18 Millionen Arbeitslose

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Automatisierung 2.0: Wurden bisher vor allem Routinetätigkeiten durch Maschinen übernommen, werden jetzt auch Jobs in Büro und Verwaltung mit Robotern besetzt. Das Ende der Arbeit, wie wir sie kennen, trifft den Hochtechnologiestandort Deutschland ins Mark.

Es folgt ein Auszug aus einem Artikel, den Sie vollständig in COMPACT 4/2017 lesen können – hier bestellen

Wenn der eigene Untergang beklatscht wird, ist Angela Merkel meist nicht weit entfernt. So auch beim biederen Festakt zum 100-jährigen Bestehen des sogenannten Landkreistags am 8. September 2016 in Berlin. Artig bedankte sich die Kanzlerin bei den geladenen Vertretern aus Gemeinden und Landkreisen für die Aufnahme hunderttausender Asylforderer im Jahr zuvor. Dann wandte sie sich einem weiteren Untergangsszenario zu – dem der Arbeit, wie wir sie kennen: «Ich möchte wirklich nicht, dass wir eines Tages im digitalen Bereich eine Art – in Anführungszeichen – Entwicklungsland» werden. Deswegen müsse dafür gesorgt werden, «dass wir beim E-Government schnell vorankommen und in Europa nicht zu den Letzten gehören».

E-Government bedeutet die elektronische Abwicklung der öffentlichen Verwaltung und Regierung – der Bürger soll nicht mehr mit Sachbearbeitern aus Fleisch und Blut kommunizieren, sondern mit Telefonrobotern und per Internet – und wurde 2013 vom Bundestag per Gesetz beschlossen. Ein 2015 erschienenes Perspektivpapier der Unternehmensberatung McKinsey verspricht: «Der Aufbau von überzeugenden E-Government-Angeboten kostet viel Geld, rechnet sich aber in wenigen Jahren.» Und wie! Forschungsergebnissen der britischen Denkfabrik Reform zufolge könnte die Automatisierung des Öffentlichen Dienstes im Vereinigten Königreich in den kommenden 15 Jahren eine Viertel Million Angestellten den Arbeitsplatz kosten.

Das zweite Maschinenzeitalter

«Die industrielle Revolution läutete das erste Maschinenzeitalter der Menschheit ein», schreiben die US-Wirtschaftswissenschaftler Erik Brynjolfsson und Andrew McAfee in ihrem 2014 erschienenem Buch The Second Machine Age. «In diese Zeit fallen die am tiefsten greifenden Umwälzungen, die die Welt je erlebt hat. (…) Nun bricht das zweite Maschinenzeitalter an.»

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Schon längst haben Computerprogramme und Maschinen Arbeiter und Angestellte ersetzt – meist jedoch bei Routinetätigkeiten. Aufgabenprofile mit der Fähigkeit, Muster zu erkennen, sind Menschen vorbehalten geblieben – bislang. Galt das Führen eines Fahrzeugs im Straßenverkehr noch vor weniger als zwanzig Jahren als Paradebeispiel einer für Maschinen nie erlernbaren Fähigkeit, werden selbstfahrende Autos heute Realität. Durch Künstliche Intelligenz ließen Forscher der Universität Lausanne schon Querschnittsgelähmte ihre Rollstühle  urch Gedanken steuern. Und winzige, mit digitalen Sensoren und hoch entwickelten Algorithmen ausgestattete Computer können Sehbehinderten ihre Umgebung sozusagen vorlesen. «Objektiv betrachtet grenzen solche Entwicklungen an Wunder», fassen Brynjolfsson und McAfee zusammen. «Dabei stecken sie noch in den Kinderschuhen.»

Die Veränderungen greifen tief in unser Alltagsleben ein. Der Online-Versandhändler Amazon hat sich vorgenommen, die Post- und Paketdienstleistung an sich zu reißen. Paketauslieferungsdrohnen sollen die Bestellungen der Kunden in Zukunft an die Haustür liefern – erste Tests sind schon gelungen. In den USA setzt Walmart bereits unbemannte Kleinflugzeuge zur Überwachung im Innern seiner riesigen Supermärkte ein, und der Paketdienstleister UPS stellte im Februar erstmals im US-Bundesstaat Florida ein Paket durch eine Drohne zu. Auch die Deutsche Post DHL hält mit. Im Frühjahr 2016 erprobte der Konzern drei Monate lang erfolgreich die Zustellung mit Paketdrohnen in Oberbayern. 2,2 Millionen Beschäftigte arbeiten in Deutschland in der Paketzustellung als Kurier oder bedienen in der Lagerwirtschaft Verpackungs- oder Etikettiermaschinen.

Was steckt hinter dieser Revolution? Gordon Moore, Mitbegründer des heute führenden Mikroprozessorherstellers Intel, stellte im Jahre 1965 fest, dass sich die für einen Dollar erwerbbare Rechenleistung jedes Jahr verdoppelt hatte. Aufgrund des exponentiellen Wachstums konnte die Spielkonsole Playstation 3 im Jahr 2005 so viel leisten wie der weltweit schnellste (und riesengroße) Supercomputer zehn Jahre zuvor. Wir leben «in einer Zeit, in der alles, was früher war, kein sehr verlässlicher Indikator mehr dafür ist, was als nächstes passiert», erläutern Brynjolfsson und McAfee die Entfesselung der Möglichkeiten.

Meine Sekretärin, der Roboter

Das Schicksal des Fotokonzerns Kodak zeigt, wo die Reise hingehen könnte. 1988 beschäftigte das US-Unternehmen weltweit 145.300 Menschen – indirekt waren es noch viele Tausende mehr. Die Digitalfoto-App Instagram wurde hingegen von nur 15 Menschen entwickelt und 2012 für mehr als eine Milliarde US-Dollar an Facebook verkauft. Das Zuckerberg-Imperium beschäftigte damals weltweit nur rund 4.600 Mitarbeiter. Kodak meldete im selben Jahr Konkurs an.

Volkswirte der Bank ING-Diba haben vor zwei Jahren berechnet, dass die Auswirkungen des technologischen Wandels in Deutschland mittel-und langfristig 59 Prozent aller Stellen bedrohen. Von den 30,9 Millionen sozialversicherungspflichtig und geringfügig Beschäftigten, die in der Untersuchung berücksichtigt werden, könnten 18 Millionen Menschen in den kommenden Jahren und Jahrzehnten durch Maschinen und Software ersetzt werden. Laut der Studie unterliegen «administrative Tätigkeiten wie Sekretäre oder Sachbearbeiter dem höchsten Risiko (86 Prozent), gefolgt von Hilfsarbeitskräften  85 Prozent). Mechaniker, Fahrzeugführer und Maschinenbediener folgen mit 69-prozentiger Wahrscheinlichkeit.» (…)

Hier endet der Auszug. Den vollständigen Artikel finden Sie in COMPACT 4/2017 lesen – hier bestellen

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51 Kommentare

  1. Roboter übernehmen die Verwaltungsaufgaben, na das kennen wir doch schon hier im Bunzelblödreich.

    Im "Reichs" tag hocken doch diese Viecher zu Hauf und die werden mit unseren abgepressten Steuern geölt

  2. Harald Kaufmann am

    @Heinrich

    unter Kapitalismus verstehe ich nur noch, dass Menschen andere Menschen schamlos ausbeuten. Der Kapitalist möchte mehr fressen als er von Natur her fressen kann.

  3. Harald Kaufmann am

    Da wird die Unternehmerqualle und Hamsterbacke lachen.

    Maschinen u. Roboter übernehmen die Arbeit von Menschen. Keine Personalkosten, keine Steuern, keine Sozialversicherung und keine soziale Verantwortung für Menschen.

    Wer Geld hat kann sich ein Unternehmen leisten, wer keines hat, frisst den Kitt aus den Fenster.

    Es werden ja nur Maschinen ausgebeutet und müssen sich auch künftig nicht mehr den Vorwurf der schamlosen Ausbeutung von Menschen gefallen lassen.

    Ein Heurika für das Unternehmertum. Ich korrigiere meine Weltanschauung, nicht die Maschinen werden weil sie intelligenter als die Menschen sind den Menschen vernichten. Der Mensch wird diese Schmutzarbeit für sich selbererledigen.

  4. Harald Kaufmann am

    Computer, Roboter und künstliche Intelligenz, werden den Homo Saphien vernichten, weil diese den Menschen für äusserst dumm, unterentwickelt und überflüssig halten. Womit diese noch nicht einmal so viel Unrecht haben.

  5. Florian Geyer am

    Das Kaiserreich hat bei 70 io. Untertan und einer 1/3 größeren Grundfläche (ohne Kolonien) die Hälfte der Beamten der BRDDR gebraucht.
    Und der Laden lief.
    Weniger "Verwaltung" ist kein Schreckgespenst.
    Weg mit den Wasserköpfen und weg mit den "Aufgaben" der Wasserköpfe!

  6. Florian Geyer am

    Fein!
    Ein weiterer Grund, weshalb "wir" keine "Zuwanderer" brauchen.
    Genaugenommen können auch die verschwinden, die in den letzten 5 Jahrzehnten importiert wurden.
    Bei sich zuhause haben die genug Arbeit.

  7. Ergänzung:
    Die von den Eliten gewünschte Abschaffung des Bargeldes unterstreicht deren Absichten nur noch. Macht es doch so die Zuteilung der Güter für den Einzelnen gut überwacht und von Maschinen gesteuert möglich: Wer dann seine Beruhgungspille nicht mimmt und sich dem TV-Konsum verweigert ….
    Maschinen sind bekanntlich grausamer als der schlimmste Diktator; denn sie kennen keine Gefühle!

    Es ist wie bei der Geschichte vom Zauberlehrling: Die Geister, die man rief, wird man irgendwann nicht mehr los …

  8. Als Großmanufakturen mit mechanischen Webstühlen in Frankreich den Bauern den Zuverdienst durch Weben im Winter verunmöglichten, sowie kleine Webereien ruinierten, taten sich die so Benachteiligten zusammen und warfen ihre Holzpantinen (frz. sabou) in die Maschinen um sie zu zerstören! Daraus entstand der Begriff Sabotage.
    Leider waren die damals nicht so nachhaltig erfolgreich wie man es sich gewünscht hätte. Und leider lassen sich immer noch zu viele Leute von Technik begeistern. Dabei sind es die Eliten, die die Technikbegeisterung aus reinem Selbstzweck vor gut 200 Jahren in die Welt gesetzt haben. Ist sie ihnen doch von Anfang an Mittel, um immer größere Teile der Menschheit zu beherrschen und auszunehmen.
    Was da jetzt angedroht wird, macht den Menschen weitestgehend überflüssig! Er wird nur noch als Konsument für die maschinenproduzierte Überproduktion benötigt, die die Eliten bereichert und die Natur zerstört.
    Die Industrie der Antike wurde nicht dazu mißbraucht um menschliche Arbeitskraft zu ersetzen oder zu unterbieten, da man damals nach Aufständen durch Beschäftigungslosigkeit wußte, daß Menschen einen Lebenszweck und sinnvolle Beschäftigung brauchten, etwas – möglichst Ganzes – schaffen wollten, weshalb auch schon – die in der heutigen Industrie übertriebene – Arbeitsteilung schlecht für die Psyche ist – wie Charlie Chaplin es in "Moderne Zeiten" sehr gut gezeigt hat. Internationale Arbeitsteilung ist für den Niveauerhalt eines Volkes, die Natur und die Nachhaltigkeit, letzteres wegen des Transportierereiunwesens, ein Unding!

    Das römische Klientelunwesen war deFacto bereits eine Art "bedingungsloses Grundeinkommen" – was aber ohne sinnvolle Beschäftigung der Betroffenen doch zu Unruhen führte. Die Alternative ist ein Abgleiten in die absolute Faulheit / Dekadenz, heute möglicherweise durch chemische Sedierung!

    Dazu kommt, daß die Leute mit höherer Interligenz bei solchen Ausichten eher auf Kinder verzichten, während die Minderbegabten die gewonne Freizeit der zusätzlichen Reproduktion widmen. Entweder werden dann in ferneren Tagen die Maschinen ganz die Herrschaft übernehmen – oder das Ganze wird zusammenkrachen, da keiner mehr den Kram instandsetzen kann.
    Historisch ist auch zu sehen, daß Technik über Waffenentwicklung entstand und Waffen vor allem gegen andere Menschen entwickelt wurden, um den Eliten die Herrschaftsansprüche zu sichern.
    Die egalitären, absolut friedlichen frühen Kulturen hatten keine Eliten und keine Waffenentwicklung – wohl aber eine frühe Schrift – ebenso minimalste Mobilität! Die Dreieinigkeit der Hölle heißt also: Eliten, Waffen, Mobilität!
    Frieden fängt bei maximal autarker Wirtschaft an. Ein Volk versorgt sich, so gut es eben kann, selbst und bietet keinem Fremden die Möglichkeit Leistung abzuschöpfen, auch nicht Schmarotzern aus den eigenen Reihen. Mission und Andere belehren geht garnicht – stets war das die Einstiegsdroge der Ausbeutung und Unterdrückung.
    Technik hat ihren Ursprung in der Waffenentwicklung! Sie sollte nur sehr dosiert zugelassen werden.
    Machen wir es wie die Weber, nur erfolgreicher: Tech muß weg!!!

  9. Rumpelstielz am

    Frau Merktnixmehr hat ein Problem – Sie lebt in der DDR II zusammen mit den Stasiseilschaften aller Orten hier. Aber die Konkurrenten VSA haben schon längst verstanden, was NO GO ist.
    Klimawahn; Armutsmigration; Massenmigration Zuwanderung unqualifizierter Fachkräfte. In der DDR war das so die Leute wollten weg – raus da – die Kasmirschacks samt Agneschka gingen in die DDR. Man merkt, etwas ist faschlsch an der Frau. Es ist noch keine 10 Jahre her, das wollte Sie ein deutsches Mondprogramm. Heute wäre es toll – also hin mit Ihr – und soll Sie die Stasiseilschaften hier auch gleich mitnehmen.
    Den Bevölkerungsrückgang kann man nur mit Automatisierung ausgleichen. Eine Einwanderung führt zur Verarmung und ist ein Abstieg (Abgrund) ohne Rückkehrmöglichkeit.

  10. Dem Autor dieses Artikels und den meisten Kommentatoren hier sei die Österreichische Schule der Nationalökonomie nahegelegt. Damit würden Sie Ihren wirtschaftlichen Irrweg erkennen. Arbeitsteilung ist die Voraussetzung für Fortschritt und Wohlstand. Genau das wird durch Steuern und Kontrolle von Import und Export verhindert. Maschinen haben den Wohlstand ganz enorm gesteigert. Sonst müsste man den Bauern die Traktoren wegnehmen und ihnen Schaufeln geben. Dann gäbe es viel mehr Arbeitsplätze. Noch besser wäre es dann die Schaufeln durch Löffel zu ersetzen. Mit anderen Worten, wie oft soll sozialistischer Unsinn noch in Tod und Verderben führen?

    • @ HEINRICH

      Und wie würden Sie den alltäglichen kapitalistischen Wahnsinn kommentieren?

      • Unter Kapitalismus verstehen ich freies Wirtschaften. Das findet dann statt, wenn ich mit Ihnen ein Geschäft, z.B. ein Tauschgeschäft durchführe, ohne die Rechte anderer zu verletzen. In diesem Fall haben wir beide etwas davon , sonst würden wir es nicht tun. Kein anderer auf der Welt hat Anspruch auf dem Verdienst den wir dabei erhalten. Von diesem Idealbild sind wir heute Meilenweit entfernt, da die Politk uns über Steuern beraubt und sie Privilegien für Banken geschaffen hat. Banken dürfen Falschgeld drucken, wir beide aber nicht. Durch diese Privilegien findet eine gigantische Umverteilung von unten nach oben statt und wenn eine Gruppe bevorteilt wird wie in diesem Fall, Politik und Banken, dann hat das wohl nicht mit freiem Wirtschaften zu tun. Ich würde das eher Turbo-Sozialismus nennen.

  11. Rico Albrecht von der Wissensmanufaktur hat doch schon vor Jahren gesagt, dass man mit einer durchschnittlichen Arbeitszeit von 2-3 Stunden täglich die Volkswirtschaft heute schon am Laufen halten könnte, wenn die Arbeit gleichmäßig auf alle verteilt werden würde. Wird sie ja aber nicht. Und das gilt noch ohne die ganze ungesteuerte Zuwanderung und die nun bevorstehende technische Revolution.
    3D-Druck für Häuser, Kleidung, auch Möbel, Geschirr, u.a. kleine Gebrauchsgegenstände wie Schrauben und Ersatzteile, ja sogar für Nahrung steckt schon in den Anfangsschuhen, ist aber noch nicht so ausgereift, dass es in Massenproduktion gehen kann. Das soll angeblich auch noch 10 Jahre dauern.
    Weltweit erste Brücke aus dem 3D-Drucker: https://www.youtube.com/watch?v=xEdvDGJpDPw
    Essen aus dem 3D-Drucker: https://www.youtube.com/watch?v=bU9YECzDKk4

    Sollten dann alle diese Veränderungen tatsächlich großflächig eintreten, wird das unglaublich viele Arbeitsplätze kosten. Aber auch die ausbeuterische Billigproduktion in den Entwicklungsländern hätte dann ein Ende, nur dass dann alle diese Menschen überhaupt keine Arbeit mehr hätten. Letztendlich wird da nur noch landwirtschaftliche Selbstversorgung helfen, anders kann ich mir das sonst beim besten Willen nicht mehr vorstellen.

    Wie das mit der Paketzustellung durch Drohnen funktionieren soll, kann ich allerdings noch nicht so recht nachvollziehen. Wie will denn die Drohne bei mir an der Haustür klingeln? Ich hatte vor einiger Zeit dazu schon mal gelesen, dass die Pakete in Gärten oder auf Grundstücken abgeworfen werden sollen. Nur was ist mit all denen, die das nicht haben? Trifft die Drohne auch den kleinen Balkon? Und wenn man den auch nicht hat, kommt die die dann durch`s Fenster geflogen? Oder wie soll das praktisch vonstatten gehen? Man kann höchstens noch große Lagerflächen mieten, wo die Drohne die Pakete abwerfen kann, so dass man dann zum Abholen da hingehen muss. Als Ersatz für Paketshops würde das vielleicht noch gehen.

    • Rumpelstielz am

      Bestens – genau so ist das. Hier arbeiten bald Wenige für die große Masse der Unfähigen – Da die Masse der Unfähigen immer größer wird, ist klar wo es endet.

    • Hallo Jana,zu "Paketzustellung durch Drohnen".Wie groß sind Deine Pakete ?Du hast bestimmt ein
      Smartfon(mit mehreren Kameras) in Funktion.Da "wissen" die über einen Ablageort für Dich !
      Die Bundesregierung !!!! finanziert den Ausbau des Breitbandnetzes ! Dieses wird zur besseren Drohnensteuerung benötigt.Die vorhandenen Netze haben dafür nicht die erforderliche Qualität .
      Mehrere weitere Effekte sind meiner Meinung nach,das losschicken waffentragene Drohnen zur Beseitigung von "Unliebsamen",und die Erhöhung der Überwachungsqualität !Oben im Artikel steht doch über die mögliche weitere Entwicklung :Volkswirte der Bank ING-Diba haben vor zwei Jahren berechnet, dass die Auswirkungen des technologischen Wandels in Deutschland mittel-und langfristig 59 Prozent aller Stellen bedrohen. Von den 30,9 Millionen sozialversicherungspflichtig und geringfügig Beschäftigten, die in der Untersuchung berücksichtigt werden, könnten 18 Millionen Menschen in den kommenden Jahren und Jahrzehnten durch Maschinen und Software ersetzt werden. Laut der Studie unterliegen «administrative Tätigkeiten wie Sekretäre oder Sachbearbeiter dem höchsten Risiko (86 Prozent), gefolgt von Hilfsarbeitskräften 85 Prozent). Mechaniker, Fahrzeugführer und Maschinenbediener folgen mit 69-prozentiger Wahrscheinlichkeit.» (…)!!!!!!

    • Ich bestelle Online, weil mir der Bote das Paket in den 2. Stock bringt, da ich es selbst nicht schaffe, wie viele ältere oder behinderte Menschen. Das Paket vor die Tür schmeissen und dann kann sich jeder der vorbei kommt bedienen?

  12. Das geht ja schon in Richtung "Spiegel".
    Die Hypen seid circa 10 Jahren die Digitalisierung 4.0.
    Laut Spiegel und Konsorten druckt mir grad mein 3d Drucker nen BigMäc, während Nanoroboter meine Wohnung säubern und mein E Auto holt derweil meine Roboterfrau vom Kundenservice.
    Ich würde sagen da red ma dann nochmal, "bzw, wieder mal" in 10 Jahren drüber.

  13. Volker Spielmann am

    Der Außenhandel als notwendiges Übel des Wirtschaftswesens

    Grundsätzlich sollte man zwar den wirtschaftspolitischen Grundsätzen Friedrichs des Großen folgen und sich weitgehend vom Außenhandel unabhängig machen: „Sie fordert aber auch die möglichste Erhaltung des Volksvermögens, damit es nicht unnötig ins Ausland abwandert. Dies ist der Grundsatz bei der Aufstellung der Akzise- und Zolltarife, darum besteuern wir unbarmherzig alle Waren, die wir selbst herstellen, und unsere Bodenerzeugnisse. So verhindern wir auch, daß wir durch übertriebenen Luxus bettelarm werden. Aus den Einfuhrlisten erfahren wir ferner, was ins Land kommt; auf ihrer Grundlage baut man seine Berechnungen auf und zieht neue Industrien ins Land, um fremde Waren entbehren zu können.“ Aber so ganz umgehen wird man den Außenhandel dennoch nicht, allein schon wegen des lieben Rohstoffbedarfes, weshalb hier nach Möglichkeit immer ein Überschuß zu erwirtschaften ist, da dieser dem Staat einen Devisenschatz verschafft, auf welchen er in Notzeiten zurückgreifen kann.

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

  14. Brynden Rivers am

    Manfred Julius Müller für eine Lohnkostenreform – für ein neues Steuer-Modell!

    https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Abstiegsgesellschaft/Manfred-Julius-Mueller-fuer-eine-Lohnkostenreform-fuer-ein-neues-Steuer-Modell/posting-29659597/show/

    Ich möchte hiermit als ÖDP und ATTAC Mitglied auf Manfred Julius Müller für eine Lohnkostenreform nach dem Vorbild Finnland oder auch Japan, das skandinavische Steuer-Modell zur Aushebelung des globalistischen Lohn-, Sozial- und Umweltdumpingsystems seit Wegfall der Schutzzölle und Zollgrenzen durch den Freihandel und den gemeinsamen EU Binnenmarkt hinweisen! Die sogenannte Standortkonkurrenz als Erpressungsmittel der Unternehmer muß steuerlich beseitigt werden!

    Die verschwiegenen Vorteile einer Mehrwertsteuererhöhung!

    http://mehrwertsteuererhoehung-pro-contra.de/

    Globalisierungskritik: Was treibt die Globalisierungskritiker …

    www.globalisierungskritiker.de/

    Lohnkostenreform statt Neoliberalismus!

    www.neo-liberalismus.de/lohnkostenreform.html

    Eine intelligente Lohnkostenreform könnte unser Land retten. Aber das … Der lange Kampf um die Lohnkostenreform … Manfred Julius Müller, August 2005.

    Ich bitte darum, vor allem die sehr einfach umsetzbaren und doch sehr wirksamen Ideen Manfred Julius Müllers (siehe dessen Websites und Bücher, etwa zur Mehrwertsteuer und ihrer Erhöhung!) zu einer Lohnkostenreform nach finnischem oder auch japanischem Vorbild bzw. dem skandinavischen Steuer-Modell zu beachten! (die Regierung ABE in Japan setzt dieses ebenfalls gerade sehr erfolgreich um!)
    Eventuell können sie für deren wissenschaftliche Bekanntmachung und Würdigung sorgen. Eine breitere Rezeption im akademischen Bereich und in der Presse der Mainstream Medien täten diesen gut.
    Der Faktor Arbeit würde so steuerlich stark entlastet (nach funktionierendem skandinavischen und auch schon inländischem Vorbild) und das globalistische Lohn- und Sozialdumpingsystem mit seiner Umweltzerstörung und dem Billiglohnwettbewerb des schrankenlosen Freihandel seit dem Wegfall der Schutzzölle und Zollgrenzen als Erpressungsmittel der Unternehmer würde so ausgehebelt!
    Die Demokratie der souveränen Nationalstaaten und die Gewerkschaften wären in dieser Hinsicht gerettet bekämen ihre Einflussmöglichkeiten zurück.
    In der Tat könnte dieses Konzept nach Manfred Julius Müller die Lösung der "Freihandel gegen Protektionismus"-Problematik sein.

    In seinem "System der nationalen Ökonomie" entlarvt Friedrich List den händlerischen Ungeist der liberalkapitalistischen Wirtschaftstheorien von Adam Smith und David Ricardo. Nach deren Meinung (bereits vorgeprägt durch David Hume 1691) wird der Wert der Güter nicht durch ihren Gebrauchs -, sondern durch ihren Tauschwert bestimmt. Mithin ist also nicht die werteschaffende Arbeit, sondern der wertevermittelnde Handel das Wesentliche. Entscheidend ist auch nicht, ob Güter sittlich oder unsittlich, nützlich oder schädlich, gesund oder ungesund sind, sondern daß es für sie einen Marktbedarf gibt. Die Übersteigerung des händlerischen Denkens gipfelt in der Forderung nach arbeitsteiligem Umbau aller Volkswirtschaften der Erde zu Absatzplantagen der Weltwirtschaft und Zinskolonien der Hochfinanz. Dieser Umbau soll sie zur nationalen Selbstversorgung unfähig und vom internationalen Zwischenhandel abhängig machen. Alle Wirtschaftsstrukturen sind so umzugestalten, daß sie immer neuen Handel erzwingen. Die Wege zwischen Rohstoffen, Fertigprodukten und ihrem Absatz müssen so verlängert werden, daß sie dem Zwischenhandel riesige Profite verschaffen.

    Manfred Julius Müller schlägt auf seinen zahlreichen Internetauftritten und Buchveröffentlichungen eine Lohnkostenreform nach finnischem Vorbild vor – das skandinavische Steuer-Modell!
    Entlastung des Faktors Arbeit durch eine Senkung der Sozialabgaben als Lohnnebenkosten, Umfinanzierung des Sozialstaates über die Mehrwertsteuer – durch den auftretenden protektionistischen Effekt, da deutsche Arbeit und Produkte verbilligt werden und ausländische Importe relativ verteuert, werden das globalistische Lohn- und Sozialdumpingsystem mit seiner durch den Zollabbau erzwungenen Standortkonkurrenz beendet. Die Erpressungsmöglichkeit der Unternehmer ist vorüber, deutsche Betriebe und Produkte sind auf dem Weltmarkt wieder konkurrenzfähig. Dennoch aber steigen die Preise für deutsche Produkte zumindest nicht stark, da das Geld ja wieder an produzierende Unternehmer und Beschäftige über die Senkung der Sozialabgaben als Lohnnebenkosten zurückgegeben wird!
    Dies wurde schon erfolgreich von der Merkel Regierung der grossen Koalition 2005 bis 2009 mit der 2005 beschlossenen Mehrwertsteuererhöhung auf 19%, welche 2007 in Kraft trat, bei gleichzeitiger Senkung der Lohnnebenkosten durchgeführt! (in Skandinavien meist 25% Mehrwertsteuer).

    Manfred Julius Müller für eine Lohnkostenreform – für ein neues Steuer-Modell! Siehe auch seine zahlreichen Bücher bzw. Buchpublikationen und Internetauftritte mit freien Online Texten gratis. Einige seiner Texte als ökonomischer Querdenker wurden auch schon offiziell übernommen und fanden Eingang in die Schulbücher zur Globalisierung!
    Siehe speziell die Stichworte Lohnkostenreform und Freihandel und Hartz4 und Agenda 2010 und die wahren verschwiegenen Kosten der Zuwanderung und Einwanderung und EU und Euro und Globalisierung und die positiven und meist verschwiegenen Nebenwirkungen und positiven Nebeneffekte einer Umfinanzierung des Sozialstaates bzw. der Sozialversicherungen über die Mehrwertsteuer bei gleichzeitiger Senkung der Lohnnebenkosten als Sozialabgaben. Die rationale und innovative zukunftstaugliche und progressive Antwort auf Freihandel und Globalisierung und Neoliberalismus und den deregulierten und gänzlich offenen und freien neoliberalen EU Binnenmarkt seit dem Wegfall der Zollgrenzen und Schutzzölle und Zollschranken durch den neoliberalen Freihandel mit seinem Deregulierungswahn.

  15. Nabend die Herrschaften,-

    was ich bei der ganzen Diskussion vermisse ist der positive Effekt der Automatisierung !
    Bsp.
    Noch vor 70 Jahren verdingten sich rund 20 Knechte auf des Bauern Acker . Tagelang unter sengender
    Hitze bisweilen, mit kargen Lohn und garantiert Beifall klatschenden Bandscheiben.
    Heute macht diese Arbeit der Enkel des Bauers mit seinem super Trecker innerhalb von 3 Stunden.
    Nochmal die Frage :
    Ist das nun positiv zu werten ?
    ich meine ganz klar JA, denn wer jemals körperlich arbeiten musste , jammert solchen Jobs nicht im Geringsten
    hinterher.
    Sind die LKW Fahrer, Kassiererinnen, Putzfrauen, Verwaltungsmenschen, Postboten usw. WIRKLICH darum zu beneiden, daß sie noch einen Job haben ? Nicht wirklich-
    Es wird auf so etwas wie die Grundsicherung hinauslaufen müssen ( oder der Kriegsfall resetet wieder alles ).
    Der Herrschende hört auf zu herrschen , wenn der untergebene aufhört zu kriechen !!!
    Zivilen Ungehorsam kennen die Menschen nur aus dem Duden,- genau so lang wird es diese ( erstrebenswerte)
    Aufteilung/Arbeitsreduzierung nicht geben-

    • Ein Generalstreik würde auch so Einiges ändern können. Bei dieser ReGIERung ist Widerstand legitim.

  16. Andreas Walter am

    Richtig. Das kommt ja erschwerend zu allem noch hinzu. Das immer mehr Maschinen in Zukunft die Arbeit erledigen sollen und womöglich auch werden, die früher Menschen erledigt und damit ihren Unterhalt verdient haben. Das gibt noch ’ne soziale Katastrophe, auf was wir darum zusteuern.

    Hier möchte ich darum unbedingt auf das Buch "Das Ende der Arbeit …" von Jeremy Rifkin hinweisen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Ende_der_Arbeit

  17. brokendriver am

    Fatima Merkels muslimische Neubürger bescheren uns ein neues Job- und Wirtschaftswunder
    in Deutschland…

    Alles Fachkräfte, Spezialisten mit Abitur und Hochschulreife…..

  18. Es wird vermutlich nur einer dabei verlieren und das ist der Mensch, der nicht nur mit seiner Arbeit seinen Lebensunterhalt verdienen muß, sondern auch Struktur durch die Arbeit in sein Leben bringt, denn alles andere ist mit wenigen Ausnahmen selbstzerstörerisch. Der lachende Dritte wird wie immer der Staat sein, denn ob Wesen aus Fleisch und Blut besteuert werden oder ersatzweise Roboter spielt keine Rolle, im Gegenteil, der ist belastbarer, arbeitet rund um die Uhr, mault nicht und wenn er nichts mehr taugt wird er geschreddert. So nehmen die Dinge ihren Lauf und es ist anzunehmen, daß die Robottik dann die Weltherrschaft übernimmt und den Menschen als unnützes Wesen entsorgt. Heute noch Zukunftsvision, da sich aber technische Entwicklungen schnell potenzieren können, in hundert Jahren vielleicht Wirklichkeit.

    • Wie blöd ist der Mensch eigentlich, dass er dsich selbst überflüssig macht!!! Die Weltbevölkerung explodiert und die Arbeit übernehmen Roboter – selbst die Pflege. Gut, dass ich schon 73 Jahre bin, nur für meine Kinder und Enkel sehe die Zukunft nicht gerade rosig. Nicht alle haben einen IQ von 90 und mehr um anspruchsvolle Arbeiten zu erledigen(siehe Bush jun. mit 70). Den Menschen abschaffen und den Robotern die Erde überlassen? Was für ein "Modell" ist das denn?

  19. Die Weltbevölkerung wird bald erleben, daß Ziel und der Sinn
    des Menschendaseins von Geisteskranken in Frage gestellt wird.
    Sie muß sich dann entscheiden, Fortbestehen, in einer Welt die
    für, nicht gegen den Menschen neu gestaltet wird, oder die
    Vernichtung des Menschen und des Daseins wie es unsere
    Vorfahren bis heute überliefert haben.

    Schlimm wird es, sollte der Schöpfer dieser Welt, dieses Dasein
    des heutigen Menschen in Frage stellen, da er die von sich
    aus gesetzten Ziele mit dieser Schöpfung nicht mehr erreichen
    kann, diese Welt mit all ihren Menschen wäre unbrauchbar,
    überflüssig, und die Vernichtung dieser Welt wäre das nächste
    Ziel. Darüber hinaus gibt es die Selbstregulierung durch die
    Atomschwelle, eine Menschheit die diese Energiequelle nicht
    beherrscht, vernichtet sich selbst, Korea, und nach einer Zeit-
    spanne die ewig anmutet, entstehen neue Kulturen einer neuen
    Menschheit, und vor dieser Weggabelung, Schwelle, steht die
    Menschheit jetzt ! Freiheit und die Richtigen ins Gefängnis
    oder für diesen Abschaum der Schöpfung sterben.

    Mit besten Empfehlungen, Raubautz 4

    • "Freiheit und die Richtigen ins Gefängnis" ich wäre da für eine kostengünstiger Lösung: alle in ein Boot, raus auf den Atlantik und dann kommt eine 15 m hohe Welle. Problem gelöst.

  20. Deutscher Michel am

    Jetzt müssen wir die Roboter auch nur noch überreden, die Autos auch zu kaufen, die sie bauen.

    Was einigermaßen schwierig sein dürfte, ist ihr primärer Zweck doch, Lohnzahlungen zu eliminieren, und die Arbeitnehmer gleich mit.

    Wie eine Wirtschaft aber ohne Konsumenten und Kunden funktionieren soll, weil keiner mehr Geld hat – das wissen wir noch nicht.

    Vielleicht sollte man einen Roboter mit der Antwort auf diese Frage betrauen.

  21. Glaubt man den Arbeitgebern, steht die Wirtschaft wegen Fachkräftemangel kurz vor dem Kollaps. Der Beamtenapparat jammert auf gleichem Niveau, wenn auch realistischer, da die Flüchtlinge deutlich mehr Arbeit verursachen. Bei der Polizei sieht es ähnlich aus. Idealer Weise wird der Fachkräftebedarf durch Migration gedeckt, und das wird auch laut Regierung so bleiben. OK, die Ausbeute ist gering. Daher brauchen wir den Nachschub, die Guten ins Töpfchen, die Schlechten können ja Roboter polieren.

    • Michael Höntschel am

      Wieso brauchen wir Nachschub? Seriöse Statistiken sprechen von objektiv 8 Millionen Arbeitslosen in Deutschland. Es gibt Aussagen, wie im Leitartikel schon benannt, dass die Automatisierung 2.0 bis zu 50% der Arbeitskräfte „freisetzt“ und darunter viele Hochqualifizierte. Um die restlichen Stellen zu besetzen kommen schon nach heutigem Stand mindestens 2-3 Bewerber auf eine Stelle. Wie „Deutscher Michel“ schon bemerkt fehlen dann keine Arbeiter, sondern Konsumenten. Diese importieren wir derzeit. Aber wie lang wird unser Geld reichen um deren Konsum zu finanzieren? Die Lösung wäre ja, wenn die großen Vermögen etwas abgeben. Das ist aber im System nicht vorgesehen, sondern das Gegenteil ist de Fall, die Superreichen werden jährlich 10% reicher.

      • Das ist die Mär vom Fachkräftemangel. Der Wind weht trotzdem von Arbeitgeberseite. Die machen gemeinsame Sache mit der Regierung. Schauen Sie sich das hier mal an. Demnach "brauchen" wir bis 2030 zusätzlich 6 (sechs) Millionen!!! Arbeitsmigranten.

        http://www.t-online.de/finanzen/id_80910206/arbeitgeber-chef-fordert-mehr-zuwanderung-nach-deutschland.html

        http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/das-maerchen-vom-fachkraeftemangel-a-1136647.html

      • Die können doch heute schon nur für Konsum herhalten, zum Arbeiten werden die doch nie und nimmer gebraucht. Und die Industrie will doch auch nur ihre Überproduktion loswerden, um den größtmöglichen Profit zu erzielen. Weil exportieren zu teuer ist, und die Leute in den armen Ländern sich das auch nicht so leisten können, holt man die eben hierher und verteilt das Geld der einheimischen Steuerzahler auf die um. So schafft man neue Konsumenten und die Wirtschaftsleistung steigt. Nur wie lange das noch gut gehen soll?
        Vielleicht kommen die Migranten dann auch alle in die Polizei und Bundeswehr, um uns Einheimische nachher schön klein zu halten. Anzeichen dafür gab es ja auch schon des öfteren.

  22. Schönen Dank für die Darstellung der Entwicklung und des Fortschritts sowie der Verbesserrung automatisierter Arbeitsvorgänge der letzten 20 Jahre.

    Und was hat das nun mir der Überschrift = "18 Millionen Arbeitslose" zu tun ?!

    • Es handelt sich hier um einen Auszug, des Gesamttextes. Wir haben einen weiteren Absatz hinten dran geschoben. Dadurch sollte sich das Mysterium auflösen.

      • Das habe ich bereits geahnt.

        Dann stelle ich mal mathematisch unterlegte Zahlen dagegen. Diese Zahlen beruhen auf unterschiedlichsten wissenschaftlichen Untersuchungen
        Die quantitativen Analysen beruhen auf von Cambridge Econometrics, dem
        Warwick Institute for Employment Research und dem Research Centre for
        Education and the Labour Market entwickelten Wirtschaftsmodellen, die auch
        für die Qualifikationsprognosen des Europäischen Zentrums für die Förderung
        der Berufsbildung (CEDEFOP) zum Einsatz kommen. In der speziell für Deutsch­land entwickelten Modellvariante werden 44 Wirtschaftszweige, 88 Berufs­
        gruppen und 27 Fachrichtungen der beruflichen Bildung unterschieden – ein
        Detailgrad, der weit über bisher vorliegende Prognosen hinausgeht.

        Und siehe da =

        Auch unter der Berücksichtigung der derzeitigen Anstrengungen von Politik und Unternehmen zur Ausweitung des Arbeitsangebots wird die Zahl der auf dem Arbeitsmarkt verfügbaren Arbeitskräfte nach der u.a. aufgeführten nachgewiesenen Prognose bis zum Jahr 2030 um 2,9 Millionen zurückgehen. Dafür ist vor allem die Bevölkerungsentwicklung verantwortlich, die die Zahl der Personen im erwerbsfähigen Alter von 15 bis 74 Jahren um 4,7 Millionen absinken lässt. Die demografische Entwicklung wird dabei besondere Herausforderungen mit sich bringen: die Zahl junger Leute wird deutlich zurückgehen, wie auch die Generation im mittleren Alter. Die Zahl der Älteren wird hingegen deutlich zunehmen. Dies wird dazu führen, dass die Zahl der Erwerbspersonen im Alter von 15 bis 24 bis 2030 um 980.000 sinken wird, und die Erwerbspersonen zwischen 25 und 54 sogar um 4,8 Millionen. Dem wird ein Zuwachs von fast 3 Millionen bei den Erwerbspersonen über 55 gegen überstehen. Diese Zahlen berücksichtigen die Variante 1 W2 der 12. Koordinierten Bevölkerungs­vorausberechnung des Statistischen Bundesamtes, die von einer Nettozuwanderung von 200.000 Personen ab dem Jahr 2020 ausgeht und zudem eine steigende Lebenserwartung und weitgehend konstante Geburtenziffern unterstellt. Der demografische
        Wandel wird damit in den nächsten 20 Jahren zur unausweichlichen Realität, die auch durch Familienpolitik und Zuwanderung zwar noch abgemildert aber nicht vermieden werden kann.

        Dies zu ihren plakativen Zahlen "18 Millionen Arbeitslose". Völlig zerlegt…..

      • Theo Roll: Glauben Sie die im Text angeführten Studien und Prognosen sind aus den Fingern gesaugt? Ihr putziges Anliegen, die Zahlen zu zerlegen, in allen Ehren – aber Sie machen sich lächerlich, was ihnen allerdings freisteht. Gute Nacht.

    • Nur wer lesen kann,ist im Vorteil:Oben im Artikel steht unter anderen:Banker der ING-DiBa :
      Volkswirte der Bank ING-Diba haben vor zwei Jahren berechnet, dass die Auswirkungen des technologischen Wandels in Deutschland mittel-und langfristig 59 Prozent aller Stellen bedrohen. Von den 30,9 Millionen sozialversicherungspflichtig und geringfügig Beschäftigten, die in der Untersuchung berücksichtigt werden, könnten 18 Millionen Menschen in den kommenden Jahren und Jahrzehnten durch Maschinen und Software ersetzt werden. Laut der Studie unterliegen «administrative Tätigkeiten wie Sekretäre oder Sachbearbeiter dem höchsten Risiko (86 Prozent), gefolgt von Hilfsarbeitskräften 85 Prozent). Mechaniker, Fahrzeugführer und Maschinenbediener folgen mit 69-prozentiger Wahrscheinlichkeit.» (…)!!!!!

  23. Man vergesse nicht die zeitgleiche Einführung (jetzt) des 3D-Druckers in der Industrie.

    Die Dinger werden den industriellen Standort Deutschland noch einmal um ein paar Millionen sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze ärmer machen.

    Übrigens sind die 3D-Drucker weltweit einsetzbar – und das weiß auch die Bundesregierung.

  24. Graf von Stauffenberg am

    Bei den E-Government-Projekten handelt es sich um Software-Entwicklungen, die eine direkte Kommunikation des Steuerzahlers oder des Unternehmens mit dem Finanzamt ermöglichen sollen. Die Finanzbeamten müssen somit nicht mehr die Daten der Steuererklärungen auf Papier in eine Datenbank eintippen. Stattdessen übernehmen sie eine Kontrollfunktion. In der Anfangsphase vor etwa fünf Jahren gab es massive Probleme, die hauptsächlich die Unternehmer ausbaden mussten. Inzwischen funktioniert es einigermaßen und stellt tatsächlich auch für Unternehmer eine Erleichterung dar. Allerdings wird die Einsparung kompensiert durch das Ausufern der Bürokratie, d. h. es werden immer mehr Informationen verlangt. Zusammenfassend kann man sagen, die Arbeit wird nicht weniger, aber es werden immer mehr Hochqualifizierte und entsprechend weniger niedrigqualifizierte "Facharbeiter" gebraucht.

  25. Endlich keine unmenschlichen und langweiligen Bürojobs mehr!
    http://www.youtube.com/watch?v=SBF8Tc9HkcE

    Der Trend geht zum Drittstudium!
    http://www.focus.de/finanzen/experten/felix-mueller/weiterbildung-auf-hochschulniveau-der-neue-trend-geht-zum-drittstudium_id_2539311.html

    • Brynden Rivers am

      Manfred Julius Müller zur Automatisierung und Lohnkostenreform mit dem Vorbild Finnland und Japan usw.

      http://www.globalisierung.com.de/marktwirtschaft/lohnnebenkosten.html

      http://www.mehrwertsteuererhoehung-pro-contra.de/arbeit-kapital.html

      http://www.kapitalismus-online.de/globaler-dumpingwettbewerb.html

    • Florian Geyer am

      Ja, wenn Soziologie und Politikwissenschaften schon nicht den Schwätzer ernähren, dann wird noch Ägyptologie und Französische Lyrik des 20 Jahrhunderts drangehängt.
      Im Drittstudium dann Namentanz und Schattenwerfen.

  26. Meinungsfreiheit kurz vor dem Crash am

    Mit der Industrie-Revolution 2.0 und dem Mecha-update auf Version 3.0 triftet die Gesellschaft in die unausweichliche – alternativlose Lage – das unbedingte Grundeinkommen einzuführen zu müssen.

    Und zwar völlig unbedingt – ohne Hartz4-Bürokratie-Stab im Rücken.

    Auch die parlamentarische Demokratieform ist in seine Jahre gekommen.

    Das Auslaufmodell "der Politiker als Volksvertreter" ist nicht mehr zeitgemäß.

    Wir alle wissen, dass es nicht sein kann dass nur die MdB´s und MdLT´s sich ein
    unbedingtes Grundeinkommen in ständig über-inflationärer Erhöhung gönnen dürfen,
    und die Rentner und Arbeitslosen auf der Strecke bleiben sollen.

    Der virtuelle und themengebundene Abgeordnete in TED direkt-Wahlmöglichkeit – wird die politische Bühne ersetzen,
    und damit eine flächendeckende Direkte Demokratieform ermöglichen.

    Schweizer-Demokratie-Modell 2.0

    Es stehen gewaltige gesellschaftliche Reformen an,
    die das Menschenbild grundlegend ändern werden – aber auch müssen.

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