AfD stellt ersten Bürgermeister in Brandenburg

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Drei Monate hat er Zeit. Zumindest so lange amtiert Detlev Frye als Bürgermeister im brandenburgischen Lebus. Die Wahl der ehrenamtlichen Politikers sorgte für einige Schlagzeilen, denn Frye gehört der AfD an – und wurde anscheinend sogar mit den Stimmen der Linken ins Amt gewählt.

Erst im September hatte Frye für den Bürgermeisterposten im benachbarten Seelow kandidiert, war jedoch deutlich gescheitert. Dass es für den langjährigen Journalisten nun doch noch geklappt hat, lag am Rücktritt der bisherigen Lebuser Stadtchefin nebst ihrer Vertreterin. Die Neuwahl wird voraussichtlich im Februar stattfinden, bis dahin ist Frye übergangsweise im Amt und war auch der einzige Bewerber um den Interimsposten.

Umstritten war die Personalie offenbar nicht. Lediglich drei Kommunalabgeordnete votierten gegen den AfD-Mann. Da die Abstimmung geheim war lässt sich das Stimmverhalten nicht zweifelsfrei nachvollziehen. Aber fast alles spricht dafür, dass sich auch die CDU, sowie die Linke für Frye entschieden. Letztere ist im Stadtrat mit zwei parteilosen Verordneten vertreten, die Landesgeschäftsführerin Anja Mayer inzwischen und erwartungsgemäß zum Mandatsverzicht aufforderte.

Mit der Wahl Fryes verfügt die AfD über den zweiten Bürgermeister in Deutschland. Bereits 2014 regiert Hans Liesegang in dem Ort Zepelin in der Nähe von Rostock. Detlev Freye war bereits bislang in der Kommunalpolitik tätig. Zudem agierte er zeitweise als Pressesprecher der AfD-Landtagsfraktion in Brandenburg

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13 Kommentare

  1. Noch lustiger ist beinahe das:

    https://www.neues-deutschland.de/artikel/1067607.debatte-in-der-linken-getrennte-lebenswelten.html

    "Sahra Wagenknecht (Linkspartei) ….. hatte noch am Wahlabend angesichts des gesunkenen Zuspruchs für ihre Partei aus der klassischen Arbeiterschaft angemerkt, ihre Genossen hätten es sich in der Flüchtlingsfrage zu einfach gemacht…. Kipping und ihre Anhänger werfen Wagenknecht vor, rassistische Ressentiments zu schüren. …Dabei argumentierte Wagenknecht mit Ausnahme ihrer Rede von einem juristisch nicht existierenden »Gastrecht« (aha – siehe an!) meist im Rahmen geltenden Asylrechts."

    Und schon geht das Mobbing in den eigenen Reihen los. So sicher scheinen sich Kipping & Co. wohl doch nicht zu sein?

  2. Na also, geht doch, auch wenn das den Sozialisten die Sprache verschlägt:
    https://www.neues-deutschland.de/artikel/1069848.die-linke-und-die-afd-verblassende-rote-linien.html

  3. Jeder hasst die Antifa am

    Es geht vorwärts ,die AfD muss Dorf für Dorf und Stadt für Stadt erobern ein Marsch durch die Institutionen muss beginnen, wie es einst die Linksgrüne Pest gemacht hat.

  4. Carla Christiansen am

    In der deutschen Bevölkerung wird die FDJ-Sekretärin & Kanzlerin Merkel mehrheitlich abgelehnt. Sie hat es in ihrer Amtszeit geschafft, Menschen mit eigener Meinung zu diskreditieren. Sie hat geschafft, Deutschland zu spalten in Gut- und Schlechtmenschen. Sie hat es auch geschafft, Andersdenkende als Nazis und Rechtlose den LINKS-Autonomen (ANTIFA) als Freiwild preiszugeben. Es erinnert zunehmend an DDR-Verhältnisse, in der sich ein Klima des Hasses und der Angst breit machen konnte. Wer Merkels Asylpolitik nicht zustimmt, ist Ausländerhasser und minderwertiger Mensch. Das ist Rufmord! Die Medien sind gleichgeschaltet. Die Nachrichten sind „CDU-Hofberichterstattung“: beginnend mit Huldigung an Merkel. Die Menschen, die ihr nicht „nachfolgen“, werden verbal entehrt als Rassisten. Leider haben sich Teile der Kirchenleitung hinter diese merkwürdig linke Merkel-Politik gestellt, anstatt deutlich Kritik zu Äußern, wenn die Bundesregierung unter Merkels FÜHRUNG modernste Waffen (Hightech-Panzer) in IS-Unterstützerländer wie Saudi-Arabien und Katar liefert! Frau Merkel: Treten Sie endlich zurück! Die Menschen wollen demokratische Verhältnisse, keine Demokratur nach türkischem Vorbild!

  5. Das ist zur Behebung des allgemeinen Miese-Stimmungs-Miefs der erste Ansatz! Diese Nachricht trägt nämlich Hoffnung in sich. Wenn es in Brandenburg möglich ist, einen AfD-Bürgermeister zu stellen, wird das woanders auch noch werden.
    Erfreuen wir uns also gemeinsam daran und hoffen, dass Herr Frye seiner Partei Ehre macht. Denn letztendlich beurteilt man ihn mal später nach seiner Amtszeit nicht nach Zugehörigkeit zur Partei, sondern danach, was er während seiner Amtsführung bewerkstelligt hat.

  6. Die AfD sollte im Bund und in den Ländern regieren.

    Erst dann ändert sich was im Land.

    Vorher ruinieren die System-Parteien und heimatlose Gesellen weiterhin unsere Heimat.

    Dabei gibt es für VolksVerletzung gar keine demokratische Legitimation
    vom Wahlvolk.

  7. DerSchnitter_Maxx am

    C. F. von Weizsäcker sagte 1983 (vor 25 Jahren), daß sein Buch ("Der bedrohte Frieden") welches er als sein letztes „großes Werk“ bezeichnete, mit Sicherheit von der Bevölkerung nicht verstanden würde, und die Dinge somit ihren Lauf nehmen!

    Das deutsche Volk bewertete er wenig schmeichelhaft wie folgt:

    absolut obrigkeitshörig
    des Denkens entwöhnt
    typischer Befehlsempfänger
    ein Held vor dem Feind, aber ein totaler Mangel an Zivilcourage!

    Der typische Deutsche verteidigt sich erst dann, wenn er nichts mehr hat, was sich zu verteidigen lohnt. Wenn er aber aus seinem Schlaf erwacht ist, dann schlägt er in blindem Zorn alles kurz und klein – auch das, was ihm noch helfen könnte!!

    Die einzige Lösung die Weizsäcker bietet, ist die Hoffnung, daß nach diesen unvermeidlichen Turbulenzen dieser Planet noch bewohnbar bleibt.

    • DerSchnitter_Maxx am

      Fortsetzung …

      P.S.
      Morbus ignorantia – Krankheit Unwissen
      "Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft und wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit." – George Orwell –

      "Der typische Deutsche, will seine Ruhe und in Frieden leben, will und wollte niemanden herausfordern, nötigen, úbervorteilen oder bedrängen, geschweige bedrohen oder angreifen … aber er wird und wurde stets und ständig … genötigt, bedrängt und drangsaliert, dass genaue Gegenteil, von dem, tun zu müssen – und das seit Jahrhunderten. Das hat(te) mehrere Ursachen und Gründe … es ist, sind und waren immer … der Neid, die Missgunst, die Niedertracht und die Habgier der Anderen im Spiel. Der typische Deutsche, will niemanden herausfordern, aber er wird/wurde stets dazu genötigt und bedrängt … genau das tun zu müssen ! Wir sind wieder Mal … an diesem Punkt angekommen … wo sich diese niemalsendende, gegen die Deutschen gerichtete, Sache und Angelegenheit wiederholen und/oder fortgeführt wird …."(DerSchnitter_Maxx am 12. Nov. 2017)

      "Wenn alle Weißen sich so verhalten hätten wie die Deutschen, wäre viel weniger Blut unseres Volkes vergossen worden" (Quanah Parker – Häuptling der Komanschen)

      • @derschnitter,geschichte 1,setzen! Die deutschen sind intelligenter,fleißiger und disziplinierter als der Rest (der völker)! Angeblich ausgesprochen worden von w churchill! Gruß faulbuckel

  8. Graf von Stauffenberg am

    In den Rathäusern sind Politiker mit Verstand, die die Probleme anpacken statt zu sagen "ich weiß nicht, was wir besser machen können" ebenso wichtig wie im Bundestag. Nur mit Verstand statt mit Ideologie ausgestattete Lokalpolitiker können die linken Terrorzellen (Rote Flora usw.) austrocknen, die Hassaktionen gegen die Steuerzahler stoppen, den millionenteuren Genderklobau beenden und die marode Infrastruktur wieder auf Vordermann bringen.

    • @ GRAF VON STAUFFENBERG

      Eigentlich wollte die Ex-FDJ Sekretärin sagen, dass sie überzeugt ist
      nichts besser machen zu können und zu müssen.
      Und besser geht’s wirklich nicht, im Sinne der linken, grünen,
      genderwahnsinnigen, globalisierungsfreudigen und
      flüchtlingsbesoffenen Politkaskadeure im Neuen Deutschland.

      Ob die Obdachlosen Deutschlands nun unter sanierten oder
      maroden Brücken schlafen dürfen oder müssen,
      interessiert die etablierten "Volksvertreter" ohnehin nicht.

  9. Interessant wie ein völlig normaler Vorgang (welcher in vielen Orten regelmäßig passiert) derartig aufgepustet wird. Was will man mit solch einer Berichterstattung erreichen?
    Entsetzen bei der Leser- und/oder Zuhörerschaft?

    Ja, die schlafende Bevölkerungsmasse soll artig ihrem Tagewerk nachgehen und bloß nicht auf die Idee kommen, dass an der gesetzten Doktrin irgendetwas zu hinterfragen wäre. Wie im Mittelalter predigt man dem Bürger, bloß nicht mit den Aussetzigen zu sprechen, welche man aus der Gemeinschaft verbannt hat.
    Die betrieben nähmlich das Werk des Teufels…… ja, des Teufels.

    • Guten Tag DINGO,

      so normal ist das nicht. Denn normalerweise kommen AfD Politiker in die Schlagzeilen, weil

      1. ihre Häuser beschmiert werden,
      2. ihnen der Mietvertrag aufgrund der Ausübung eines Grundrechts, der politischen Arbeit, gekündigt wird,
      3. das Auto zerkratzt oder gengezündet wird,
      4. die anstehende Beförderung verschoben oder der Arbeitsvertrag gekündigt wird,
      5. ihre Kinder auf dem Schulhof diskriminiert oder verprügelt werden,
      6. ihnen Hausverbote bzw. bestehende Vertragsverhältnisse für Veranstaltungen rechtswidrig gekündigt werden,
      7. sie sich in Hotels keine Zimmer buchen dürfen,
      8. die Wahlplakate mutwillig zerstört werden,
      9. sie auf dem Weg nach Hause von marodierenden Banden verbrügelt werden und
      10. stets der medialen Hetze des Staatsfernsehens und der Hauptstrommedien ausgesetzt sind.

      Normal wäre der Vorgang in einem demokratischen Rechtsstaat, der sich keiner faschistischen und militanten Methoden eines totalitären Regimes bedienen würde,

      Viele Grüsse,

      HvH

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