Die Stimmung kippt gegen den Migrationspakt – ab 1. Dezember reden wir französisch mit dem Merkel-Regime.

    Die Stimmung kippt. In Umfragen ist eine relative Mehrheit der Bevölkerung gegen den Migrationspakt. In der Union haben sich die Kreisverbände Stuttgart und Leipzig gegen den Pakt ausgesprochen, dazu der gesamte Landesverband Sachsen-Anhalt einschließlich Ministerpräsident Haseloff und Innenminister Stahlknecht. In der CSU ist Peter Ramsauer auf Contra, selbst Markus Söder wackelt. Am Wichtigsten: Das Rennen um den CDU-Parteivorsitz konzentriert sich auf den Pakt, seit einer der aussichtsreichen Bewerber, Gesundheitsminister Jens Spahn, eine Verschiebung der Unterzeichnung des Vertrages gefordert hat. Alles Show, um Punkte zu machen? Gut möglich, aber egal. Hauptsache, es bringt Unruhe rein.

    Jetzt geht es in die Zielgerade. Am 11./12. Dezember soll der Umvolkungspakt auf einer Konferenz der UNO in Marrakesch unterzeichnet werden. Vorher, am 6./ 7./8. Dezember, findet der CDU-Bundesparteitag statt. Die konservative Werte-Union hat bereits einen Antrag eingebracht, der eine Verschiebung der Unterschrift fordert. Und jeden Tag springt ein weiteres Land ab – heute kündigte die Schweiz ihr Nein zum Pakt an. Was können wir, Sie und ich und andere kleine Leute, auf der Zielgeraden tun, um Deutschland vor der Unterzeichnung des Vertrags zu stoppen? Drei Schritte, um das Unmögliche möglich zu machen.

    Phase 1: Aufwärmen

    In Frankreich blockierten am vergangenen Wochenende 300.000 empörte Autofahrer Straßen und Tankstellen. Der Grund: Die Regierung will den Spritpreis auf zwei Euro anheben, um ihre Energiewende zu finanzieren. Am kommenden Samstag wollen die Gelbwesten Paris dicht machen. In Deutschland steigen die Spritpreise ebenfalls rasant. Die Regierung führt einen Krieg gegen die Autofahrer, sperrt Städte und selbst eine Autobahn wegen Diesel-Lügen… Das hat nur auf den ersten Blick nichts mit dem Migrationspakt zu tun. Auf den zweiten Blick sieht man: Die Protagonisten sind in beiden Fragen dieselben – es ist die grüne Pest, die Staat und Medien infiziert hat. Uns Inländern wollen sie alles verbieten – und mit dem Geld, das sie uns stehlen, den Migranten Geschenke machen. So werden wir zu Fremden im eigenen Land.

    Die Gelben Westen in Frankreich sind eine spontane Bewegung ohne organisierendes Zentrum – entstanden allein im Internet. 80 Prozent der Franzosen stehen dahinter. Nun soll das auch in Deutschland probiert werden: Seit heute läuft eine Welle durchs Netz, am kommenden Montag (26. November) die Tankstellen zu boykottieren. Das ist natürlich ein schwacher Abklatsch der französischen Revolte – vor allem, da gleichzeitig empfohlen wird, am Tag davor zu tanken. Aber egal, der deutsche Michel war noch nie ein großer Straßenkämpfer, ganz anders als unsere westlichen Nachbarn. Vielleicht brauchen wir eine kleine Aufwärmphase, bevor wir loslegen. Jedenfalls: Wenn die rein symbolische Boykottaktion am Montag dazu führt, dass die Tankstellenumsätze einbrechen und die Leute merken, dass sie viele sind, kann das Mut zu mehr machen.

    Auch rein symbolisch, aber dennoch psychologisch als Muntermacher geeignet, ist die Bundestagspetition gegen den Migrationspakt. Nach langer Verweigerung der Altparteien endlich seit heute, auf Druck der AfD, freigeschaltet! Hier geht’s zum Unterzeichnen:
    https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2018/_11/_01/Petition_85565.nc.html

    *** Die Dezemberausgabe von COMPACT-Magazin steht ganz im Zeichen des Titelthemas „Migrationspakt – Verschwörung der globalen Eliten“ (mit einem Interview mit Viktor Orban!) und des Dossiers „Maaßen und der Tiefe Staat – Der Spion, der in die Kälte ging“. Hier bestellen. ***

    Phase 2:  Die Truppen sammeln

    Der 1. Dezember ist das entscheidende Datum: Dann findet die erste bundesweite Großdemo gegen den Migrationsapkt in Berlin statt (14 Uhr, Brandenburger Tor). Aufrufer sind die großen Bürgerinitiativen wie Pegida, Zukunft Heimat, Kandel ist überall. Auch die AfD wird Redner stellen (Andreas Kalbitz etwa), ist aber nicht dominant.

    Wie wäre es, wenn wir alle zu dieser Demo mit unseren gelben Warnwesten kommen? 10.000 Leute in “französischer” Aufmachung, das würde bedeuten: Wir sind bereit zu mehr! Wir wollen nicht nur demonstrieren und kluge Reden hören – wir wollen mit dem Regime “französisch sprechen”. Wenn wir dieses Signal am 1. Dezember setzen, können wir zum nächsten Schritt übergehen.

    Phase 3: Aufstand der Gelbwesten

    Am  6./7./8. Dezember, während des CDU-Parteitages, treffen sich die Bürger auf der Straße. Mit gelben Warnwesten. Strikt friedlich und gewaltfrei. Sie spazieren auf den Straßen. Sie blockieren Kreuzungen. Sie diskutieren mit Polizisten und Passanten. Sie versperren die Parkplätze zum CDU-Parteitag. Sie haben Pannen auf der Autobahn und helfen sich gegenseitig. Immer in gelben Westen. Das passiert in Hamburg, wo die CDU sich trifft, ebenso wie in Chemnitz oder in Oberammergau. 300.000 Franzosen haben das so gemacht. Warum nicht 500.000 Deutsche? Fünf Millionen?

    Huch, ist das ein Aufruf zum Gesetzesbruch? Aber nicht doch. Das ist die Beschreibung von Bürgermut oder, etwas französischer, Zivilcourage! Dazu kann kein Elsässer, kein COMPACT, keine AfD aufrufen. Dazu verabreden sich die Bürger selbst, dafür hat der Liebe Gott das Internet geschaffen.

    Aber bevor es dazu kommen kann, müssen wir uns unserer Kraft versichern. Deswegen: Kommt am 1. Dezember zur Großdemo gegen den Pakt nach Berlin. Und ganz wichtig: in gelben Westen!!

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