Bei der letzten Haushaltsdebatte stimmte der Bundestag einer Erhöhung des Etats für das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) für das kommende Jahr zu. Demnach wird er um rund 800 Millionen Euro auf über zehn Milliarden Euro heraufgesetzt. Gerd Müller (CSU) bedankte sich für den Geldsegen, den er „sinnvoll und wirksam“ einsetzen wolle. Darunter versteht der Entwicklungsminister vor allem eines: Gender-Gaga vom Feinsten. Und von „Sinn“ geschweige denn Verstand kann mitnichten auch nur ansatzweise die Rede sein.

    Das bemerkte auch Markus Frohnmaier, Bundestagsabgeordneter der AfD. Er lehnte die Erhöhung des Etats ab und forderte statt Umerziehung der Entwicklungsländer sauberes Trinkwasser und Nahrung. Er machte sich lustig über einen Mann, dessen Ideen wie Schellen klingen, die an seiner Narrenkappe baumeln, und hielt ihm noch während der Debatte dessen obskuren Maßnahmen vor. Immerhin müssen die vom deutschen Steuerzahler berappt werden müssen.

    Gender-Gaga | Foto: Sashamolly, Shutterstock.com

    „Bewusstseinsbildung für Umweltschutz in China“ mag ja gerade noch durchgehen, aber nun wird´s ominös. Und zeigt einmal mehr, wie hirnentleert die Bagage ist, die uns regieren und unser Volksvermögen in alle Welt verschleudern darf, solange nichts für die übrig bleibt, die es erwirtschaftet haben: „Integration des Genderansatzes in die marokkanische Wirtschafts- und Sozialpolitik“ (damit die Nafris lernen, woran man Frauen erkennt?) sowie „Stärkung und effektive Umsetzung von Arbeitsrechten mit Genderfokus in der Bekleidungsindustrie in Zentralamerika“ – ein ganz wichtiges Thema für den Philister … pardon … Minister. Während wichtige Forderungen der AfD-Fraktion zur Bürgerentlastung abgeschmettert wurden, ist das Thema „Gendersensible Männerarbeit in Nicaragua“ ein bedeutsameres Anliegen für den Politiker – alles Müller, oder was bedeutet das? Dass die Kerle auch mal ran müssen?

    Weiter geht´s mit: „Genderbasierte Förderung kleinbäuerlicher Familien in Tansania“, „Integrierte und genderbasierte Förderung von organisierten Kleinbauernfamilien in Uganda“, „Genderorientierte Entwicklungsarbeit auf den Philippinen“ und „Gendergerechte lokale Selbstverwaltungsprozesse in Indien“. Bedeutet das, all die Ermordungen von kleinen Mädchen, nur weil sie Mädchen sind, all die Vergewaltigungen von Frauen, nur weil sie Frauen sind, werden jetzt bürokratisch in Ordnern gelistet, oder was hat man darunter zu verstehen?

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    356 Milliarden Euro Haushaltsetat, ausschließlich Verdienst des deutschen Volkes, müssen verbrannt werden – zudem für die Aufblähung des Staatsapparates mit rund 1000 neuen Stellen, für die Erhöhung der Parteienfinanzierung um 33 Prozent, für „Flüchtlinge“ ohne Bleibeperspektive. Dekadenter geht´s nicht. Die Anträge der AfD, eben weil sie von der Alternative für Deutschland kamen, blieben ungehört: Solidaritätszuschlag mit sofortiger Wirkung abschaffen, Investitionen in die deutsche Infrastruktur vorantreiben, die Asylrücklage vollständig auflösen und zur Abfinanzierung des Investitions- und Tilgungsfonds einsetzen, den massiven Aufwuchs der EU-Beiträge stoppen, die innere Sicherheit kurzfristig wiederherstellen, auch durch eine bessere sächliche und personelle Ausstattung bei der Bundespolizei und in den Bundesverwaltungsgerichten, statt kostspieliger Versorgung von Migranten im Inland auf verstärkte Abschiebung von nicht Bleibeberechtigten setzen, die Ausgaben für die Integrationsmaßnahmen drastisch senken und für Migranten mit unklarer Bleibeperspektive gänzlich streichen sind nur einige sinnvolle Vorschläge.

    Seit 1960 sind schätzungsweise 4000 Milliarden (!) US-Dollar Entwicklungshilfe allein an Afrika geflossen, vorbei an den Bedürfnissen seiner Bürger – eine Verbesserung ihrer Lebenssituation ist in keinem Punkt erkennbar. Im Gegenteil: Je mehr Geld diesem Kontinent respektive seinen korrupten Machthabern in den Rachen geschmissen wird, desto verheerender wird die Situation für die Menschen dort, die ihr Heil offensichtlich in exzessivem Sex mit entsprechenden Geburtenraten – und nun in Europa suchen. Anstatt Verhütungsmittel und Aufklärung zu sponsorn, wird ihnen mittels deutscher Steuergelder eine Ideologie aufgezwungen, über die sie sich totlachen. Weil sie ist, was sie ist: gaga!

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