America First: Trumps Strafzölle sind Gift für Merkel

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Trumps Strafzölle sind eine gute Nachricht für Patrioten, weil sie eine schlechte Nachricht für Globalisten sind.

Noch am Donnerstag soll US-Präsident Donald Trump Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte verhängen. Binnen 15 bis 30 Tagen soll die Regelung in Kraft treten. Europäische Kommission und deutsche Industrievertreter schäumen. Für Deutschland könnten die Zölle jedoch auf lange Sicht positive Folgen haben.
Zum einen ist der Schutz der eigenen Industrie vor ausländischen Importen zu Dumpingpreisen generell zu begrüßen. Wer seinen Binnenmarkt schützt, holt sich nationale Souveränität zurück. Im Fall der USA ist Trumps Behauptung, die Zölle seien eine Frage der Nationalen Sicherheit, angesichts eines Handelsdefizits von 56,6 Milliarden Milliarden US-Dollar sogar noch nicht einmal übertreiben.
Zum anderen, dürften zu erwartende Wirtschaftseinbußen auf deutscher Seite (die sich auf Milliardenverlusten wegen der liebsam in Kauf genommenen Russland-Sanktionen gesellen), Merkels irre Politik erst recht besch*** aussehen lassen. Trump schützt seine Industrie und wir verhängen Diesel-Fahrverbote, skizzieren Marschall-Pläne für Afrika und versorgen hunderttausende Migranten???
Wie es ein COMPACT-Volksreporter heute schilderte: „Merkel wird sich dann sehr bald wieder zu erklären haben, warum sie weiter Häuser für ‚Flüchtlinge‘ bauen lässt, während der Michel seinen Winterurlaub streichen muss.“ Ein Riesenpotential für die AfD!

„Im Handel bedeutet America First“, so Trump im Wahlkamp, „dass die Jobs amerikanischer Arbeiter vor unlauterer Konkurrenz aus dem Ausland geschützt werden. Was da passiert, ist eine absolute Schande.“

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Über den Autor

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Max Z. Kowalsky, Jahrgang 1979, bestreitet sein Dasein als Privatdozent im schönen Genf. Seit 2015 schreibt der studierte Slavist für COMPACT.

 

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