Boris Palmer macht den Gang nach Canossa, verzichtet auf Äußerungen zum Flüchtlingsthema

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Irgendwann muss ihm jemand geflüstert haben, dass seine Äußerungen zu Merkels Flüchtlingspolitik einer künftigen Karriere bei den Grünen im Wege stehen. Da der Oberbürgermeister von Tübingen kein Selbstsaboteur ist, hat er womöglich beschlossen, künftig keine Tabu-Positionen mehr zu vertreten.

Boris Palmer (46, Grüne) möchte eine Aussöhnung mit den Grünen und bietet dafür im Gegenzug einen Verzicht auf Äußerungen zur Flüchtlingspolitik: „Mir ist klar, dass mein Beitrag sein kann, andere Themen in den Vordergrund zu stellen und mich weniger zur Flüchtlingsfrage zu äußern.“ Denn: „Ich will dazu beitragen, mit meiner Partei wieder ein besseres Verhältnis zu erreichen. Ich habe mir für 2019 wieder vorgenommen, das Thema Migration beiseite zu lassen“, so Palmer gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Das ist pure Taktik. Denn er sagt ja nicht, dass er sich von seinen Aussagen distanziert. Oder dass er sie zurücknimmt. Er bietet lediglich einen Deal an: Ich sag keine bösen Sachen mehr, und dafür mögt Ihr mich wieder. Zumal das, was er zu diesem Thema zu sagen hatte, ja ohnehin raus ist: auf seinem Facebook-Account und in seinem Buch „Wir können nicht allen helfen“. Palmer: „Dort sind die Argumente, die ich einbringen möchte, vollständig dargelegt. Mehr muss ich eigentlich auch nicht tun.“ Dennoch gebe es für ihn „keine andere Partei als die Grünen“.

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Außerdem wolle er auf Facebook künftig mehr auf Kritiker eingehen. Klar, weil die meist Parteigenossen beziehungsweise Grünenwähler sein dürften. Jedenfalls könne man „Menschen Fakten nicht einfach vor den Kopf knallen. Man muss einen Rahmen schaffen, in dem sie bereit sind, sich Fakten anzusehen“. Ob die Grünen auf diesen Deal eingehen werden?

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14 Kommentare

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    DerSchnitter_Maxx am

    Das güllegrüne Geschmeiß . . . ist geistesgestört-militant – widdewitt !

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    Der Mann ist bei den Grünen groß geworden und die Grünen dürften auch wissen, daß er einer der Sympathieträger der grünen beim Wähler ist. Der wählt mehrheitlich ja eher eine Person nach Sympathie als ein Parteiprogramm. Denn die Mehrheit ist unpolitisch, liest sich kein Programm durch sondern entscheidet ob ihnen die Nase gefällt.
    Die Grünen dürften sich kaum erlauben können, Palmer rauszuwerfen! Der könnte sich aber im Keinen, ohne es an die große Glocke zu hängen, als OB weiterhin für Dinge in seinem Bereich entscheiden, die vernünftig sind, das ist mehr für die Menschen, als wenn er sich in großen Reden und vor der Presse hervortut.

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    HAHA! Boris Palmer hat Maulkorb!

    Dr. Mehr-Kill Jung die Prächtige will nix mehr hören!

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    Jeder hasst die Antifa am

    Die Grünlinge sind so Demokratie Besessen das sie ihre eigenen einigermaßen Vernüftigen Politiker Mundtot machen,da weiß man dann was sie mit ihrem politischen Gegner anstellen würden Gnade uns Gott wenn dieses Grüne Gesindel mal die Alleinige Macht erhält.

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    Sachsendreier am

    Alles reine Taktik. Die Europawahl naht und da hat man wohl bereits den Palmer, der sich immer mal als kleiner Störenfried im grünen Phantasiegetriebe erwiesen hat, intern auf Linie gebracht. Das verstehen übrigens die Grünen besonders gut, sich vor Wahlen vorrangig für soziale Forderungen in den Fokus zu stellen und auch mal wieder ordentlich für deren ehemaliges Hauptziel, die Umwelt, zu agitieren. Ist die Wahl vorbei, dann geht es jedoch sofort wieder los mit ihren berühmt-berüchtigten Phrasen und Forderungen nach noch mehr Verboten und, mehrmals bereits erlebt und besonders krass, weiterer Zuwanderung.

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    Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.

    Der Alte, der sog. Remstalrebell war ein tiefrot infiziertes Arschloch
    Warum sollte der Bengel besser sein?

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      brokendriver am

      Diese rot-grün-versiffte Pischpoke macht uns das Leben und das Recht auf Glück streitig und zur Hölle.

      Die Giftgrünen sind Spaßverderber.

      Sie nehmen uns die Autos weg,

      Sieh verbieten und das Autofahren

      und machen aus uns Deutschen ein Millionenheer von Pfandflaschen-Sammlern.

      Grüne weg, Grüne weg…ist nur Dreck !

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    brokendriver am

    Bündnis 90/Die Grünen – mehr Volksverletzung und Volksverhetzung gibt es nicht in Deutschland.

    Natürlich alles straffrei…

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    heidi heidegger am

    Pure Taktik. Dann soll halt Palmer Jr. den "Zentristen" geben eine Weile, das ist schon in Ordnung, das "Knorrig-Urige" bricht früher oder später eh äh genetisch wieder durch, hähä.

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