessen überfällige Enthüllungen über das skandalöse Ausmaß der weltweiten Überwachungs- und Spionagepraktiken von Geheimdiensten – vornehmlich denen der Vereinigten Staaten und Großbritanniens – hatten 2013 die NSA-Affaire ausgelöst.

    Dennoch verweigerte ihm die Bundesregierung Schutz in Deutschland. Der Umgang mit kriminellen und dennoch nicht abgeschobenen, sondern weiterhin alimentierten Asylbewerbern hierzulande zeigt ebenfalls, welche Prioritäten das Merkel-Regime setzt!

     

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