ARD-Chef Tom Buhrow leistet sich Image-Beratung für 580.000 Euro Zwangsgebühr

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Was macht der Intendant eines Zwangsgebühren-Senders, wenn das Publikum für seinen Propagandamüll nicht länger zahlen will? Ganz einfach: Er holt sich Imageberater, die er wiederum mit Zwangsgebühren entlohnt. So finanziert der Bürger seine eigene Manipulation.

WDR-Chef Tom Buhrow ist gelungen, dass vereinzelter Widerstand gegen das Zwangsgebühren-TV sich zum kollektiven Aufschrei verdichtete. Dafür sorgte der „Umweltsau“-Song im WDR 2. Das war allerdings schlechtes Timing. Denn ausgerechnet in diesem Jahr wollten die TV-Bonzen eine Erhöhung der Zwangsgebühren (und damit ihrer Gehälter) durchdrücken. Die Not ist daher groß: Wie bringt man die Schafsherde dennoch dazu, die Geldbörse ohne Murren zu öffnen? Schon in jüngster Zeit gab es Framing-Versuche, die jedoch alle unfreiwillig komisch ausfielen. Die Umbenennung von Rundfunkgebühr in „Rundfunkbeitrag“ beispielsweise. Oder von dessen Eintreibern (einst GEZ) in „Beitragsservice“.

Zu Beginn des Jahres ist Tom Buhrow als Chef des ARD-Senderverbundes gestartet. Dauer der Amtszeit: zwei Jahre. Dazu hat Buhrow sich Wolfram Winter, Kommunkationschef des Pay-TV-Senders Sky, und Andreas Fünfgeld (Chef der Agentur Media 5) als Berater an die Seite gesetzt. Die sollen dafür sorgen, dass die Kommunikation nach Innen wie Außen reibungsfrei läuft. Bei so einem verantwortungsvollen Job ist es selbstredend, dass die beiden Prachtkerle schlappe 580.000 Euro für die gesamte Vertragszeit einstreichen. Qualität kostet halt. Zuvor wurde für diesen Job monatelang und europaweit gecasted. Eine Bedingung war: „Es muss unter anderem gewährleistet sein, dass der Agenturinhaber den Kunden ARD selbst betreut und nicht intern an Mitarbeiter abgibt.“

Dabei war das Berater-Duo für Buhrow keineswegs unbekannt: Bereits 2018 hatten sie für ihn bei der Aufarbeitung des #Metoo-Skandals beraten. Damals stand der WDR wegen sexuellen Missbrauchs unter Mitarbeitern in der Negativschlagzeile. Also, auf ein Neues. Diesmal geht es laut Süddeutscher Zeitung um die Vermittlung folgender Themen: Buhrow möchte einige der 50 ARD-Gemeinschaftseinrichtungen in den Osten verlegen. Außerdem soll es Kosteneinschnitte geben. Und die Frage: Wie lässt sich der Zwangsgebühren-Rundfunk heute noch rechtfertigen?

Im Kölner WDR hält sich die Begeisterung über die beiden PR-Profis in Grenzen. In der ARD fielen Sätze wie: „Wir brauchen hier keine Unternehmensberater.“

Auch COMPACT meint: Genug GEZahlt:

Millionen boykottieren die Staatsmedien und haben die Nase voll vom Zwangsbeitrag. Das sogenannte Oma-Gate des WDR („Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau“) war nur das obszöne Tüpfelchen aufs i – schon in den Jahren zuvor waren linke Propaganda und Fake News in den Öffentlich-Rechtlichen für viele unerträglich geworden.

COMPACT-Magazin 02/2020

Die Februar-Ausgabe von COMPACT widmet sich ganz der Degeneration der Öffentlich-Rechtlichen Medien zu einem linken Propagandainstrument. Unter anderem stellen wir die größten ARD/ZDF-Fakenews vor, die es schon VOR dem Oma-Gate gab, behandeln die sieben berüchtigsten GEZ-Journalisten („Steckbrief der Schande“) – und diskutieren Möglichkeiten des Widerstands (Boykott-Strategie, Steinhöfel-Strategie, Volksbegehren). COMPACT-Magazin 2/2020 können Sie hier bestellen).

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12 Kommentare

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    Jeder hasst die Antifa am

    Die brauchten keine Berater, aber eins Objektiven Neutrale Berichterstattung und keine von Kommunisten Rot oder Grün gemachte Propaganda und Meinungsmache.

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    Schon vor 50 Jahren hatte der WDR den Spitznamen "Rotfunk" weg weil er Linksaußen aller ARD-Sendeanstalten war und auch für jeden Skandal gut und gerne an den äußersten Grenzen des guten Geschmacks segelte.
    Den Sender braucht keiner und die Tatsache, daß er Leute beschäftigt, die anderswo rausfliegen, hat auch Tradition beim WDR. Momentan ist der WDR doch Hauptursache dafür, daß sich immer mehr Leute über die Zwangsgebüren der GEZ aufregen und dagegen vorgehen; denn für soeinen Haufen will keiner zahlen!

    WDR ABSCHALTEN und die Belegschaft samt Intendanten kündigen und zur Arbeitsagentur schicken! Keine Übergangsgelder oder Abfindungen zahlen!

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    Heinrich Wilhelm am

    "Man muss sich notfalls jemand mieten,
    hat man an Geist nicht viel zu bieten."
    (Heinz Erhardt)
    Von der Finanzierung dessen über Zwangsgebühren war aber nicht die Rede, Herr Buhrow!

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      Man stelle sich vor, den Pförtner den Job machen lassen, nimmt die Putzfrau als Beratung und setzt das dann von der Steuer ab oder ??

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    HERBERT WEISS am

    Ich wüsste schon,wo Buhrow ein kompetentes Beratergremium fände: HIER! Doch das wird ehe nicht nach seinem Gusto sein. Von der übrigen Bande ganz zu schweigen…

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    Sachsendreier am

    Was folgt daraus? Ich habe schon häufig Mitmenschen erlebt, die sich jetzt beinahe dafür schämen, dass sie so unerbittlich den DDR-Bonzen Verschwendung vorwarfen. Denn angesichts der unsinnigen Ausgaben, die hier bekannt wurden, wie die Beraterkosten der von der Leyen, waren das damals Peanuts! Und ganz Wandlitz ein Klacks gegen den aus allen Nähten platzenden Bundestag-Apparat.
    Jeder, der es an die Spitze geschafft hat, fühlt sich in diesem Deutschland mittlerweile als kleiner Monarch, oder? Das beginnt bei Merkel, wie wir es erfahren mussten, und setzt sich munter fort bis in die Landeszentralen, sowie Stadtverwaltungen. Übrigens, gilt für die gut betuchte Prominenz genauso! Frey verleiht Orden nach Gutdünken, Kulturgremien agieren ähnlich… Dass die Staatsmedien-Verantwortlichen sich einreihen, als Art neuer Adel nach Gutdünken Entscheidungen fällen, erstaunt nicht! Anstatt mal in sich zu gehen, vielleicht mal den Grund der vielen Kritiken bei sich selbst suchen, fordert Buhrow lieber eine teure Imageberatung an. Wie üblich – Absurdistan live.

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    brokendriver am

    ARD-Chef Tom Buhrow leistet sich Image-Beratung von der GEZ-Diktatur verdient im Jahr eine halbe Million
    Euro – bezahlt aus Steuergeldern – ohne seinen zarten Arsch dafür 1X bewegt zu haben.

    Das deutsche Volk in der GEZ-Diktatur finanziert diese Dumpfbacke der deutschen Lügenmedien….

    ARD-Chef Tom Buhrow, verpiss dich…viele sagen, Du hättest ein Image wie ein Gulli-Deckel…

    fast unterirdisch….

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    Jeder hasst die Antifa am

    Wer nicht kann und selbst nichts drauf hat holt sich Berater,die beraten ihn wie er am schnellsten das Geld in ihre Tasche verbringen kann.

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      @ J.H.D.A

      Diese Typen beraten sich gegenseitig.
      Das nennt man Kreislauf des Geldes.

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    "In der ARD fielen Sätze wie: ‚Wir brauchen hier keine Unternehmensberater.’"

    Ergänze: ‚Unser Linksextremismus und antideutscher Rassismus genügt uns. Der rechtfertigt alles.
    Dafür bekommen wir schon genug Knete von den deutschen Dummzahlern.‘

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      DerSchnitter_Maxx am

      … und es ist auch an der Zeit, dass diese ganzen, armseligen, antidemokratischen, schleimigen Geschmeiß-Heulbojen, welche jetzt kreischen wie kleine Babys, die ihre vollgepupsten Windeln nicht gewechselt bekommen … für immer … von der Bildfläche verschwinden ! 😉

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