Bombenstimmung beim AfD-Aschermittwoch mit Höcke, Poggenburg, Elsässer und, und, und (Video)

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Politischer Aschermittwoch im Kreisverband der AfD Sächsische Schweiz Osterzgebirge (SOE). Das verschlafene Nenntmannsdorf hinter den sieben Bergen war Austragungsort der zum Teil bitterbösen Aufarbeitung der derzeitigen Politik. Mit zirka tausend Leuten war die Halle brechend voll.

_von Ute Fugmann

Mit zünftiger Blasmusik wurde der Abend eingeleitet und die Stimmung auf Temperatur gebracht. Egbert Ermer moderierte in althergebrachter Weise souverän durch die Veranstaltung.

Alle Redner lobten heute den Zusammenschluss von Pegida und AfD. Das Orga-Team um Lutz Bachmann, Siegfried Daebritz und Wolfgang Taufkirch der derzeit größten Bürgerbewegung war sichtlich erfreut über die Anerkennung.

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Volles Haus – Super Stimmung! Foto: AfD-Berichte

Erster Politiker auf dem Pult war Jörg Urban. Neuer Landeschef von Sachsen. Kein leichter Job, wenn man um die folgenden Größen weiß. Aber er schlug sich hervorragend und das Publikum auf seine Seite. Spätestens mit der Aufklärung um die Erfindung des Kondoms aus Schafsdarm im türkischen Reich und die moderne Weiterentwicklung in Europa. Ohne Schaf drumrum. Der Saal tobt.

Andreas Kalbitz stieg als nächster Vorsitzender ans Mikrofon. Der Brandenburger kritisierte den Fachkräftemangel. Allerdings bezog er sich auf den Bundestag. Nach einer Zusammenfassung der Lage der Nation gab er eine treffende Losung zur weiteren Arbeit der Alternative zum Besten. „Wir wollen kein Stück vom Kuchen; wir wollen die ganze Bäckerei!“. Passt.

Mit Jürgen Elsässer sprach danach der Medienverbündete des Widerstandes. Er kennt sich mit der deutschen Sprache bestens aus. Er griff der Neuauflage des Dudens vor und wandelte das Verb ‚lügen‘ kurzerhand in ’schulzen‘ um. Treffend. Auch lobte er den aufkommenden Mut der Bürger endlich auf die Straße zu gehen. Cottbus, Erfurt, Kandel, Hamburg und Berlin erwachen nach Dresden langsam. Das Publikum skandiert lautstark ‚Widerstand!‘ und ‚Deutschland!‘ Schönes Gefühl.

Sachsen Anhalt war durch André Poggenburg vertreten. Er war sehr gut in seiner Beschreibung der Altparteien. Die SPD musste sich den Vergleich von dem zum Frikassee mutierten Suppenhuhn ebenso gefallen lassen wie die CDU als Lack- und Leder-Fraktion mit einem alten Fensterleder als Domina.
Noch härter ging er mit den hier lebenden Türken, welche ein Heimatministerium ablehnen, ins Gericht. Solche Türken haben hier nichts zu suchen und schon gar nichts zu fordern! Richtig so!

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Tosender Applaus für alle Redner. Foto: AfD-Berichte

Als letzter Redner heimste sich Björn Höcke erstmal eine Tüte Mitleid ein. Der Thüringer wisse nicht mehr, was er jetzt noch sagen solle. Es fiel ihm Gott sei Dank wieder ein. Nach einem Schluck Bier auf Deutschland, kam er in Fahrt. Er bedankte sich bei den Sachsen, dass sie sich nach dem Hochverrat wieder aufgerappelt haben. Darum war es ihm unter anderem ein Bedürfnis heute hier dabei zu sein. Er stellt klar, dass die AfD für keine Einwanderung steht. Nicht heute, nicht morgen, niemals!

Der Ausverkauf Deutschlands am Beispiel der Autoindustrie bringt ihn zur Schlussfolgerung, dass zwölf dunkle Jahre unter Merkel genug sind. Auf die Frage, welche Koalition er bevorzugen würde, antwortete er: Sahara-Koalition! Alle in die Wüste! Neuwahlen würde er schon aus der Tatsache heraus begrüßen, Mandatsdiebe zu degradieren. Volle Zustimmung der Zuhörerschaft vor Ort.

Nach einem kurzen Schlusswort wurde die grandiose Veranstaltung traditionell mit dem Singen unserer Hymne beendet.

Einen riesigen Applaus und Dank an den KV SOE und allen Beteiligten vor und auf der Bühne.

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