Bayern: Landesregierung verwirft Dieselfahrverbot

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Bayerns Landesregierung hält ein Dieselfahrverbot für unverhältnismäßig. Medien rechnen mit Klage der Deutschen Umwelthilfe. Zentrale Bezirke von München planen autofreie Zonen.

Während Stuttgart ein Dieselvebrot erlassen und sich damit regelmäßige Gelbwesten-Demos eingehandelt hat, hält sich die bayerische Landesregierung lieber zurück. Nach einer Prüfung des Verbots anhand des aktuellen Luftreinhalteplans für Münchens Innenstadt kam sie zu dem Ergebnis einer Unverhältnismäßigkeit. Drei Gründe wurden genannt:

1) Die Stickoxidbelastung sei an dichtbefahrenen Straßen rückläufig.
2) Bei Messungen in Wohngebieten sei der Grenzwert nirgendwo überschritten worden. Vielmehr sei die Luft dort besser als angenommen.
3) Deshalb solle durch ein Dieselverbot für die Innenstadt der Verkehr nicht – wie in Hamburg geschehen – in die Wohngebiete ausweichen müssen. Die erhöhten Stickstoffoxid-Werte, die teilweise am Inneren Ring gemessen werden, dürften nicht auf Kosten der Wohngegenden gesenkt werden.

Dennoch wird die Innenstadt langfristig nicht völlig befahrbar sein: Zwar können LKWs sie weiterhin über den Mittleren Ring und via Durchfahrtstraßen passieren, aber einige zentrale Bezirke planen, sich gänzlich vom Autoverkehr zu befreien, Parkplätze zu schließen und den Radverkehr zu fördern.

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Wie schon der Focus orakelte, dürfte der Deutsche Umwelthilfe (DUH) und seine Unterstützer (SPD, Grüne) von der Entscheidung nicht gerade begeistert sein. Es wird mit einer Klage gerechnet. Zumal andere Städte jetzt durch Münchens Vorbild ihre Ausrede verloren haben, sie könnten sich gegen den DUH nicht durchsetzen.

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23 Kommentare

  1. Avatar

    Wenn man der Staat wirklich etwas gegen Dieselfahrzeuge unternehmen will, dann soll er die aus dem Verkehr ziehen, die wirklich nicht in eine Innenstadt gehören, auf den Autobahnen für die schwersten Unfälle sorgen und die Straßen kaputt machen, aber in Fahrverbotszonen immernoch Ausnahmen bekommen: Die LKW!!! Dazu muß man nur eine Entscheidung von 1957 gegen die Bahn konsequent zurücknehmen!
    Die Schweiz hat hier schon einiges getan! Auflader können auf Güterwagen geladen werden, Kleintransporter holen die Waren am Güterbahnhof ab und bringen sie in die Stadt zu den Kunden. Größere Werke haben selbstverständlich einen eigenen Bahnanschluß! Die Bahn muß VORNEHMLICH auf den Gütertransport ausgelegt werden!
    Wenn die Städte auf Radfahrer setzen, dürfen sie diesen nicht zumuten, neben LKWs her fahren zu müssen!
    Wenn in Städten nur noch Busse und Müllentsorger über 3,5t fahren. sind sie gut!

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    Bin gerade von einer Schweden-Reise zurück. Dort hat Greta Hochkonjunktur in den Medien, das arme Mädel mit einem so unendlich guten Menschheitsbewußtsein. Will ja nur das Beste für uns alle und für diesen Planeten. Fünf Minuten vor zwölf, rettet die Welt!

    Da hat sie sogar recht, die Kleine! Rettet die Welt vor den Propagandalügen der Klimahysteriker! Rettet die Welt vor den globalistischen Finanzheuschrecken! Rettet die Welt vor den imperialistischen Kriegsherren des Nato-Faschismus!

    Wenn die Kleine nur einen Hauch von Verstand hätte, dann müsste sie genau diese Botschaft senden. Aber die kleine Greta hat weder Verstand, noch hat sie irgendeinen Schimmer von den Mechanismen geostrategischer Politik. Und genau deshalb wird sie missbraucht und instrumentalisiert. Arme Greta! Schon in so jungem Alter der Propaganda geopfert. In Schweden geht das, und in Deutschland erst recht!! Wann kommt die deutsche Greta?

    Gegen den europäischen Klimawahn hilft nur eines: Vernunft und Widerstand! Und das heißt: AfD wählen bei den kommenden Europawahlen!!! Wer das leugnet, ist ein Idiot!!!

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    HERBERT WEISS am

    (2) Eine allmähliche Reduzierung des Autoverkehrs – hauptsächlich in den Ballungsräumen . tut tatsächlich not. Wenn nur 10 Prozent auf den ÖPNV umstiegen, kämen die Übrigen auch schneller voran. Gerade unsere Hauptstadtregion ist erheblich überlastet. Stau und Parkplatznot stehlen den Menschen Zeit und Nerven. Baustellen, Unfälle und sonstige Widrigkeiten sind an der Tagesordnung.

    Doch dazu müsste beim Ausbau der Öffentlichen geklotzt und nicht nur gekleckert werden. Übrigens, auch Bau, Betrieb und Unterhalt von Bussen und Bahnen schaffen Arbeit. Mein Großvater war z.B. im RAW Potsdam tätig. Nur ein kurzer Weg über die Straße…

    So günstig wird es nicht für jeden sein können. Eine intelligente Strukturpolitik kann jedoch die Bereiche Arbeit, Wohnen, Versorgung usw. wesentlich besser abstimmen, als es bei dem heutigen Wildwuchs der Fall ist.

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      HERBERT
      Fahren Sie mal mit Bus und Bahn bestimmte Strecken. Da vergeht Ihnen schnell das Busfahren, wenn Sie hinter sich sehen müssen.
      Und haben Sie wirklich Lust bei Null Grad an der zugigen Bushaltestelle zu stehen. Oder bei 35 Grad im überfüllten Bus. Ganz davon abgesehen, dass ich für eine Strecke von 15 Minuten mit dem Bus mehr als eine Stunde brauche. Auch gerne mehr durch Umsteigen.
      Erst läßt man Verbrecher aus aller Welt ins Land und dann soll die Krankenschwester nachts um 11 Uhr mit der Bahn fahren.
      Leider werden die Dinge immer nicht im Zusammenhang gesehen.

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      Schulze Schulze am

      Ja so sieht das wahrlich aus! Der öffentliche, organisierte Verkehr ist nur noch ein Bruchteil von dem was er einmal war. Unabhängig der "Engpässe" mit der Versorgung der Bürger mit PKW waren wir zu DDR Zeiten ökologisch um Welten weiter als heute! Der organisierte Berufsverkehr war ein Standbein der Wirtschaft und ermöglichte dem Bürger Preiswert bzw kostenfrei auf Arbeit und zurück zu kommen. Wobei das komplett Kostenfrei falsch war in meinen Augen. Ich bin gezwungen auf Arbeit mit einem PKW zu fahren da es hier keine vernünftige öffentliche Anbindung gibt und sehe jeden Tag Hunderte PKW welche Morgens und Abends immer dieselbe Strecke, immer zur selben Zeit pendeln auf der man definitiv einen Berufsverkehr einrichten könnte. Aber das ist auch gar nicht erwünscht, gehen dem Staat dann doch immense Gelder durch Mineralölsteuer ec verloren! Das ist das eine, auch sind die Leute heute ja so individuell das man auf den persönlichen Status zumeist nicht verzichten würde! Ja die Welt auch im Kleinen ist krank!

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    HERBERT WEISS am

    Mag ja sein, dass sich der Dr. Köhler etwas vertan hat. "Irren ist menschlich!" – sprach die Schildkröte und stieg vom Stahlhelm. Viel ärgere Lärm- und Schadstoffquellen bleiben jedoch unangetastet. Erinnert sei nur an die Schwuchtelpuster, mit denen uns einige Saubermänner speziell im Herbst, aber auch zu anderen Jahreszeiten das Leben zur Hölle machen. Oder Feinstaub und NOx, die durch Aktivitäten in geschlossenen Räumen entstehen.

    (1) Fakt ist, dass durch örtliche Fahrverbote die Schadstoffe nur "gerechter" verteilt werden. Insgesamt nehmen sie (und auch der Beelzebub CO2) durch die notwendigen Umfahrungen noch zu.

    Haben nicht CDU/CSU/SPD/FDP jahrzehntelang die Autolobby gehätschelt,, um sich an ihren Spenden zu erlaben und die Bahn aufs Abstellgleis gefahren? Haben sich die Grünlinge nicht hauptsächlich auf kosmetische Korrekturen beschränkt?

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    Ich habe heute einen schönen Satz gelesen.
    Die Wahrheit muss genauso oft gesagt werden, wie die Lüge. Goethe.
    Bleibt dran COMPACT.

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    Oberpeinlich:
    Lungenfacharzt a.D. Köhler (der mit den über 100 Kollegen-Unterschriften pro Diesel), hat in seiner "Studie" u.a. Liter mit Kubikmeter verwechselt und gibt seiner nicht existenten Sekretärin die Schuld dafür (vgl. Online-Tagespresse ). Das ist ein Fehler Faktor 1000!

    Man hat die Lebensdosis an Stickoxid und Feinstaub an einer Durchgangsstraße also nicht nach wenigen Monaten Roth-Händle geschafft, sondern muss Jahrhunderte durchrauchen, oder wie?

    Und solche Quacksalber wollen am Tag X im Goldhaus das Mundöffnungsritual an mir vornehmen und meine Eingeweide in einen Kanopenkrug umfüllen, um die Einbalsamierung vorzubereiten? Ich sehe meine Wiedergeburt ernsthaft in Gefahr. Dr. Sauron, Ich will Dutzende Oberpriester als Aufseher dabei haben!!!

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      Schulze Schulze am

      "Auch mit den neuen Werten würde sich an der Diskrepanz nichts ändern: Raucher nehmen innerhalb weniger Monate so viel Feinstaub und Stickoxide auf wie Nichtraucher in mehreren Jahrzehnten. Dass das nicht gravierend gesundheitsschädlich sei, würde dadurch bewiesen, dass Raucher nicht nach drei Monaten tot umfallen, so Köhler." Nun Recht hat er schon, aber der Rechnungsfehler ist schon existentiell. Nun habe aber auch ich selbst noch keinen Kettenraucher nach jahrelangem Konsum tot umfallen sehen. Und dabei sind der Feinstaub und sie Stickoxyde nicht das einzige was man da inhaliert.

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    Ich glaube,das Compact -online Forum geht dem Ende entgegen. Immer mehr digital gegen Bezahlung.Bald wird es wohl nur noch gegen Pecunia geben. "Take things for granted and they will be taken from you"R.Kipling. Für zionistische Propaganda werde Ich aber kein Geld ausgeben,keinen Heller.

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      Jeder hasst die Antifa am

      Die Welt geht unter Sofaklecks,will aussteigen.welch großer Verlust für die Menschheit.

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        heidi heidegger am

        gar nicht! unser @Soki ist nicht Johannes B. Kernspecht und weiss deshalb, dass man mit Rücktritt nur 1mal drohen kann in der (Forums)politik. Und ausserdem sind die "digital+ Leckereien" voll verlockend, falls er das auch noch meinte. Ich meine, "IronSky2 v. MMM" undund, da muss die heidi zugreifen und Gabi das Haushaltsgeld bissi kürzen deshalb, hihi.

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        heidi heidegger am

        ²kernspecht..halllooo!, das heidi-anspielungs-universum dehnt sich aufreizend langsam im Forum aus (und Gabis Esoterik-Horror aber auch z. Zt. hihi)

        ²Keith Ronald Graf von Rothenburg Kernspecht, besser bekannt als Keith R. Kernspecht ist ein deutscher Autor, Unternehmer und Kampfkunstlehrer.
        Geboren: 28. Juni 1945 (Alter 73 Jahre), Grömitz
        Stil: Wing Chun

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      Soki- Der Digitalinhalt bietet was für’s Geld. Find ich jetzt aber auch weniger verwerflich, wenn man mit seinem Geschäft Geld verdienen will. Besonders, wenn man auch noch ehrliche Arbeit dafür leistet. Im Endeffekt findet der Meinungsaustausch aber hier im Offenen statt. Wo Digital noch nachgebessert werden muss ist im Bereich Nutzerprofil. Der Zugang wird zugeteilt, nachdem man keine Möglichkeit mehr hat, zum Beispiel ein bestimmtes Pseudonym oder Kennwort zu wählen.

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      Schulze Schulze am

      Nun jeder muss leben oder spenden Sie regelmäßig!? Wäre dann auch ein etwa ein Abo. Also ich persönlich kann auf Print verzichten, zu viel Platzbedarf, zu viel Müll, zu viel Gifte! Seit Jahren habe ich keinen Stapel Zeitschriften mehr neben mir liegen. Sondern ein Tablet und ein Getränk meiner Wahl. Und Platz ist immer noch!

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    Ich finde diese ganze Posse köstlich. Letztendlich entlarven sich diese Klimalügner als das was sie sind. Seit gut 50 Jahren ist Michel nun umweltbewusst. In den Sechzigern kamen die ersten KAT’s aus den USA nach Deutschland. Dann kam Bleifrei. Dann kam die ASU, die Industriefilter, Abbau der Fossilkraftwerke, EU Abgasnormen. UND ALL DAS WAR FÜR DIE KATZ! Das Klima hat sich laut Klimasekte zum schlechten gewandelt. Fische schwimmen im Rhein, Stahlwerke sind dicht, man kann merklich durchatmen, und trotzdem wird uns unter die Nase gehalten, dass das Weltklima ansteigt. Will ich garnicht mal in Frage stellen. Aber wenn dem so ist, dann sind all unsere Anstrengungen, dem entgegen zu wirken, überflüssig. Sehr motivierend. Die Umweltpriester schiessen sich durch die ewigen Negativschlagzeilen ins eigene Bein. Man kann dem Bürger nicht mehr vermitteln, warum er umweltbewusst leben sollten. Es passiert wie es passiert, Fatalismus in Essenz.

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    Jeder hasst die Antifa am

    Es wird Zeit das sich die Städte gegen den Grünen Hirnfurz wehren,diese Grünen Idioten wollen die deutsche Autoindustrie zerstören und in anderen Ländern Dreckschleudern fahren lassen,man könnte denken die Grünen Gangster arbeite für Fremde Autokonzerne.um Deutschland zu Deindustrialisierung. deren Ziel sind Eselskarren auf unseren Strassen gezogen von Grünen Eseln.

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    Die Folgen des Diesel-Wahns, der Werteverlust und die Vernichtung von Arbeitsplätzen

    Focus online vom 14.02.2019 | 16:49 -AUSZUG-

    Fatale Wertvernichtung: „Hysterischer Hype“ um Diesel treibt Autohäuser in die Pleite

    Autokäufer geben immer mehr Geld aus. Doch fast 200.000 Euro-5-Diesel stehen noch bei den Händlern
    Knapp 12.000 Euro für einen Gebrauchten, rund 31.000 für einen Neuen: Autokäufer geben immer mehr Geld aus. Doch fast 200.000 Euro-5-Diesel stehen noch bei den Händlern. Dazu kommen Leasing-Rückläufer, die plötzlich viel weniger wert sind als vor der Krise. Mehr und mehr Autohäuser geben auf.

    Nicht nur Diesel-Fahrer leiden unter dem Wertverlust ihrer Fahrzeuge – auch die Autohäuser ächzen unter der Krise. „Es wird eine Wertvernichtung betrieben, die wir nicht länger hinnehmen können“, sagte der Autohändler Thomas Peckruhn aus Sachsen-Anhalt am Donnerstag. Mancherorts ließen sich Euro-5-Diesel auch mit Rabatten von mehr als 30 Prozent nicht mehr verkaufen – wegen bestehender oder drohender Fahrverbote.
    Peckruhn ist Vizepräsident des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe, und der hat nachgezählt: 190.000 Autos der Abgasnorm Euro 5 stehen noch auf den Höfen der Händler. Der Autoverkäufer sieht einen „hysterischen Hype“ um das Diesel-Thema.

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    Wenn der Durchgangsverkehr, die täglichen Pendler und der Schwerlastverkehr usw. durch die Nobelviertel umgeleitet werden, dann hat der Öko Spuk bald ein Ende, denn dann rollt die Klagewelle aus der betuchten Ecke an.

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      heidi heidegger am

      jein. Der Killesberg (die Hollywood Hills Stuttgarts) ist voller Sackgassen und Tempo10-Zonen und am Fahrbahnrand geparkt: Hummer und andere xtra-breite Zuhälterkarren (Jeep Wrangler usw.)..achach..

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        Jeder hasst die Antifa am

        Tempo 10 ist gut für dich dein ZIegenkarren schafft es nicht schneller.aukidauki

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        heidi heidegger am

        selber aukidauki. es reicht (mal wieder). Kennst Du den Film *Ben Hur*? -> das Ziegenwagenrennen, häh? mach doch! Komm nach Altschau(d)erberg/Franken und dann machma ein Rennen *schnatter*+grüßle!

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