Antifa terrorisiert israelischen Buchladen in Berlin

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Nachdem die Kommunalpolitik mithilfe der Antifa eine Pizzeria in München abservierte, hat der linksextreme Straßenmob in Berlin ausgerechnet einen israelischen Buchladen ins Visier genommen. Mit antisemitischer Hetze zerstörten sie einen der wenigen Orte freier Debatten.

Die zwei junge Israelis Doron H. und Amir N., beide mit deutschen Vorfahren, kamen vor ein paar Jahren nach Berlin. Ihr Ziel: in Neukölln einen Buchladen zu eröffnen. Es sollte mehr werden als ein Shop: Auch Veranstaltungen, Vorlesungen, Diskussionen sollte dort stattfinden. Das Besondere: Die Diskussionen waren für alle Seiten offen.

Jede Position sollte sich artikulieren dürfen. Diese Lust an der Freiheit, an ungewöhnlichen Perspektiven, auch an Dunklem, Randständigem, ist eine schöne Utopie – aber im heutigen Berlin nicht zu realisieren. Das mussten beide bald erfahren.

Schon das Buchangebot von Topics (Themen), wie der Laden sich nannte, schien das Programm einzulösen: Nach Themen sortiert fanden sich dort Bücher von Antikolonialisten wie Frantz Fanon, Gender- und Linksintellektuellen bis hin zu rechtskonservativen Autoren wie Ernst Jünger, Martin Heidegger oder Knut Hamsun. Kommunistische Schreiber mussten sich das Regal mit Libertären wie Ayn Rand teilen. Postmoderne Western und Kabbala-Studien standen nur wenige Schritte neben Kriegs- und Antikriegsliteratur. Liebgewonnene Gegensätze wie Avantgarde und Klassik fanden bei der Sortierung keine Berücksichtigung. Hier durfte das Publikum die intellektuellen Richtungen in Gesprächen neu definieren, neu verhandeln. Jede Position wurde als Diskussionsbeitrag akzeptiert.

Dass so eine Stätte, wie die meisten kleinen Buchläden, ständig im wirtschaftlichen Überlebenskampf steckt, ist schon zermürbend genug. Bei Topics kam aber noch hinzu, dass eine Gruppierung, die vom freien Diskurs intellektuell und mental überfordert ist, den Laden brutal attackierte. Die Rede ist von den neuen Nazis, der Antifa.

Vor einigen Monaten plante Topics einen Vortrag über den italienischen Okkultisten und, ja, Faschisten Julius Evola. Dabei sollten die Zusammenhänge zwischen Faschismus und Okkultismus herausgearbeitet werden: Information, jedoch keine Propaganda.

Nun kann und will die Antifa solche Differenzen nicht verstehen. Sie hörte den Namen „Evola“ und schon kamen die üblichen Reflexe: Denunziationen im Internet („Nazi-Laden“) und Pöbeleien per E-Mail. Mancher Bewohner der Straße wusste zwar von der Absurdität der Vorwürfe, aber traute sich nicht, den Laden zu verteidigen.

Man kann es kaum fassen: Zwei Juden, deren Vorfahre von Nazis vertrieben und in einem Falle sogar ermordet wurden, müssen sich jetzt ihrerseits als „Nazis“ beschimpfen lassen. Im inquisitorischen Ton forderten Antifa-Terroristen gar ein politisches Bekenntnis zur „Klarstellung“. Unschuldige werden genötigt, gegenüber Unbekannten ihre politische Meinung zu „offenbaren“. Stupide Selbstgerechtigkeit und perverse Lust an Unterwerfung verbinden sich hier.

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Aber es kam noch schlimmer: Zwar rief die Antifa nicht zum Boykott des Ladens auf (die Assoziation zu „Kauft nicht bei Juden“ war wohl selbst diesen Volldeppen zu peinlich), aber dafür drohten sie mit physischer Verletzung oder gar Vernichtung. So pöbelte ein „Anti“-Faschist: „Wir kommen mit Hunden in euren Laden und schneiden euch die Zunge raus.“

Hunde hetzen, Körperteile abschneiden, verletzen, womöglich tödlich: Ist das an Widerlichkeit noch zu überbieten? Dass die beiden jungen Männer ihren Laden jetzt geschlossen haben, ist leider nachvollziehbar. Mit ihm wird auch der Traum eines freien Diskurs-Ortes wieder einmal begraben. Der als Antifaschismus getarnte Faschismus hat vorerst wieder gewonnen.

Im Gedicht „Die Todesfuge“ beschrieb Paul Celan einen SS-Mann in Auschwitz: Er „pfeift seine Rüden herbei / er pfeift seine Juden hervor“. Damit ist die Antifa selbst beim eliminatorischen Antisemitismus angekommen.

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Über den Autor

27 Kommentare

  1. Warum sagen dann die Betreiber selbst, dass es bei diesem Shitstorm keinerlei antisemitischen Kommentare gegeben hat?

  2. putinmultiplikator am

    Der einzige, der das noch erklären könnte, wäre Sigmund Freud. Der ist aber zum Glück gestorben, bevor er erfahren mußte, was die Nazis seiner Schwester angetan haben.

  3. Ich weiß nicht mehr wann und wo es genau war, aber das antideutsche Antifanten-Pack brachte es auch schon fertig als "Gegendemo" gegen eine Demonstration von jüdischen KZ-Überlebenden und/oder ihren Angehörigen gegen die israelische Palästinenserpolitik aufzumarschieren und diese als Nazischweine zu verschreien – handgreifliche Gewalt konnte seitens der Polizei wohl Gott sei Dank verhindert werden.

  4. Andreas Walter am

    Fascista, nicht Faschist. Ich kenne nämlich kaum einen so inhaltslosen Ausdruck, der so oft missbraucht und falsch benutzt wird wie dieser.

    Denn ein Fascis ist heutzutage lediglich noch ein Symbol für die Staatsgewalt und die gibt es überall, wo keine Anarchie oder Selbstjustiz herrscht – oder Warlords oder reiche Pfeffersäcke über das Schicksal der Menschen bestimmen. Wobei der Übergang vom Warlord zum Landlord, im Sinne von Feudalherr, ein fliesender ist.

    Oft ist mit Faschist aber auch nur jemand gemeint, der eine Diktatur befürwortet, die, zumindest vom Begriff her, keine Monarchie ist (Monarchist). Doch auch diese Sichtweise greift zu kurz, denn Herrschaft und Führung, aber auch Gängelung bis hin zum Missbrauch kann durch verschiedene Dinge ausgeübt werden, sobald diese essentiell oder sogar existenziell sind.

    Um so kurioser, das Evola womöglich an Fasciolosis verstorben ist. Fascio ist nämlich Latein und bedeutet einwickeln, aber auch verführen, verzaubern.

    Ist also auch jede schöne Frau dann womöglich ein Faschist? Oder jeder beeindruckende Mann? Oder jeder Kreditgeber, Geldverleiher, Geldsack? Eine Mutter, wenn sie ihren Kindern nicht ihr Lieblingsessen zubereitet? Heischt jedoch nicht auch jeder Künstler nach Liebe und Applaus, nach Anerkennung? Nach Bestätigung?

    Ist also das Leben sogar selbst faschistisch, Faschismus, denn wer diktiert mir, schreibt mir vor, dass ich essen und trinken muss, um nicht zu sterben?

    Leben wollen ist Faschismus. Das ist das einzige Problem mit dem Faschismus. Ihr könnt ja einem Tiger mal Engst machen, ohne eine Grenze dazwischen. Dann werdet ihr mit eigenen Augen erleben, was Faschismus ist.

    An dieser Stelle: "Rosenstolz ich bin mein Haus", auf YouTube

    • Andreas Walter am

      Oh Mann, bin heute echt unkonzentriert. StGB, nicht StBG. Die meisten wissen aber, was ich meine.

    • Andreas Walter am

      Aber mein Deutsch wird immer besser. Ich erkenne jetzt immer mehr meine Fehler. Denn das Reden schreibt man gross, doch bei "über das [etwas] reden" schreibt man reden klein. Weil das Eine ein Verb, das Andere ein Hauptwort (Nomen, Substantiv) ist.

      Also Reden als Sache und reden als Tätigkeit. Verstehe bis heute nicht, wie ich das in der Schule in Mexiko verpassen konnte. Das war doch eine deutsche Schule, in der man uns sicherlich auch deutsche Grammatik beigebracht hat. Oder liegt es daran, dass ich als Kind kein Deutsch reden wollte? Ich habe meinen Eltern immer nur in Spanisch geantwortet, haben sie mir später erzählt.

      Ich glaube, dieser Kommentar war jetzt absolut fehlerfrei. Glauben ist aber nicht das Gleiche wie wissen. Oh je, ist jetzt wissen ein Substantiv oder ein Verb? LOL

      • Deutsche Beobachtungsstelle am

        @Andreas:
        Du schreibst (und redest?) ein ausgezeichnetes Deutsch! Sei nicht so bescheiden!
        Und inspirierend sind deine Beiträge immer – voller Assoziationen, Witz und Charme!!! Wirklich! Lass doch abundzu auch ein paar spanische Wendungen einfließen, so dass wir alten Germanen auch so nebenbei noch unsere Sprachkenntnisse erweitern können ;-).

        Grüße aus Preußen!

      • Andreas Walter am

        Ich bedanke mich. Mit einem Chuchumbé (Betonung auf dem letzen e). Das ist ein moderner, frecher son jarocho, ursprünglich traditionelle Musik aus der Gegend, in der ich als Kind aufgewachsen bin. In Veracruz.

        "Chuchumbé – La Gallina", auf YouTube

        Gibt’s aber auch ganz modern:

        "Sonex- La gallina", auch auf YouTube

        Son jarocho, Wikipedia (leider nur in englisch)

        Ein sehr spezieller Musikstiel mit zweideutigen, oft aber auch improvisierten Texten. Vergleichbar mit den Bänkelsängern, wie sie bei uns auch auf Jahrmärkten im Mittelalter aufgetreten sind. Wobei der Chuchumbé gerne auch schlüpfrige, unterhaltsame, aber eben auch politische und sozialkritische Themen behandelt.

        "El Conejo Los Cojolites (Video oficial)", auf YouTube, ist zum Beispiel ein traditioneller jarocho. Die Ähnlichkeit all dieser Lieder auch zu La Bamba ist kein Zufall, ist sie doch auch ein jarocho. El Conejo, der Hase, ist durch den Film Frida etwas populärer geworden, La Bamba durch Ritchie Valens. La gallina heisst das Huhn. Gemeint sind damit aber die "Hasen", "Bunnys", "Zuckermäuse", wenn Sie verstehen was ich meine. 😉

      • Deutsche Beobachtungsstelle am

        Merci Andreas!!!
        Na klar verstehe ich was Du meinst!!!
        Bei Frauen, Damen und Bunnys setzt bei uns Herren der Schöpfung eben allzu oft der Verstand aus ;-).

    • @ Andreas Walter
      Faschismus ist eine Ideologie, ein Hirngespinst von dem kein Tiger etwas weiß, und im Wesentlichen vereinheitlichter Denkzwang. Faschisten sind demnach Vertreter und Anhänger des aufgezwungenen Denkens.
      Tiger kennen gelernte Verhaltensmuster, handeln instinktiv aus dem Unterbewusstsein. Das Leben im Tierreich mag daher faschistisch erscheinen, weil es rein instinktiv keine Alternativen erlaubt, ist aber bekanntermaßen animalisch, denn ihm fehlt die zugrunde liegende Idee. Die Nähe ihrer Ideologie zu den Instinkten ist es aber, die den Faschisten in die Hände spielt und ihre Anhänger wie dressierte Affen handeln lässt.
      Die von Rosenstolz besungene Selbsterkenntnis hat m. E. nichts mit Faschismus zu tun, denn dabei geht es ums Besinnen auf die eigenen Fähigkeiten, dem Gegenteil von Denk- und Handlungszwang.

  5. GWtr.Salot Sar am

    COMPACT: Lernen Sie erst mal lesen, bevor Sie eine Autorin beleidigen. Die Verwirrung liegt in Ihrer Lektüre, nicht im Text. Ist übrigens nicht das erste mal, dass Sie ihre Wirrnis in einen Artikel projiziert haben, Herr Pol Pot.

  6. Friedrich Thomas am

    Mein Urgroßvater ist vor fast neunzig Jahren auch in so einer Antifa beigetreten. Die hatte damals auch die Juden und Menschen mit falscher Meinung terrorisiert.
    Aber wenn die dazugehörigen demokratischen Kräfte erst einmal richtig etabliert, und die exekutiven Staatsgewalten entsprechend eingenordet sind, dann benötigt man Antifas und andere Prollorganisationen nicht mehr, um Leute mit falscher Meinung mundtod zu machen. Das war damals auch nicht anders als heute, und der gute Ernst Röhm musste sein elendes Leben lassen.

    Die Krawalle in Hamburg haben mich schon ein wenig an die Nacht der langen Messer erinnert. Plötzlich stellten Lügenpresse und Staatsfernsehen die Linksfaschisten an den Pranger. Die typische Umdeutung in "Rechte Gewalt" hatte vollkommen gefehlt. Ich hoffe, dass es den rot-grünen Unterstützen der linken Prolls, insbesondere wenn sie in Ämtern, Parlamenten oder höchsten Richterämtern sitzen, bald genau so gut geht wie ihrem Vorgänger in der Nazizeit.

  7. Volker Spielmann am

    Vom Wesen des Antifantismus

    Mit zu den lästigen, aber zugleich auch lächerlichsten Zumutungen des Staatszirkus in der VS-Amerikanerzeit gehört der Antifantismus. Dieser richtet sich, laut Selbstauskunft, gegen die Autobahnpartei, was in der VS-Amerikanerzeit in etwa so mutig und sinnvoll ist wie den Löwen im Zoo, hinter der Glasscheibe, garstige Grimmassen zu scheiden, erschöpft sich aber überwiegend im dümmlichen Herunterleiern von marxistischen Parolen und mit Angriffen auf die Polizei, dem Anzünden von Autos und Gebäuden und dem gelegentlichen Plündern von Geschäften. Wirtschaftlich beruht der Antifantismus auf der staatlichen Armenhilfe, weshalb es wohl nötig sein wird hierzulande Arbeitshäuser nach englischen Muster errichten zu lassen, um die Antifanten von der Straße zu hohlen und sie zu gemeinnützigen Aufgaben wie etwa dem Wiederaufbau der im Sechsjährigen Krieg von den Landfeinden zerstörten Bauwerke, wie etwa dem Berliner Stadtschloß oder der Potsdamer Garnisonskirche, heranzuziehen.

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

  8. Hätten zuhause bleiben sollen. Merkel- Deutschland ist nichts für Freidenker, nicht mal dann wenn sie Juden sind.

    • GWtr.Salot Sar am

      Erläutern Sie mal,was Sie unter "Freidenker" verstehen.Ich hätte Merkel zu diesen gezählt.

      • @ GWTR.SALOT SAR
        Merkel ein Freidenker, mit solch verdammt kurzen Fingernägeln? Schmerz lass nach!

      • Deutsche Beobachtungsstelle am

        Die MMM (Moslem-Mutti Merkel) gehört wohl eher zu den Freimaurern. Und zwischen Freimaurern und Freidenkern besteht ein himmelweiter Unterschied – siehe Wikipedia.

        Schöne Grüße aus Preußen!

  9. Archangela Gabriele am

    Jetzt reißen die sich die Maske vom Gesicht.
    AntiFa steht offensichtlich für
    ANTIsemitische FAschisten.

    Herr Maas! Sehen Sie hin! Hier werden Juden mit dem Tode bedroht und dazu gezwungen, ihren Laden aufzugeben.

    Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen? Es ist zu nichts mehr nütze, als dass man es wegschüttet und lässt es von den Leuten zertreten. Mt 5,13.

    • Graf von Stauffenberg am

      Ein treffender Kommentar über die Antisemitischen Faschisten!

  10. Ja genau, das ist im Prinzip das gleiche Vorgehen wie mit der Pizzeria in München gestern. Ich verweise auf meinen dortigen Kommentar. Nur daß der goldene Hirsch diesmal eher Amazon, Thalia oder Weltbild heißen dürfte. Bei Amazon hat Julius Evola sogar schon eine eigene Seite bekommen und verkauft dort seine Bücher für über 100 Euro pro Stück.

    Wirklich traurig!

  11. Heidrun Bauer am

    Es erfordert nationalistische Ansätze, um sagen zu können: Jedes Volk hat das Recht auf seinen Staat. Auch das jüdische Volk hat sein Recht auf seinen Staat Israel hat. Die Kurden haben ein Recht auf einen kurdischen und die Deutsche ein Recht auf einen deutschen Staat Es muss jedem Volksstaat Eigenverantwortung, Eigenautonomie und Selbstverwaltung eingeräumt sein. Gute Verhältnisse von Nähe und Ferne, von Abgrenzung und Durchlässigkeit, sind zu erarbeiten.

    Wer denkt, es gebe überall eine einzige Wahrheit für alle Menschen, wer diese Monopolmanie gar institutionalisiert und mit Durchsetzungsmacht ausstattet, ist ein Tyrann, der zu stürzen ist. Was und was nicht allgemein gelten soll, z.B. ein Völkerrecht für alle Volksstaaten, können nur die Völker oder allenfalls deren je volksgemäße Vertreter gemeinsam erarbeiten.

    Bei der aktuellen Frage des Kartells oder Kartellverbots in der Automobilindustrie würde ein gut deutscher Vertreter der Deutschen argumentieren, seit mindestens dem Mittelalter sähen sich deutsche Unternehmer nicht als Konkurrenten oder Feinde an, sondern als Partner, die sich in der der Zunft, Gilde oder Hanse zum Wohle der gesamten Gemeinschaft (ausreichende Unternehmensgewinne, anständige Bezahlung von Personal, erschwingliche Preise für die Kunden, Austragshäuer für die Älteren, Kinderbetreuung, überregionale Sicherheit beim Handel usw.) absprechen. Solch eine Unternehmensethik macht künstliche obrigkeitliche Umverteilungsmaßnahmen weitgehend überflüssig.

    Auch seitens des Judentums wird es gute, interessante wirtschaftskulturelle Ansätze geben, etwa die Kibbuzim oder Betriebsformen, wie sie Theodor Herzl im politisch-programmatischen Roman "Altneuland" (hebr. "Tel Aviv") urbildlich dargestellt hat. Gemeinsamkeiten zwischen jüdischer und traditionell deutscher Wirtschaftskultur, etwa zwischen Allmende und Kibbuz, sind sehr wahrscheinlich und taugen dann am ehesten auch als Vorbild für internationale Wirtschaftsregelungen.

    Von solcher qualifizierter Vernunft, die offene Ohren für andere Lebensarten und viel Geduld beim Verhandeln erfordert, sind rotlackierte Krawallmacher, die meiner eigenen Erfahrung in allen Bundesländern dieselben dummen Phrasen gegen klügere Menschen grölen, weit entfernt. Wenn der Vernünftige nicht den Mut aufbringt, sich durchzusetzen, regiert die Dummheit – so etwa sagte es Platon. Gegen die Belästigung dieses jüdischen Ladens, der ein wichtiges gesellschaftliches Kulturzentrum ist, sollten Bürger Schutzgruppen bilden und auch Polizei und Gerichte in Kenntnis gesetzt werden.

    • Abwehrrecke am

      @ HEIDRUN BAUER
      "Eine einzige Wahrheit für alle Menschen"
      Selbstverständlich gibt es eine solche!

      Diese regelt das Miteinander und die gesellschaftliche Interaktion.
      NICHT GESETZE! Sondern der jedem Menschen innewohnende
      innere Frieden FORDERT das! Das ist ein Universalgesetz! Und MUSS
      somit als eine einzige Wahrheit für ALLE Menschen angesehen werden!
      Das kann man nicht umgehen, sonst wird man sterbenskrank oder kirre
      im Kopf.

      Auch Ihrem Vergleich (und dem daraus folgenden Selbstverständnis zum
      gleichberechtigten Anrecht auf bestimmte Staatsgebiete) zwischen einer
      dreitausendjährigen gewachsenen Kultur (die Germanen und ihre unendlich
      lange Folge von Vorfahren und Ur-Ahnen; von deren Existenz und Herkunft
      wir gar nichts mehr wissen) und dem in Palästina eingewanderten "Volk"
      der Juden (Khasaren), und dem nicht existenten "Staat der Kurden"
      (die offensichtlich seit vielen hundert Jahren in der Wüste rumhängen und
      wenig bis gar nichts geregelt kriegen), kann ich nicht im geringsten zustimmen.
      Das trifft nicht mal ansatzweise den Kern der Geschichte.

      "Polizei in Kenntnis setzen…"
      Nun Sie haben es gelesen, SIE haben davon Kenntnis…, haben Sie denn die
      Polizei und die Gerichte davon "in Kenntnis" gesetzt?
      Haben Sie Anzeige erstattet?
      In der BRD gilt: Wo kein Kläger da kein Richter!

  12. DerSchnitter_Maxx am

    Da werden Birnen mit Äpfeln vermischt – Sieht mir (eher) nach einer Aktion, mit einem, gewollten, umgekehrten, psychologischen, Effekt aus … welcher … eine bestimmte Denke, transportieren, provozieren, implizieren und assoziieren soll … ! Ansonsten … alles, weiterhin, so ziemlich (bunt-)verquer im futschen Lande … und mit an Sicherheit obergrenzenloser Wahrscheinlichkeit … wird eine Fortsetzung … von, weiteren (er- und gewünschten), übelsten, negativen, Ereignissen … folgen …

  13. Sachsendreier am

    Eine Information zum absoluten traurig werden. Warum gehen die Besitzer dieses Buchladens nicht an die Öffentlichkeit? Machen nicht auch mal so einen ordentlichen Aufriss, eventuell auch übers Netz? Was soll diese Antifa denn noch anrichten? Was ist bloß los in Deutschland…

    • Beobachter am

      Viele unserer Neubürger hassen Juden, sie verachten Frauen, sie verachten Homosexuelle und alle die ihren Fanatismus zuwiderlaufen.
      Wir – die wir glaubten auf der richtigen Seite zu stehen – haben ihnen das erlaubt; aus falsch verstandener Toleranz und um des lieben Friedens willen. – Wir schauen über Kinderehen, Ehrenmorde, Attentate und bald auch über die Beschneidung von Mädchen gnädig, wenn auch angewidert, hinweg.

      Was sollen sie also tun; als Helden sterben? – wenn sie (die Besitzer des Buchladens) an die Öffentlichkeit gehen, sind sie ihres Lebens vermutlich nicht mehr sicher. Ich würde ihnen dringend davon abraten ….

      • Beobachter am

        In Ergänzung …. "Ich würde ihnen dringend davon abraten" ….allein und ohne solidarische Unterstützung und Schutz vor Ort, irgendetwas zu unternehmen.

        Der linke Mob ist in der Überzahl und mit dem Segen der Regierung im Schulterschluss mit den mittelalterlichen Invasoren.

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