Der Mann, der die Automobilarbeiter gegen die Klima-Abzocke mobilisiert – und vor dem die IG Metall mächtig Angst hat.

    oliver hilburger
    Daimler-Betriebsrat Oliver Hilburger.Foto: Privat

    “Wie wir unsere Autos, gesicherte Energieversorgung und unsere Freiheit verlieren” – so lautet der Untertitel der COMPACT-Konferenz “Gegen den Klimawahn” am 16. November in Magdeburg. (Karten hier bestellen) Einer der Redner wird Oliver Hilburger sein, Betriebsrat im Daimler-Stammwerk Stuttgart-Untertürkheim. Im Februar 2018  wurde er sogar von der New York Times portraitiert, das führende US-Blatt schrieb: “The revolution will be in the car industry.” (Die Revolution wird in der Autoindustrie stattfinden.) Tatsächlich haben im Autoland Baden-Württemberg bei den Bundestagswahlen 2017 schon 28 Prozent der Arbeiter AfD gewählt. Der Artikel in der NYT erschien im Vorfeld der Betriebsratswahlen, in denen Hilburgers oppositionelle Liste “Zentrum Automobil” ihren Stimmenanteil von zehn auf 14 Prozent steigern konnte. „Die IG Metall warnt vor einer Spaltung der Belegschaften durch rechte Arbeitnehmervertreter,“ berichtete der MDR aufgeregt. 187 oppositionelle Kandidaten ließen sich nach dem Vorbild der Stuttgarter in verschiedenen Großbetrieben aufstellen – bei Daimler, Opel und BMW sah sich die bisher allmächtige IG Metall herausgefordert. Das Schöne war, dass auch Kollegen mit Migrationshintergrund, die Deutschland als neue Heimat zu schätzen gelernt haben, hinter der patriotischen Offensive stehen. „Oliver Hilburger hat eine kleine, rechte Gewerkschaft gegründet und will es mit der großen, linken IG Metall aufnehmen. Aber wie rechtsradikal kann eine Gewerkschaft sein, wenn einer ihrer Kandidaten Abdullah Kabak heißt?“, fragte immerhin die FAZ nachdenklich.

    Die Kampagne, patriotische Arbeitnehmervertreter zu wählen, war zuvor auf der 6. COMPACT-Souveränitätskonferenz in Leipzig gestartet worden,  „Alle Räder stehen still, wenn der blaue Arm es will“, griff ich in meiner Rede eine alte Losung der Arbeiterbewegung auf. Dieses Jahr findet nun die 8. Souveränitätskonferenz statt – und wieder ist Hilburger einer der Hauptredner. Er und seine Kollegen spüren verstärkt Rückenwind in der Belegschaft, seit der Klimawahn die Politik erfasst hat. In Stuttgart gibt es seit April ein flächendeckendes Fahrverbot für alle Diesel bis Schadstoffklasse 4, Daimler ist voll auf den grünen E-Mobil-Kurs eingeschwenkt, eine große Entlassungswelle ist im Anmarsch. “In der Automobilindustrie geht die Job-Angst um – muss jeder Dritte gehen?”, lautete schon Ende August die Schlagzeile im “Focus”. Jeder dritte – das bedeutet zwischen 250.000 und 300.000 Stellen nur bei den Autobauern. Die Zulieferindustrie ist da noch gar nicht mitgerechnet… “In Thüringens umsatzstärkster Branche droht ein massiver Stellenabbau”, meldete die “Thüringer Allgemeine” Anfang Februar.

    Die COMPACT-Konferenz “Gegen den Klimawahn” am 16. November will die Argumente und Proteste gegen den grünen Irrsinn bündeln. Neben Oliver Hilburger gibt es noch weitere prominente Redner. Hier eine Übersicht über das Programm:

    12.00 Begrüßung Lisa Lehmann   

    12.15 bis 13.00 Uhr: Michael Limburg (EIKE-Institut): Klimwandel – wissenschaftliche Fakten gegen Panikmache

    13.00 Uhr bis 13.45 Uhr: Öko-Ikone Holger Strohm: Klimaschutz ist aus ökologischer Sicht reine Beutelschneiderei

    13.45 Uhr bis 14.30 Uhr: Daimler-Betriebsrat Oliver Hilburger: Wie der Krieg gegen das Auto unsere Arbeitsplätze gefährdet

    14.30 Uhr bis 15.00 Kaffeepause

    15.00 Uhr bis 15.45 Uhr: AfD-Verkehrsexperten und Bundestagsabgeordneter Dirk Spaniel: Nach dem Diesel soll auch der Benziner sterben

    15.45 Uhr bis 16.30 Uhr:  Bestsellerautor Gerhard Wisnewski: Hysterie und Fanatismus – von der Mao-Jugend zur Greta-Jugend

    16.30 Uhr bis 17.15 Uh:  Jürgen Elsässer: Öko-Diktatur – der neue Morgenthau-Plan gegen die deutsche Industrie

    17.15 Uhr bis 18.00  Uhr: Abschlussdebatte der Referenten

    Danach gemütliches Zusammensein bei Speis und Trank.

    Karten für diese Veranstaltung können Sie gleich hier vorbestellen:

     

     

    10 Kommentare

    1. Die DGB-Gewerkschaften stehen der SPD nahe. Die SPD ist auf dem stark absteigendem Ast! Kein Wunder, daß sich auf dem Gebiet Gewerkschaften in den Branchen etwas tut, wo die Deindustrialisierung am härtesten zuschlagen wird, denn die SPD-DGB-Leute vertreten die Arbeiter nicht mehr. Die haben schon lange die Seiten gewechselt und halten zu den Großkapitalisten. Diese werden die heimlichen Gewinner der ganzen Klimahysterie sein.
      So wie einst im Untergangsszenario des weströmischen Reiches der Klerus die Aufgaben des bisher staatstragenden Beamtenwesens übernahm. Die hatten auch die Interessen ins Gegenteil verkehrt.

      Wer als Zuwanderer seine Karriere, sein Auskommen gefunden hat, ist von daher interessiert seinen Status zu behalten. Da ist es egal ob er heute Türke oder um 1880 Pole im Pütt war/ist. Die antiquierte Definition von links und rechts ist deshalb völlig daneben, mit Rassen hat das nichts zu tun. Da werden höchstens Spinner zu gezielt eingesetzten Sabotageaktionen animiert.

      • 2.Die heutige Definition von rechts ist eher ein wirtschaftlich maximal autarker demokratischer sozialer Nationalstaat, in dem international operierendes Großkapital nichts zu suchen hat. Aus der Geschichte weis man, daß das mit zunehmender Größe nicht mehr realisierbar ist.
        Von daher unterstützt die heutige "Linke" ja jede Bestrebung politische Gebilde immer größer werden zu lassen. Was einst noch als Großmannssucht und Imperialistisch verpönt war, wird heute überall propagiert! Links ist heute internationalistisch, mobil (das waren schon nur die Aggressoren in der Steinzeit) und diktatorisch / elitär. Heutige Linke arbeiten der Macht zu, die frühere Linke bekämpft haben: Den Großkapitalisten, die die ganze Welt beherrschen wollen.
        Übrigens: Die Banker setzen auf mehr Tech und kegeln auch die Mitarbeiter raus! Eine rechte VERDI ist überfällig!

        • Hier maßt sich Livia die Deutungshoheit von "rechts" an. Das muß zwangsläufig schief gehen,weil Gottlose immer falsch deuten . Rechts ist bewußtes Fördern von Nationalgefühl (als Grudlage fürSolidarität durch Gleichheit,auch und gerade in wirtschaftlicher Hinsicht) und christlichem Glauben, Bekämpfung von Pluralismus Beliebigkeit und allen Erscheinungsformen der Dekadenz der weißen Rasse,zu der die Deutschen gehören. Kurz, Sokratismus ist rechts. ALLES andere ist link. Weil rechts von Recht=richtig kommt und links von link=falsch; nicht von einer Sitzverteilung in einer hitorischen Quasselbude. Das Eiweiß in den Körperzellen dreht rechts herum,rechts ist die Richtung des Lebens,links die des Todes.

    2. Schon erstaunlich, wie gut das Gefolge anspringt und mit bornierter Sicherheit darauf besteht,daß mit dem Klima alles in Ordnung ist. Sie können das so wenig wissen wie das Gegenteil.Letztlich ist aber das Klima wurscht,denn evt. Schäden würden alle gleich treffen,vom Klima können sich auch die größten Geldherrscher nicht freikaufen.Jedenfalls ist die Leugnung eines menschengemachten Klimawandels eine feine Marktlücke. Es gibt viele,die sich die Bestätigung ihrer Klima-Ignoranz etwas kosten lassen.

      • Gesslers Hut an

        Fang mir jetzt aber nicht das Hüpfen an.

        Bitte nicht Naturschutz mit Klima verwechseln, du bist doch sonst so ein Begriffsfetischist (zu Recht!). Den Mondmädchenbegriff "Umweltschutz" hab ich bewusst nicht gebraucht.

        An dem Tag an dem irgend ein schlummernder Vulkan ordenlich rülpst, werden alle Verbrennungsmotoren automatisch zu Lufterfrischern.

        • Ei der Gessler! präzises Denken setzt präzise Begriffe voraus. Unpräzises Denken oder überhaupt nicht denken wollen führt in den Untergang. Ich habe mich nicht für oder gegen eine Seite ausgesproche,sondern nur darauf hingewiesen, daß der nationalistisch- christliche Sozialismus (kurz:der Sokratismus) keine Stellungnahme im Klimastreit beinhalteten kann. Nimmt D den Sokratismus nicht an,wird es unweigerlich in der Xxxxxxx versinken,dann ist das Kllima auch egal.

    3. Jeder hasst die Antifa an

      Mal sehen was die Linksversifften Gewerkschaftsbonzen für die Belegschaft tun wenn deren Arbeitsplätze wegen des Grünen Klimawahnsinns verloren gehen,bestimmt den Krampf gegen Rääächts verstärken und gegen die AfD Gewerrkschafter übelst Hetzen

    4. Gesslers Hut an

      Letztlich nur ein willkommener Vorwand, die Produktion von Verbrennern ins lohnkostenreduzierte Ausland zu verlegen.Nur eine Frage der Zeit, bis auch die neunen Wunderautos von flinken gelben Fingern für eine wohlhabende Minderheit produziert werden. Wer die Kobolde hat bestimmt wo’s lang geht. Nicht zu verwechseln, mit geistigen Öko-Zwergen.

      Die gute Nachricht:
      fällt diesmal leider aus.

    5. DerSchnitter_Maxx an

      Dann wird er wohl längste Zeit … beim Daimler-Betriebsrat gewesen sein … oder ?!

      Denn … wer beim "Welcome Klima-Wahn-del" nicht mitmacht und mithüpft ist -doch- ein Nazi … ;)

      • schlauer Russki an

        Wohl kaum, denn aktuell stützen > 70% der Daimler Belegschaft den Kurs "Gegen Klimaterror"
        die Furcht vor dem Arbeitsplatzverlust ist sicher der Hauptgrund.