Bernd Lucke in Hamburg niedergebrüllt: Warum der Ex-AfD-Vorsitzende kein Mitleid verdient hat

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Nachdem der AfD-Gründer und spätere „Aussteiger“ Bernd Lucke bei seiner Rückkehr an die Uni Hamburg von der Antifa beschimpft und niedergebrüllt wird, fällt ihm nichts Besseres ein, als sich von „rechts“ zu distanzieren.

Ein Hörsaal der Uni-Hamburg am Mittwochnachmittag: Hunderte Linksextreme verhindern die erste Vorlesung („Makroökonomik II“) des ehemaligen AfD-Vorsitzenden, Bernd Lucke. Sie schreien „Hau ab“ und „Nazischweine raus aus der Uni“, schwenken Antifa-Fahnen. Wirtschaftswissenschaftler Lucke, gerade erst als Professor an die Uni zurückgekehrt, steht im braven Strickpulli und Hemd vor dem Mob. Er wird niedergeschrien, mit Papierkugeln beworfen und geschubst. Eineinhalb Stunden lang kommt er nicht zu Wort. Am Ende muss er von der Polizei vom Gelände eskortiert werden. Organisiert hat die Aktion der AStA, der zuerst zu einer Kundgebung vor dem Hauptgebäude der Universität aufrief.

Zur Erinnerung: Bernd Lucke gehörte 2013 zu den Gründern der AfD, die anfangs als eurokritische „Professorenpartei“ galt. Zwei Jahre lang war er ihr Vorsitzender, bis er gegen die damalige Konkurrentin Frauke Petry unterlag und dann aus „Protest“ gegen deren zunehmend national-konservativen Kurs aus der Partei austrat. Immer wieder hat Lucke die AfD danach angegriffen, sprach sich sogar für eine Beobachtung durch den Verfassungsschutz aus: Die AfD sei zu einer „latent fremdenfeindliche[n], deutschnationale[n]Partei mit rechtsradikalen Einsprengseln“ geworden. Rückblickend, sagte er der Zeit, hätte er die Partei nicht gegründet und er wähle sie heute auch nicht mehr. Also versuchte sich Lucke mit den Liberal-Konservativen Reformern an einer Parteineugründung. Deren Satzung liest sich fast wie ein Antifa-Pamphlet und formuliert die Ablehnung „ausländerfeindlicher, rassistischer, nationalistischer, antisemitischer, islamistischer, homophober, rechts- oder linksradikaler Positionen“. Nachdem die LKR bei den Europawahlen 2019 desaströs scheiterten und er aus dem EU-Parlament ausschied, plante der Ökonom seine Rückkehr an die Universität der Hansestadt, in der die linke Szene traditionell besonders stark vertreten ist.

Der Vorfall sagt viel darüber aus, wie sehr die Antifa die Meinungsfreiheit, zu der auch die Freiheit der Forschung und Lehre gehört, bedroht – gerade an den Universitäten, an denen linksextreme Tendenzen seit Jahrzehnten nicht nur toleriert, sondern mit Uni-Geldern gefördert werden. Womöglich gibt es die Meinungsfreiheit und die Freiheit der Lehre an den meisten deutschen Universitäten gar nicht mehr. Zahlreiche kritische Studenten und Dozenten bekommen das jeden Tag zu spüren. Das ist nicht neu. Die Ereignisse zeigen aber auch, dass Bernd Lucke offenbar nicht in der Lage ist, mit Angriffen von Links richtig umzugehen: Einmal mehr fällt er auf die Abgrenzungs-Falle herein und tut damit genau das, was die Linken von ihm erwarten – er distanziert sich und gibt ihnen recht, macht sich zum „Feindzeugen“. Nur hätten sie eben in diesem Fall den Falschen niedergebrüllt.

So sagte der Politiker der Welt: „Die Vorwürfe des AStA sind eindeutig falsch. Sie basieren auf offenkundig schlechter Informationslage. Ich habe dem AStA eine Dokumentation zukommen lassen, in der ich chronologisch belege, dass ich stets unverzüglich und entschieden gehandelt habe, wenn bei AfD-Mitgliedern der Verdacht neurechten oder rechtsradikalen Gedankenguts bestand.“ Dabei zeigt gerade das, was in der Universität Hamburg passiert ist, dass Distanzierungen nur dem politischen Gegner nützen: Lucke mag seit Jahren mit dem Finger auf andere zeigen, in Ruhe gelassen wird er deswegen längst nicht. Denn für Linksextreme bleibt jeder, der vom Konsens abweicht, ein „Nazi“ – egal wie harmlos er tatsächlich ist. Seine Harmlosigkeit zu unterstreichen, die Attacke als eine Art „Verwechslung“ darzustellen und sich daraufhin in eine jammernde Opferrolle zu begeben, ist kein Triumph. Es ist ein Eingeständnis an die Antifa, die sich darin bestätigt fühlt, dass ihr das Recht zu stände, Andersdenkende in Hörsälen niederzubrüllen und auf der Straße zu überfallen, solange es nur böse „echte“ Rechte sind und keine gutartigen Liberal-Konservativen.

Solange sich Patrioten verhalten wie Bernd Lucke am Mittwoch in Hamburg, werden – um es mit dem slowenisch-spanischen Schriftstellers Alex Kurtagić zu sagen – „Konservative immer verlieren“. Darum verdient Bernd Lucke kein Mitleid.

Ganz anders als Lucke geht Höcke: Lesen Sie in unserer COMPACT-Edition „Höcke – Interviews. Reden. Tabubrüche“ den derzeit wohl am heißesten diskutierten Politiker Deutschlands im Originalton. Die Europawahl hat gezeigt, dass handzahme Liberale beim Wähler nicht gut ankommen. Wird Höcke mit seinem grundsätzlichen Kurs in Thüringen Erfolge feiern können? Am Besten gleich hier bestellen (klick auf den Link)!

 

 

 

 

 

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56 Kommentare

  1. Avatar

    Warum darf eigentlich jemand, der einen Lucke nicht von einem "Nazischwein" unterscheiden kann, studieren? Hat er damit nicht bereits bewiesen, daß er arge Wahrnehmungsdefizite hat?! Man kann Lucke wohl einiges in die geputzten Schuhe schieben – aber "Nazischwein"?

    Nehmen wir doch mal Luckes Worte an die Welt in der "Welt":

    "Die Vorwürfe des AStA sind eindeutig falsch. Sie basieren auf offenkundig schlechter Informationslage. Ich habe dem AStA eine Dokumentation zukommen lassen, in der ich chronologisch belege, dass ich stets unverzüglich und entschieden gehandelt habe, wenn bei AfD-Mitgliedern der Verdacht neurechten oder rechtsradikalen Gedankenguts bestand.“

    Der hat dem AStA sein Tagebuch ausgehändigt!! Der hat die Hose runtergelassen und in die Hand gespuckt!

    Wer so rumwinselt ist doch offensichtlich kein "Nazischwein". Der ist wohl eher ein kriecherischer Leisetreter, ein schwänzchenwedelndes Schoßhündchen, das gern möchte, daß Herrchen wieder lieb zu ihm ist. Der will wieder gassi auf die Linie dürfen, damit er wieder auf Linie sein kann. Laßt ihn doch, seid nicht so hartherzig …

    Lucke zeigt(e) immer wieder Charaktereigenschaften, die hervorragend die Gesellschaft der Bundesrepublik widerspiegeln. So mancher der Herren und Damen "Studierenden" sollte sich in diesem Spiegel wiedererkennen können …

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    Was haben Gruppen wie die "Omas gegen rechts" eigentlich an einer Uni zu suchen? Ich wette, die meisten dieser linken Brüllaffen waren nicht mal an der Uni angemeldet. Ich bin auch kein Fan von dem Aussteiger Lucke, aber er hat es, wie jeder andere, verdient, ordentlich seinem Beruf nachgehen zu können!

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    Der Mann scheint wohl trotz des hohen akademischen Grades recht naiv zu sein! Er hätte sich bei einer UNI bewerben sollen, in einer kleineren Stadt, wo der Aste nicht derart traditionell seit 1968 von Linken dominiert wird. Da er sich mit Gründung der AfD damals vor allem von internationalistisch bestimmten Großkapitalisten abgesetzt hatte, kommen Privatunis für ihn wohl nicht in Frage – abe ausgerechnet nach HH zu gehen, war Dummheit!

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    armin_ulrich am

    In Prof. Luckes Lage hätte ich das Wirken der Antifanten
    a) mit einem geziemenden Streifen
    oder
    b) einem Hochachtungsschluck
    gewürdigt.

    Wieso sollen sich Linke auch mit Makroökonomik beschäftigen.
    Marx hat doch schon alles erklärt.

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    armin_ulrich am

    Man/frau/div sieht sich immer 2 mal im Leben:
    In der Vorlesung und in der 3. Wiederholungsprüfung.
    Spätestens dann bereut man/frau/div es vielleicht, daß man/frau/div die erste VL gestört hat…

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    "Warum er es nicht besser verdient hat" ist ja nun echt Schwachsinn.
    Man mag ihn mögen oder nicht, tut nichts zur Sache, und die Sache ist das jmnd der in der Politik war nicht wieder in seinen Privatberuf zurück kann weil linksverstrahlte Omas gegen Rechts und Antifa gegen ihn hetzen und bald sicher auch noch FfF, XR, LBTQXYZ und weiss der Geier wer noch.

    Das ist eine Schande und darüber solltet ihr meckern.

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    Als einer der Studenten, die dabei gewesen sind, kann ich garantieren, dass ich nicht zur Antifa gehöre.
    Nur weil auch die Antifa da war, heißt das ja nicht, dass wir alle "Antifa sind".

    Nur weil der Halle-Amokläufer rechts ist und viele eurer Meinungen teilt, heißt das doch nicht, dass ihr alle Amokläufer seid, oder?

    Nur weil Neonazis auf AFD-Demos sind, heißt das doch nicht, dass alle AFDler Neonazis sind, oder?

    Warum wird hier nicht differenziert?

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      zweiMonatsSozi am

      @ HARALD
      wohltuend differenzierte Betrachtung. Womit Sie relativ alleine da stehen. Zur Beantwortung Ihrer letzten Frage "Warum wird hier nicht differenziert?" sind in D wohl weder die Politkasper der Altparteien fähig und willig, wie ebenso ein grossteil der System-medien. Was wir seit mehreren Jahren im BT an Kindergartrengeschrei der links-grün-versifften Einheitsparteien erleben, ist ein Trauerspiel und entlarvend für die ansonsten doch soo toleranten "wahren" Demokraten. Dieses D-verachtende Altparteienkartell muss weg.

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        @zweiMonatsSozi: Auf meine Frage, warum wird HIER nicht differenziert, mit einem Vorwurf an andere zu kontern, macht doch keinen Sinn. Nehmt doch mal Kritik an ..

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      Marcel Dettmer am

      Das hat doch niemand behauptet. Im Text wird ja auch auf kritische Studenten verwiesen, die den sozialen Druck linker Mitstudenten an vielen deutschen Universitäten ebenfalls zu spüren bekommen. Natürlich sind nicht alle Studenten Antifas. Aber die Antifa hat am Mittwoch den Hörsaal dominiert und die Vorlesung wie auch jede Diskussion verhindert.

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        @Marcel Dettmer: Nein es war eben nicht so, dass die Antifa dominiert hat. Da sind frei organisierte Studenten freiwillig hingekommen. Die Antifa war auch da.
        Diese Verdrehungen der Tatsachen immer ..

      • Avatar
        Gesslers Hut am

        @Harald der Studierende

        Wenn die Antifa dort nicht dominiert hat warum haben alle anderen Superstudenten dann gekuscht? Ging euch nichts an?

        Denen hättest du (ihr) deine (eure) Meinung vor Ort sagen können, anstatt dich nachträglich im Internet darüber auszuheulen, dass der Unterschied zwischen Antifa und Feigheit vor dem Feind Mitläuferstudenten nicht ausreichend herausgearbeitet wird.

        Die schweigende Masse ist hauptverantwortlich und nicht Opfer!

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    Rechtsstaat-Radar am

    Der Vorfall um Herrn Lucke in der Universität Hamburg sagt sehr viel über den Zustand aus, in dem sich die Stadt Hamburg und die dort in Totalverfilzung dauerregierende SPD befinden!

    Das bürgerliche Deutschland würde von der Leitung der Universität Hamburg erwarten, dass Sie sich gegenüber diesem linksextremen Studentenmob so positioniert, wie es sich für eine freie deutsche Universität gehört. Dafür wäre es unabdingbar notwendig, dass sich die Universität umgehend hinter Herrn Lucke und damit auf die Seite der Toleranz, der Freiheit von Forschung und Lehre, der Demokratie und des Rechtsstaats stellt.

    Der linksradikale SPD-Filz in Hamburg, der hegt und pflegt seine Straßenstoßtrupps, die sog. "Antifa", allerdings seit inzwischen Jahrzehnten. Unvergessen, wie SPD-Hamburg seinerzeit die besetzen Häuser kaufte und sie dann den linksextremen Hausbesetzern in der Hafenstraße und noch jeweils einige Millionen Mark zu deren Renovierung schenkte. Die SPD ist ein verfassungsfeindlicher Verein linksextremer Amigo-Seilschaften, die insbesondere die "Hamborch" (die selbsternannt schöjnSTe STaTT der Welt) und die Looser-Städte Bremen und Bremerhaven sowie das ganze Ruhrgebiet fest im Dauerwürgegriff politischer Selbstbedienung und verfassungswidriger Totalstümperei hält.

    Die SPD gehört endlich verboten. Der Studentenmob aus Hamburg gehört zwangsexmatrikuliert!

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    HERBERT WEISS am

    Der ganz große Held ist Lucke zwar nicht.. Immerhin hat er klar gegen den währungspolitischen Murks im Zusammenhang mit der Einführung des Euro Stellung bezogen. Der Gedanke, dass die pfeifenden und gröhlenden Schwachmaten künftig den Ton in unserem armen Deutschland angeben sollen, ist allerdings schon etwas gruselig. Das werden würdige Nachfolger unseres aktuellen Establishments – gute Nacht, Deutschland!

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    Lila Luxemburg am

    Auf ‚Lucke‘ reimt sich … ‚Tucke’… 😆 – ist aber sicher nur ’n Zufall.

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    Lila Luxemburg am

    "Solange sich Patrioten verhalten wie Bernd Lucke am Mittwoch in Hamburg, werden – um es mit dem slowenisch-spanischen Schriftstellers Alex Kurtagić zu sagen – „Konservative immer verlieren“. "

    Entschuldigung, aber ‚Herr Lucke‘ ist kein Patriot, sondern ein … I-d-i-o-t! Denn wer ’seiner Partei‘ eine solche Selbstaussage verpaßt …

    "Deren Satzung liest sich fast wie ein Antifa-Pamphlet und formuliert die Ablehnung „ausländerfeindlicher, rassistischer, nationalistischer, antisemitischer, islamistischer, homophober, rechts- oder linksradikaler Positionen“."

    … der hat die politische Aussagekraft eines Stückes Butterbrotpapier – die moderne Variante natürlich: also … antihaftbeschichtet. Der Mann ist sosagen DER Prototyp des ‚modernen BRD-Mittelstandsmenschen‘: Er hat so viel Angst überhaupt IRGENDWAS zu empfinden – weil man damit natürlich ja möglicherweise irgendwo anecken könnte – , daß er eben nicht mehr aus einer originär empfundenen Erfahrung heraus lebt, sondern nur noch aus einer, die ausgefallene/blockierte, tatsächliche Erfahrung kompensierende, Vorstellung, die zudem noch kraftlos ist wie ein Stück gefallenes Herbstlaub.

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      Lila Luxemburg am

      Teil 2

      Und ALL DAS, was er bzw. ‚der Deutsche‘ TATSÄCHLICH empfindet (sich aber eben nicht zu empfinden traut), hat er sich in Schattenform (d.h. in einer ‚gestürzten, völlig pervertierten Form) in sein – ehemaliges – Revier geholt, in dem diese Schattenformen des Eigenen, das zu empfinden er sich selbst als ‚böse‘ verboten hat, zwischenzeitlich bereits in Teilen die Macht übernommen haben.

      Alles in allem: Eine tragische Figur. Aber leider auch das exakte Spiegelbild des ‚heutigen Durchschnittsmittelklässlers’… – mir kommt dazu als Fazit fast automatisch der Paradesatz von Werner Enke aus seinen Siebziger-Jahre-Komödien (mit HeYDY HeYdeGGer in der Rolle der May Spills… 😆 ) in den Sinn: S‘ wird böse enden …

      Das wird es wohl. Leider … 😥 😥

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    Dumm ist, wer dummes tut! Da hilft dann auch kein Professoren Titel.
    Diese Generation ist verloren, das sollte der Herr Lucke inzwischen gemerkt haben. Die müssen erst im Dreck sitzen, bevor sie wieder zuhören. Mir fehlen die Insider Informationen, weshalb er die AfD für Rechtsradikal hält. Vielleicht beurteile ich eine konservative Einstellung nicht so schnell als Rechtsradikal, aber egal wie Rechts eine konservative Gesinnung ist, eine Demokratie muss das aushalten, solange das Grundgesetz eingehalten wird und offenbar ist das der Fall. Wer das nicht will oder kann oder sich mit dem Mob gemein macht, macht sich genauso schuldig, wie die, die 1933 weggesehen haben. Und um Missverständnisse zu vermeiden, damit meine ich nicht die AfD. Die Erben der 68er vollbringen das, was ihre Väter/innen nicht konnten. Ein Genozid bleibt Völkermord, auch wenn es ein Selbstmord ist.

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    Jeder hasst die Antifa am

    Das Beispiel Lucke zeigt der AfD auf man kann noch so liberal und anbieterisch an die Etablierten Altparteien sein es nützt gar nichts die roten Sturmtruppen der Antifa machen jeden nieder, darum kann das Motto der AfD nur sein kein Millimeter zurückweichen vor den Altparteien und vor der roten Pest der Antifa,dafür braucht man aber Leute wie Kalbitz,Höcke,Curio und andere Flügelleute und keine anbieterischen Weicheier,der Linksgrüne Faschismus kennt keinen Diskurs sondern nur Gewalt.

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      Hans Hamberger am

      Curios klare Reden sind ein Genuss. Kann ich jedem empfehlen(Youtube usw). Ich wünsche mir, dass er durchs Land zieht und die Bürger aufrüttelt.

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    brokendriver am

    Bernd Lucke ist ein Schatten seiner selbst…

    Ist er Kunst oder kann er weg ?

    Was hat er noch an der Hamburger Universität zu suchen ?

    Was will er den Studenten lehren ?

    Lucke ist leer und hat fertig…..ab dafür ….

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      Was viele nicht wahrhaben wollen: Der war immer schon so! Beweisvideo vom 16.9.2013:
      https://www.youtube.com/watch?v=Y32L5KpW6gc
      (Den Kalkofe-Schnickschnack mal überspringen und sehen, wie dieser "professionelle Professor" sich nicht zum Affen machen läßt sondern sich selbst zum Affen macht)

      Damals wurde der durch die alternativen Medien gereicht als rhetorischer Großkämpfer und das Video bei Tele 5 wurde im Vorfeld beworben und diese Fistelstimme hat sich selbst zum Brot gemacht, ich habe das damals gesehen und konnte das nicht glauben. Nein, das ist keine Fälschung, es gibt noch eine zweite Quelle https://www.youtube.com/watch?v=w3h5OZT-mTs

      Kein Wunder, daß das mit dem 2013 nicht geklappt hat.

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    armin_ulrich am

    Trotzdem steht immer noch das Kleben an der 4,9 % Marke im Raum als die AfD zum ersten mal antrat – noch mit Prof. Lucke.

    Ich bin allerdings sicher, daß "Makro 2" sehr wichtig für Ökonom*Innen ist – also lieber zuhören.

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    armin_ulrich am

    "Zur Erinnerung: Bernd Lucke gehörte 2013 zu den Gründern der AfD, die anfangs als eurokritische „Professorenpartei“ galt"
    Es muß natürlich Professor*Innenpartei heißen. Dieses trifft vor allem auf das im Artikel betrachtete Objekt zu.
    Er/sie/es war schon die Klimaskepsis zu gefährlich.

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    Stephan Lindemann am

    Der Hörsaal ist nach einem jüdischen NS-Opfer benannt, einer ehemaligen Professorin. Wie petätlos, wie dumm und wie verblendet muß man sein, wenn man sich selbst als "links" sieht und 74 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges Professoren in Hörsälen aufgrund ihrer politischen Einstellung niederbrüllt, egal, was diese auch immer sein mag.

    Denn: Lucke war dort nicht als Politiker, also ist seine politische Haltung heute oder gestern gar nicht die Frage, um die es geht.

    Die einzige Frage, die zählt ist: Wie kann in einem Rechtsstaat jemand, der sich vor dem Gesetz nichts vorzuwerfen hat von Radikalen belästigt werden, ohne daß der Staat eingreift? Warum wird dieses Verhalten im Gegenteil toleriert oder sogar befürwortet? Wir nähern uns Zuständen, hinter denen Weimar sich nicht zu verstecken braucht.

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      “ Wir nähern uns Zuständen, hinter denen Weimar sich nicht zu verstecken braucht.” Echt putzige Aussage Herr LINDEMANN. Kann aber besser werden, wenn du mal recherchierst wer alles im Polittopf rumrührt. Weimar war eine Krabbelstube dagegen.

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    hanswernerklausen am

    Da bin ich anderer Meinung als der Artikel. Bernd Lucke wollte die AfD als liberal-konservative Alternative und als bessere FDP. Als er sich damit nicht durchsetzen konnte, zog er die Konsequenz und trat aus der Partei aus. In meinen Augen respektabel, auch wenn ich die politische Position von Lucke nicht teile. Für mich ist Luckes Abkehr von seiner Partei glaubwürdiger als der spätere Austritt von Frauke Petry

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      Lila Luxemburg am

      "Bernd Lucke wollte die AfD als liberal-konservative Alternative und als bessere FDP."

      Konservative? … mhh … sind das nicht die, die … einen Apfel in der Hand haben … die Hand dann zum Mund führen … und dann wieder – so entmutigt wie ermattet – sinken lassen, weil … sie den Mut nicht finden konnten reinzubeißen … in den Apfel…??

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    Tja Bernd Lu(ck)sche, so ergeht es einer Null mit einer weiteren hinter dem Komma…

  20. Avatar
    Gesslers Hut am

    Der hat sich nur zu wenig von Rechts distanziert. Evtl. sollte er sich ein Beispiel an der AFD nehmen, dann dürfte er bald die Uni regieren.

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    Gernulf Schalow am

    Hätte jene Partei damels den Austritt aus dem Euro geschafft, hätten die Feinde Deutschlands uns nicht in die gegenwärtige Misere stoßen können!

    Die Plätze auf den Berufungslisten für Lehrstuhlprofessoren bundesdeutscher Universitäten werden doch von den Parteien über die jeweiligen von Parteien entschiedenen Ressorts belegt – wie kann da jemand auf den Gedanken kommen, die Lehre wäre frei ?
    Die Lehrstühle der Fakultät für Architektur an der TU Berlin werden seit 1960 auf die Parteien verteilt, damals schon unter dem Dekanat des entmachteten Scharoun ( Scharoun 1952: "… sind aus anderen Gründen denn der geistigen Reife in die Positionen gelangt.." – fast wörtlich..)

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      So isses. Deshalb sind die Unis vollgestopft mit Oberlinken Profs. Parteibuch=Professur. Es ist eine heillose Arbeit sich aus dem Indoktrinationsschwall dieser "Elite" eine eigene Meinung heraus zu filtern. Mal abgesehen von den untermitteldurchschnittlichen fachlichen Informationen. An den Unis züchten Doofe Doofe deren Hirnmasse voller Gedankenschranken ist. Noch nie war es so "In", das eigene Gehirn nicht zu gebrauchen.

  22. Avatar
    brokendriver am

    Bernd Lucke, diese Polit-Nullnummer, hat fette Diäten im Europaparlament abkassiert und wird jetzt mit Polizeischutz zu Mama nach Hause gefahren.

    Tief gesunken der Bengel….kassiert aber weiterhin dicke Professoren-Gehälter,

    obwohl er Deutschland niXXX mehr zu sagen hat.

    Die linken Studenten werden ihm jetzt richtig einheizen….gut so…

    Unser Bernie Floppmann Lucke denkt immer noch, er sei ein Pilot und Überflieger…

  23. Avatar

    Vollkommen richtig! Lucke wurde noch zu AfD-Zeiten von der Antifa aus dem ICE geworfen auf einem Provinzbahnhof. Er hat sich von einem drittklassigen Moderator Stuckrad-Barre auf einem viertklassigen Sender Tele 5 wie ein unbedarfter Schuljunge abwatschen lassen, er hat das Parteiausschlußverfahren gegen Björn Höcke initiiert, jegliche Diskussion über den Islam blockiert und nachdem er zurecht wie getretener Straßenköter auf dem Essener Parteitag 2015 davongejagt wurde nichts unterlassen, der AfD zu schaden und ihren übelsten Feinden, der Staatssicherheit, zuzuarbeiten. Möglicherweise war er vom Geheimdienst gelenkt im Sinne einer kontrollierten Opposition? Man weiß es nicht. Die Häme hat er sich redlich erarbeitet! Von daher kein Mitleid.

    Daß Antifa und antifanahe Vereine als terroristische Organisationen kompromißlos zu zerschlagen sind bleibt richtig und steht auf einem anderen Blatt.

    Aber Typen wie Lucke geht gar nicht. Kein Mitleid.

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      Lila Luxemburg am

      "Die Häme hat er sich redlich erarbeitet!"

      Sie dürfen gewiß sein: Er wird daraus NICHTS lernen! 😥

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      Das mit Höcke ging von Weidel aus. Wer es angestoßen hat spielt keine Rolle, nur wer alles mitgemacht hat ist wichtig.

  24. Avatar

    Unerträglich. Diese linken Gruppierungen gehören als Terrororganisation eingestuft. Mehr gibt es hier nicht mehr zu sagen. Diese Leute bezeichnen sich als Antifaschisten und bedienen sich ganz selbstverständlich der Methoden der Faschisten. Am Ende macht eben dieses einen Faschisten aus und nicht die Unterstellung ein politischer Gegner sei ein Faschist.

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      Jeder hasst die Antifa am

      Leider beherrschen diese Linksfaschistoiden Gruppen die Unis angestiftet von Alt 68er Demagogen als Professoren, auserdem werden immer Unifremde Assoziale Antifaterroristen zu solchen Veranstaltungen dort reingelassen weil die Unis zu feige sind ihr Hausrecht durchzusetzen.

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        Sie setzen das Hausrecht nicht durch, weil die, die es haben mit im Topf sitzen. Sie müssen auch die Einladungen an Uni-fremde abzeichenen, damit diese die Räume betreten dürfen. Also….

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      Der Brockengeist am

      Die Methoden der Nationalsozialisten und der Stalinisten unterscheiden sich nicht. Die Antifa-Stalinisten handeln wie genau so wie weiland die SA Schergen. Kurt Schumacher (SPD Vorsitzender nach dem WK2) nannte die SED Kommunisten seiner Zeit Rot lackierte Nazis.

  25. Avatar

    Ich sorge mich nicht um Lucke, ich sorge mich auch nicht um Petry. Was uns aber diese "antifaschistische" Gemengelage nicht nur an den Bildungseinrichtungen, sondern in der Tagespolitik lehrt, ist, daß man mit Zurückweichen und Kopfeinziehen automatisch zum Verlierer, wenn nicht gar zum Versager, wird. Ich sorge mich um den Vorstand der AfD, der über jedes Stöckchen springt, das ihm von der "Nationalen Front unter Führung der Großen Vorsitzenden" hingehalten wird. Diese Stöckchen hießen z.B. IB und PEGIDA, brav sprang man drüber. Aus dem Stöckchen wurde nach Halle ein dicker Balken, auch Höcke genannt . Und wieder scheint sich der Vorstand erwartungsgemäß zu verhalten, aufrechter patriotischer Zusammenhalt sieht jedenfalls anders aus ! Wenn man sich weiter so verhält, so verortet man sich irgendwo zwischen CDU und FDP. Patriotische, nationalkonservative und marktwirtschaftliche Alleinstellungsmerkmale werden geschliffen. Jetzt ist die Basis gefragt, nach der Thüringenwahl werden wir sehen… Unserem Land ist es jedenfalls nicht gedient, wenn sich zu Lucke und Petry andere Namen( Meuthen, Weidel, Storch …) gesellen.

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      Gesslers Hut am

      Nachtreten muss nicht sein, tat Lucke auch nie… der alte AFD Fan!

      Kondolieren reicht völlig. Wer den Schaden hat spottet schließlich jeder Beschreibung.

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    Schon makaber.
    Pinkelpause bei der Bekämpfung der Antifa ?
    Dafür Häme für Lucke.
    Jedenfalls hat er sich bei der Niederlage gegen Petry fair verhalten.
    Aber das hier klicken GT irgendwie nach Nachtrezensionen und ist überhaupt nicht fair.
    Und Mut hat er im Gegensatz zur Uniletung auch.
    Es waren eben nicht nur die Papierkügelchen.
    Der Psychoterror war schlimmer.
    Lieber Ball flach halten.

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      Sorry, Technik spielt verrückt. Fehler waren so nicht eingegeben.
      (klingt irgendwie nach Nachtrezensionen , Unileitung)

  27. Avatar

    Der neue Faschismus ist schon real. Gestärkt durch SPD-Grüne-CDU/CSU-Linke/FDP unter Führung Merkel, und dieser neue Faschismus nennt sich heute Antifaschismus. Bestes Beispiel sind Aussagen von Politikerinnen im ZDF, nicht bei der AfD einzukaufen. Gab es schon mal in den 1930gern, da beschmierten Faschisten die Ladenscheiben von jüdischen Läden mit den Worten, kauft nicht beim Juden. Deutschland hat keine Demokratie mehr, Deutschland ist tief im faschistischen Sumpf.

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      Soll Ich nun den tausendsten Schwachkopf mit seinem Faschismus-Gefasel korrigieren? Nein,keine Lust, Dummheit ist stärker als Klugheit und siegt m Ende immer.

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      Lila Luxemburg am

      "Deutschland hat keine Demokratie mehr,…"

      ‚Deutschland‘ hat vor allen Dingen keine Deutschen mehr … woraus sich ergibt, daß es natürlich NICHT mehr ‚Deutschland‘ ist.

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