Neue Studie enthüllt: Herztod-Alarm wegen Corona-Panik!

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Was viele Ärzte bereits im Frühjahr befürchteten, hat sich jetzt zumindest in Hessen bestätigt. Es gab deutlich mehr Herztode als noch im Vorjahr! Da 37 Prozent aller Todesfälle in Deutschland auf eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zurückgehen, sollte man tunlichst zum Arzt gehen, wenn die ersten Beschwerden kommen. Das taten viele in diesem Jahr nicht, aus Angst vor Corona. Mit dem Ergebnis: Die Zahl der Herztoten schnellte in die Höhe. So das Ergebnis einer neuen Studie aus Gießen (Hessen).

Manchmal geht es ganz schnell. Herzinfarkt oder Schlaganfall können in Minuten ein Leben beenden. Mindestens 37 Prozent aller Todesfälle in Deutschland sind durch eine Herz-Kreislauf-Erkrankung verursacht. Oft entwickelt sich diese jedoch über lange Zeit unbemerkt und still. Erste Anzeichen sind manchmal Bluthochdruck oder auch Kurzatmigkeit.

Wer rechtzeitig zum Arzt geht, kann hier noch korrigierend eingreifen. Oft um den Preis einer jahrelangen Einnahme von Herzmedikamenten. Mit den bekannten Nebenwirkungen. Wer die ersten Anzeichen nicht wahrnimmt, riskiert schlimmere Folgen bis hin zum Tod.

Dieses bittere Schicksal ereilte in diesem Jahr viele Herzkranke. Denn sie trauten sich offenbar nicht zum Arzt. Die Alarmglocken schrillten bei den Kardiologen bereits im Frühjahr. Die Praxen waren gähnend leer. Auch die Notaufnahmen, der erste Anlaufpunkt bei Herzinfarkt, verzeichneten enorme Rückgänge der Fallzahlen mit akuten Herzerkrankungen. Mancherorts lag der Rückgang bei 50 Prozent.

Jetzt wird das Ergebnis offensichtlich. Statt bei ersten Anzeichen flugs den Notarzt zu rufen, blieben viele zu Hause bis der Tod sie ereilte. So eine neueste Studie aus Gießen, die Fallzahlen für Hessen untersuchte. Bei Krebserkrankungen ist gleiches oder noch Schlimmeres zu befürchten. Auch hier mussten die Onkologen einen spürbaren Rückgang konstatieren.

Wer es nicht soweit kommen lassen möchte, sollte rechtzeitig seine Herzgesundheit in die eigenen Hände nehmen und aktive Vorsorge betreiben. Auch hier gilt: regelmäßig und kontinuierlich. Um zu beginnen, gibt es eigentlich nur zwei Zeitpunkte: schon vor geraumer Zeit oder eben gerade jetzt!

Moderne Lebensweise – Fluch und Segen!

Wir werden zwar immer älter, aber sind wir dabei auch immer bei bester Gesundheit? Insbesondere, was unser wichtigstes Organ angeht, so könnten wir hier rechtzeitig Vorsorge treffen und unser Herz besser pflegen und schützen.

Auf unsere moderne Lebensweise können wir mit Recht Stolz sein. Sie bringt viele Annehmlichkeiten mit sich. Hunger, Armut und Angst um Leib und Leben, gehören für viele längst vergangenen Zeiten an. Doch diese Annehmlichkeiten bringen auch Gefahren mit sich: Bewegungsmangel, zu reichhaltiges oft auch ungesundes Essen, Hektik, Stress verbunden oft mit unregelmäßigen schnellen Mahlzeiten, wenig Entspannungsphasen, was oft auch zu Schlafmangel führt.

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Etwa 80 Prozent aller Erwachsenen in Deutschland hatten schon einmal Schlafstörungen. Die Zahl der Übergewichtigen nimmt stetig zu und Burnouts haben das Stadium einer „Managerkrankheit“ längst verlassen, sind zum allgemeinen Phänomen geworden. Hinzu kommen die Verlockungen der Lebensmittelindustrie. Zum einen sind viele stark verarbeitete Lebensmittel auf dem Markt. Zum anderen gibt es unzählige Möglichkeiten, Hunger und Appetit über Fastfood zu stillen.

Das sind alles enorme zusätzliche Belastungen für unser Herz, wo Bluthochdruck zum Risikofaktor Nr. 1 für unsere Gesundheit avanciert. 25 Prozent aller Deutschen haben einen zu hohen Blutdruck. Hoher Blutdruck ist der Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Herzinsuffizienz. Das Risiko für Bluthochdruck steigt mit wachsendem Lebensalter. Ab etwa dem 45. Lebensjahr hat die Hälfte der Bevölkerung einen zu hohen Blutdruck, aber nur jeder zweite weiß von seiner Erkrankung und von diejenigen, die behandelt werden, sind nur etwa die Hälfte ausreichend therapiert. Ab 70 ist der Anteil noch weit höher.

Die Faktoren, die Bluthochdruck entstehen lassen, sind Übergewicht, Bewegungs- und Schlafmangel, Stress, ungesunde Ernährung. Hier schließt sich ein fataler Kreis. Offensichtlich wollen und können viele Menschen hier nicht aktiv gegensteuern. Dabei lässt es sich jeder Zeit beginnen, in kleinen Schritten.

Gesunde Lebensweise beginnt mit gesundem Essen

Wer seine Ernährung auf pflanzliche Basis umstellt, wo der Fleischanteil reduziert ist und dafür Vollkorn, Obst und Gemüse, Ballaststoffe, Nüsse, Saaten und gesunde Fette den Hauptanteil ausmachen, ist auf einem guten Weg. Als Ideal auch für unsere Ernährung gilt hier die Mittelmeerdiät. Sie ist zwar keine Diät, sondern vollwertige und abwechslungsreiche Kost, lässt aber viele Menschen in diesem Raum länger und gesünder leben.

Darin fehlen weder Fleisch- und Milchprodukte noch Alkohol. Beides sollte jedoch nur in Maßen genossen werden. Womit wir zum nächsten Punkt kommen: Die regelmäßigen Mahlzeiten sollten mit ausgiebig Zeit und in Ruhe genossen werden.

Wer zu viele Pfunde loswerden will, sollte zuerst seinen Stoffwechsel aktivieren. Das sichert, dass die Nahrungsenergie auch in Zellenergie umgesetzt wird. Zum einen müssen dafür unsere Mitochondrien optimal arbeiten, wofür der Q10-Spiegel ein entscheidender Faktor ist. Zum anderen kann man den Grundumsatz durch mehr Bewegung erhöhen. Das können auch schnelle Spaziergänge sein, oder eben Sport im niedrig-Intensiven Bereich. Mindestens dreimal die Woche!

Astaxanthin, der vielfältige Wunderstoff

Ein wichtiges Ziel gesunder Ernährung sollte es sein, den Zucker zu reduzieren. Zucker hat hohes Suchtpotential, führt regelmäßig zu Heißhungerattacken und lässt unsere Bauchspeicheldrüse auf Hochtouren laufen, um das nötige Insulin bereitzustellen. Auch die Leber wird aktiviert – zu unserem Leidwesen. Denn der überschüssige Zucker wird in körpereigenes Fett umgesetzt. Fettpolster und Übergewicht drohen.

Geduld

Die Umstellung der Lebensweise braucht Zeit und Geduld. Unser Herz braucht jedoch unsere besondere Aufmerksamkeit. Denn die zusätzlichen Belastungen etwa durch die Lebensweise gehen nicht spurlos an ihm vorüber. Meist hat sich schon (unbemerkt) Bluthochdruck eingestellt oder im Alter von über 40 ist auch die Energieversorgung durch die Mitochondrien eingeschränkt, da der Q10-Spiegel sinkt.

Hier kann man aktiv gegensteuern. Zum einen gibt es blutdrucksenkende Medikamente – die natürlich nur ein Arzt verschreiben kann. Zum anderen können uns hier natürliche Mittel helfen. Die Rede ist von Antioxidantien wie Astaxanthin oder auch OPC. Diese starken Antioxidantien helfen bei Bluthochdruck nicht nur, die vermehrt auftretenden freien Radikalen in Schach zu halten, sondern durch Astaxanthin wird der Bluthochdruck auch direkt beeinflusst.

Auch OPC kann für einen sinkenden Blutdruck sorgen, da es die Faserproteine Kollagen und Elastin wieder repariert. Damit werden Verletzungen in den Gefäßen geheilt, was zu einer verbesserten Blutzirkulation, einem besseren Durchfluss sorgt. Der Blutdruck sinkt damit automatisch.

Astaxanthin senkt den Blutdruck

Astaxanthin scheint viele positive Auswirkungen auf das Kreislaufsystem zu haben. Eine Studie zeigt z. B. einen signifikanten Anstieg des Blutflusses in den peripheren Kapillaren. Auch für einen gesunden Blutdruck scheint es sehr hilfreich zu sein. Das zeigte eine weitere Studie mit Frauen nach den Wechseljahren. Nach 8 Wochen Einnahme von 6 mg reduzierte sich sowohl der systolische als auch der diastolische Blutdruck signifikant.

Astaxanthin ist positiv für Blutfette

Blutfette (Lipide) sind der Hauptbestandteil von pflanzlichen und tierischen Zellen und sind lebenswichtig für unser gesamtes System, da sie als Treibstoffquelle fungieren. Astaxanthin verfügt über eine stärkere antioxidative Aktivität als andere Carotinoide, was den Schutz von Blutfetten betrifft. Denn, wenn mehr Astaxanthin vorhanden ist, steigt die Produktion von HDL-Cholesterin an und das LDL-Cholesterin wird vor Schäden (Oxidation) durch freie Radikale geschützt.

Oxidiertes LDL beschädigt die Beschichtung der Blutgefäße. Astaxanthin ist hier ein wirksamer Schutz, wie Studien zeigen: Jene Teilnehmer, die Astaxanthin (8 mg) einnahmen, wiesen eine wesentlich geringere LDL-Oxidation im Blut auf, als die der Kontrollgruppe. Damit wird Risiko für Arteriosklerose signifikant gesenkt.

Coenzym Q10

Q10 – die besondere Pflege fürs Herz

Dass die Q10-Produktion bereits im Alter von 40 Jahren die kritische Marke von 70 Prozent des ursprünglichen Niveaus unterschreitet, wurde bereits hier vielfach thematisiert . Auf unser Herz bezogen ist eine optimale Versorgung mit Q10 sehr wichtig.

Denn das Herz ist mit besonders vielen Mitochondrien durchzogen, weil es viel Energie braucht. Schwächelt die Q10-Produktion, stottert auch die Energieerzeugung in den Mitochondrien. Mit der Folge, dass von anderswo Q10 abgezogen wird, um Herz, Gehirn und andere wichtige Organe und die Muskulatur ausreichend zu versorgen.

Das führt in den nicht lebenswichtigen Bereichen zu einem noch stärkeren Mangel, wo vorzeitige Alterung und früher Zelltod die Folge sind. Etwa an der Haut zu sehen. Diese verliert an Spannkraft und bekommt Falten.

Dass Q10 auch bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen ganz besondere Dienste leisten kann, zeigte eine aufsehenerregende Studie aus Dänemark. Dort war es eine Doppelblindstudie in Kopenhagen, die den Siegeszug von Q10 in der Herzmedizin einläutete. Denn bis dahin waren die Studien so klein, dass kaum signifikante Effekte nachgewiesen werden konnten. 2013 änderte sich das. Erstmals war die Anzahl der Studienteilnehmer so groß, dass statistisch relevante Ergebnisse gemessen werden konnten.

Über etwa zwei Jahre waren an 17 Herzzentren in Dänemark und anderswo Untersuchungen mit Q10 und Placebo durchgeführt, bei Patienten, die unter Herzinsuffizienz der höchsten Klassen litten. Und die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Die Gesamtsterblichkeitsrate gegenüber der Placebo-Gruppe halbierte sich nahezu.

Auch bei der sogenannten kardiovaskulären Sterblichkeit und der Zahl der stationären Einweisungen wegen Herzversagens war der Vorteil durch Q10 signifikant messbar, meldete seinerzeit das Ärzteblatt. Der Leiter der Studie, Prof. Mortensen sprach sogar davon, das Q10 sei „seit mehr als zehn Jahren und seit den ACE-Hemmern und den Betablockern das erste Medikament, für das eine mortalitätssenkende Wirkung bei der Herzinsuffizienz nachgewiesen werden konnte.“

Die guten Nachrichten gehen noch weiter: Q10 blieb in den Studien ohne nennenswerte Nebenwirkungen und als Nahrungsergänzungsmittel ist es rezeptfrei erhältlich. Wer allerdings regelmäßig Medikamente von seinem Arzt verschrieben bekommt, sollte auch eine mögliche Q10-Therapie mit diesem abklären. Das allerdings versteht sich von selbst und gilt insbesondere bei Blutverdünnern.

Wie kann man Q10-Mangel beheben

Zum einen kann man durch gezielte Ernährung die körpereigene Produktion ankurbeln. Man weiß aber noch zu wenig über diesen Prozess. „Deshalb lässt sich auch nicht genau sagen, was man essen muss, um die körpereigene Produktion von Q10 zu steigern“, weiß der Pharmazeut Uwe Gröber, als Leiter der Akademie für Mikronährstoffmedizin ein anerkannter Experte für unser Gebiet.

Man könnte auch spezielle Lebensmittel essen, etwa Rinderleber oder Fisch. Doch das müssten dann täglich etwa 1,5 kg Ölsardinen sein. Das schafft man in der Regel nicht.

Oder durch die Ergänzung mit Q10-Präparaten. Hier ist die gute Bioverfügbarkeit wichtig, und es sollten keine Zusatzstoffe enthalten sein. Besonders hoch ist die Bioverfügbarkeit von Ubiquinon, das der Körper viermal so gut resorbiert und in der Zelle verwertet als die anderen Q10-Formen, gibt Gröber einen guten Tipp. Bei der Einnahme kommt es dann auf die Darreichungsform an: Kapseln oder Tabletten sollten beim Essen eingenommen werden, „dabei zerfällt das Q10 im Speisebrei und erreicht eine höhere Resorptionsfläche“.

Es reichen tägliche Gaben von Q10 zwischen 150 und 200 mg für den Normalbürger aus. In Begleitung von Therapien oder auch Leistungssportler nehmen oft sogar mehr als 300 mg. Wer schon regelmäßig Medikamente einnimmt, sollte die Q10-Einnahme ggf. auch mit seinem Hausarzt abstimmen. Andererseits haben auch die o. a. Studien ergeben, dass Nebenwirkungen eher unbekannt sind.

Folgen ungesunder Lebensweise abmildern

Vielleicht schafft man es nicht, seine Lebensweise komplett zu ändern und fortan gesund zu leben. Zwar gibt es nicht die Superpille, die die Folgen alle Laster beseitigt, jedoch in unserem modernen Alltag können Astaxanthin, OPC und Q10 besondere Dienste leisten.

Denn die ungesunde Lebensweise führt einerseits oft zu einem höheren Q10-Verbrauch und andererseits werden entzündliche Prozesse in Gang gesetzt. Warum? Bedingt durch die Umweltfaktoren sind wir einem Übergewicht freier Radikale ausgesetzt. Diese setzen unsere Zellen unter oxidativen Stress, schädigen diese und können dadurch Entzündungen – als Antwort des Immunsystems hervorrufen.

Gegen die freien Radikale helfen starke Antioxidantien wie Astaxanthin. Dieses ist in der Lage – weil es fett- und wasserlöslich ist – sich schnell in unserem ganzen Körper zu verteilen, um dort zu helfen, wo es gebraucht wird. Der Angriff für die Radikale wird leichter, wenn die Zellen z. B. durch eine zu geringe Energieversorgung geschwächt sind. Hier hilft Q10 im Kampf gegen freie Radikale sozusagen von innen.

OPC hilft darüberhinaus Zellschäden an den überaus wichtigen Faserproteinen Kollagen und Elastin zu reparieren. Dies geben nicht nur unserer Haut Spannkraft und Feuchtigkeit zurück, sondern auch kleinste Gefäße, die für die Versorgung der Zellen notwendig sind, werden damit wieder hergestellt. Damit sorgt OPC dafür, dass veile Zellen überhaupt erst wieder mit Nährstoffen versorgt werden können. Was z. B. am verbesserten Feuchtigkeitsgehalt der Haut messbar ist.

Insofern sind Astaxanthin, OPC und Q10 ein wahres Dreamteam, im Kampf gegen freie Radikale und für mehr Herzgesundheit.

Zusammenfassung

Da unser Herz eines der wichtigsten Organe ist, braucht es besonderen Schutz und Pflege. Unsere oft ungesunde moderne Lebensweise bringt viele Herz-Kreislauf-Erkrankungen hervor. Beginnend mit Bluthochdruck können Herzschwäche, Herzinfarkt und Schlaganfall folgen. Nicht umsonst reden Experten davon, dass, wenn man diese Erkrankungen eliminieren könnte, die Lebenszeit sich um sieben Jahre verlängern würde!

Neben einer Umstellung der Lebensweise helfen hier starke Antioxidantien wie Astaxanthin und OPC sowie der Energiequell Q10 auf besondere Weise unser Herz zu stärken und zu schützen. Entweder präventiv oder auch therapiebegleitend. Oft können dann (Herz)Medikamente reduziert oder gar abgesetzt werden.

Wer jedoch schon unter akuten Herzbeschwerden leidet, sollte auch den Weg zum Arzt nicht scheuen. Gerade bei Infarkten kann jedes Sekunde lebensrettend sein! Was lernen wir daraus? Zum einen sollte man es möglichst nicht soweit kommen lassen und die Herzgesundheit aktiv in die eigenen Hände nehmen. Wenn jedoch ärztliche Hilfe gebraucht, sollte man nicht zögern zum Hörer zu greifen und die 112 zu wählen!

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