Mordfall Keira G.: Tatverdächtiger festgenommen!

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Maria, Mia und jetzt Keira? In Berlin-Alt-Hohenschönhausen ist es zu einem bestialischen Mord an der erst 14-jährigen Keira Gross gekommen. 

Update 11.3.2018

Wie aus einer aktuellen Pressemitteilung der Polizei Berlin hervorgeht, wurde im Fall der getöteten Keira Gross ein Tatverdächtiger festgenommen: „Wir bestätigen die Festnahme. Mehr können wir zur Zeit noch nicht sagen“, erklärte eine Sprecherin. Laut Polizeiangaben wurde der Verdächtige in seiner Wohnung festgenommen und am Sonntag von der Mordkommission vernommen.

Die BZ schreibt dazu:

Der Verdächtige soll aus dem näheren Wohnumfeld Keiras stammen und minderjährig sein. Es soll sich um einen Deutschen handeln.

Weitere Infos gibt es zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Update 9.3.2018:

Noch immer gibt es laut den zuständigen Stellen bei der Berliner Polizei keine weiteren Erkenntnisse zu Tathergang oder Täter. Dafür wird bereits eindringlich vor „Spekulationen“ gewarnt.

Foto: Screenshot Twitter

Diese Informationspolitik, einerseits bereits kursierende Informationen nicht herauszugeben oder zu bewerten, andererseits völlig berechtigten Spekulationen auf diese Weise entgegenzutreten, ist doch sehr eigenartig. Nach neuesten Informationen soll es sich tatsächlich um eine Beziehungstat gehandelt haben. Die Polizei bestätigte bereits, dass sie im nahen Umfeld des getöteten Mädchen ermittelt. Tatverdacht besteht laut Sat.1-Frühstücksfernsehen gegen den Ex-Freund des ermordeten Teenagers. Von diesem erfährt man bislang aber keine weiteren Einzelheiten. „Die Polizei hat Spekulationen in den Medien zum mutmaßlichen Täter nicht bestätigt“, heißt es in einigen Presseerklärungen am Abend des 9. März.

Foto: Screenshot morgenpost.de

Focus und Bild Online berichten am gestrigen Abend: „Kurz vor der Tat soll sie ein Date gehabt haben“. Konkret: Bild berichtet „unter Berufung auf eine Bekannte des Opfers, dass das Mädchen wenige Stunden vor der Tat ein Date mit einem älteren Jugendlichen gehabt habe.“

Diese Bekannte habe noch hinzugefügt: „Ich sagte noch, dass sie das lie­ber sein las­sen soll­te.“ Weiter heißt es: „Am Nachmittag hätte die 14-Jährige ihm noch via Snapchat ein Foto geschickt, auf dem sie mit dem Jungen zu sehen war.“ Kurzum: Die Polizei dürfte über diesen Sachstand bestens im Bilde sein und könnte daher jegliche Spekulationen auflösen, sie tut es aber nicht. Auch eine Öffentlichkeitsfahndung ist bislang nicht eingeleitet worden, obwohl man doch davon ausgehen kann, dass den Beamten Informationen und Bildmaterial zum „Freund“ von Keira vorliegen. Welche ermittlungstaktischen Gründe stehen dem entgegen? Hier läuft ein Killer frei herum!

 

Der ursprüngliche Artikel vom 9.3.2018, 11:00 Uhr:

„Eine Jugendliche ist gestern in einer Wohnung in Alt-Hohenschönhausen getötet worden“, heißt es in einer Polizeimeldung von Donnerstag. „Bisherigen Ermittlungen zufolge fand die Mutter am Nachmittag gegen 17.30 Uhr ihre 14-jährige Tochter schwer verletzt in der Wohnung in der Plauener Straße und alarmierte Rettungskräfte und Polizei. Trotz eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen erlag die Jugendliche ihren schweren Verletzungen. Die Verletzungen deuten auf ein Gewaltverbrechen hin. Die Hintergründe und das Tatgeschehen sind derzeit noch unklar.“

keira gross

Das Naheliegende hat sich inzwischen bestätigt:

keira mord

Bislang erfährt man nur aus der Regionalpresse mehr. So schreibt die B.Z. am Donnerstagabend, dass die Mutter am späten Mittwochnachmittag „ihre Tochter mit Messerstichen übersäht im Kinderzimmer“ fand. „Rettungssanitäter der Feuerwehr und ein Notarzt haben mehr als eine Stunde lang vergeblich versucht, das Leben der Jugendlichen zu retten. Schließlich mussten sie aufgeben. Die Mutter erlitt einen Zusammenbruch. Sie wird derzeit psychologisch betreut.“

Anwohner hätten von einem lauten Streit und Türenschlagen berichtet. Die Polizei befrage zurzeit Familienmitglieder. Der naheliegende Verdacht: Keiras Ex-Freund oder ein Bekannter hat sie getötet. In den Medien heißt es wieder, die Polizei gehe „von einer Beziehungstat aus“.

Das erinnert an Kandel, wo die 15-jährige Mia Anfang Januar von ihrem afghanischen Ex-Freund in einem Drogeriemarkt massakriert wurde.

Falls der Täter aus dem archaischen Kulturkreis des Islam stammt, vergessen wir nicht, wer für den Blutzoll verantwortlich ist. Neben Merkel und ihren Klatschhasen, die grünlinken Deutschlandabschaffer, die noch vor wenigen Wochen den Frauenmarsch durch Berlin sabotierten.

carenlayfrauenmarschtwitter

Keira soll eine begabte Eisschnellläuferin gewesen sein. „Der Tatort liege eine kurze Strecke von den Sporteinrichtung entfernt, in denen Keira beim Berliner Turn- und Sportclub (TSC) seit mehreren Jahren Eisschnelllauf trainiert habe“, so die B.Z.. „Zuletzt nahm das Mädchen an den Deutschen Meisterschaften der Junioren teil und belegte den 18. Rang.Erst Anfang Januar hatte die Schülerin die Berliner Meisterschaften im 1500-Meter-Lauf gewonnen.“

Über den Autor

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Katja Wolters ist bekennende Lipstick-Feministin, selbstbewusst und betont weiblich zugleich. Die zweifache Mutter und freie Journalistin lebte lange in England. Die Abwesenheit schärfte ihren Blick auf die Heimat. Denkverbote kennt sie nicht, Probleme nennt sie sofort beim Namen. Dafür lieben wir sie.

 

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