Obwohl in den zahllosen Rotlichthäusern reger Betrieb herrscht, will niemand dort gewesen sein. Im Zeitalter von #metoo und poltical corretness fällt das Geständnis sogar doppelt schwer. Zum Glück gibt es noch unerschrockene Männer wie den kleinen Akif, der in COMPACT-Pirinçci über seine Rotlicht-Abenteuer berichtet. Es folgt ein Auszug aus dem Artikel Akif allein im Puff, den sie vollständig in COMPACT-Pirinçci – Magazin für echte Männer und wahre Frauen lesen können:

    Meine Puff-Karriere begann mit meinem 21. Lebensjahr, erlangte ihren Höhepunkt mit etwa 45 und brach dann gänzlich ab. Warum ich diese Erfahrung nicht missen, aber auch nicht wiederholen will, erfahren Sie hier exklusiv.

    Pirincci_von Akif Pirinçci

    Vor dem Ablegen dieser delikaten Beichte möchte ich anmerken, dass mir die stinknormale Sexualität eines heterosexuellen Mannes zu eigen ist, und es mir bei meiner Nutten-Odyssee zu keinem Zeitpunkt darum ging, eine Frau zu dominieren oder zu demütigen, einen Fetisch oder eine anders gelagerte Perversion auszuleben oder die Lusterfüllung in etwas Verrucht-Obszönem zu finden. Ich wollte nur unterschiedliche schöne Frauen ficken. Nicht mehr, nicht weniger.

    Aller Anfang ist schwer

    Bis ich zum ersten Mal die Tür eines sogenannten Etablissements betrat, wusste ich natürlich auch schon so, was es mit dem horizontalen Gewerbe auf sich hat. Allein mir fehlte stets Bares, um mir solch einen Luxus leisten zu können. Anfang 20 veröffentlichte ich jedoch meinen ersten Roman, der sich zu einem kleinen Bestseller mauserte und michfür meine Verhältnisse – für relativ kurze Zeit – zu einem relativ wohlhabenden Mann machte.

    Nachdem bis dahin alles Erstrebenswerte wie Auto, eine fette Stereoanlage, jede Menge Bücher, angesagte Klamotten und so weiter erstanden war, blieb noch dieser Nervenkitzel übrig. Zwar hatte ich zu jener Zeit Kontakte zu ein paar Damen, doch der Verführung des sofort verfügbaren Instant-Sexes konnte ich schließlich nicht widerstehen.

    Es war ein altes Haus in Neuwied (Rheinland-Pfalz) am Rheinufer, das mir einige Kumpels empfohlen hatten, und das sich irgendwie labyrinthisch ausnahm. Labyrinthisch könnte man auch den Sex bezeichnen, den ich zum ersten Mal mit einer Prostituierten hatte, denn niemals danach habe ein derart hässliches Hurenvolk aufeinanderhocken gesehen.

    Ja, ich kann mich nicht einmal mehr richtig daran erinnern, wie das Hauptprogram abgelaufen ist, weil ich wohl dabei gegen den inneren Ekel kämpfte, mit einem Menschen intim sein zu müssen, mit dem ich gar nicht intim sein wollte. Klingt einigermaßen paradox, doch glaube ich, dass eine kranke Kombination aus Pflichtgefühl, Mitleid, dumpfer Geilheit und einem akuten Schwachsinnsanfall zu dieser unglücklichen Erfahrung beigetragen hat.

    Nichtsdestotrotz hielt mich die erste Negativ-Begegnung mit dem sogenannten Rotlichtmilieu nicht davon ab, später in anderen Lokalitäten nach käuflichen Frauen Ausschau zu halten. Diesmal jedoch durch Erfahrung immer wählerischer und professioneller werdend und auf das «richtige Pferd» setzend. Dabei fielen mir diverse Dinge auf, über die ich in diesem Zusammenhang vorher nie nachgedacht hatte.

    Viele dieser Mädchen waren bildschön und auch nicht gerade auf den Kopf gefallen. Ich verstand nicht, weshalb solche begehrenswerte Wesen sich ausgerechnet dieses Metier ausgesucht hatten und ihre Mumu als Waschmaschine für Schwänze anboten. Wären es ein anderer Ort, eine andere Welt, ein anderes Leben gewesen, hätte ich sie reihenweise glatt vom Fleck weg geheiratet. So kam ich zu dem epochalen Schluss, dass bei manchen Frauen die Hurerei etwas Angeborenes sei. Eine Art Defekt.

    Denn wenn ich daran dachte, welchen sowohl finanziell als auch emotional aufwändigeren Affentanz ich bei weit unattraktiveren Weibern schon veranstaltet hatte, ohne als Dank dafür nur ein Küsschen zu erhalten, so empfand ich diese weibliche Anomalie als ein Paralleluniversum mit in der Tat sehr angenehmen Schwarzen Löchern.

    (…)

    Es gab natürlich auch Schattenseiten. Die gravierendste ist jene, dass alles von der Nutte nur gespielt ist. Es gibt keine, die dabei vor wirklicher Lust jauchzt. Wie sollte es auch anders sein, betrifft die Sache doch das elementarste Bedürfnis der zweigeschlechtlichen Lebewesen on earth. Man stelle sich vor, man müsste für Geld ständig essen.

    Ein hungriges Gesicht kann man des Einkommens wegen schon machen, aber man sehnt sich dabei irgendwann eher nach Magersucht als nach «gutem Essen». Deshalb liegt der zentrale Unterschied zwischen einer guten und schlechten Nutte in der Intensität der Schauspielkunst. Daher wohl auch die Bezeichnung «Professionelle».

    (…) Ende der Leseprobe. Den kompletten Artikel und viele weitere lesen Sie in COMPACT-Pirinçci – Magazin für echte Männer und wahre Frauen.

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