BRD-Sprech: Verfassungspatriotismus

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Hinter dem Wort «Verfassungspatriotismus» lauert latent stets der Bürgerkrieg.

_ von Manfred Kleine-Hartlage

Als der Innenminister Ende April in Bild am Sonntag seine zehn Thesen zur «Leitkultur für Deutschland» (nicht etwa zur deutschen Leitkultur) veröffentlichte, durfte das Wort «Verfassungspatriotismus» nicht fehlen, das regelmäßig die gequälten Ausführungen bundesdeutscher Staatsideologen zum Thema Nation begleitet.

Es besagt in etwa, dass Patriotismus nicht etwa die bejahende Solidarität mit einem vorgefundenen «Wir» sein soll, sondern die Akzeptanz bestimmter politischer Werte, deren universelle, das heißt alle Länder, Völker und Epochen betreffende Gültigkeit gleichwohl postuliert wird.

Es liegt auf der Hand, dass man eine politische Solidargemeinschaft, die als solche von anderen gleichartigen Gemeinschaften unterscheidbar sein muss, auf dieser universalistischen Basis gerade nicht definieren kann. Was hier versucht wird, ist die Erfindung eines Patriotismus, der ohne konkretes Vaterland auskommt, mithin eine Quadratur des Kreises, die den Versuchen «moderner» Theologen entspricht, «Theologie ohne Gott» zu treiben.

Zu wirklichem Patriotismus verhält sich der «Verfassungspatriotismus» wie die «Bevölkerung» zum Volk. Es handelt sich um die Sprache von Eliten, deren Ideologie auf einem Minimum an überliefertem Vokabular aufbauen muss, um ihre Funktion zu erfüllen. Damit aber niemand diese Begriffe «falsch» (das heißt richtig) verstehen kann, werden ihnen Zusatzsilben und -worte kondomartig übergestülpt, die den ursprünglichen Sinn ins Gegenteil verkehren.

Patriotismus lebt von Solidarität, das heißt von der Bereitschaft, Opfer zu bringen und den eigenen Vorteil gegebenenfalls hintanzustellen. Diese Bereitschaft beruht auf Gegenseitigkeit, wird also auf Dauer nur zugunsten einer Solidargemeinschaft geübt, die tatsächlich eine ist: Bei deren Angehörigen man daher dieselbe Opferbereitschaft als Normalfall unterstellen kann.

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Die bloße Vorstellung, man könne eine solche über Jahrhunderte gewachsene Gemeinschaft auf der Basis ideologischer Postulate oder schierer Propaganda beliebig ausdehnen oder neu definieren, zeugt bereits vom totalitären Machtwahn von Leuten, die nicht nur ihre Mitbürger für beliebig umerziehbar, sondern auch sich selbst zu solcher Umerziehung für befugt halten. Dies alles wäre schlimm genug, aber vielleicht noch halbwegs erträglich, wenn die «Werte», auf die man sich beruft, tatsächlich die des Grundgesetzes wären.

Bezeichnenderweise gehört der «Verfassungspatriotismus» aber zu den Lieblingsvokabeln von Machthabern, die zu zentralen Normen des Grundgesetzes ein, freundlich formuliert, angespanntes Verhältnis haben: zur Volkssouveränität – also der Souveränität eines Kollektivs, dessen Nichtexistenz von denselben Ideologen postuliert wird, die den «Verfassungspatriotismus» hochleben lassen –, zur Rechtsstaatlichkeit, zur Meinungsfreiheit.

Es ist nämlich keineswegs so, dass der «Verfassungspatriotismus» niemanden ausschließe und damit irgendwie menschenfreundlicher sei als der traditionelle Patriotismus. Ganz im Gegenteil: Er impliziert, dass die Zugehörigkeit zur Nation von der Bejahung bestimmter politisch-ideologischer Wertvorstellungen abhängig sein soll und ersetzt damit die Abgrenzung nach außen durch eine politische Front, die sich mitten durch das eigene Volk zieht und durch keinerlei tradierte Gemeinsamkeit mehr gemildert wird. Hinter dem wohlklingenden Wort «Verfassungspatriotismus» lauert stets der Bürgerkrieg.

Manfred Kleine-Hartlage ist Publizist und Diplom-Sozialwissenschaftler. Die Serie ist an sein Buch «Die Sprache der BRD» angelehnt und erscheint monatlich in COMPACT. Der hier publizierte Text entstammt aus COMPACT 6/2017 – Hier bestellen. In COMPACT 5/2017 schrieb Kleine-Hartlage über „Spaltung“ und in COMPACT 4/2017 über „Die Hierlebenden“. Wenn Sie diese Entlarvungen des BRD-Sprechs regelmäßig lesen möchten, schließen Sie am besten ein Abo hier ab.


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28 Kommentare

  1. brokendriver am

    Islam und Koran..der neue deutsche "Verfassungspatriotismus"…

    Das Grundgesetz hat ausgedient…..vermute ich mal…

    Verdursten und Verhungern heißen jetzt Ramadan…..

    Der liebe Gott ist jetzt Allah Akbar und sein Kumpel Mohammmend..

    Die Kirche ist eine Moscheeeeee…

    wie heißt es so schön in der Koran-Sure: "…tötet die Ungläubigen…"

    Ist das jetzt VolksVERHETZUNG oder VolksVERLETZUNG ?

  2. Verfassungspatriotismus. Allein die Wortschöpfung offenbart die kleingeistige Demagogie des Schöpfers in Bezug auf das Grundgesetz des Gebildes BRD. Wer sich mit Patriotismus befasst sollte bei Diesterweg nachlesen. Wer sich heute wie ein deutscher Patriot verhält wird sofort in die rechte Ecke gestellt, als Teil des Tätervolkes verfehmt und ggf. wegen Volksverhetzung strafrechtlich verfolgt. Die Teilnehmer der 1924 gegründeten SPD-nahen Stiftung der Frankfurter Schule haben mit der Umerziehung begonnen. Heute ist der innere Feind übermächtig. Ich glaube von Johannis r. Becher stammen die Zeilen: "Deutschland meine Trauer, Land im Dämmerschein. Himmel schien ein blauer……

  3. Volker Spielmann am

    Das Parteiengeckenmärchen vom besten Deutschland aller Zeiten

    Die hiesigen Parteiengecken pflegen ja gern zu behaupten, daß die VS-amerikanische Fremdherrschaft, unter deren Schutz sie sich die Macht im deutschen Rumpfstaat angemaßt haben, die beste Zeit darstellen würde, die Deutschland jemals erlebt habe. Gelegentlich schwingen sie sich dabei sogar zu Richtern über die Altvorderen auf und maßen sich etwa an über die Taten des übergewaltigen Preußenkönigs Friedrichs des Großen richten zu können. Dabei vergessen die Parteiengecken aber, daß die Regierungen der Altvorderen stets ihre eigenen Herren waren, während sie selbst bloße Handpuppen des VS-amerikanischen Landfeindes sind, von dem sie nach dem Sechsjährigen Krieg mit Waffengewalt eingesetzt worden sind. Die Altvorderen trotzten den Römern, Hunnen, Sarazenen, Welschen und Osmanen, während der deutsche Rumpfstaat sich heute noch nicht einmal der nordamerikanischen Wilden zu erwehren vermag und deshalb nun der deutschen Nation die Auslöschung durch Masseneinwanderung bevorsteht.

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

  4. Harald Kaufmann am

    "Verfassungspatrioismus" Eine Verfassung die, die BRD niemals hatte. Kein Wunder das die Deutschen keine Patrioten sind.

  5. Eckehard Nischak am

    nach dem völkerrecht von 1907 ist – ein grundgesetz – nur für kolonien und besetzte gebiete vorgesehen, als sog. "betriebsbeschreibung," und die wurde uns von den allierten fix und fertig so serviert ; nur – die komma und punkte – durften die deutschen politiker lt. aussage in diesem – "kunstwerk" – von prof. carlo schmidt setzen, das nur zur kenntnis !

    • Ich zweifle nicht daran, daß sich Carlo Schmid so geäußert hat – aber ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie vielleicht eine darauf bezogene Literaturangabe machen könnten. Gibt es also beispielsweise eine Autobiographie von ihm, in der er sich diesbezüglich explizit geäußert hat?

  6. brokendriver am

    Der sogenannte "Verfassungspatriotismus" heißt im Merkel-Deutschland

    nichts weiter als

    "Ober-grenzen-Lose-Muslime-Einwanderung" in Millionenhöhe….

    aus Afrika und Arabien…..

    irgendwie muß das Boot doch voll werden….

  7. "Verfassungspatriotismus" ist

    1. verordneter "Stolz" auf etwas, das dem Volk von seinen Eroberern aufgezwungen wurde,

    2. die Spaltung des Volkes in "dafür" und "dagegen",

    3. die Ersetzung des ewigen Volkes durch etwas Vergängliches,

    4. die ausdrückliche Verneinung des Volkes und damit dessen Auslöschung,

    5. das Durchgangsstadium zur NWO,

    6. "Stolz" verordnet von solchen, die selbst nicht daran glauben, da sie das GG ständig durch Handaufheben ändern und per Dekret außer Kraft setzten,

    7. ein sehr durchsichtiger Versuch, die Vernichtungspolitik gegen das eigene Volk zu legitimieren.

  8. Rumpelstielz am

    Die Systemlinge versuchen immer häufiger uns das Besatzerstatut als Verfassung zu verkaufen. Die wissen genau – dass eine Verfassung – sei es die die schon von 1871 Geltung hatte. Da sind die dann Ohne Berechtigung. Nur Bürgerrechte gehören in die Verfassung und die Staatsverhältnisse nach Außen. Nicht die "Rechte" der Machthaber.

  9. Walther Dachs am

    Ausgezeichnet! Scharfsinnig und präzise analysiert.
    Es gehört nicht zum Thema,muß aber mal öffentlich werden: seit einiger Zeit stellte mein Browser meinen Favoriten "compact online" nicht mehr durch. Dann war die Seite über "bing" nicht mehr aufzurufen.Ich mußte sie direkt bei Google eingeben,dann ging`s.Bis heute,dann auch da nicht mehr. Über einige Umwege bekam ich die Seite, aber es ging merkwürdig langsam.Als Ich einen Kommentar tippen wollte,brauchte ich für jeden Buchstaben 1 Minute. Ich gab dann auf und aktivierte den Virenscanner,,der 450 MB löschte (entspricht der Datenmenge von 80 Videominuten) . Nun ging es wieder bis jetzt,aber die Störungen beim Tippen fangen wieder an,außerdem ist JEDES Wort durch die rote Zickzackline des Rechtschreibassisten unterstrichen.Stasi-Maas oder Compact selbst? Oder Computer-Macke? Aber alle anderen seiten kommen problemlos.

    • Walther Dachs am

      Scheint niemanden groß zu interessieren, wie weit die Überwachung im Netz schon gediehen ist. Laut L-Medien war gestern Groß-Razzia gegen "Haßkommentare im Netz". Vielleicht besteht da ein Zusammenhang. ("Razzia",das Wort kommt aus dem Arabischen und bedeutet dort: Raubüberfall auf eine Karawane.Paßt irgendwie.

  10. Rechtsstaat-Radar am

    Ich weiß beim besten Willen nicht, wieso man als Deutscher auf diese Verfassung, die uns gegen unseren Willen als dem einzigen Volk der Welt überhaupt, Ausländer mit einem subjektiven und einklagbaren Asylrecht beschert. Wieso sollte auch nur ein Deutscher stolz sein auf eine "Verfassung", die keine ist, die uns die Alliierten mitsamt dem föderalen Wahnsinn aufgezwungen haben? Wir waren doch an der Abfassung dieser "Verfassung" nur als Zaungast beteiligt. Entgegen der seit Jahrzehnten von der Lügenpresse verkündeten Propaganda, wonach die "Mütter und Väter des Grundgesetzes, den Föderalismus als Lehre aus der Geschichte gewollt hätten", ist das Gegenteil richtig. Wir, also die Deutschen (die verfassungsgebende Versammlung) hatten bis zum Schluss versucht, diesem Schicksal zu entgehen und ein ganz normales Land, wie Frankreich oder England auch, zu werden. Wir wollten den Föderalismus nicht, bekamen ihn aber aufgezwungen. Die Alliierten, vorweg die "lieben" Franzosen wollten uns damit durch diesen "Kunstgriff" in den Zustand zurückversetzen, wie er lange vor 1870 herrschte. Wir sollten uns in Klein Klein zerreiben, keinen einheitlichen Willen mehr fassen und durchsetzen können und maßlos viel Geld im Föderalismus versenken, um dieses Geld nicht in eine mächtige deutsche Armee, die unsere ebenfalls verhinderte und nicht gewünschte Souveränität machtvoll schützen könnte und niedrigen Steuern für Wirtschaft und Volk stecken zu können. Uns wurden noch andere Dinge mehr auf Befehl der Besatzer in das Grundgesetz hineindiktiert und es wurde uns gesagt, dass wir nichts zu sagen, sondern exakt das zu machen hätten, was uns diese verfluchten Besatzer befehlen.

    Wieso also sollte auch nur ein Deutscher auf diese Grundgesetz stolz sein und "Verfassungspatriotismus" empfinden? Dieses beschissene Grundgesetz flutete uns bis ca. 1995 über den Asylmissbrauch, bis dann Art. 16a GG eingefügt worden ist, der allerdings von dem verbrecherischen Merkel-Regime geflissentlich geschändet und kurzerhand ignoriert wird.

    Niemand muss Verfassungspatriot sein. Ich spucke inzwischen auf dieses System und das Grundgesetz und wünschte mir, wir lebten im Deutschen Kaiserreich.

    Wir können stolz sein auf unsere kulturellen, unsere wissenschaftlichen, unsere militärischen, unsere technischen, unsere künstlerischen, unsere christlichen, unsere aufklärerischen, unsere philosophischen, unsere wirtschaftlichen, naturwissenschaftlichen, medizinischen, pharmatzeutischen und allgemein zivilisatorischen Leistungen, die uns im Vergleich zu den muslimischen Völkern auf einem anderen Orbit und auch im Vergleich zu den meisten anderen, netten und normalen Völkern deutlich hervortreten lässt. Was haben etwa Türken schon geleistet? Welches Errungenschaften gehen auf sie, die sie mehr oder weniger deutlich "stolz" auf den Holocaust an den christlichen Armeniern sind, zurück?

    Auf das Grundgesetz und den aktuellen Parteien-Staat spucke ich!

    • Walther Dachs am

      "Die Bürger sind nicht gehalten,die Werteordnung des Grundgesetzes zu teilen",wörtliches Zitat der Bundesverfassungsgerichts. ist auch völlig richtig. Die Grundrechte binden unmittelbar den Staat im Verhältnis zu den Bürgern, aber nicht diese untereinander.
      Auf das Grundgesetz spucken? Na,das tut die Merkel-Bande ja auch.Und Christentum und "Aufklärung"(zu deutsch:Abfall von Gott und seiner Kirche),das geht nicht zusammen,wenn Reines und Unreines vermischt werden, wird das Reine auch unrein.

      • Archangela Gabriele am

        Die "Aufklärung" ist nicht der Abfall von Gott, sondern lediglich von der Kirche, die Gott von Anbeginn mit Füßen getreten hat und ihren Anhängern die Ohren verstopft für Gottes wahre Worte.

        Das heute existierende Pseudo-Christentum, 300 und mehr Jahre nach seinem Gründer aus der Taufe gehoben und staatsreligionstauglich gemacht, wurde uns von Karl, dem großen Sachsenschlächter, mit Mord, Totschlag , Intrigen, Schuldkult und der Androhung von ewigen Höllenqualen aufgezwungen.

        Fragt sich, was hier verunreinigt (hat).

        Ohne die Religonen, die alle nichts weiter sind, als Machterhaltungs- und Unterdrückungsideologien der jeweils Mächtigen, wäre es auf dieser Welt wohl erheblich friedlicher und die Menschen wären gehalten, selbst zu denken, statt das den Unterdrückern zu überlassen.

        Wenn das Licht, das 2000 Jahre geruht hat, zu leuchten beginnt, wird auch die Finsternis erleuchtet.

    • "Wir, also die Deutschen (die verfassungsgebende Versammlung) hatten bis zum Schluss versucht, diesem Schicksal zu entgehen und ein ganz normales Land, wie Frankreich oder England auch, zu werden. Wir wollten den Föderalismus nicht, bekamen ihn aber aufgezwungen."

      Das ist jetzt im Eifer akuter Emotion geschrieben, aber … seien Sie froh, daß ‚wir‘ kein "normales Land" wie Frankreich oder England – ich vermute Sie meinen hier ‚Großbritannien‘ – sind. Dort sind die ‚Normunterworfenen‘ völlig dem herrschenden System ausgeliefert – mit praktisch keinerlei Aussicht jemals irgendwelche substantiellen Änderungen ihrer Situation, und erschiene sie auch noch so halt- wie hoffnungslos, erreichen zu können.

      Ich für meinen Teil würde heute – schon aus Sicherheitsgründen gegenüber den Unwägbarkeiten zukünftiger Entwicklungen und in Kenntnis der Launenhaftigkeit und prinzipiellen psychischen Schwäche des sogenannten ‚Volkes‘, die sich eben in der Neigung ausdrückt, jederzeit für "ein paar Glasperlen und etwas Feuerwasser" sämtliche ECHTEN Werte in die Tonne zu treten – in jedem Fall einen Gesamtstaat befürworten, der Gliedstaaten unter bestimmten Bedingungen auch das Recht zum Austritt aus dem Gesamtstaat ermöglicht.

      So wie die Dinge derzeit stehen, sollen – und werden – wir eben, im Fall, daß die Wahnsinnspläne der Wahnsinnigen sich nicht realisieren lassen, alle zusammen in den Untergang gerissen werden. Frei nach dem Motto "Wenn ihr uns und unsere Wahnvorstellungen nicht wollt … dann habt ihr euer Lebensrecht verwirkt!"

  11. Florian Geyer am

    Das "Grundgesetz" war nie Verfassung.
    Seit der Junta Schröder ist es eine Loseblatt Sammlung von Beliebigkeiten.
    Wenn ein Verfassungs Patriotismus einst möglich gewesen sein sollte dann ist er es spätestens seit Schröder nicht mehr.
    Es gibt ja auch keinen Lottozahlen Patriotismus.

    • Jürg Rückert am

      Das GG ist eine Loseblatt-Sammlung, bei der jährlich mehr Scharia hinzukommt. Nur der Pappdeckel bleibt noch ein Weilchen. Die alten Eckpunkte wurden völlig neu definiert: Familie, da wo was Kleines rumspringt (könnte auch ein Hund sein); Volk wurde "alles was hier kreucht und fleucht"; Eigentum ist das , was allen gehört; Meinungs- und Versammlungsfreiheit nur für Bürger, die ihre jährliche eine Demokratieprüfung erfolgreich abgelegt haben. Usw.
      Das GG gleicht einer Wanderdüne. Wer nicht mitwandert, den begräbt sie.

    • Also ich entwickle bei der wöchentlichen Ziehung der Lotto-Zahlen immer sehr starke patriotischen Gefühle… LOL

  12. Warsteiner am

    Verfassungspatriotismus steht für das positive Bekenntnis zu den in einer staatlichen Verfassung verankerten übernationalen ethischen und politischen Grundrechten und Wertvorstellungen. Diese beziehen sich in der Tradition westlicher Rechtsstaaten auf die unveräußerliche Menschenwürde und davon abgeleitete Menschenrechte, für die universale Geltung beansprucht wird.

    Ich wüsste nichts was gegen diese gesetzlichen und moralischen Werte spricht.

    Der alte Begriff "Patriotismus" wird heute allgemein vom Nationalismus und dem Chauvinismus abgegrenzt, insofern Patrioten und Patriotinnen sich mit dem eigenen Volk und Land identifizieren würden, OHNE dieses über andere zu stellen und andere Völker ausdrücklich abzuwerten.

    Diesen kleinen aber feinen Unterschied zu "leben" sind aber die meisten sogenannten Patrioten nicht in der Lage. Schon im Gedanken stellen sie sich fast zwangsläufig über andere Kulturen und landen somit im Nationalismus bzw. Chauvinismus.

    Dieser "sogenannte Patriotismus" ist geschichtlich, moralisch und ethisch heutzutage längst überholt und grundweg abzulehnen.

    • Florian Geyer am

      Ich wüsste nichts was gegen diese gesetzlichen und moralischen Werte spricht.

      Die Tatsache, daß diese "Werte" in den meisten Kulturen außerhalb Europas ein Witz sind und keiner da auch nur an Blödsinn wie "Toleranz" gegenüber jedweder Abartigkeit oder Rassenschande als vorgeblichen "Wert" denkt?

    • Walther Dachs am

      "Die Bürger sind nicht gehalten,die Werteordnung der Verfassung zu teilen",stellte einst das Bundesverfassungsgericht sehr richtig fest. Alles Andere wäre nämlich totalitär.Genau diesen Totalitarismus versucht man mit dem Begriff "Verfassungspatiotismus" einzuführen.

  13. brokendriver am

    "Verfassungspatriotismus"….??? So ein Blödsinn.

    CDU-Merkel verstößt seit der Muslime-Invasion im September 2015

    tagtäglich gegen Artikel 56 des Grundgesetzes und ihren Amtseid:

    "Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe."

    ..und Deutschland steht offen wie ein Scheunentor

    für noch mehr Muslime und Araber…..

    Für wie blöd halten uns die selbsternannten "Polit-Eliten" und

    die CDU-SPD-Gift-Grüne-Lügenpresse eigentlich ?

    • Starkenburgbernhard am

      Brokendriver hallo, du hast den letzten Satz deines Berichtes ignoriert: So wahr mir Gott helfe.
      Also wenn ihr Gott nun nicht hilft – was dann?

  14. Jürg Rückert am

    Kleine-Hartlage hat die Lage klar analysiert. Das Volk wird im Säurebad von Lügen genauso aufgelöst wie das Geschlecht in der Genderlehre. Die „Mauern der Begriffe“ werden eingerissen, dafür werden aber neue Barrikaden errichtet und falsche Ängste geschürt.
    Beispielhaft stehen hier „Trümmerlieschen und Klimafranz“:
    http://kath.net/news/59955 17.06.17 >Papst Franziskus hat die deutsche Bundeskanzlerin … in Audienz empfangen. Es sei ein "sehr ermutigendes Gespräch" gewesen, sagte Merkel … Franziskus habe sie bei der Begegnung … darin bestärkt, sich … weiter für das Pariser Klimaschutzabkommen einzusetzen, so Merkel. Sie habe mit dem Papst über die Agenda der deutschen G20-Präsidentschaft gesprochen, die auf eine Welt ziele, in der mal multilateral zusammenarbeite, und in der Mauern eingerissen und nicht errichtet würden.<

    Wo die alten Mauern nicht mehr stehen, da zeigt sich eine Trümmerlandschaft, da wird das Klima eisig, da wird „multilateral“ gebrandschatzt.
    Nach dem „Waldsterben“ nun sogar päpstlich abgesegnete „Klimaangst“! Das reale „Volkssterben“ hingegen sei populistische Panikmache, so das doppelte Lottchen Franz und Angela.
    Beide importieren sie Bürgerkriege nach Europa.

  15. die schon immer hier sind am

    So oft wie diese Marionettenregierung gegen die Verfassung verstoßen hat,da braucht es keinen Patriotismus sondern Einen Volksgerichtshof zur Verurteilung dieser Straftaten, Patriotismus gibt es nur für das DEUTSCHE Volk oder heßte bei Gericht in Zunkunft im Namen der bunten Bevölkerung oder wird in Zukunft nur noch Wählern der Alt und Abdankungsparteien staatliche Stütze gewährt dann dauert es nicht mehr lange bis zur Staatlichen Gesinnnungsprüfung der DDR 0.2

  16. Nach diesen Aktionen von Merkel und Co hat sich der Verfassungspatriotismus selbst delegitimiert. Millionenfacher Bruch von Gesetzen und des Grundgesetzes,allgemeine Rechtsbeugungen,Vertragsbeugungen,Installation eines diktatorischen Gebildes wie die EZB usw.,zeugen von völligen Versagen der Gewaltenteilung und der Korrumpierung der Staatsmacht. Die Oligarchie ist immer eine islamophile(einerlei ob aus ideologischen oder aus fahrlässig- bzw. machtgeil-geopolitischen Gründen).Die Oligarchie ist oligopolistisch.Die Oligarchie ist globalistisch.Sie nimmt die Schwächung oder gar Zersetzung des Nationalstaates in Kauf.Der NWO-Faschismus wird das Resultat sein.
    Die Umma und der faschistische Islam sind zwar globalistisch,sicher aber nicht mit den westlichen unviversellen Werten in Übereinstimmung. Auch hier hat die Oligarchie in ihrer Machtgier ihren eigenen Boden und Rückzugsraum immanent vernichtet.

  17. Manfred aus München am

    Darauf habe ich noch gewartet, dass mir diese Schergen "Patriotismus" erklären … geht zum Teufel, Kollaborateure!

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