Ägyptischer Abgeordneter: Keine westlichen Namen mehr für Neugeborene

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Während Konservative im Westen den Multikulturalismus besonders wegen islamischer Einflüsse fürchten, ängstigt sich ein ägyptischer Parlamentsabgeordneter vor westlich dominierter Vielfalt und schlägt Gegenmaßnahmen vor.

Es drohe die Gefahr, dass Ägyptens Nachkommen „keine Verbindung mehr zu ihrer wahren Identität“ hätten, konstatiert der Abgeordnete des Kairoer Parlaments, Bedier Abdel Aziz. Deshalb reichte er einen Gesetzesvorschlag ein, der eine „unerwünschte Veränderung der Gesellschaft und Kultur“ verhindern solle. Danach würde es Eltern verboten, ihren Neugeborenen weiterhin westliche Namen zu geben.

Danach sollten Eltern, die ihre Kinder weiterhin Sam, Mark, Sarah usw. nennen, mit der Zahlung von umgerechnet 250 Euro und bis zu sechs Monaten Haftstrafe rechnen müssen.

In sozialen Netzwerken wie Facebook wird dieser Vorschlag bereits heftig diskutiert – für einen weiteren Parlamentarier zu heftig: Der legte nämlich einen Gesetzesentwurf vor, dass jeder ägyptische Bürger zuerst eine Lizenz beantragen müsse, bevor er auf Facebook aktiv werden darf. (Herr Maas, ist da kein Inspirationspotential für Sie enthalten?)

Am Dienstag sollen diese und weitere Gesetzesvorschläge im Parlament debattiert werden.

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Quellen:
http://www.focus.de/politik/ausland/die-aegyptischen-sittenwaechter-abgeordnete-in-aegypten-gegen-zeitehen-und-auslaendische-namen_id_7239127.html

https://www.welt.de/politik/ausland/article165453170/Aegypten-will-Namen-verbieten-die-nicht-zur-Kultur-passen.html

Parliament to discuss banning Western names this Tuesday

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Über den Autor

9 Kommentare

  1. Beobachter am

    Warum nicht – so mancher "Chantalle Kowalsky" blieb so auch hier ein schlimmes Namens-Schicksal erspart….

  2. Wachsamkeit Wehrhaftigkeit am

    Erst wenn solche "Abgeordnete" zusammen mit Moslembrüder-Ex-Präsident von einem Militärtribunal stehen und die massiv eingeknastet werden, kann Ägypten für Kopten und andere wieder etwas sicherer werden. Wartet auf den nicht die Todesstrafe?

  3. Oder "Xavier Naidoo", furchhtbar. Da hat so einer schon indisch-deutsch/afrikanisch-irische Eltern und kriegt dann auch noch einen baskischen Vornamen verpasst. Das muß doch sämtliche Reichsbürger irritieren, oder?

    Und was Facebook angeht: Das werden wir im Zuge der Revolution abschalten. Leserechte auf StudiVZ ab nachgewiesenem IQ 120. "Liken" ab 130 und Schreiben ab 150. ¡Basta ya!

    • brokendriver am

      Facebook ist schon lange reif für die Klo-Spülung…infiziert und macht krank im Kopf…

  4. In Deutschland soll der häufigste Geburtsvorname ´Mohammed´sein, also was soll´s ? Ganz ohne gesetzliche Vorgabe stehen eben auch hier Tatsachen ins Haus.

  5. Volker Spielmann am

    Nicht zufällig zankt sich der Mohammedanismus mit jeder anderen Religion

    Es wäre zwar ein wenig ungerecht, hier allein mit dem Mohammedanismus ins Gericht zu gehen, denn dessen Unduldsamkeit, Grausamkeit und Herrschsucht findet sich durchaus auch bei den anderen neumodischen Eingottglauben, man lese hierzu einmal im alten Testament die Räuberpistole von der Einnahme Jerichos und achtete darauf wie die Auserwählten der Gottheit mit dessen Einwohnern verfahren (während freilich das Christentum seine derartigen Neigungen im Weltgericht ausleben mußte, da es anfangs eine ohnmächtige Unterschichtenreligion im Römerreich war, jedoch sich umgehend als Staatsreligion ebenso unduldsam und herrschsüchtig wie der Mohammedanismus zeigte); aber schwer fällt beim Mohammedanismus doch ins Gewicht, daß dieser in der selben Zeit, als er seine Lehren entwickelte, in den Vollbesitz der unumschränkten Herrschaft, in seinem Entstehungsgebiet gelangt; und deshalb seine Lehren seine Gläubigen in ganz anderer Weise zur Gewaltsamkeit und Unterdrückung beflügeln als das Christentum.

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

    • Marlene Ott am

      wir habe uns in die angelegenheiten anderer staaten nicht einzumischen

      aber mir ist wirklich vor einigen tagen durch den kopf gegangen, ob wir nicht dasselbe bei einbürgerungen verlangen sollen

      annahme eines deutschen namens

      • Hans Hamberger am

        Auf den ersten Blick ein ganz guter Vorschlag. In den VSA auf freiwilliger Basis schon länger üblich. Geht aber am Grundproblem vorbei: dem fehlenden Patriotismus in D. Ein Einwanderer merkt doch schnell, dass viele hier nicht zu unserem Staat stehen, trotz Spitzenleistungen, um die uns die Welt beneidet.
        Außerdem ist mir ein patriotischer Akif Pirincci auch mit türkischem Namen genauso sympathisch. Vielleicht ändert er ja seinen Namen doch noch. Vorschlag: Achim Prinz 😉

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