Ausländer reißen Geburtenrate in Deutschland nach oben

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Ein Volksaustausch findet nicht statt!

Die Geburtenziffer ist 2015 wieder auf den Wert von 1,5 je Frau gestiegen – zum ersten Mal seit 33 Jahren! „Die seit 2012 beobachtete positive Entwicklung setzte sich damit fort“, verkündet das Statistische Bundesamt in Wiesbaden. (1) Ein Plus von 27 Babys pro 1.000 Frauen sei zu verzeichnen. Späte Wende in der deutschen Familienpolitik? Nein, das Babyglück beschert uns die Zuwanderung!

_von Max Z. Kowalsky

„Vor allem bei den Frauen mit deutscher Staatsangehörigkeit nahm die Geburtenziffer nur geringfügig von 1,42 Kindern je Frau im Jahr 2014 auf 1,43 Kinder je Frau im Jahr 2015 zu“, meldet das Amt. „Bei den Frauen mit ausländischer Staatsangehörigkeit stieg sie dagegen deutlich von 1,86 auf 1,95 Kinder je Frau und trug damit zum Anstieg der zusammengefassten Geburtenziffer aller Frauen wesentlich bei.“

Merke: die Rede ist von Frauen mit deutscher bzw. ausländischer Staatsangehörigkeit. Das heißt, unter den 1,42 geborenen Kindern pro „deutscher“ Frau verbergen sich noch rund fünf Millionen Frauen mit sogenanntem Migrationshintergrund. Wie viele biodeutsche Babys auf die Welt kommen, wird nicht erfasst. Übrigens: Unter dem Banner „Willkommen in Deutschland“ bietet das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge auf seiner Internetpräsenz eigens den liebevoll gestalteten Themenbereich „Schwangerschaft und Mutterschutz“.

Der Plan der Eliten geht auf: In einem Bericht der UNO-Abteilung für Bevölkerungsfragen vom März 2000 heißt es, um in Europa den Anteil an Personen im erwerbsfähigen Alter zu erhalten, müssten „jeglichen vernünftigen Erwartungen widersprechende Einwanderungszahlen erreicht werden“. In der deutschsprachigen Fassung des UNO-Berichts ist daher die Rede von einer „Bestandserhaltungsmigration“. Die richtige Übersetzung des englischen Originalbegriffs, „replacement migration“, ist hingegen Nachfolge- oder Austauschmigration. (2)

Kannte Angela Merkel den Bericht, als sie auf dem CDU-Parteitag im Jahr 2003 großspurig verkündete: „… zu wenig Arbeit, instabile soziale Sicherungssysteme, hoch verschuldete öffentliche Haushalte, zu wenig Kinder, in einigen Jahrzehnten 30 Millionen weniger Deutsche, Abwanderung gerade in den neuen Bundesländern, nicht gesteuerte Zuwanderung in anderen Bereichen. Die Versäumnisse sind hinlänglich bekannt.“

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(1) https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2016/10/PD16_373_126.html;jsessionid=C8ED22B47F15096E4C1EF6F33DA62B74.cae1
(2) http://www.un.org/press/en/2000/20000317.dev2234.doc.html

Über den Autor

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Max Z. Kowalsky, Jahrgang 1979, bestreitet sein Dasein als Privatdozent im schönen Genf. Seit 2015 schreibt der studierte Slavist für COMPACT.

 

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