Auch „New York Times“ zensiert jetzt Bestsellerliste

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Der Spiegel hatte im Juli das Buch Finis Germania aus seiner Beststellerliste wegzensiert. Jetzt geht die New York Times ähnlich vor: EIn Buch verschwindet völlig aus ihrer Bestsellerliste, ein zweites wird unter unter seinem Verkaufsrang gelistet.

Viele Verlage und Buchläden bewerben ihre Bücher damit, dass sie irgendwann auf der Spiegel-Bestsellerliste gelandet sind (oder waren), weshalb dieses Ranking für Verlage eine große Bedeutung hat. Umso ärger, dass das Ultramainstream-Blatt vor wenigen Wochen Rolf-Peter Sieferles Finis Germania von Platz 6 ins Nichts rutschen ließ. Man fand es aus politischen Gründen nicht angemessen, dieses Buch weiter zu bewerben (COMPACT berichtete).

Ausgerechnet die New York-Times, die im Falle von Finis Germania Entwarnung gab und das Buch gegen hysterische Kritiker verteidigte, soll nach Auffassung von Regnery Publishing ähnliche Praktiken pflegen: Deren legendäre Bestsellerliste werde auch zuungunsten konservativer Autoren korrigiert.

Marji Roos, Verlegerin von Regnery Publishing, erklärte gegenüber der Presse, dass die NYT-Liste den Verkauf konservativer Bücher nicht so korrekt wiedergäbe, wie andere Bestseller-Listen dies täten.

Regnery nennt zwei Beispiele: Das Buch No Go Zones: How Sharia Law Is Coming to a Neighborhood Near You von Breitbart-Autor Raheem Kassam hätte aufgrund seiner Verkaufszahlen in der ersten Septemberwoche auf Platz 10 stehen müssen. Tat es aber nicht. Es tauchte in der Liste gar nicht auf.

Ähnlich steht es um Dinesh D’Souza’s The Big Lie (Die große Lüge). Das müsste laut Verkaufszahlen auf Platz 1 stehen, findet sich aber auf Platz 7 wieder. Nun ist dieses Buch für Linke aber auch wirklich schmerzhaft. Denn der in Indien geborene, amerikanische Autor Dinesh D’Souza weist in seinem Buch nach, dass gerade die US-Linke und die Demokraten faschistische Wurzeln und Kontakte haben. Schon zuvor hatte D’Souza mit Büchern wie Hillary’s America oder Obama’s America provoziert.  Dass ein Buch wie The Big Lie ist auf Platz 1 der Bestsellerliste steht, war wohl einfach nicht zu ertragen.

Anders als Publisher’s Weekly dürfte also die Beststseller-Liste der NYT nicht alleine an Verkaufszahlen orientiert sein. Regnery Publishing zog die Konsequenz und will die NYT-Liste nicht länger fördern.

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