Bastion Social – Wer sind die jungen Rechten, gegen die Macron vorgeht?

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Der steigende Antisemitismus in Frankreich ist laut einer Studie der EU hauptsächlich auf Muslime zurückzuführen. Doch statt gegen Islamisten vorzugehen, will Präsident Emmanuel Macron nun rechte Gruppierungen auflösen lassen. Neben zwei neonazistischen Vereinigungen trifft es dabei auch eine identitäre Gruppe, über die COMPACT schon vor einiger Zeit berichtet hat.

Am 10. Dezember 2018 hat die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) eine Studie mit dem Titel Experiences and perceptions of antisemitism – Second survey on discrimination and hate crime against Jews in the EU („Erfahrung und Wahrnehmung von Antisemitismus – Zweite Erhebung über Diskriminierung und Hassverbrechen gegen Menschen jüdischen Glaubens in der EU“) veröffentlicht, die aufzeigt, dass die Judenfeindlichkeit in der EU in den letzten fünf Jahren erheblich zugenommen hat.

Für die Studie wurden 16.395 Menschen ab 16 Jahren befragt, die sich selbst als jüdisch bezeichnen und aus zwölf europäischen Ländern (Österreich, Belgien, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Italien, Niederlande, Polen, Spanien, Schweden, Großbritannien) stammen. In diesen Staaten leben Schätzungen zufolge über 96 Prozent der jüdischen Bevölkerung in der EU.

89 Prozent der Befragten gaben an, dass sich der Antisemitismus in ihrer Wahrnehmung in den vergangenen fünf Jahren deutlich verstärkt habe – am deutlichsten fiel dieser Wert mit 93 Prozent in Frankreich aus!

85 Prozent nannten Antisemitismus und die damit verbundene Verschlechterung ihrer Sicherheitslage als das größte soziale oder politische Problem, mit dem sie sich derzeit konfrontiert sehen – die meisten Sorgen machen sich in dieser Hinsicht Juden in Frankreich (95 Prozent), gefolgt von jüdischen Menschen in Deutschland (85 Prozent). Am geringsten fallen die Sorgen in Dänemark aus (56 Prozent). In allen beobachteten Ländern – außer in Italien und Spanien – rangiert die Sorge über Antisemitismus bei Juden demnach noch vor der Angst vor Arbeitslosigkeit.

40 Prozent der Befragten befürchten sogar, dass sie aufgrund ihres Glaubens Opfer eines gewalttätigen Übergriffs werden könnten. Passiert ist dies in den vergangenen zwölf Monaten laut Umfrage allerdings nur zwei Prozent. Fast jeder Dritte wurde hingegen Opfer von Belästigungen und Beleidigungen, vornehmlich im Internet, mitunter aber auch auf offener Straße.

Konkret gaben 90 Prozent an, dass ihnen Feindseligkeiten am schlimmsten in den sozialen Medien entgegenschlage, während 70 Prozent erklärten, Antisemitismus im öffentlichen Raum, in der Politik oder in den Medien erfahren zu haben. 38 Prozent der Befragten gaben an, in den vergangenen fünf Jahren aufgrund solcher Vorfälle darüber nachgedacht zu haben, Europa zu verlassen (in Deutschland und Frankreich sogar jeweils 44 Prozent).

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Interessant ist, wie sich laut Angaben der Befragten die Täterschaft zusammensetzt. Demnach seien lediglich 13 Prozent als Personen mit einer eher rechtsextremen Einstellung zu bezeichnen. Das ist die kleinste der genannten Gruppen. Größte von den Betroffenen konkret beschreibbare Gruppe ist hingegen jene der Personen mit einem muslimischen Hintergrund, die 30 Prozent ausmacht.

31 Prozent der Befragten gaben an: „Jemand, den ich nicht beschreiben kann.“ Mit etwas Abstand folgen Menschen, die eher dem linken Spektrum zuzurechnen seien. Sie machen nach Angaben der Befragten 21 Prozent der Urheberschaft antisemitischer Übergriffe und Beleidigungen aus. 16 Prozent seien Arbeits- oder Schulkollegen der Betroffenen, weitere 15 Prozent Personen aus deren Bekanntenkreis. Die letztgenannten Gruppen handeln laut der Studie aus unterschiedlichen Motivationen. Hierbei spielen oft auch persönliche Antipathien eine Rolle.

Patriotisch und sozial

Wenn Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron etwas tun möchte, um den Antisemitismus in seinem Land einzudämmen, wäre es angebracht, Islamisten, die zum Hass und zur Gewalt gegen Juden aufrufen, konsequent auszuweisen, oder muslimische Vereinigungen, die antisemitisches Gedankengut transportieren, zu verbieten.

Stattdessen will er nun neben zwei neonazistischen Organisationen auch die identitäre Gruppe Bastion Social auflösen, die sich um soziale Belange für Einheimische kümmert und in der sich zumeist junge Franzosen für eine Politik der nationalen Präferenz einsetzen, wie sie auf parteipolitischer Ebene auch vom Rassemblement National Marine Le Pens vertreten wird. Bastion Social verknüpft die nationale und die soziale Frage.

Im Rahmen eines Dossiers mit dem Titel „Rechte Hausbesetzer: Jung, patriotisch, rebellisch“, in dem es auch um das Hausprojekt der Identitären Bewegung in Halle und CasaPound in Rom ging, hat COMPACT in Ausgabe 3/2018 über die spanische Gruppe Hogar Social und ihr französisches Pendant Bastion Social berichtet. Wir geben den Text nachfolgend in voller Länge wieder, damit sich unsere Leser ein eigenes Bild von der Gruppierung machen kann, die von Macron nun verboten wurde.

Inseln gelebter Solidarität

Auch in Spanien und Frankreich haben sich Graswurzelbewegungen herausgebildet, die patriotische Themen mit sozialen Initiativen verbinden. Der Kampf um Wohnraum, aber auch Rechtshilfe und die praktische Unterstützung für Bedürftige stehen im Mittelpunkt.

_ von Benedikt Kaiser

Die Häufung sozialer Projekte auf der hispanischen Halbinsel ist kein Zufall. Dort gibt es eine wirtschaftliche und institutionelle Instabilität, wie sie in Deutschland – zumindest noch – unvorstellbar ist. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt in Teilen des Landes bei 50 Prozent, Mietwucher und Altersarmut grassieren, desgleichen der Protest. 2011 formierte sich in Spanien zunächst die Bewegung der Indignados («Empörte»). Ihr folgte 2014 die Partei Podemos («Wir können»), deren volksnaher Ton zum Erfolgsrezept gehört. Man schob die Rechts-Links-Spaltung beiseite, um den Kampf des Volkes gegen die sogenannten Eliten fruchtbar zu machen.

Mit einer ähnlichen Stoßrichtung, jedoch inspiriert durch Casa Pound und nationale Überzeugungen, ging im Krisenjahr 2014 das Projekt Hogar Social («Soziale Heimstatt») an den Start. Das Ziel war klar: Wohnraum schaffen, einheimischen Familien zur Verfügung stellen, auf die Problematik der steigenden Mietpreise hinweisen, rechte Gegenwelten aufbauen. Doch wie auch beim italienischen Vorbild pflasterten Steine den Weg. Man besetzte ein Haus in Madrid, wurde geräumt. Man besetzte ein neues – und wurde prompt wieder durch Polizeieinheiten entfernt. Seit dem Jahreswechsel 2016/17 hat man aber ein neues «Hogar», mitten in der Hauptstadt.

Das ehedem leerstehende Haus war früher ein Veteranenheim der spanischen Armee. Damit hat man den Fokus bewusst auf eine Gruppe in der spanischen Gesellschaft gelenkt, die nach Ansicht der jungen Patrioten besonders schlecht wegkommt. Die konservative Regierung unter Mariano Rajoy kürzte im Zeichen neoliberaler Sparpolitik die Bezüge für die ausgeschiedenen Soldaten. Diese Schocktherapie führte zu einer Selbstmordwelle unter Ehemaligen, die keine Lobby fanden. Die Verächtlichmachung des Militärs zählt zum Standardrepertoire vieler Linker.

Gegen Mietwucher, für die Armen

Hogar Social sah sich allerdings nie als Ein-Themen-Gruppierung. Die Bewegung gründete in der Folge einen sogenannten Rechtsrat für verschiedenste Immobilienprobleme. Denn: In Spanien ist die soziale Frage immer auch eine Wohnraumfrage. Jeder Bürger, der aufgrund des sozialen Kahlschlags wegen seiner Hypothek Schwierigkeiten mit den Banken bekommt, kann kostenfrei den Beistand von Rechtsanwälten in Anspruch nehmen, die Hogar Social nahestehen. Außerdem sammelt man an mittlerweile mehreren Standorten – hervorzuheben sind neben Madrid insbesondere Saragossa und Granada – Lebensmittelspenden für Bedürftige. Man betreibt einen Stromfonds für Einheimische, die ihre Rechnungen nicht mehr begleichen können. Außerdem helfen die jungen Aktivisten älteren Landsleuten bei Problemen mit Ämtern.

Da die Bewegung sozial aktiv ist, gegen die herrschende politische Klasse ebenso agitiert wie gegen Banken und Immobilienbesitzer, hat sie viele Gegner. Doch damit nicht genug: Aufgrund der ideenpolitischen Selbstverortung mit Bezugnahmen auf nationalsyndikalistische bis linksfaschistische Vordenker wie Ramiro Ledesma (1905–1936) und José Antonio Primo de Rivera (1903–1936) hat man sich im linksextremen Spektrum Feinde gemacht. Das führt immer wieder zu gewalttätigen Angriffen von Antifa-Aktivisten – und zu einer medialen Stigmatisierung als Rechtsextremisten.

Kein Wunder, dass aufgrund der großen Anzahl von Gegnern eines der Leitmotive Hogar Socials lautet: «Combate al enemigo imbatible» («Bekämpfe den unbesiegbaren Feind»). Immerhin: Durch die Initiierung von Massenprotesten gegen die katalanische Unabhängigkeitsbewegung Ende 2017 konnte die Gruppe ihre Ausgrenzung mindern. Obwohl Hogar Social spanienweit nur einige Hundert Mitglieder hat, brachte die Bewegung Tausende Menschen auf die Straße. Auch hier eckte man an, denn der Protest richtete sich nicht nur gegen Separatismus, sondern ebenso gegen das EU-hörige Madrider Establishment, das die Lage durch fatale Weichenstellungen verschärfte.

Rechte Graswurzelbewegung

Auch in Frankreich gab es verschiedene außerparlamentarische Initiativen von links gegen die Krisenpolitik der Europäischen Union und ihrer Satrapen. Dabei ist das Land nicht erst seit den Wahlerfolgen des Front National auch für die Rechte ein gutes Pflaster. Viele Gruppen tummeln sich, doch nur wenige sorgen für so viel Aufsehen wie die 2017 gegründete Jugendbewegung Bastion Social («Soziale Festung»). Wie in Rom und Madrid begann die Aktivität mit einer Hausbesetzung als Protest gegen staatliche Konzeptlosigkeit – und zwar in Lyon. Das Gebäude gehörte der Stadt, es stand leer, man wollte es für französische Obdachlose renovieren. Doch das Zentrum in der drittgrößten Metropole Frankreichs wurde von der Polizei geräumt.

Mittlerweile versucht man sich an neuen Besetzungen und hat vor allem in Lyon und Straßburg Strukturen geschaffen. Dazu zählen Bars, Bibliotheken und Räumlichkeiten, in denen man Lebensmittel und Kleidung für Bedürftige sammelt. Bei Bastion Social machen erst rund 200 feste Aktivisten mit, aber die mediale Resonanz ist enorm.

Das liegt daran, dass die jungen Männer und Frauen – wie ihre Vorbilder in Spanien und Italien – gegen alle Regeln der Politik verstoßen. Sie positionieren sich national- und sozialrevolutionär, gegen bürgerlich-konservative «Reaktion» und sozialdemokratische Linke, für soziale Gerechtigkeit und nationale Solidarität, für Heimatbewusstsein, gegen Überfremdung. Sprecher Steven Bissuel, fasste den Standpunkt seiner Bewegung im Gespräch mit dem Blog des Jungeuropa-Verlages wie folgt zusammen: «Unsere Nation wird kolonialisiert: von oben durch die Oligarchie und von unten durch die Masseneinwanderung. Es ist dringend an der Zeit für eine Dekolonialisierung.»
Erreichen wollen Gruppen wie Bastion Social oder Hogar Social eine solche Dekolonialisierung durch eine Graswurzelbewegung von unten. Alain de Benoist wies in seinem Buch Am Rande des Abgrunds darauf hin, dass es unmöglich sei, einen globalen Wandel herbeizuführen. Daher müsse man beginnen, eigene «Räume der Freiheit und des Miteinanders zu schaffen». Der Vordenker der europäischen Neuen Rechten meint damit: Inseln gelebter Solidarität.

Den neuen rechten Jugendbewegungen Westeuropas, die genau diese Inseln errichten wollen, ist gemein, dass sie ihren Antrieb aus den Verwerfungen der kapitalistischen Ordnung beziehen. Sie sind dort aktiv, wo sich der Sozialstaat zurückzieht oder gar nicht erst zum Zuge kam. Es ist dies eine italienische, spanische oder auch französische Erfahrung, die erst nach und nach auch in Deutschland spürbar werden wird. Nämlich dann, wenn der Staat an den Grundzügen einer angemessenen Verteilungsgerechtigkeit – nicht zuletzt in Folge offener Grenzen – scheitert.

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Über den Autor

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Daniell Pföhringer, Jahrgang 1973, stammt aus Bayern, wuchs in Hamburg auf und studierte dort Politikwissenschaft, Soziologie und Kulturwissenschaften. Seit einigen Jahren lebt er als Unternehmer und freier Publizist in Dresden. Seit Juni 2017 arbeitet er für COMPACT.

8 Kommentare

  1. Avatar

    Marcon mißbraucht die Antipartie der Moslems gegen Juden um gegen den politischen Gegner vorzugehen!
    Das der Antijudaismus in Frankreich am Ausgeprägtesten ist, ist auch klar; denn Frankreich hatte vorwiegend Kolonieen in muslimischen Ländern (Nordafrika) und von daher fast nur muslimische Einwanderung. Auch war es Mitgestalter und Profiteur von Syes-Picot!
    Als ehemaliger Banker vertritt er die Ausbeuterschicht und der ist es in mehrfacher Hinsicht recht, wenn er gegen den politischen Gegner vorgeht uns sa von den eigendlichen Ursachen ablenkt – im Sinne seiner Kaste!

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    Sonnenfahrer Mike am

    Die Verknüpfung der sozialen und der nationalen und sehr gern auch der Umwelt-
    und der Tierschutzfrage ist genau mein Ding, weswegen ich es auch für überaus
    wichtig halte, daß es neben einem eher etwas neoliberal, konservativ und christlich
    geprägten Strömung auch einen eher etwas mehr sozialeren und atheistischen
    Flügel im patriotischen Lager gibt, wobei ich mich selbst eindeutig dem letzteren
    zuordne, sprich ich sehe unser Volk nicht allein nur von den Invasoren, sondern
    eben auch durch das internationale Finanzkapital bedroht und bin daher nicht
    nur für die Ausschaffung aller Nichteuropäer, sondern eben auch für die soziale Marktwirtschaft und einen gewissen
    sozialen Ausgleich und Zusammenhalt innerhalb unseres Volkes.
    Sehr, sehr schade finde ich es daher auch, daß sich innerhalb der AfD offensichtlich
    immer mehr der neoliberal, christlich, konservative Flügel mit einer für meine
    Begriffe viel zu engen Bindung an das internationale Finanzkapital unter Führung von Meuthen, Pazdeski, Junge, Fest und von Storch durchzusetzen scheint und das der eher etwas sozialere und atheistischere
    Flügel innerhalb der AfD völlig unter die Räder zu kommen scheint.

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    Macron ist ein Büttel der Hochfinanz, den weder das Christentum, noch der Judaismus, noch der Islam, noch irgendeine andere Religion interessiert. Mehr noch: dem vermutlich alles Religiöse zuwider ist, weil hier noch die letzten Widerstände gegen den Gott des Mammons schlummern. Und da kommen ihm die religiös-motivierten Konflikte gerade recht, um Kapital daraus zu schlagen und seine politischen Gegner (Le Pen und die Gelbwesten) zu attackieren. Nur Dumme fallen darauf rein.

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    Wer sind die jungen Rechten, gegen die Macron vorgeht?

    Sche***-egal, hauptsache Knüppel aus dem Sack.

    Das macht man halt obligat so als Präsident.

    Eine Sau muß durch das Dorf getrieben werden um den Pöbel zu beeindrucken.

    Hin und wieder mal einen Kopf abschlagen beruhigt die ganze Masse.

    Und da ist es echt egal wer den Schwarzen Peter hat.

    Hauptsache Knüppel aus dem Sack.

    Ja Normal! Das gehört so!

    Das ist Traditionspflege in Fronkreusch!

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      Jeder hasst die Antifa am

      Der ist genau so Hilflos wie seine Oma Merkel,bloss die hat es der Dummheit und Engelsgeduld deutscher Wähler zu verdanken das sie noch im Amt ist

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    In Deutschland ist die Situation so ähnlich. Einer Studie der Otto-Brenner-Stiftung (IG Metall) zufolge haben über 60 Prozent aller 18 bis 29 Jährigen eingesehen, dass sie „keinen Einfluss darauf haben, was die Regierung macht“. Außerdem finden 26 Prozent der Nachwendekinder im Osten und 23 Prozent im Westen, dass es einen starken Pharao oder eine starke Pharaonin geben sollte, der oder die sich nicht um Parlamente und Wahlen kümmern muss:
    [ Ein Viertel der Nachwendekinder wünscht sich einen starken Führer ]

    Ich begrüße diese Entwicklung ausdrücklich!

    • Avatar
      heidi heidegger am

      eben eben. äh Theben, nein, hier Mimon ist (Nachwendehals)Kind geblieben und wünscht sich (gelöscht-gelöscht) und präsentiert eh keine(rlei) Eier im viralen antiNWO-Kampf..achach:

      [ Mimon Baraka – Erneute geplatzte Friedensverhandlung mit der NWO ]

      und: "60 Prozent aller 18 bis 29 Jährigen.." sind Anhänger d. gesatzten Rechts, sonst würden’s doch am Wahltag alle Urnen klauen und dann jibbett eh keine Regierung (erstmal), hähä..ämm

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    In meiner Einschätzung kann man die Linksextremisten von Podemos ("wir können" oder vielleicht treffender "wir faffen daff") nicht so gut wegkommen lassen, in Spanien hat der neuzeitliche Anti-Franco-Wahn die extremistische Linke von Podemos geradezu gefüttert. Und apropos links und iberische Halbinsel (was im Artikel nicht vorkommt) in Portugal geben sich die ganz radikalen Linken der stalinistischen PCP (KP Portugals) entweder solo oder mit den Grünen ("os verdes") im Wahlbündnis CDU (die nennen sich wirklich so) als scheinpatriotisch sind soweit links wie bei uns DKP und SED-Linke und sind dort drittstärkste Kraft. In Spanien gibt es ein nationales Korrektiv (VOX), das für die EU-Wahlen Überraschungen bereithält, derweil in Portugal nur Linksparteien gewählt werden und die port. Sozialisten (PS) nach "Flüchtlingen" rufen, die aber nicht kommen, weil ihnen keine gebratenen Tauben gereicht werden.
    Aufgrund der Grenzlage zum Orient/Marokko ist eine Grenzschließung an dem Nadelöhr von strategischer Bedeutung und damit eine Schwächung der Sozialisten und andererseits mehr Parteiwettbewerb zur Abdichtung der Grenzen gerade im EU-Wahljahr 2019.

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