Das Diskurs-Termometer steigt: während NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) unter lautem Jubel fordert, die AfD “bis aufs Messer” zu bekämpfen, rät Airbus-Manager Alexander Reinhardt auf Twitter den Berliner Klima-Aktivisten: “@ExtinctionR-D u better NOT get in my way!!!!!“ (Geht mir besser aus dem Weg).

    Erst vor wenigen Wochen, zum 50jährigen Jubiläum von Airbus, hatte Manager Alexander Reinhardt in Berlin eine Großveranstaltung organisiert, auf der Konzernchef Guillaume Faury die Wichtigkeit des Umweltschutzes betonte. Ob Reinhardt diese Meinung teilt, ist unklar. Deutlich machte er jedoch, was er von Klima-Aktivisten hält. Nach der Twitter-Meldung “@ExtinctionR-D u better NOT get in my way!!!!!“ (Geht mir besser aus dem Weg) kam es zum virtuellen Nahkampf zwischen ihm und diversen Kommentatoren.

    Inzwischen sind diese Highlights zeitgenössischer Debattenkultur gelöscht, aber nicht ohne zuvor bereits in die mediale Verbreitung gelangt zu sein. So zitiert die Welt Reinhardts Tweet: “Eure faschistoide Logosprache passt nahtlos zu Eurem diktatorischen Absolutheitsanspruch, der Eure Partikularinteressen rücksichtslos über das Allgemeinwohl stellt“. Natürlich darf es an Parallelziehungen nicht fehlen, beispielsweise zu Erdogan: “Mit der gleichen Logik marschiert die Türkei gerade in Nordsyrien ein.“

    Und natürlich zu den Nazis: “Hatten wir hier im Land leider vor 80 Jahren auch schonmal. Daher bekämpfenswert: Ihr verlasst demokratische Grundwerte – die Freiheit der andern vor allem.“ Auf die Frage, ob Reinhardt seine Gegner bevorzugt mit dem Dienstwagen überfahre oder lieber Waffensysteme anwende, die Airbus produziere, “schoss” der Manager zurück: “Was immer nötig ist. Geht lieber arbeiten.“ Schließlich hielten die Klima-Aktivisten mit ihren Blockaden jene Bürger von der Arbeit ab, die “ihre Arbeitslosenbeiträge“ bezahlen.

    Dem Konzern war die virtuelle Schlammschlacht entsetzlich peinlich: wohl ahnend, dass sich auch unter Extinction Rebellion ausreichend Airbus-Kunden befinden dürften. Die darf man ja nicht verprellen. Also distanzierte Airbus sich in einer Stellungnahme. Reinhardt habe nicht die Meinung des Konzerns wiedergegeben. Der Manager löschte alle Tweets und entschuldigte seinen Tonfall als nicht angemessen.

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    26 Kommentare

    1. Solange die Karriere wichtiger als die Wahrheit ist, wird sich nichts ändern. Hier erzieht die Jugend die Erwachsenden, das kann nur schief gehen. Wir brauchen Leute mit Verstand und Glaubwürdigkeit, die ihre Fahne nicht nach den Wind ausrichten, aber das braucht eben Eier.
      Da sagt noch einer, wir haben Meinungsfreiheit und leben nicht in einer Mediendiktatur. Es dauert nicht mehr lange und ich komme für diese Aussage ins Umerziehungslager, zum Gretawashing.
      Scheiß Sekte!

    2. Sachsendreier an

      Diese ganzen Ökofaschisten haben sich bestens daran gewöhnt, öffentlichen Zuspruch und Beifall der Staatsmedien einzufahren. Egal, wie toll sie es treiben – die schwimmen obenauf. Möglich wurde das durch jahrelanges Fördern links-grüner Ideologie, von den Schulen an über die Unis hin in die Parteizentralen und Kulturzentren. Unterstützt wurde dieser Irrsinn durch Grünen hörige Journalisten, von denen die meisten bestens versorgt sind, aber innerlich ihren linkslastigen Widerstand ausleben. Gerade die, die sich lautstark über eine Verrohung der Sprache echauffieren, haben im umgekehrten Sinne den Klima- und Tierschutzhysterikern Vorschub geleistet. Indem radikale Entgleiser von der Journaille seit Jahren als Aktivisten bezeichnet werden. Alle kritischen Stimmen werden verächtlich gemacht oder, was die Fernseh- und Pressefritzen gut können, ganz weg zensiert.

      • Barbara Stein an

        Da fällt mir doch ein Spruch einer guten Freundin, geboren 1921, ein: "Scheixxe schwimmt IMMER oben!"
        Damit ist der gesamte Verfall unserer politischen Landschaft in DE und Europa erklärt. Jedenfalls für mich.

        • Werte Frau Stein,
          die ausgeschiedenen Körperlichkeiten muss nicht nur oben schwimmen, die muss auch noch glänzen und dampfen !
          Dann erst wird man Kanzler oder Kanzlrette.
          ;-D

    3. Rumpelstielz an

      Pro Fluggast und 100Km werden weniger als 4Liter Sprit verbraucht. Mit Bus und Bahn mit anschießendem Hin und Her auch nicht weniger.

      Das oberste kanadische Gericht hat die Lüge vom menschengemachten Klimawandel entlarvt und damit gegen deren Schöpfer, Klimapapst Michael Mann, entschieden, der die legendäre „Hockeyschläger“-Klimakurve erstellt hat.
      Er unterlag in einem jahrelangen Rechtsstreit gegen Tim Ball, Professor für Klimatologie an der Universität von Winnipeg und Autor zahlreicher Bücher über Klimawissenschaften.

      Klimaspinner = Dumme Esel vor dem Karren von Soros und konsorten.

    4. So ein Feigling, erst macht er eine klare und auch berechtigte Ansage gegen diese links-grünen Klimanazis und dann zieht er Reuhmütig sein Allerwertesten zurück.
      Naja, wenn es um schnöden Mammon geht dann wird wieder die Lüge und Täuschung hofiert !
      Gott Mammon ist nunmal stärker wie ich mal wieder feststellen muss.

    5. Heinrich Wilhelm an

      Das Foto ist bezeichnend: Arbeitsscheue Straßenpenner neben ihren Ersatz-Hakenkreuzen…

      • In der Tat, dieses monströse Symbol ist sogar noch bedrohlicher als das Hakenkreuz denn man kann es als Fallbeil interpretieren. Dazu paßt die anmaßende Sprache: Wer nicht mitmacht, wird scharfgerichtet. Übrigens wird diese totalitäre NGO wieder mal durch Soros finanziert und dem Grünregime Müller in Berlin toleriert in seinen Rechtsbrüchen.

      • Hätten die sogenannten >Rechte< solch ein Symbol benutzt, dann würden sich die Leidmedien und die Politdarsteller der Blöhkpartei, oder auch Blockpartei, (CDU/CSU/, SPD, FDP, Linke und Kotzgrüne) mal wieder ihr bisschen Hirn ins Wanken gebracht und es gäbe wieder ein grosses Heulen und Jammern.

    6. Oh Gott, wie ich diese Umfaller hasse…wenn er bei Airbus rausfliegt kann er bei Seehofer anfangen.

      • Alle "deutschen" Manager kriechen vor Linksaußen. Siehe IAA in Frankfurt. Ganz sicher vertreten die nicht deutsche Arbeitnehmer, das Gegenteil ist richtig.

    7. Zu besseren Zeiten waren die Kritiker gezwungen ihre Ergüsse schriftlich zu Papier zu bringen, einzutüten, zu frankieren und dann zur Post zu bringen. Da hat man schon mal was überschlafen und sich nicht so im ersten Ärger abreagiert und deshalb Porzellan zerschlagen.
      Kommunikation passiert heutzutage leider zu schnell als es der Diplomatie und dem guten Ton zuträglich wäre. Noch in meiner Kinderzeit galt Spontanität als kindisch und wurde uns Kindern abgewöhnt um erwachsen zu werden! Daß zuviele Menschen zu spontan und schnell irgendwie und -wo reagieren können führ sicherlich viel zu oft nur dazu, daß man seine Taten schon Stunden später bereut – doch wer gibt sich soetwas schon zu?

    8. Sachsendreier an

      Die vielen Faulenzer, die es gar nicht ins Studium schaffen oder jahrelang nicht mehr heraus, die müssen ja ein Betätigungsfeld finden. Da man in jungen Jahren empfänglich ist für Phrasen von Weltverbesserern, bieten sich derartige Cliquen bestens an. Zu keiner Zeit gab es mehr von den organisierten Leistungsverweigerern. Was wohl damit zusammen hängt, dass es denen noch nie so einfach gemacht wurde, finanzielle Unterstützungen zu erhalten und dazu von den Medien und links-grüner Prominenz bereitwillig mit öffentlicher Anerkennung bedacht zu werden.

    9. Gesslers Hut an

      Wer im Glashaus sitz kann tatsächlich nicht effektiv mit Steinchen schmeißen. Ein geschickter Waffensystem Re-Tweet und sie kuschen. Das Image-Hemd sitzt immer näher als die PR-Hose.

      An der Symbolik (leicht umgebasteltes Hakenkreuz) sollte man dran bleiben. Immerhin findet es u.a. auch Kapitänin Rackete total toll.

    10. Nu,was ist denn von einem Dienstköter des Groß-Kapitals anderes zu erwarten? Wenn Ich nicht wüßte,daß solche Typen einen langen Arbeitstag und "keine Zeit" haben,würde Ich vermuten,daß der hier als "Geßlers Hut" oder "Hans Adler" postet.

      • Scheinbar hat sich Sokidoki den Goebbels’schen Propagandabazillus von den Altparteien und den systemliebkosenden Schmierenmedien eingefangen, denn sonst würde er mit fragwürdigen Vermutungen und dünnbrettbohrenden Mutmaßungen etwas sparsamer haushalten.

    11. Jeder hasst die Antifa an

      Einknicken vor dem Rotgrünen Mob den Wegelagerern und Assozialen denken die Herren Vorstände der Konzerne damit könnten sie sich etwas erkaufen klare Kante zeigen gegen diesen Straßenmob ist angesagt das gilt auch für einige Weicheier der AfD

    12. heidi heidegger an

      AR klingt voll vanünftich und alte Schule halt usw. und widmen muss ich ihm dies, hihi:

      [ How Fast Them Trucks Can Go~Claude Gray.wmv ] /watch?v=TUc8ejrzfsc

      • heidi heidegger an

        OT: @Tiffi ist ab etzala meine kleine Tibetantilope, denn sie besitzt das feinste Haar im Tierreich. Sogar feiner als das des Vikunja (süsses kleines Mini-Kamel in Chile!), hihi.

        — Der Tschiru (Pantholops hodgsonii), auch als Orongo oder Tibetantilope bekannt, ist ein rehgroßer Vertreter der Ziegenartigen (Caprini) innerhalb der Unterfamilie der Antilopinae bezeichnet, der im Hochland von Tibet lebt. —

        • Jeder hasst die Antifa an

          Die Antilope hat wenigstens noch Haare und du Glatze oder Toupet. hihi.

    13. DerSchnitter_Maxx an

      Immer nur noch gegensteuern … was anderes gibt es nicht -mehr- ! ;)

      Aber die "Zukunft" sieht weiterhin, konstant, beschixxen aus …

    14. Da hat die grün- faschistoide Gesinnungsdiktatur ja mal wieder zugeschlagen. Jede Wette, dass die Karriere des Herrn Reinhardt sich jetzt dem Ende zuneigt.

      • ULRICH
        Das ein oder andere mal werden sie damit noch Erfolg haben. Dann kommen sie selber dran.

      • Deutsches Heldentum der Meinungsfreiheit eben. Erst kräftig in die Tuba blasen, dann feingeistig auf Blockflöte umsteigen. Derart peinliche Rückzieher kann man sich ersparen wenn die Luft nur für die Blockflöte reicht, vor dem Flöten einfach das Gehirn einschalten.

        Das Wort stets Freund und nie der Tod,
        der Redner starb, welch Idiot.

      • Herr Repp,
        er hat doch seine Karriere gerademal so gerettet indem er sich wieder Distanziert hat von von seinen berechtigten Aussagen.
        Da gibt es nur paar auf die Patscherhändchen und das war’s vermute ich mal !
        ;-)