Assange: „Clinton-Spender sind IS-Spender“ – Hillary ist unwählbar

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Hammer-Interview mit Wikileaks-Gründer Julian Assange drei Tage vor der US-Wahl: E-Mails beweisen, dass Clinton weiß, ihre Stiftungsspender wie Saudi-Arabien unterstützen den Islamischen Staat direkt .

Journalismuslegende trifft auf Cyberwarrior: 25 Minuten hatte der australische Filmemacher John Pilger seinen Landsmann und Wikileaks-Gründer Julian Assange in dessen Zufluchtsort vor den US-Strafverfolgungsbehörden, der ecuadorianischen Botschaft in London, interviewt. Am Samstag ging das Video online. (1)

Gleich zu Beginn fiel der Genickschuss für Killary: „Es gibt eine E-Mail von Hillary Clinton an ihren Wahlkampfmanager John Podesta von Anfang 2014, also nicht lang, nachdem sie als Außenministerin aufgehört hatte“, leitete Assange ein. „Diese E-Mail stellt fest, dass ISIL, ISIS [der Islamische Staat]von Saudi-Arabien und Qatar finanziert wird – den Regierungen von Saudi-Arabien und Qatar.“

Für Assange ist dies die bedeutendste E-Mail von allen, denn „der bisherige Kunstgriff war immer, dass es nur ein paar abtrünnige Prinzen gibt, die ihren Anteil am Ölgeld nutzen, um zu tun, was sie wollen, die Regierung dies aber tatsächlich missbilligt. Doch die E-Mail besagt, nein, es ist sind die Regierungen der Saudis und von Katar, die ISIS finanziert haben.“

In der besagten E-Mail von Clinton an Podesta, der damals noch Berater von Barack Obama war, heißt es, man müsse „Druck auf die Regierungen von Qatar und Saudi-Arabien ausüben, die ISIL und andere radikale Sunni-Gruppen versteckt finanziell und logistisch unterstützen“. (2)

Assange bestätigte auf Nachfrage Pilgers, dass die IS-Meuchelmörder von denselben Kreisen finanziert werden, die auch Unsummen an die sogenannte Clinton-Familienstiftung überweisen. Noch während Hillary das Außenministerium besetzt hielt, lösten sie und Bill regelmäßig Schecks der Terrorscheiche ein.

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„Ich denke, man kann Hillary Clintons Außenpolitik ohne Saudi-Arabien nicht richtig verstehen“, bekräftigte Assange. Beispiel Waffenhandel: „Unter Hillary Clinton (…) wurde der größte Rüstungsdeal der Welt mit Saudi-Arabien abgeschlossen – mehr als 80 Milliarden US-Dollar“, erklärte der 45-Jährige. „Genau genommen verdoppelten sich die Gesamtwaffenexporte der Vereinigten Staaten während ihrer Amtszeit als Außenministerin, was den Dollarwert betrifft.“ Clinton bedeutet Tod, Tod, Tod.

Hillary, das stellt Assange unmissverständlich klar, ist DIE Ursache der Entfesselung der Migrationskrise. 1.700 E-Mails über Libyen belegen, dass Clinton die „zentrale Figur in der Zerstörung des libyschen Staates“ ist. „Als Resultat gibt es um die 40.000 Tote in Libyen,“ so der Wikileaks-Gründer. „Dschihadisten zogen ein, ISIS zog ein.“ Doch auch die NATO-Terroristen in Europas Regierungen stellt er bloß: „Was glauben diese Europäer, was sie tun, wenn sie versuchen, Bomben abzuwerfen und den libyschen Staat zu destabilisieren? Dann gibt es eine Flut von Migranten und Dschihadisten aus Afrika nach Europa. Und das ist exakt das, was passiert ist.“

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Assange bezeichnete die Clinton als “zentrales Zahnrad“ zwischen „Goldman Sachs und wesentlichen Teilen der Wallstreet, des Geheimdienstapparats und Leuten im State Department, und den Saudis“. Clinton, so Assange, „schaltet alles zusammen“. Aus diesem Grund hält er einen Sieg Trumps nach wie vor für ausgeschlossen.

Präsidentin Clinton wäre eine Handlangerin der Saudis. Personen wie die saudisch-stämmige Assistentin Huma Abedin – von Clinton liebevoll „Zweite Tochter“ genannt – stiegen in Kabinettspositionen auf. Abedins Familie leitet das Londoner Institute for Muslim Minority Affairs, das von der Muslimischen Weltliga finanziert wird – einer saudischen Propagandaklitsche zur Verbreitung der Scharia. (3) Im Amt hatte Clinton bislang wie Obama die Arbeit der Anti-Terrordienste massiv behindert – vordergründig im Namen politischer Korrektheit. (4) Im Weißen Haus hockend könnte sie damit weitermachen – die Aufnahme von hundertfach mehr Flüchtlingen aus Nahost ist zudem längst beschlossene Sache.

Zwischendurch fand Wahrheitskämpfer Assange noch persönliche Worte für die Ex-First Lady: „Hillary Clinton tut mir eigentlich als Person ziemlich leid“, gab er preis, „denn ich sehe jemanden, der lebendig von seinem Ehrgeiz aufgefressen und buchstäblich krankgemacht wird“. Möge sie eines Tages im Knast Ruhe finden. Ins selbe dunkle Loch gestoßen wie die US-Demokratin gehört auch Angela – „Saudi-Arabien ist ein wichtiger Partner auch beim Kampf gegen Terrorismus“ – Merkel (ARD-Sommerinterview 2014). Obwohl bei der lahmen Tröte bis heute unklar ist, ob sie überhaupt eine Ahnung hat, was gespielt wird…

(1) https://www.rt.com/news/365405-assange-pilger-full-transcript/#.WB2EKMV76wI.facebook

(2) https://wikileaks.org/podesta-emails/emailid/3774

(3) http://www.breitbart.com/2016-presidential-race/2016/06/28/bombshell-911-huma-worked-hillary-saudi-charity-suspected-terror-funding/

(4) http://www.breitbart.com/national-security/2016/06/15/philip-haney-surreal-myth-sudden-self-radicalization/

 

Über den Autor

Jürgen Elsässer

Jürgen Elsässer, Jahrgang 1957, arbeitete seit Mitte der neunziger Jahre vorwiegend für linke Medien wie Junge Welt, Konkret, Freitag, Neues Deutschland. Nachdem dort das Meinungsklima immer restriktiver wurde, ging er unabhängige Wege. Heute ist er Chefredakteur von COMPACT-Magazin. Alle Onlineartikel des Autors

 

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