Um nicht bei “guten” Filmen und Sendungen sparen zu müssen, sei eine drastische Erhöhung der Zwangsgebühren notwendig, meint ARD-Chef Ulrich Wilhelm.

    Immer mehr Menschen wenden sich vom herkömmlichen TV ab. Filmfans haben mit DVD und Download ohnehin längst bessere Optionen. Auch die Newsjunkies winken dankend ab: Wer gibt sich noch freiwillig die Propaganda-Dröhnung, wenn er Online inzwischen auf Alternativmedien zurückgreifen kann?

    Den öffentlich-rechtlichen TV-Sendern kann das egal sein, denn zur Zahlung von TV-Gebühren sind ja alle Bürger des Landes verpflichtet. Ganz gleich, ob sie dafür die „Leistung“ der Sender beanspruchen oder nicht. Jetzt fordert der Vorsitzende der ARD, Ulrich Wilhelm, eine Erhöhung der Zwangsgebühr zwecks besserer Ausstattung der eigenen Blasenwelt: „Es würden kurzfristig drei Milliarden Euro fehlen, die wir im Wesentlichen im Programm einsparen müssten“.

    Wenn die Zwangsgebühren nicht drastisch erhöht würden, gebe es weniger gute Sendungen und Filme, meint Wilhelm. Welche guten Sendungen und Filme gab es denn bisher in der ARD? Gute Spielfilm gibt es, wie gesagt, auch zum Download. Und die Berichterstattung?

    Ja, für die fordert Schmitt künftig mehr „Vielfalt“. So hätte sich das Talk-Show-Format viel zu breit gemacht: Die Talkshows seien zu dominant geworden. „Wir vernachlässigen dabei, was mit anderen Formaten zusätzlich möglich wäre. Mit Dokumentationen, Themenabenden, mit dem Ausleuchten großer Themenkomplexe.“ Außerdem müsse verhindert werden, dass durch Einsparungen die Senderechte für Sportveranstaltungen (wie Fußball) gänzlich ans Pay-TV verloren gingen.

    Oh Herr Wilhelm, Sie Schlimmer. Bei so verlockenden Angeboten ist es für uns Berappte natürlich gar kein Problem, wenn wir künftig noch vielmehr fürs TV bezahlen müssen.

    Die beste Alternative zum Staats-TV ist natürlich COMPACT-TV. Außerdem ist es völlig kostenfrei. Wer uns aber unterstützen möchte: Einfach jeden Monat unserer Printausgabe lesen

    Kommentare sind deaktiviert.