Wieder stellt der Deutsche Gewerkschaftsbund München seine Räumlichkeiten einem Antifa-Kongress zur Verfügung. In deren Tagungsprogramm findet sich auch Veranstaltungen wie “Einheitsgewerkschaft und Antifaschismus: Der Zugang der Gewerkschaften zum Antifaschismus”.

    Linksgrüne Toleranz im Jahre 2019: Jörg Oltmann, grüner Bezirksstadtrat von Tempelhof-Schöneberg, versucht die AfD zu hindern, ihren außerordentlichen Parteitag in den bereits angemieteten Räumlichkeiten des Gemeinschaftshauses von Berlin-Lichtenrade abzuhalten. Anderseits darf die liebste Schmuddeltruppe des Establishments, die Antifa, ihren Kongress erneut in den Räumlichkeiten des Deutschen Gewerksschaftsbundes München durchziehen.

    Bereits 2017 standen der Antifa die Tore ins Münchener DGB-Hauses offen. Es hagelte jedoch zahlreiche Proteste, unter anderem aus den Reihen der Deutschen Polizeigewerkschaft, die ebenfalls zum DGB gehört. Und dann geschah etwas Seltsames: Der DGB sagte den Kongress ab, um die Kündigung kurz darauf wieder zurückzunehmen. Schon damals fragte COMPACT-Online: “Gab es Druck von irgendwoher? Oder fand die Leitung das Konferenzprogramm der Antifa einfach zu sexy?”

    Im kommenden November darf die Antifa dort zwei Tage lang u.a. folgende Veranstaltungen präsentieren: “Geschlechterpolitik und die extreme Rechte”, “Faschisierung der Gesellschaft”, “Einheitsgewerkschaft und Antifaschismus: Der Zugang der Gewerkschaften zum Antifaschismus”. Vor allem das letzte Thema klingt wie der Auftakt einer wunderbaren Partnerschaft. Neben den DGB-Räumen dient, wie der Ankündigung zu entnehmen ist, auch das Kafe Marat als Veranstaltungsort. Über dieses “Kafe”, benannt nach Jean Paul Marat, einem besonders brutalen Schlächter der französischen Revolution, schreibt der bayerische Verfassungsschutz: “Das ,Kafe Marat’ dient Linksextremisten, insbesondere Autonomen, als Treffpunkt, logistisches Zentrum und Informationsbörse. Daneben nutzen auch andere nicht-extremistische kulturelle und gesellschaftliche Gruppen das ,Kafe Marat’ für Treffen und Veranstaltungen.” Der passende Partner für den DGB.

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    16 Kommentare

    1. heidi heidegger an

      „Faschisierung der Gesellschaft“, wenn ichichich das schon höre! „Faschierung der Gesellschaft“ tut ditt heissen wohl auf weanerisch, hah! :-?

    2. HERBERT WEISS an

      "Wir haben ein neues Haustier – einen Skunk" – erzählt jemand seinem Kollegen. "Und wo habt ihr ihn untergebracht?" – "Im Schlafzimmer" – "Aber der Gestank…" . "Daran wird sich das Tier eben gewöhnen müssen!"

      Ähnlichkeiten mit dem oben Angeführten sind natürlich rein zufällig…

      Aber mal ganz im Ernst – mir hatte schon damals die Leisetreterei des DGB gegenüber der verhartzten SPD gereicht!

    3. Friedolin Semmelweiss an

      Man kann die Gewehrschaften von Arbeitsgeberverbänden heute kaum unterscheiden.

      Das ist wohl auch so gewollt.
      Alles schön zentralisiert nahe dem Berliner Regierungsbezirk.
      Bequem erreichbar und wahrscheinlich treffen sich alle Mittags in der Behördenkantine.

      Für soziale Fragen in der Arbeitswelt, gibt es ja die neuen Mode-Begriffe, wie:
      – On-Boarding
      – Employer-Branding
      – Social Responsibility for the inner stakeholders

      Anglizismen die plakativ auf die Wunde von nicht mehr weitergeführten Tarifverträgen ausgebreitet wurden, um soziale Unternehmerbestrebungen in die Raisson der Unternehmer selbst zu stellen…

      Anstelle von Tarifverträgen wurden – Unternehmen vernichtet – Personal ausgestellt, und Zeitarbeitsfirmen eröffnet.

      Alles perfekt verortet. Riecht nach Zeitarbeits-Lobby-ismus ohne Tarifbindung, ohne Mindestlohniii..
      Ich meine nur weil ich einmal in meinem Leben links gewählt habe – müßte ich dafür dann den Rest meines Lebens immer Links abbiegen und permanent im Kreis fahren ?

    4. Wenn die Schlägertrupps in den USA erst als Terrororganisation eingestuft sind, kriegt auch der DGB Probleme. Denn wer eine Terrororganisation unterstützt, dessen Gelder können schnell mal eingefroren werden.

    5. Terence Pickens an

      Wo in der deutschen Dosenpfandrepublik zweckgebundene Mittel aus Fonds gesetzeswidrig zur Finanzierung der ANTIFA verwendet werden, da lobe ich mir doch den einmaligen Donnyboy Johnnie Trump, der kürzlich im Netz zwitscherte: "Ich erkläre die ANTIFA öffentlich zur Terrororganisation. Unterstützt für eine Gesetzesvorlage im Kongress zum Verbot der Terroristen, werde ich von den Senatoren Ted Cruz (Texas) & Bill Cassisdy (Louisiana). Vor 2 Wochen in Portland, Oregon, galt meine Sympathie den gegen die ANTIFA protestierenden Patrioten der Proud Boys & Three Percenters, die sich für den Erhalt unserer liberalen, in der Konstitution verbrieften Waffengesetze stark machen und so dem gesetzestreuen Bürger adäquaten Selbstschutz vor den subversiven, linken Elementen und illegalen Migrantenhorden möglich machen."
      Jetzt bei der G 7 in Biarritz hat Trump der Horrorkanzlerin sicherlich die Leviten gelesen: "Hey Angela, du mußt die tägliche gesetzwidrige Verletzung der Dublin-III-Verordnung abstellen und den Resettlement-Humbug beenden. Wenn einst meine Urenkel ihre Provenienz bekunden sollen, reden sie von der Federal Shithole Republic of Germany . . ."

      • heidi heidegger an

        Dazu ein heidi-Halbgedanke : Die antifa (gegossen und erstarrt in Schild&Schwert d. SED) gab es instutionalisiert noch bissi i. d. der DDR paar Jahre nach dem Opfergang-Untergang anno ’45. Doppelt so viele Übeltäter Hitlers wurden sekkiert wie in der sehr größeren BRD. Muss-man-wissen! Und die heidi muss sich also korrigieren bis in die 50er Jahre hinein, quasi.

    6. Das Vorwort zur Veranstaltung spricht dann vermutlich Heinrich Bedford-Strohm.

      • Sachsendreier an

        Der hat ja ordentlich was beizutragen. Schließlich möchte er, wohl um sich einen inneren Heiligenschein zu verdienen, aus Mitteln der Landeskirche ein Rettungsschiff für das Aufnehmen von Flüchtlingen im Mittelmeer finanzieren lassen.
        Ende des Kommentars.
        Doch, noch was: Danach dachten selbst überzeugteste Christen, "da sei Gott vor". Amen.

    7. Ich sehe nicht, wo da der Beginn einer wunderbaren Partnerschaft liegen soll. Die haben doch schon längst zueinander gefunden. Und die SPD liegt im gleichen Bett. Woher sollten diese nichtsnutzigen Antifanten sonst überhaupt ihre Gelder beziehen?

      Es lohnt die Mühe nicht, da noch groß zu unterscheiden.

      • Nachdem mir die abonnierten Zeitungen nicht mehr zusagten, habe ich die Abos gekündigt.
        Und bei meiner Ex – Gewerkschaft habe ich genauso regiert.

        Es geht nur über die finanzielle Schiene.

    8. Heinrich Wilhelm an

      Wenn es noch eines weiteren Beweises bedurft hätte:
      Die Altparteien finanzieren die "Antifa" und die sog. Gewerkschaften kriechen denen öffentlich hinten rein.
      Aber da können sie ruhig drinnen verharren. Die stanken auch so schon immer entsetzlich.
      Ignazio Silone und Kurt Schumacher hatten Recht.

    9. Da findet zusammen, was zusammen gehört! Der DGB ist schon lange eine linksextreme Gesellschaft, die ihre eigendliche Aufgabe schon lange nicht mehr wahrnimmt. Unter Schröder hätte sie in Opposition zu ihm und seiner SPD gehen müssen, wenn sie wirklich den Arbeiter vetreten hätte! Doch die SPD ergriff gerade in dieser Zeit die Gelegenheit dieses, ihr ureigenstes Klientel zu verraten!
      Der DGB hat aber auch schon vorher unzeitgemäß alte Forderungen durchgesetzt, die im Endeffekt eher Schaden bei ihrem Klientel angerichtet haben. Da sei das Lebensalter im Kündigungsschutz zu nennen was sich in Praxi zu einem Einstellungsverhinderungsfaktor für Ältere erwiesen hat.
      Zum Glück ist es wohl vorbei, daß bei bestimmten Firmen die Mitarbeiter quasi gezwungen waren, Mitglied in der Gewerkschaft zu sein. So aber sicherten die Funktionäre ihre Pfründe! Das war und ist deren Hauptanliegen geworden, sodaß sie sich mit den Regierenden zusammentaten – und jetzt eben bei der Antifa als letzten Ausweg enden.

    10. Die Gewerkschaften gehören wie auch die Kirchen zu dem berühmten " breiten Bündnis" gegen Rääächts. Es sind halt diese Looser-Institutionen mit frappierendem Mitgliederschwund, die ihre Rettung als Speichellecker des Merkel-Regimes suchen!
      Kinners – die ewig gestrigen Gewerkschaftsfuzzies gehen mir wie die Kirchenschwätzer völlig am Arsch vorbei. Die haben fertig….. .