Artenschutz paradox: Wölfe fressen älteste Mufflonherde Deutschlands – Jäger fordern Abschüsse

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Der Wolf ist insbesondere in Mitteldeutschland schon längst zu einem hitzig diskutierten politischen Streitfall geworden. Viele Bürger in Brandenburg oder Sachsen stellen sich die Frage, ob der Schutz der grauen Jäger für die Politik schon schwerer wiegt als der Schutz der Menschen.

Der Wolf wird angesichts seines schnell steigenden Bestandes zunehmend nicht mehr als Exot, sondern als Gefahr wahrgenommen. Nach den letzten Zahlen aus dem Beobachtungsjahr 2017/2018 der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Wolf (DBBW) in Görlitz leben in Deutschland etwa 750 bis 800 Wölfe, die sich auf 75 Rudel, 29 Paare und drei territoriale Einzelwölfe aufteilen. Der Bundesjagdverband geht hingegen von einer Zahl von 1.000 Wölfen in Deutschland aus.

Eine punktgenaue Bestimmung der Wolfspopulation ist angesichts des weiten Aktionsradius der grauen Jäger ohnehin nicht möglich. Klar ist nur, dass der Wolf mittlerweile zu einem politischen Topthema geworden ist, und zwar vor allem in Ländern wie Sachsen oder Brandenburg, in denen in diesem Jahr Landtagswahlen anstehen. In den Wolfsregionen heißt es, dass die Tiere zunehmend ihre Scheu vor dem Menschen verlieren und die Politik das Problem ignoriere.

Widerstand in Sachsen und Brandenburg wächst

In der Gemeinde Kloster Lehnin, die in Brandenburg am Rand des Naturparks Hoher Fläming liegt, berichtete unlängst ein Jäger, dass er beim Absteigen vom Hochsitz ein Knabbeln an seinen Hosenbeinen gespürt habe. Als er sich umdreht, sieht er, wie drei Wolfswelpen an seiner Hose zerren, während zwei Alttiere das Schauspiel aus der Ferne beobachten. In Lehnin gewinnt die Forderung nach Schaffung einer „wolfsfreien Zone“ zunehmend Anhänger.

Auch sonst mehren sich die Signale aus der Kommunalpolitik, das die Geduld mit den Wölfen schwindet. So verabschiedete der Stadtrat von Sebnitz, einer in der Sächsischen Schweiz gelegenen Kleinstadt, schon Ende vergangenen Jahres eine Wolfsresolution, nachdem mehrere Schafe in der Region von Wölfen gerissen wurden. In ihr wird neben einer hundertprozentigen Entschädigung der von Wolfsrissen betroffenen Viehhalter eine Änderung des Jagdrechts angeregt.

Die AfD hat in den mitteldeutschen Wolfsländern das politisch brisante Thema schon seit längerem besetzt und treibt bei diesem Thema die anderen Parteien vor sich her. Sie hat es erreicht, dass nun auch die CDU mit Vorschlägen für ein härteres Vorgehen gegen die Raubtiere beim Wähler punkten will. Die von den Christdemokraten mittlerweile aufgestellte Forderung nach einer Obergrenze von 500 Wölfen in Deutschland ist dabei sicherlich auch den anstehenden Landtagswahlen in den beiden Wolfsländern Sachsen und Brandenburg geschuldet.

In Deutschland scheint der Mensch oft nur noch zu stören, wenn es um die Durchsetzung einer rigorosen Politik geht, die sich ökologisch gibt, oft aber fast schon menschenfeindlich wirkt. Autofahrer werden als Umweltsünder gebrandmarkt, wer fliegt, soll sich schämen und der Verbrauch von Energie ist ohnehin höchst kritikwürdig. Lesen Sie in unserem COMPACT-Spezial 22, wohin die Ökodiktatur in Deutschland am Ende führen könnte.

Die Zahl orientiert sich an einem Wert, der von der „Internationalen Union zur Bewahrung der Natur“ (IUCN) ermittelt wurde und der besagt, dass eine Populationsgröße bei mindestens 500 Individuen liegen muss, um über eine Zeitspanne von einem Jahrhundert eine ausreichende genetische Variationsbreite zu sichern und Inzucht zu vermeiden.

Schweden und Frankreich lassen Abschüsse zu

Die Umsetzung des Vorhabens würde bedeuten, dass ein Drittel bis die Hälfte der in Deutschland lebenden Wölfe geschossen werden müsste. Trotz strenger EU-Vorgaben haben einige europäische Länder den Schutz der Raubtiere schon etwas gelockert. Nachdem in Frankreich die Schafzüchter auf die Barrikaden zu gehen drohten, wurde eine neue Regelung eingeführt, die eine Obergrenze von 500 Wölfen im Land vorsieht und bis zu zehn Prozent des Bestandes jährlich zum Abschuss freigibt.

In Schweden wurde schon 2010 die sogenannte Lizenzjagd auf Wölfe wieder eingeführt. Etwa 20 Tiere können in dem skandinavischen Land pro Jahr erlegt werden, dennoch erhöhte sich die Wolfspopulation seit 2010 von 250 auf 340 Tiere.

Auf eine ähnliche Regelung, die sowohl Aspekte des Artenschutzes wie auch landwirtschaftliche Interessen und das Sicherheitsbedürfnis der Bürger berücksichtigt, dürfte es über kurz oder lang auch in Deutschland hinauslaufen.

Der Wolf kommt, das Mufflon geht

Wie paradox sich Maßnahmen des Artenschutzes auswirken können, zeigt nun ein Blick in die niedersächsische Göhrde, den größten zusammenhängenden Mischwald Norddeutschlands. Hier fraßen die Wölfe nach ihrer Rückkehr in diese Region innerhalb von nur drei Jahren den gesamten Mufflonbestand, der hier mehr als 100 Jahre existiert hatte.

Die Wildschafe mit den Schneckenhörnern stammen ursprünglich aus Korsika und Sardinien und der Bestand in Niedersachsen galt als der einzig reinrassige außerhalb der beiden Mittelmeerinseln. Naturschützer bedauern nun den Verlust eines einzigartigen und unwiederbringlichen Genpools.

Man kann nun einwenden, dass das Muffelwild eben nicht zur ursprünglich in Deutschland beheimateten Tierwelt zählte. Dennoch werfen die Vorgänge in Niedersachsen ein Schlaglicht auf die mitunter paradoxen Auswirkungen des Artenschutzes.

In Deutschland gibt es insbesondere in Nordrhein-Westfalen in Gebieten, in die der Wolf noch nicht vorgedrungen ist, noch einige Mufflonherden. Diese werden nach Auffassung von Jägern und Tierschützern mit dem weiteren Vordringen von Canis Lupus aber auch schnell verschwinden.

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40 Kommentare

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    Hallo Compact,
    was soll das für eine Wahrheit sein ?Artenschutz paradox : Wölfe fressen älteste Mufflonherde . Was soll den nun der Wolf fressen? Vielleicht Luft ? Diese Tiere hungern und finden kaum was . Sie können nun mal nicht in die Kneipe gehen und sich einen Steak bestellen . Ich würde mir wünschen, dass Compact mal wirklich die Wahrheit schreibt. Über die Massentierhaltung die Tier KZ sind. Das diese Tiere die nur geboren werden um schnell wieder zu sterben für reine Profitgier. Das ist reine Tierversklavung. Millionen Rinder und Schweine werden täglich vom Menschen aufgefressen. Ja, das ist normal. Das ganze Wild wird pausenlos abgeknallt und gefressen .Ja, das ist normal. Aber der Wolf, weil er ein paar Mufflons frisst soll gleich ausgerottet werden. Diese Tier gehört zur Natur hat ein Recht auf seine Lebensweise. Hallo Artenschutz….

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    Die erste Wildart, die bei uns weg war, war das Mufflon. Diese Tiere kennen den Wolf nicht und haben deshalb nicht die notwendige Scheu vor Ihm. Sind das aber Wölfe bei uns oder sind es in der Mehrheit Hybriden. So wurden bereits Wölfe mit kurzen Beinen gesehen. Ein Jugoslawe sagte einmal, daß in Deutschland das Aussterben des genetisch reinen Wolfes gefördert wird. Also eine Artenvernichtung voran treibt. Beispielsweise sagt man der "Einäugigen" nach, daß die ein Hybrid war. Nachkommen mindestens 42 Wölfe. Ob die Zahl der Wölfe aus politischen Gründen nach unten gedrückt wird sollte sich jeder selber fragen.

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    Schulze Schulze am

    Der böse böse Wolf ist aber nicht am Ungleichgewicht der Natur schuld. Schuld ist und bleibt der Mensch. Nachdem der letzte Wolf Deutschlands im 19 Jahrhundert getötet wurde hat sich die damals schon nicht ausgewogene Fauna fast ungehindert entwickelt. Daraus resultieren massive Überbestände einiger Tierarten deren man nicht mehr Herr wird. Durch diese Überbestände kann sich der Wolf nun gnadenlos vermehren. Was die kommerzielle Tierzucht betrifft so muss man sich nun der Situation anpassen. Aber alle rufen nach dem Staat, welcher statt dessen einspringen soll!

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      Überbestände bei welchen Tierarten? Bitte nicht mit Wildschweinen kommen. Die greift der Wolf eher nicht an.

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        Nur zu wahr.Ich möchte gern die "Überbestände " erleben. Selbst bei uns am Rand eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands,sind wir froh,wenn wir pro JAHR 1-2 Sauen erlegen! Drückjagd im Herbst,27 Jäger-Strecke 3 Stück Wild. Überbestände,Prost!

        Gelegenlich erbeuten Wölfe auch Sauen,wo das geschieht werden Wildschweine gegen Hund so agressiv,daß sich Spaziergänger mit Hunden (für die Sauen "Wölfe") nicht mehr in den Wald trauen. Wozu braucht man Wölfe im Wald???

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      Ja, der Wolf frisst Bieber, die sind geschützt. Wurde schon beobachtet. Waschbären nicht. Die klettern auf Bäume.

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    Schafsboecken und Mufflons ein Schild zwischen die Hoerner haengen. "NO heisst NO!" Und der Rest der Herde muss dann immer eine Huflaenge Abstand halten.

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    Archangela Gabriele am

    Wölfe sind nicht gefährlich für die heimische Herde.

    Sie müssen nur mindestens "eine Armlänge Abstand" halten. 😉

    Wölfe allerdings einfach zum jagdbaren Wild zu erklären, also dem Jagdrecht zu unterstellen, hätte einen ganz großen Pferdefuß: Dann wäre nicht mehr der Staat, der bisher den Abschuss verbietet, für den Ersatz von Schäden durch Canis Lupus zuständig, sondern die Jäger. Ein Zustand, den niemand möchte, außer vielleicht die letzten Pazifisten, die unser Land ganz ohne Waffen in deutschen Händen von den Wölfen zerfleischt sehen möchten.

    Der Wolf gehört nicht in unsere Kulturlandschaft.

    In Deutschland, wie es seit Kaisers Zeiten besteht, hatten diese Tiere nie ein Zuhause. Sie sind durch mangelnde Kontrollen an den Grenzen infiltriert worden.

    In etlichen Gemeinde- und Städtewappen sind noch die Wolfseisen sichtbar, die Wehrhaftigkeit und Sicherheit signalisierten und die somit den Boden für einen (bzw. mehrere) freien und einigen deutschen Staat geschaffen haben.

    Die ersten Herden friedlicher Einwohner, die sich im Schutz der nach außerhalb der Staatsgrenzen zurückgedrängten, hinterhältigen Blutrauschmeuchler ihr kärgliches Auskommen sichern konnten, mussten schon dran glauben. Die nächsten in NRW werden folgen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit.

    Macht die Grenzen dicht und vertreibt die Wölfe, die bei unseren Schafen nichts zu suchen haben.

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    HERBERT WEISS am

    (2) Zwar sind Wölfe für ausgewachsene Schwarzkittel keine wirkliche Bedrohung, jedoch müssten die um so mehr auf ihren Nachwuchs achtgeben. Der Wolf scheint zwar nicht in unsere durchökonomisierten Landschaften zu passen, war jedoch in früheren Zeiten ein normales Bestandteil der Natur. Eigentlich müsste für deren Gesundung die menschliche Population massiv verringert werden. Doch der Wahnsinn nimmt weiter seinen Lauf mit Pestiziden, Nitraten, Antibiotika und sonstigen Giften. Übrigens mussten die Bauern früher auch auf ihre Viecher aufpassen. Wie z.B. ein Viehhirt namens David…

    Unseren Wäldern tun die Wölfe mit Sicherheit gut!

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      Bitte genauer: Inwiefern "tun die den Wäldern gut"??? Reduzieren Sie die Bevölkerung auf zehn Millio ,dann meinetwegen wieder Wölfe u. Bären,die kämen dann von selbst.

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    Andreas Walter am

    Grün ist, wie der Marxismus auch, (der Versuch der) Planwirtschaft.

    Also Ungläubige und/oder Narzissten die sich selbst überhöhen und darum tatsächlich glauben, es besser/richtiger als Gott beziehungsweise die Natur selbst machen zu können.

    Hätte die Sowjetunion daher nicht so viele Rohstoffe, oder China eben Arbeitssklaven, wären beide schon viel früher gescheitert. China hat das Problem jedoch rechtzeitig erkannt und ist darum umgeschwenkt. Die DDR allerdings auch nicht.

    Es gibt daher nur zwei Fragen: Wie nationalistisch und wie sozialistisch darf/muss ein System sein, um im weltweiten Wettbewerb überhaupt bestehen zu können.

    Das hängt allerdings immer auch von der Grösse eines Landes (seinem Binnenmarkt) und seiner geostrategischen Lage ab, wie auch von seiner Ausstattung mit Rohstoffen, Energie und Waffen.

    Die besten Karten haben in der Beziehung (und Reihenfolge) derzeit die Blöcke VSA/Kanada, Russland/China und "Ozeanien" (Australien/Neuseeland).

    Wenn da nicht (allerdings nur noch teilweise) auch noch die Marxisten wären, die schon immer alles "besser" wussten.

    Das Spiel heisst darum Weltherrschaft (Aufteilung, Verteilung des Kuchens) und Rot, Grün und der Dollar sind dabei lediglich trojanische Pferde. Ersatzreligionen. Für die Träumer und Naiven, aber auch für die Käuflichen.

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    HERBERT WEISS am

    (1) "…das spärlich gewordene Wild…" Nee, Soki, das mag ja in manchen Regionen zutreffen, bei uns am südwestlicher Rand Berlins jedoch eher nicht. Hatte mal vor 3 1/2 Jahren für unsere regionale Presse über eine Treibjagd auf unserem großen Friedhof berichtet. Vier Wildschweine und zwei Rehe wurden da auf frischem Fichtengrün präsentiert. Ein Klacks. Viele andere knuspern und wühlen weiter. Es gibt kaum eine öffentliche Grünanlage, die nicht schon mehrmals gepflügt wurde. Sogar in einen Friseursalon verirrte sich ein offensichtlich angefahrenes Borstentier – und wurde von der Chefin wieder rausgejagt. Wen wundert`s, dass unser Bürgermeister auf die Idee kam, die Jagd mit Pfeil und Bogen zumindest in der Ortslage zu ermöglichen.

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      Herbi,Ih kenne die Situation in Berlin. Dort wird (fast) nicht gejagt,untypisch. Habe es selbst erlebt, wie Ich an einer roten Ampel an der Herrstraße anhalten mußte….und vor mir eine Rotte Sauen diszipliniert den Zebrastreifen überquerte.

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    Hätte in Sachsen und Brandenburg mehr Angst vor tschechischen und polnischen Banden, die Kühe, Pferde, Schafe, ja ganze Herden auf ihr Hoheitsgebiet verbringen.

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    Wenn ein SPD- oder CDU-Politiker vom Wolf erlegt wird, wird eine Kommission die Abschaffung des Grundrechts auf Leben für Wölfe und AfD-Wölfe fordern und beschließen)
    Siehe Lübcke und Tauber. Wenn die "Richtigen" getroffen werden geht alles ganz schnell.

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    Irgendwehr am

    Beängstigend die Parallelen zu der Situation in Deutschland. Ersetzt das Wort "Wolf" durch Migranten und Mufflon durch "Deutsche". Zur Zeit sieht es leider so aus, das der Stellenwert des Mullon’s sogar noch über dem der Deutschen steht. Wenn Wölfe Schafe reissen, dann zucken unsere Mitbürger zusammen. Wenn Migranten unsere Mädchen abmessern und vergewaltigen, dann ist das eben so? Hauptsache die Wölfe werden geschützt.

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    Jeder hasst die Antifa am

    Die schlimmsten Wölfe die hier Einwandern.darf man leider nicht abschießen.

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    Ich esse das spärlich gewordene Wild lieber selbst,statt es mit Wölfen zu teilen. Warum das System so entschieden auf der der Seite der Wolfsfreunde steht,diese vorn und hinten bedient,wäre interessant zu wissen. Eine Wölfin bekommt bis zu 8 Junge,wem ist da mit einem Abschuss von 20 Wölfen gedient? Der Wolfsschutz muß aufgehoben,Lupus zum jagdbaren Wild erklärt werden ,ohne Schonzeit. Alles andere bringt nichts,irgend wann werden junge Wölfe verhungern,aber erst,wenn das letzte Reh gefressen wurde.

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      Die Forderung nach einer Obergrenze ist natürlich lächerlich.Die Wölfe werden sich ab 500 nicht zur Geburtenkontrolle überreden lassen,sondern sich exponentiell weiter vermehren.

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        heidi heidegger am

        Ich sage, wir sind hier nicht in der Serengeti. Alles was im Rudel jagt passt nicht in unsere dichtbesiedelte Kulturlandschaft. Einsame Jäger wie Bär(?) und Dax oder Fux sind mir lieber. Okay, der letztere kann im Hühnerstall auch nen Overkill veranstalten, dann muss man ihm eine überbraten mit Schrot vom Schlafzimmerfenster aus oder so.

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        Thüringer am

        Ich habe gehört, daß hübsche "Wölfinnen" in jedes bundesrepublikanische Krankenhaus gehen können, um sich sterilisieren zu bzw. die Pille geben lassen können … grins …
        Eine Idee von Katrin Göring Dingsbums …

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        heidi heidegger am

        Meta-OT: Ämm, das ist ein Fauna-Faden, right?! Also inspiriert von Sellner und Elsässer mache ich uns ein äh Dialog-Angebot: Männer sind wie Katzen und Frauen sind wie Hunde, worumm, häh?:

        – F. sind territorial: wehe eine andere F. kommt in’s Revier, dann wird überall markiert-hingepinkelt, quasi.

        – Männer können gut alleingelassen werden, solange der Napf gefüllt ist. Frauen hingegen dekorieren alleingelassen die Wohnung um und graben frustriert Löcher in die Matratze usw. -hehe-

        und nun ihr (bitte zu ergänzen): _________________

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        Schulze Schulze am

        Richtig, solange es kein natürliches Gleichgewicht gibt wird das so sein.

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        Ach Heidi, wirst wohl wirklich alt,verwechselst jetzt schon Hunde und Katzen.Hunde als Rudeltier leiden (erheblich),wenn sie allein gelassen werden,nicht Katzen. Fool the public soviel Du magst,aber nicht auf Kosten der Hunde,wau!

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        heidi heidegger am

        @Soki, ollens kloar?? aber danke erstmal für Deine Rückmeldung. Magst nochmal kucken?:

        << M ä n n e r sind wie K a t z e n und Frauen sind wie Hunde, worumm, häh?:

        – F. sind territorial: wehe eine andere F. kommt in’s Revier, dann wird überall markiert-hingepinkelt, quasi.

        – Männer können gut alleingelassen werden, solange der Napf gefüllt ist. Frauen hingegen dekorieren alleingelassen die Wohnung um und graben frustriert Löcher in die Matratze usw. -hehe- >>

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      Fischer's Fritz am

      @SOFAKLECKS
      "spärlich gewordenes Wild" ?

      So spärlich sind die Wildbestände in D nun wirklich nicht. Informieren Sie sich mal bei den Forstbehörden über Aufforstungsschwierigkeiten, bedingt durch starke Wildverbißschäden.
      Nur, weil Sie vielleicht bei Ihren Tagesrentnerspaziergängen kaum Wild sehen, heißt das noch lange nicht, daß keines vorhanden ist.
      Was die wachsenden Wolfsbestände betrifft, ließe sich bei etwas gutem Willen von allen Seiten, eine zufriedenstellende, regulierende Lösung finden.

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        Paule Schlaumeier,willst du mir die Erfahrung von 14 Jahren ausreden? Wo gehst denn Du,wo es von Wild wimmelt? Bei einer Einladung auf Hochwild könnte man Vergangenes vergessen.

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        Fischer's Fritz am

        @SOFAKLECKS
        "…willst du mir die Erfahrung von 14 Jahren ausreden?"
        "Nach 30 Jahresjagdscheinen kommen Sie und…"

        Was stimmt denn nun, nur 14 Jahre "Erfahrung" oder "30 Jahresjagdscheine gelöst"?
        Merke: Wer schon lügt, sollte wenigstens über ein gutes Gedächtnis verfügen! 🙂

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      Archangela Gabriele am

      Spärlich geworden sind nur die Hasen und anderes Kleinwild, das nicht oder kaum für den Kochtopf geeignet ist. Dafür haben wir einen Zuwachs von 30% p.a. bei den Wildschweinen. Auch Rotwild, Rehwild und Damwild erfreut sich bester Gesundheit und muss immer noch entnommen werden, um die Wälder zu schützen.

      Zum Abschuss der Wölfe habe ich neben den Morddrohungen militanter Wolfsschützer noch die o.a. Bedenken, dass die Haftungsfrage geklärt werden muss. Das geht nicht landesweit.

      Grundsätzlich stimme ich aber zu, die Wölfe gehören nicht zu Deutschland und müssen deshalb weg.

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        Fischer's Fritz am

        @ARCHANGELA
        "die Wölfe gehören nicht zu Deutschland und müssen deshalb weg"

        So, wie der Islam? 😉

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        Nach 30 Jahresjagdscheinen kommen Sie und erzählen mir,Ich hätte keine Ahnung. Wieviel JJ haben Sie? Ach,Sie sind kein Jäger? Dann halten Sie sich raus.

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        Fischer's Fritz am

        @SOFAKLECKS
        "Nach 30 Jahresjagdscheinen…" ?

        Ha,ha, total unglaubwürdig, sonst würden Sie nicht so einen Unsinn schreiben. Aber Hauptsache, zu allem seinen Senf dazugeben, ohne die geringste Ahnung zu haben.
        Typischer Blender und Wichtigtuer!

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        Fischer's Fritz am

        @SCHULZE SCHULZE
        ""spärlich gewordenes Wild"

        Die Jäger reden die vorhandenen Wildbestände natürlich immer gerne klein, da sie primär an Abschüssen und reichlicher Beute interessiert sind. Bei den Naturschützern (sorry, liebe Jäger, ihr seid natürlich auch Naturschützer 😉 ) steht hingegen die Walderneuerung und -artenvervielfältigung, hin zu mehr Mischwald statt Monokulturen im Vordergrund.

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    Sachsendreier am

    Vielleicht genehmigen die Grünen den Gebrauch von einer Art Vertreibungsspray, wie es das schon für Insekten gibt. Aber dass diese Realitätsfernen das Abschießen von Wölfen genehmigen – das kann ich mir nicht vorstellen! Vielleicht, wenn es mal zum Äußersten kommt und ein Mensch angegriffen wird. Gerade bei naiven Städtern hält sich ja die Begeisterung für den Wolf. Da davon viele in den links-grünen Gremien sitzen, wird sich vorher nichts tun. Seit einigen Jahren blogge ich gegen die seltsame Wolf-Hätschelei an. Mir tun nicht nur die Tiere leid, die bei lebendigem Leib von den Wölfen zerrissen werden. Sondern auch deren Besitzer, die genug andere Existenzsorgen quälen. Man stelle sich das Leben eines Landwirts vor: Jedes Jahr vom Frühjahr an Sorgen: Um die Saat, wegen des Wetters an sich, zusätzlich wegen der Unwetter, nach Ernte wegen der Dumpingpreise. Und dazu kommt dank Wölfe die Angst um das Vieh auf der Weide, die Mehrkosten für die hohen Zäune und teuren Hunde. Wie hält man das auf Dauer aus?
    Eigentlich ein Trauerspiel. Wenn man halt mitdenkt. Für den Narren ist alles einfach…

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      Frielendorfer am

      Sie Ahnungsloser! die armen Landwirte bekommen jährlich mehr Subventionen, als Sie in Ihrem Job verdienen werden.

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    Wetten,bald wird "Cherusker" uns erkären,daß wir nicht "verstehen" und Wölfe sein müssen im deutschen Wald. Nebenbei, Mufflons sind in Deutschland künstlich eingeführt,gehören nicht zur autochthonen Fauna. Ich würde mir als Jäger seltsam vorkommen,wenn Ich ein Schaf strecken würde,aber Geschmackssache. Alternativ wäre ja daran zu denken,sich am Schlachthof einen Hammelkopp zu besorgen und den präparieren zu lassen,mähhhh.

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