„Bamberg: Wo der Balkan beginnt“ – Merkels Politik am Beispiel einer Stadt

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Warum Merkel zurücktreten muss: Die verheerenden Auswirkungen von Merkels Flüchtlingspolitik – meist junge Männer, kaum Frauen oder Familien –, dargestellt am Beispiel einer Stadt. Von ihr berichtet der Artikel Bamberg: Wo der Balkan beginnt“ in COMPACT 8/2017 ausführlich und spannend geschrieben. Hier ein Auszug: 

_von Sven Reuth

Mit seinem viertürmigen Dom, seinen engen Altstadtgässchen und den vielen kleinen Brauereien gilt die fränkische Stadt als Inbegriff der deutschen Romantik. Doch seit die bayerische Landesregierung ein zentrales Asyllager eröffnet hat, explodiert die Kriminalität. Jetzt sollen noch mehr Illegale dort kaserniert werden.

Fragt man nach der schönsten deutschen Stadt, fällt häufig der Name Bamberg, das von begeisterten Touristen schon mit Prag oder Venedig verglichen wurde. Als Heinrich II. aus der Dynastie der Ottonen im Jahr 1007 die Order zur Gründung des neuen Bistums in Franken gab, schwebte ihm nichts weniger vor als die Schaffung eines zweiten Roms mitten im Reich, gelegen an einer zentralen Nahtstelle zwischen Nord und Süd.

Im Laufe der Jahrhunderte wuchs der Bamberger Dom tatsächlich zu einer fränkischen Akropolis, zu einem der schönsten Bauwerke Deutschlands. Er beherbergt bis heute – und auch das ist einmalig – die Gräber von Papst Clemens II. sowie des einzigen heiliggesprochenen deutschen Kaiserpaars, Heinrich und Kunigunde.

Sie ruhen in dem später von Tilman Riemenschneider geschaffenen Hochgrab, über das der bekannte Bamberger Reiter als Inbegriff des deutschen Ritters wacht. Dank kunstsinniger Fürstbischöfe wurde der Ort in eine Barock- und Rokokostadt verwandelt, in der E.T.A. Hoffmann als Poet und Musikus wirkte. In dieser Stadt der Türme und Glocken, der Gärten und Giebel würde man vieles vermuten – nur eines nicht: einen Kriminalitätsschwerpunkt!

Szenen aus Klein-Kosovo

Lange Zeit prägten Ulanen, die mit Lanzen bewaffneten Reiter der Kavallerie, den Ruf Bambergs als altehrwürdiger Garnisonsstadt, die wie Rom auf sieben Hügeln liegt. Das Königlich Bayerische 1. Ulanenregiment, das am 11. August 1914 noch das Gefecht bei Lagarde bestritt – die vielleicht letzte großangelegte und erfolgreiche Kavallerieattacke der Kriegsgeschichte –, war hier zu Hause. In seinem Nachfolgeregiment, den 17er Reitern, diente der spätere NS-Widerstandskämpfer Claus Schenk Graf von Stauffenberg.

Nach dem Zweiten Weltkrieg zog die US Army in das riesige Kasernenviertel im Osten der Stadt. Als der letzte Soldat im Jahr 2014 abgezogen war, bot sich die vermeintliche «Jahrhundertchance», so Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) damals, auf die das rasch wachsende Bamberg mit seiner Raumnot und seiner Tallage so lange gewartet hatte. Nun, so dachte man, war endlich der Platz für den Bau eines modernen Viertels gegeben, denn schließlich hatte das Kasernengelände bislang ein Zehntel des Stadtgebietes eingenommen.

Doch der Traum zerplatzte wie eine Seifenblase: Im Jahr 2015 kamen in Bayern zahlreiche Asylbewerber aus den Balkanstaaten an, die ohne jede Bleibeperspektive waren. Und die man zuvor – unter offener Missachtung geltenden EU-Rechts – durch zahlreiche andere sichere europäische Staaten einfach durchgewunken hatte.

Im Sommer jenes Jahres, auf dem Höhepunkt des Asyl-Tsunamis, hatte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) die Idee, als Akt der Notwehr zwei Großzentren auf dem Gebiet des Freistaats zu schaffen, in denen die Scheinasylanten vom Balkan – angeblich – mit einer möglichst schnellen Bearbeitung ihrer Anträge zu rechnen hatten.

Erwünscht war ein Abschreckungseffekt, denn aus dem Kosovo hatte mittlerweile eine regelrechte Völkerwanderung eingesetzt. Das Damoklesschwert, zum Ort eines solchen Zentrums zu werden, sauste schließlich auch auf Bamberg nieder – die im Vorjahr geräumte US-Kaserne bot ja viel Platz. 1.200 aussichtslose Asylbewerber leben dort derzeit – noch in diesem Jahr soll die Zahl auf 3.400 steigen.

Kriminalitätshochburg in Bayern

Schnell wurde deutlich, dass es sich bei der Behauptung der erhöhten Kriminalitätsbelastung durch die sogenannten Flüchtlinge nicht um ein rassistisches Klischee handelt. In früheren Jahrzehnten hatte manch ein Bamberger schon mal über die «Sau-Amis» geflucht, wenn diese in den Tagen und vor allem Nächten nach ihrer monatlichen Soldzahlung über die Stränge schlugen. Insgesamt hatten sich Oberfranken und Amerikaner aber gut verstanden.

Nach Eröffnung des Balkanzentrums wurden in Bamberg plötzlich Straftaten registriert, die dort zuvor weitgehend unbekannt waren. So gab es in manchen Quartalen an die 50 Autoaufbrüche. Der örtliche Polizeidirektor Thomas Schreiber äußerte seinerzeit vor dem Sicherheitsbeirat der Stadt bereits seine Besorgnis über die wachsende Eigentumskriminalität

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«Vor allem bei den Ladendiebstählen haben wir einen Anstieg verzeichnet, bei denen oftmals auch Bewohner der Aufnahmeeinrichtung beteiligt waren.» Es würden gezielt hochwertige Geräte wie Handys oder andere technische Artikel gestohlen. In dem von der Stadt herausgegebenen Jahrbuch für 2015 war außerdem nachzulesen, dass sich die Quote nichtdeutscher Täter in Bamberg innerhalb von fünf Jahren von 16,6 auf 28,7 Prozent fast verdoppelt hatte.

Selbst Ursula Redler, Sprecherin des für die Asylbewerber eingerichteten Ombudsrates, nannte die Entwicklung rund um die Einrichtung «besorgniserregend», da eine Reihe von in dem Zentrum gleichfalls untergebrachten Marokkanern ebenfalls «Straftaten am Fließband» begehe. (…)

Ende des Auszugs.


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17 Kommentare

  1. frustierter am

    à propos Balkan: es wird viel zu oft vergessen, dass dies ja nicht die erste Flüchtlingskrise ist, die über uns hereinbricht. Mitte der 90er kamen insgesamt eine halbe Million bosnische Flüchtlinge aus dem Jugoslavien-Krieg nach Deutschland….wie die "Zeit" neulich feststellte, sind auch diese -nach 20 Jahren- immer noch nicht integriert….wenn man sich die aktuell überall publizierte Kriminalitätsstatistik (siehe t-online) der letzten 20 Jahre ansieht, ist festzustellen, dass die Kriminalität von 94 bis 96 um 25% nach oben ging….

  2. brokendriver am

    Bayern ist Balkan. Ein Bier trinke ich in der Stadt nicht mehr.

    Auch besuchen werde ich dieses Balkan-Städtchen nicht mehr…

    Zu gefährlich..gerade in den Abendstunden….

    • heidi heidegger am

      solltest du aber..frrränggisches bier ist deliciös. das bayrische hingegen oft leicht süsslich und zwar trinkbar, aber erst nach der dritten mass, hinterm steuer des BMW-Z1(ohne türen!-kamma locker seitlich rausspeibn und so..*kicher*)

      • Marques del Puerto am

        Du oide Saufnudel, nix doa Franken besuch ich a nimmer mehr.
        Bin da öfter mal zu Besuch gewesen in den Königlichen Bayrischen Amts und Landgerichten. Datt reckt mir als Saupreiß uht.
        Uns ausserdem, ab Kelheim wirds Bier erst so richtig guad bis nunter ins Allgäu bei Zötler zu Gast oder nach Hopf in Miesbach.
        Ein zwoa gsuffa wurde da erfunden…

        Servus vom Säufer vom Yachthafen

  3. Guter Artikel und informativ zu einem Ausmass wo man sich fragt, wo eigentlich die Geschichtsbücher vergraben sind, welche diese Informationen tragen. Aus den Schulen jedenfalls sind sie verbannt. Dafür gibt es zahlreiche neue Literatur, welche die beschriebenen Zustände zum Thema haben. Läuft alles unter der Rubrik "Kontrollverlust" und damit ist Deutschland flächendeckend gemeint.

  4. Ihr macht immer wieder den Fehler, dass ihr euch gegen den Rassismusvorwurf verteidigt, statt ihn selbst zu erheben. Die Anschläge durch den IS, der Antisemitismus, der Hass, die Vorurteile, Drohungen und beleidigenden Äußerungen – all das ist tatsächlicher, echter Rassismus, der sich unter anderem auch gegen Deutsche richtet. Statt einen Absatz zu schreiben, dass es sich "bei der Behauptung der erhöhten Kriminalitätsbelastung durch die sogenannten Flüchtlinge nicht um ein rassistisches Klischee handelt" würde ich eher darauf eingehen, dass die offensichtlichen Vorurteile und abwertenden Sichtweisen gegenüber Deutschen, insbesondere auch Frauen, ein paar der Gründe dafür sind, dass die Hemmschwelle, kriminell zu werden, so unglaublich gering ist.

  5. Rechtsstaat-Radar am

    Es geht doch gar nicht um die Frage, ob diese Muslime kriminell sind oder werden. Es handelt sich bei ihnen um Menschen, die ich weder auf meinem Terretorium sehen, noch sprechen, noch kennenlernen oder gar finanzieren will. Diese kultur- und raumfremden Menschen gehen mir durch ihre bloße Anwesenheit, die ich als eine Verschmutzung meines schönes Deutschlands empfinde unfassbar brutal auf den Sack! Wenn man dann noch ihre Verhalten nimmt, ist das Fass übergelaufen. Dieses illegale Pack muss raus und zwar nicht irgendwann, sondern unverzüglich!

    • Rumpelstielz am

      @Rechtsstaat-Radar Danke – jetzt brauche ich das nicht zu schreiben.

      Die Ökofaschistischen Parteien CDU; SPD; Grüne; FDP und CSU sind Teil der Gesellschaft geworden, weil sie Menschen ohne Leistung und Eignungseigenschaften einen Aufstieg ermöglichen.
      Dieses Ökofaschistische Monstrum köpft die Gesellschaft, indem es alle Mahner beseitigt und sie durch Klugscheißer aus eigenen Reihen ersetzt.

      Bevor ich vergesse, ich bin der Meinung, dass der öffentlich rechtliche GEZ Lügen-Funk zerschlagen werden muss. Auch wegen der belästigenden Hintergrundduselmusik in jeder Sch.. Sendung – als ob die einen noch verhöhnen wollen.
      Dazu pseudowissenschaftlicher Schrott mit dem die Leute vollgelullt werden.
      Lügenfunk und Lügenpresse halt die Fr… Übrig bleiben darf ein ÖR Sender der von Städten und Gemeinden
      finanziert werden kann – abhängig von der Grundsteuer – so max 2€/ Haushalt und Monat.

    • Sie sprechen mir aus der Seele. Dem ist nichts hinzuzufügen. Mir geht es genau so, wenn ich durch mein schönes Dresden gehe oder fahre. Wir im Osten holen stark auf, was die Besiedlung mit dieser Spezies betrifft. Ich verachte diese Invasoren aus tiefstem Herzen. Leider habe ich wenig Hoffnung, dass wir das Gesox jemals wieder los werden.

  6. Bamberg liegt im evangelischen Oberfranken. Klar, dass die katholischen und dauerbierbeduselten Altbayern die muslimischen xmassen dorthin schickten.

    • Ach, dass ist mir aber Neu, dass Bamberg evangelisch ist .
      Ich bin zwar hier geboren, aber da muss ich etwas über
      60 Jahre lang verpasst haben.
      Immer die Schuld jemanden zuschieben, um seine verschrobenen
      Vorstellungen zu beweisen, dass kotzt mich auch bei den Räächten
      gewaltig an !

      • Friedrich von Steubendorf am

        Oma Erna schrieb von dem "evangelischen Oberfranken", geehrter "BAMBERGER". Bamberg ist mehrheitlich katholisch, da haben Sie recht. Oberfranken aber, das ist mehrheitlich evangelisch. Mittelfranken ist – glaube ich – geschlossen evangelisch. Die Katholiken sitzen in Franken nahezu flächendeckend in Unterfranken, also Würzburg und Umgebung. Coburg aber, eine berühmte Stadt Oberfrankens beherbergt nahezu keinen Katholiken. Ich muss also Oma Erna recht geben!

      • Marques del Puerto am

        @ BAMBERGER,

        sorry sie haben Räächten falsch geschrieben, Sie meinten doch bestimmt ächte Deutsche oder *g*
        Mir persönlich geht der ganze Kirchengedöns tierisch aufn Sack. Das letzte mal als ich eine Kirche betreten habe und das ist 27 Jahre her war ich der Wieskirche. Sofort gingen die meisten der Kerzen aus und ein aufgeregter Herr im bunten Kostüm mit einem überdimensionalen großen Holzkreuz kam auf mich zugerannt und schrie Satan weiche. Seitdem habe ich zu meinen anderen Macken noch eine Kirchenmacke dazu bekommen.

        Mit besten Grüssen

  7. Der Antagonist am

    Guter Artikel.
    Nur etwas: die Ortschaft des letzten erfolgreichen Kavalleriesiegs heisst Gerden. Lagarde ist der französische Name. Der Ort liegt in urdeutschem Gebiet.. Elsass-Lothringen. Ein grosser Teil der Geschichte der deutschen Stämme spielte sich in diesen wunderbaren Landen ab. Deshalb bitte, nennen Sie es Gerden.

    • Sie sind ein Witzbold, ein Teil der Kaserne heißt schon seit
      70 Jahren Lagarde-Kaserne.
      Soll sie wegen Ihrer "Intelligenz" jetzt umgeschrieben werden ?

  8. Silke Terra am

    Leider ist Bamberg nicht die einzige Stadt, die vor dem Kollaps steht. Dank der flächendeckenden Flutung mit illegalen, oft kriminellen Einwanderern stehen die Bürger in nahezu allen Städten vor diesem Horror. Die einzige Chance, die ich für die Zukunft sehe, liegt in einer Kooperation mit den benachbarten Staaten, um dieses Millionenheer, dass Deutschland ohnehin nicht langfristig finanzieren kann, wieder hinauszubefördern. Unsere Nachbarn machen es vor und wählen Regierungen, die sich für die eigenen Völker einsetzen und nicht wie Merkel nur für das Wohlergehen der Täter. Allein werden wir es nicht mehr schaffen, um so wichtiger ist es, nicht sämtliches Porzellan in den Beziehungen zu unseren Nachbarn zu zerstören. Das klappt aber nur, wenn der "Linksstaat" in Deutschland endlich gestürzt wird.

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