Am Freitag kam es in der Dresdener Erstaufnahmeeinrichtung zu einem Großangriff von etwa 50 Asylanten auf die Polizei. Zwei Beamte und ein Wachmann wurden verletzt. Vier Asylanten wurden festgenommen.

    In der Unterkunft war es laut Focus bei der Essensausgabe zu einem Streit zwischen zwei Männern aus Georgien gekommen. Das wirft natürlich die Frage auf, warum Leute aus Georgien bei uns in Asyleinrichtungen sind? Georgien ist schließlich ein sicheres Land. Menschen von dort haben also eigentlich keinen Anspruch auf Asyl.

    Wegen des Streits bat das angestellte Sicherheitspersonal die Polizei um Hilfe, woraufhin die Beamten eingriffen und den Konflikt zunächst bewältigten. Kurz darauf sammelten sich jedoch ungefähr 50 Heimbewohner und griffen die Einsatzkräfte an, indem sie nach ihnen mit glühenden Zigaretten warfen, traten und schlugen. Ein Angreifer versuchte, die Beamten mit einer Eisenstange aus seinem Bettgestell zu attackieren.

    Es wurde Verstärkung gerufen, und der Gewaltausbruch konnte beendet werden. Leider ist das Grundproblem damit nicht gelöst. Zunächst einmal hätten Personen aus Georgien gar nicht erst als Asylanten zu uns kommen dürfen. Hinzu kommt, dass ungefähr 50 Asylanten Krawall machten und Polizisten angriffen, aber nur vier festgenommen wurden. Eigentlich müssten sowohl die vier verhafteten Asylbewerber als auch die übrigen wegen dieses Verhaltens konsequent abgeschoben werden!

    Wenn der Rechtsstaat gegen solche Leute nicht hart durchgreift, ist es kein Wunder, dass sie uns auf der Nase herumtanzen. Außerdem werden bei dieser Attacke Erinnerungen an die Krawalle in Ellwangen wach, wo sich 150 bis 200 Asylanten zusammenrotteten, um die Abschiebung eines ihrer Genossen aus Togo zu verhindern.

    Die Frage ist also nicht ob, sondern wann es wieder passiert! Und was unternimmt die dank unfähiger Politiker überforderte und kaputtgesparte Polizei, wenn sich massenweise Asylanten absprechen und in mehreren Einrichtungen gleichzeitig den Aufstand proben? Und wie werden die etablierten Politiker darauf reagieren?

    Das neue COMPACT-Heft prangert den deutschenfeindlichen Rassismus an.

    Laut Bild wird heute Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) zu Besuch in Dresden erwartet. Bei dem schon länger geplanten Treffen mit Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) und dessen Innenminister Roland Wöller (CDU) möchte Seehofer das Thema Sicherheit und Migration erörtern. Wie wir wissen, brüllt der bayrische Löwe gerne, aber er beißt nicht.

    Daher erscheint es fraglich, dass bei diesem Treffen etwas Sinnvolles, wie zum Beispiel konsequentes Abschieben und Grenzschutz, herauskommen. Höchstwahrscheinlich steht uns ein Treffen mit sehr vielen warmen Worten und sehr wenigen Taten bevor; Symbolpolitik angesichts der bald stattfindenden Wahl in Bayern.

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