US-Denkfabrik erklärt Europäische Union für tot – No problem? (plus Update !!!)

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Während europäische Politiker wie Angela Merkel und Jean-Claude Juncker in ihrem unbeirrten Glauben an eine gesamteuropäische Lösung der so genannten Flüchtlingskrise sogar die autokratische Türkei zum Quasimitglied erheben, plant man in Washington die Zukunft längst auf den Trümmern der bestehenden Europäischen Union.

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_von Tino Perlick

Dass europäische Projekt sei von Anfang an zum Scheitern verurteilt gewesen, bilanziert die einflussreiche geopolitische Denkfabrik Stratfor. Stratfor erlangte im Februar 2015 abseits der Leitmedien berühmt-berüchtigten Status, nachdem deren Vorsitzender, George Friedman, in einem Vortrag vor dem Chicago Council on Global Affairs ganz beiläufig Amerikas über 100-jähriges Ziel verriet: ein Bündnis zwischen Deutschland und Russland zu verhindern – „Vereint sind sie die einzige Macht, die uns bedrohen könnte“, so Friedman vor einer Klasse aufmerksamer Imperialisten. Friedman, ein gebürtiger Ungar, weiß Europa besser einzuschätzen als die meisten US-Falken. Sein 2015 erschienenes Buch Flashpoints – Die kommenden Krisen in Europa stellte klar, dass das multikulturelle Experiment nach amerikanischen Vorbild in Europa an größerem Kultur- und Nationalbewusstsein scheitern musste. In der Stratfor-Veröffentlichung „Europa ohne die Union“ wird nun die ganze EU zur Todgeburt erklärt.

Ein jedes Projekt, das versuche, Völker unterschiedlicher Geschichte, Sprachen und Kulturen in einen monolithischen Staat zu vereinen, sei zum Scheitern „verdammt“, so Stratfor. Auf unüberwindbaren nationalen Widerstand zu stoßen sei unvermeidbar. Letzten Endes würden die Bürger ihre nationalen und regionalen Identitäten dem supranationalen Traum bevorzugen. An diesem Punkt befände sich die Europäische Union derzeitig. Triebkraft des Kollapses seien Verschuldung, Eurokrise, drohender Austritt Großbritanniens und – allen voran – die Einwanderungskrise, infolge derer viele Staatschefs Europas EU-Recht gebrochen hätten, indem sie ihre Grenzen wieder zu schützen begannen. Alle Länder, so heißt es weiter, handelten letztlich national und würden ihre eigenen Interessen im Zweifel voranstellen. Dies sei der „Konstruktionsfehler“ der EU gewesen. Anders formuliert: Es sind nicht alle europäischen Länder so erfolgreich mit US-hörigen Marionetten besetzt, wie Deutschland. Den finalen Todesstoß würde die Union durch eine baldige Marktkrise oder einen noch stärkeren Rechtsruck erfahren. Danach würde sie als ein „Geist ihres früheren Selbst“ zwar weiter existieren, ihr Griff um die Mitglieder wäre aber geschwächt, Gesetzte würden ignoriert werden.

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Stratfor prophezeit, die Idee der EU bliebe in Form der Beneluxstaaten, Frankreich und Deutschland bestehen, Eurowährung inklusive. Dieser „Kernblock“ würde zum Schwerpunkt des Kontinents werden. Deutschland bliebe die alles dominierende Kraft, „mindestens für das nächste Jahrzehnt oder zwei“. Skandinavische Länder würden sich in einem eigenen Block formieren, Spanien und Italien durch Abwertung ihrer eigenen Währungen an Wettbewerbsfähigkeit gewinnen. Zentral- und Osteuropa, zwar um Handel mit dem Kernblock bemüht, wären primär mit der Sicherheit vor Russland besorgt – zumindest „bis das vom russischen Präsidenten Wladimir Putin entworfene System sich anpasst oder kollabiert“. Schöner kann man den erhofften Regimewechsel fast nicht umschreiben. Doch was, wenn sich Putin hält?

In Flashpoints verweist Friedman erst in den letzten Absätzen auf einen europäischen Konflikt mit Russland – was die Bedeutung umso verstärkt. „Jetzt schon sehen wir, wie der russische Bär sich erhebt, um wenigstens ein Stück weit seinen früheren Platz in der Welt zurückzuerobern“, schreibt er ganz im Duktus eines Kalten Kriegers. Europa, heute nicht mehr als ein „untergeordneter Teil des internationalen Systems“, werde sich „zwischen Krieg und Frieden entscheiden müssen.“ Die Antwort nimmt er uns vorweg: Europäer würden „wie in der Vergangenheit, bisweilen Krieg wählen.“ Friedman bezieht sich auf die US-hörigen europäischen Regierungen. Europas Völker würden sich nicht zur Schlachtplatte garnieren. Das macht ein Ausbrechen der Nationen aus Brüssels Zwangsjacke umso wichtiger. Dann werden die als Vasallenstaaten betrachteten Länder für den amerikanischen Adler viel schwerer zu ergreifen.

Update

US-Denkfabrik erklärt Europäische Union für tot – „Bereiten Sie sich auf Krieg
vor“

Das Nachrichtenportal Business Insider veröffentlichte am 8.3. 2016 Teile eines Interviews mit Stratfor-Chef George Friedman. Friedman zufolge sollen wir uns auf einen Krieg gefasst machen. “Noch nie hat es ein Jahrhundert ohne systemischen Krieg gegeben, in dem das ganze System sich erschüttert.“ Es habe schon früher zeitliche Perioden gegeben, in denen internationale Beobachter sich eingebildet hätten, dass Nationen nicht mehr gegeneinander Krieg führen. „Von 1815 bis 1871 gab es in Europa keine zwischenstaatlichen Kriege von Belang“, sagte Friedman. „Dann kam der erste Weltkrieg, eine große Nummer.“

Friedman glaubt, der Abstieg globaler Mächte führe zu Großkriegen. „Systemische Kriege kommen, wenn Länder wie Deutschland, China und Russland niedergehen. Dann wird’s gefährlich, weil sie noch kein Gleichgewicht gefunden haben. Als Deutschland sich 1871 vereinte brach die Hölle aus. Japan stieg zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf, was Chaos nach zog. Wir schauen also auf einen systemischen Wandel. Bereiten Sie sich auf Krieg vor.“

Friedman glaubt, dass die Gefahr heute von aufstrebenden Ländern wie Japan, der Türkei und Polen ausgeht. Dem Geostrategen zufolge zeichnen sich Konflikte im Nahen Osten und in Osteuropa sowie einen Seekrieg zwischen Japan und den USA ab.

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Über den Autor

Tino Perlick, Jahrgang 1982, war ein Wendekind. Er studierte Kulturwissenschaften, Amerikanistik und Soziologie in Deutschland, Polen und in den USA. Ein Praktikumsangebot aus dem US-Kongress ließ er sausen. Die Scheinheiligkeit der Mächtigen war ihm zuwider. Seiner Beschäftigung als wissenschaftlicher Mitarbeiter an einem soziologischen Institut folgte 2016 die Anstellung als Redakteur bei COMPACT.

36 Kommentare

  1. Wollschkaeger am

    Ziel der USA ist es Deutschland bis spätestens 2020 unregierbar zu machen. Bestimmte Stadtteile werden ja heute schon von Libanesischen Clans und türkischen Friedensrichtern und Vorbetern regiert. Leider sind die umerzogenen Westbürger weitestgehend unfähig dies zu erkennen. Meine gutsituierte Verwandtschaft gehört auch dazu.
    Der Krieg gegen Deutschland hat seit 1914 nie aufgehört. Es wurden nur die Methoden ständig angepasst. Ob es der Vertrag von Versailles war, die Inflation, die Installation eines Herrn Hitler, überwiegend finanziert u.a. von der IG- Farben, die später das Giftgas für die Juden herstellten und schon damals weitestgehend US-Aktionären gehörte. In den USA wurde Hitler gefeiert und 1938 zum Mann des Jahres gemacht. Bis er endlich zum "Großen Schlag" ausholte, letztendlich mit dem heutigen Ergebnis, dass wir zum Tätervolk mit Hilfe vieler williger Deutscher(z. B.Frankfurter Schule), der Herde Gutmenschen und neuerdings besonders eines Ostdeutschen, der selbst aus einer strammen Nazifamilie stammt. Unsere Sprache ist begrifflich weitestgehend amerikanisiert, die Radiosender spielen fast ausschließlich englischsprachige Musik, gleiches gilt für deutsche Filme, das Bildungssystem und der Mainstream versucht die Kinder und Jugendlichen zu undisziplinierten, vaterlandslosen Gesellen zu erziehen. Jetzt hetzt man den aggressiven, uns Ungläubige verachtenden Islam, millionenfach auf uns. Noch haben die die Wölfe ihre Schafsfelle nicht abgelegt, aber warten wir mal ab, was geschieht, wenn wir ihre Erwartungen nicht erfüllen. Die Waffenlieferungen aus den Balkanstaaten laufen ja schon auf Hochtouren.
    Johannes Erbecher schrieb einmal: "Deutschland meine Trauer, Land im Dämmerschein…….." . Wann dämmert es endlich auch dem Letzten?

    • Peter Weber am

      Das ist nicht ein Krieg gegen Deutschland. Sie schreiben als ob das ein rein deutsches Problem sei. Calais, Clichy-Sous-Bois etc sind noch viel schlimmer. Die Metro in Paris im Vergleich zu Berlin der Horror. Genau die Politiker in Frankreich die Flüchtlinge welcome fordern sind dieselben die sie verursacht haben. Cohn-Bendit der unbedingt Krieg in Libyen und Syrien wollte. Fabius, Kouchner, Sarkozy, BHL… Wann werden die endlich nach Den Haag geschickt? Auch wenn man ein zurück zu den Nationalstaaten will, muss man trotzdem diese Probleme gemeinsam angehen.

  2. Siegmund Gaisrucker am

    Eigentlich schade, daß Compact den "Theorien" Friedmans so breiten Raum bietet. Über die weitere Entwicklung Europas einschließlich Rußlands gibt es ja tausenderlei Theorien. Alle recht g’scheit, aber schließlich gilt "Der Mensch denkt, aber Gott lenkt!" Deutschland wird wohl kaum die nächsten 10 oder 20 Jahre eine dominante Rolle in Europa spielen, da hier die hervorragend ausgebildeten und bewaffneten, strategisch und taktisch bestens geführten Islamisten Deutschland und weite Teile Europas aufrollen werden. (Der Erstschlag wird vermutlich bereits intensiv vorbereitet. Die Ruhe vor dem Sturm.)

    Friedman hat hingegen recht, wenn er aufzeigt, daß eine strategische Allianz zwischen Deutschland und Rußland den USA das Fürchten lernen würde. Es ist die große Tragik unseres braven Volkes und Europas, daß Deutschland und Rußland – deren Völker eigentlich immer in Hochachtung, Respekt und tiefer Sympathie einander zugeneigt waren – in zwei katastrophalen Weltkriegen gegeneinander gekämpft haben. Beide Kriege haben Deutschlands Niederlage herbeigeführt. Merkel und ihre Saueseln haben nichts aus der Geschichte gelernt – man müßte ihnen Kreiskys Mahnung "Lernen sie Geschichte, ja!" – in’s Gesicht schleudern. Führt Deutschlands völlig verblödete, antirussische und gegen Putin gerichtete haßerfüllte Politik zu einem von den USA inszenierten neuen Krieg in Europa, wird das die endgültige und radikale Vernichtung Deutschlands herbeiführen

    Wie berechnet absurd und wenig ernst zu nehmen Friedmanns Theorien sind, zeigt etwa seine Behauptung, daß es in Zukunft einen Seekrieg zwischen Japan und den USA geben wird. (Im übrigen ist Japan keine aufstrebende Macht mehr, wie Friedman meint, sondern eine stark im Abstieg begriffene!)
    Völlig absurd – dann müßte in Japan eine starke, nationalistische, antiamerikanische Partei zur Macht kommen, denn die herrschenden Liberaldemokraten sind total verweichlicht, korrumpiert und amerikahörig. Die japanischen Selbstverteidigungskräfte und ihre Generale sind völlig auf die USA eingeschworen, und anstatt auf die eigene – zu gewinnende – Stärke verläßt man sich lieber auf Uncle Sam. Das könnte auch zum Untergang Japans führen, da es in wenigen Jahren der der US-Army weitgehend gleichwertigen chinesischen Volksarmee (Marine und Luftwaffe!) nichts entgegenzusetzen haben wird. (Die paar Pershing-Raketerln kann man vergessen.) Sozusagen der dritte, aber diesmal wohl erfolgreiche Mongolensturm.

    Man soll also vorsichtig und zurückhaltend sein, wenn beauftragte Desinformanten wie Friedman den Europäern wieder einmal ein Knocherl hinschmeißen (divide et impera!), damit sie von den wirklichen Problemen und Aufgabenstellungen abgelenkt sind. "Faß!"

    • Olaf Hauer am

      Interessante, nachvollziehbare Gedankenführung.
      Was schlagen Sie vor zu tun?
      Am Ende stellt sich im Ergebnis einer jeden Analyse die Frage: Was tun?

  3. Wer etwa glaubt, daß ein Pole seinen in Jahrhunderten gewachsenen Nationalstolz abgibt, wer das etwa von Engländern, Franzosen, Spaniern … annimmt, der muß mit dem Klammerbeutel gepudert sein. Das hat nur bei einer beschränkten Bevölkerungsgruppe geklappt, die in den deutschen Westzonen der anglo-amerikanischen Umerziehung ausgesetzt waren und sind (besonders von Führungspersonen der Grünen gibt es dazu ja entwaffnende Zitate). Schlimm ist nur, daß mit solchen amihörigen Vasallen wie unseren Blockparteien und deren Regierungen von vornherein ein erquicklichen Nebeneinander und Miteinander der Völker Europas als Gemeinschaft von Vaterländern verhindert wurde. Unserer "Eliten" und ihrer anglo-amerikanischen Strippenzieher schufen ein neues Politbüro, dessen Endziel die völlige Diktatur und Aufgabe der Selbstbestimmung der europäischen Völker ist. Das ist schon einem Politbüro in jüngerer Zeit nicht geglückt! Das saß früher in Moskau, heute in Brüssel bzw. Washington. Haben die Akteure das nicht bemerkt?
    Wer weiterhin der Ansicht ist, daß die in in englischen, amerikanischen und auch französischen elitären Bildungsanstalten über Jahrhunderte gewachsenen geostrategischen Ansichten sich grundsätzlich geändert haben, die also von kolonialem Weltherrschaftsstreben geprägt sind, hat sich ebenfalls getäuscht. Die sind immer noch der Meinung, nie einen Krieg verloren, also alles richtig gemacht zu haben, wenn sie die meisten Kriege wie z.B. den letzten 30-jährigen gegen unser Land aus geostrategischen Gründen auch fast alle angezettelt bzw. in jeder Hinsicht "befördert" haben. Sie sind die Sieger!!!
    Das "notwendige Einhegen" Deutschlands durch die EU, Euro und Nato ( „to keep the Russians out, the Americans in, and the Germans down“ ) für noch viele Jahre (u.a. Originalton Herr Verheugen) wurde nur dazu entwickelt, Deutschland auf Dauer anglo-amerikanischem Diktat zu unterwerfen und ständige Unruheherde in Europa am Glimmen zu halten (Bankenkrise, Eurokrise, Griechenland, Sanktionen gegen Rußland …). Die Völker wollen das nicht, außer natürlich die heute hier in Deutschland und weiteren EU-.Staaten herrschenden Marionetten.
    George Friedmann hat alles wunderschön erläutert.
    Haben die Amis plötzlich eine neue Strategie oder besser gesagt nur eine neue Taktik? Man ist fast geneigt anzunehmen, daß mit dem Fluten Deutschlands durch junge Krieger aus fremden Kulturen der Unruheherd inmitten Europas auf andere Art gebildet werden soll. Schwarze und Braune gegen Weiße (wie in den USA), Muslime gegen Ungläubige, Muslime gegen Juden, Schiiten gegen Sunniten, Türken gegen Kurden … – und das alles im Herzen Europas, in unserem deutschen Vaterland, das es damit in ein bis zwei Generationen nicht mehr geben wird. Ein Dank den willigen Helfern von CDU/CSU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen und wen es da sonst noch alles gibt.

    • Olaf Hauer am

      Auch hier: interessante und nachvollziehbare Gedankenführung.
      Auch hier, wie im Ergebnis einer jeden Analyse komplexer Sachverhalte, steht die Frage: Was tun?
      Was schlagen Sie vor zu tun? Was sind Sie bereit zu tun?
      Es kommt auf jeden einzelnen von uns an, die wir mit dem Status quo unzufrieden sind UND ihn ändern wollen.

  4. Volker Spielmann am

    Man muß reich und mächtig in der Politik sein, um sich die Rache leisten zu können

    „In der Politik darf man keine Vorliebe für ein Volk und keine Abneigung gegen ein anderes haben. Man muß blind dem Staatsinteresse folgen“. Diesen Ratschlag sollten alle Staaten folgen, die es mit mächtigen Rivalen und Nachbarn zu tun haben und sich daher der so süßen Rache enthalten, wenn sie sie zu teuer kaufen müssen. Als Musterbeispiel hierfür kann man wohl Rußland im Sechsjährigen Krieg anführen: Durch die Unfähigkeit seiner Regierung diente es den VSA als Kanonenfutter gegen unser altes Reich und ließ seine Truppen in unseren Ostprovinzen und den mittleren Landesteilen ziemlich wüten. Nur um dann entsetzt feststellen zu müssen, daß die vormals verbündeten VSA das völlig erschöpfte und schwer verwüstete Rußland als Bedrohung Europas hinstellten und sich sogar zum Beschützer Deutschlands gegen dieses aufwarfen. Die Racheakte der Russen verhinderten, daß diese den Spieß einfach herumdrehen konnten und so sahen sie sich im Kalten Krieg von Anfang an in die Defensive gedrängt.

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

  5. Was bilden sich diese … eigentlich ein?
    Nun denke ich auch mal, die USA sind Pleite und werden in einem Bürgerkrieg untergehen.

  6. Bernhard Betz am

    http://www.businessinsider.com/stratfor-founder-george-friedman-be-ready-for-war-2016-3

    "From 1815 to 1871 there was not an interstate war of any substance in Europe," said Friedman. "Then came World War I, a biggie."

    Von 1814 Ende Napoleon, 1814 bis 1815 Wiener Kongreß, 1815 Waterloo bis 1914 also für 100 Jahre gab es in Europa keine zwischenstaatlichen Kriege von Belang. 1914 mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde die europäische Friedensordnung des Wiener Kongresses und damit Europa nachhaltig zerstört. Alle Probleme Europas gehen auf die Urkatastrophe von 1914 zurück.

    "GF: Well the most likely emerging countries are Japan, Turkey, and Poland. So I would say Eastern Europe, the Middle East and a maritime war by Japan with the United States enjoying its own pleasures."

    Wenn Friedman Japan und Polen als "most likely emerging countries" bezeichnet kann man seine Analysen in die Tonne treten.

  7. Peter I. – Die wahren Hintergründe des Weltgeschehens I Teil 4 I Dez 2015

    Peter wie wir ihn kennen. Mit Humor und tiefgründigem Scharfblick werden die aktuellen Probleme schonungslos offengelegt. Er bleibt aber nicht bei der Analyse stehen, sondern zeigt gangbare Auswege aus den Fallen der korrumpierten Systeme. Darin liegt seine Einzigartigkeit!

    https://terraherz.wordpress.com/2016/03/14/peter-i-die-wahren-hintergruende-des-weltgeschehens-i-teil-4-i-dez-2015/

  8. Volker Spielmann am

    Ein Wort zur doppelten Brüsseler Fessel

    Es ist zwar wohl wahr, daß die VS-amerikanische Fremdherrschaft auf der Anwesenheit von deren Besatzungstruppen beruht, eben ganz so wie die römische oder welsche Fremdherrschaft allein auf der Anwesenheit von deren Truppen in deutschen Landen beruhte. Weshalb man, nach der Schlacht im Teutoburger Wald, fortan auch keinen römischen Steuereintreiber mehr gesehen hat und Bonapartes Bruder Hieronymus, nach der Völkerschlacht von Leipzig, nie wieder versuchte den König von Westfalen zu spielen. So wie allerdings Bonaparte seinen pompösen Rheinbund ins Leben gerufen hat, um die welsche Fremdherrschaft in ein rechtliches Mäntelchen zu hüllen, so haben die VSA die doppelte Brüsseler Fessel für den deutschen Rumpfstaat geschmiedet: Militärisch untersteht dieser der NAVO, der, als echter Hilfsvölkerbund, immer die VSA den Feldherrn geben. Politisch und wirtschaftlich maßt sich der EU-Moloch an zu gebieten. Beides unter dem emsigen Beifall der hiesigen Parteiengecken, den Handpuppen der VSA.

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

  9. Dann bin ich ja beruhigt das Stratfor das so sieht wie ich es schon in anderen Kommentaren gesagt habe. Jedenfalls fühle ich mich mit meiner damaligen Einschätzung damit nicht als einziger. Nur bzgl. Japan und einem Seekrieg zwischen Japan und den USA kann ich diese Einschätzung nicht teilen ,das liegt aber auch daran das Ich mich nicht um diese Beziehungen zueinander gekümmert habe . Ich bin also sehr froh das hier von der Einschätzung von Stratfor berichtet wurde nachdem ich auch in der vergangenheit diese Rede im Chicago Council on Global Affairs verfolgt hatte. Danke an die Compact-Redaktion.

    • Seekrieg zwischen Japan und den USA ist auch Blödsinn; jedenfalls, wenn der von Japan ausgehen sollte. Japan hat seit längster Zeit eine stark rückläufige Bevölkerung – dazu die absolut geringste Bereitschaft zur Aufnahme von Einwanderern. Woher sollen die die Leute (unter 60) für einen Angriff nehmen???
      Angesichts der Insellage ist eine Bevölkerungsrücknahme garnicht einmal verkehrt, wenn größtmögliche Autarkie angestrebt wird. Japan ist es zur Zeit der Abschottung recht gut gegangen.
      Also wäre ein Angriff nur von Seiten der USA zu erwarten – und dann zu dem Zweck, Japan zur Aufnahme von Einwanderern zu zwingen! ( Z.B. von Indonesien und den Phillipinen ) So wie es England im 19.Jh. getan hat, um die Abschottung zu beenden und Japan zur Aufnahme englischer Handelsgüter / zur Aufnahme von Außenhandel zu zwingen.
      Den US – Eliten geht es nur um die grenzenlose Verschiebung von Arbeitskräften und Waren, ohne Einschränkung durch nationale Gesetzgebungen, ohne Rücksichtnahme auf irgendetwas (Ressourcen-, Naturschutz) unter ihrer eigenen Ägide – siehe TTIP – zur grenzenlosen Erweiterung ihrer Ausbeutungsmöglichkeiten und damit Gewinne!

      • Hallo Livia, Dein Gedankengang ist zwar im Ansatz richtig, aber es waren die Amis, die unter Kommodore Perry 1854 die Öffnung Japans für ihren Handel erzwangen. Die Tommys brachten den Chinesen in dieser Zeit die "Segnungen" des Opiums.

    • Bernhard Betz am

      Seekrieg zwischen den USA und Japan ist absurd und lächerlich.

      Allerdings fiktiv gab es das in den jüngeren Weltliteratur:

      "Debt of Honor", Tom Clancy 1994.

      https://en.wikipedia.org/wiki/Debt_of_Honor

      Bemerkenswert an "Debt of Honor" ist, daß darin ein Angriff auf die USA mit einem Verkehrsflugzeug beschrieben ist. Las Osama bin Laden Tom Clancy?

  10. Der gute Friedman betreibt beste US-Propaganda.

    1871 war Deutschland keine niedergehende Macht, das Gegenteil ist wahr. Und die Hölle brach höchstens in den Hinterzimmern der sich bildenden Entente aus. Was für ein gequirlter Unsinn.

  11. Der Mann ist in erster Linie US-Bürger und als solcher nicht wirklich an einem Niedergang der USA als Weltbeherrscher interessiert.
    Kriegerische Konflikte sind seit Anbeginn der Zeiten auch immer maßgeblich dem Bevölkerungswachstum zu verdanken. In dieser ureigensten Form geht es um die Verteidigung des eigenen Lebensraumes auf der einen und um die Eroberung neuen Lebensraumes für all die jüngeren Söhne, für die in der Region der Eltern buchstäblich kein Platz mehr ist.
    Die andere Seite ist die Gier nach Macht, Beherrschung, sei es um die Beherrschten wirtschaftlich zu unterwerfen – bis zur Ausbeutung, oder / und ihnen die eigenen Vorstellungen des Glaubens oder der Lebensart aufzuzwingen. Das nennt man dann idologische oder religiöse Bekehrung / Befreiung.
    Der wichtigere, archaische erste Grund für Krieg entfällt in Europa! Nach den napoleonischen Kriegszügen mit ihren hohen Menschenverlusten war klar, daß es 2 Generationen, nämlich bis etwa 1870 brauchte, daß Krieg in Europa überhaupt machbar war. England, welches nicht von der Grande Armee besetzt gewesen war, produzierte und exportierte weiterhin vor allem Menschen und vegrößerte so sein Empire.
    Vor dem 1. WK hatte vor allem Rußland einen großen Überschuß an jungen Männern, aber auch Frankreich Angst vor Deutschland, weil die deutsche Frau im Durchschnitt 1 Kind mehr bekam als die Französin. (Heute ist das umgekehrt.) Dieser Grund ist aber heute in Europa nicht mehr gegeben, da ALLE europäischen Völker rückläufige Geburtenraten zeigen! Schrumpfende Ethnien haben grundsätzlich keine Eroberungsgelüste, da ihnen ihr Platz reicht und da sie keine der wenigen Kinder übrig haben, um sie in Kriegen zu verheizen!
    Nimmt man die Untergangsphase des römischen Reiches als Muster – für das, was sich gerade wiederholt – sieht man:
    1. Die römische Bevölkerung war rückläufig.
    2. Die germanischen Föderaten sowie deren Brudervölker vermehrten sich und brauchten Siedlungsland.
    3. Rom konnten sich die Legionen nicht mehr leisten und `bezahlte´ sie mit leeren Versprechungen und entwertetem Geld (Bleikerne in den Münzen).
    4. Die Kriege auf dem Gebiet des ehemaligen Imperiums, incl. Italiens fanden zwischen den Okkupanten statt, Römer blieben da eher außen vor, wurden höchsten geplündert.
    5. Der Versuch des oströmischen Reiches, Italien zurückzuerobern, scheiterte endgültig, als durch die Pestepedemie nach 500 einfach nicht mehr genug Leute da waren, um zu kämpfen.

    Sich reduzierende Gesellschaften sind eigendlich konsolidiert und prinzipiell friedlich. Sie können Autarkie erreichen und Demokratie ist mit weniger Bürgern immer besser zu realisieren. Nicht umsonst entstand sie in Stadtstaaten, während die alten Ägybter und Chinesen die Despotie erfanden. Autarkie ist aber ein dunkelrotes Tuch für alle, die nur vom Handel und dessen Finanzierung leben; d. h. für die US-Eliten.
    Durch das Einschleusen kulturfremder junger Männer nach Europa wird derzeit das Gleiche erreicht wie unter 2. Zum einen braucht man junge Krieger, zum anderen werden die Konflikte wohl hauptsächlich zwischen ihnen ausgetragen werden und die europäische Urbevölkerung hat still zu dulden. Pleite sind wir sowieso schon, sodaß es zu Verteilungskämpfen kommt und die Einführung des Islam wird die Rolle der zusätzlichen Destabilisierung übernehmen, die einst die Zwangschristianisierung spielte. Fehlt nur noch die damalige Verstärkung der Effekte durch eine dramatische Klimaverschlechterung (Abkühlung!).
    Für die Weltbeherrschungsphantasieen der US-Eliten wäre ein Europa gefestigter und friedlicher Nationalstaaten, wohlmöglich noch mit Rußland und den Chinesen als Handelspartnern eine absolute Spaßbremse. Deshalb wird und wurde die EU von ihnen `ferngesteuert´ und soll Europa schnellstens destabilisiert und unterworfen werden, mit Migranten, mit TTIP, etc. – die USA steht nämlich selber am Abgrund!

  12. Karl Brenner am

    Das einzige Problem das die EU noch zu lösen hat ist:

    "Keep the US out of Europe"

    Ohne US-Stützpunkte, ohne US-Marionetten in den Regierungen, mit eigener Verteidigung, mit dem Votum der Bürger in den einzelnen Nationalstaaten der EU.

    • Keep the US out ist leider nicht mehr möglich, die sind schon da…. und wie!

      Throw ‚em out muss es heißen.

  13. No Problem for EU am

    (Eure Meldung)Eine US-Denkfabrik erklärt mit folgenden Worten die EU für tot:
    In der Stratfor-Veröffentlichung „Europa ohne die Union“ wird nun die ganze EU zur Todgeburt erklärt. An diesem Punkt befände sich die Europäische Union derzeitig. Triebkraft des Kollapses seien Verschuldung, Eurokrise, drohender Austritt Großbritanniens und – allen voran – die Einwanderungskrise, infolge derer viele Staatschefs Europas EU-Recht gebrochen hätten, indem sie ihre Grenzen wieder zu schützen begannen.
    (Meine Antwort) So schnell kann es gehen. Da verteilt die umtriebige Säuglingsschwester Mutti Merkel ihr ganzes Milchgeld in ganz Europa, dass sie dem fleißigen kleinen Michel ständig wegnimmt und sperrt ihn jetzt noch gemeinsam mit dem kleinen Mohamed ins gemeinsame Gitterbett. Die anderen Babys wollen nämlich nur ihr eigenes Gitterbett, zusätzlich noch möglichst viel Milchgeld und ja kein zweites Baby im Bett. Man weiß ja nie, was da rauskommt. Man hat ja schon davon gehört, dass wenn zwei in einem (Bett liegen bzw.) Nest sitzen, einer dann rausfallen kann, wenn sich einer zu viel ausbreitet. Beim Kuckuck und beim Adler ist das häufig der Fall. Das ist nur eine Frage der Zeit. Das kann man nun in diesem Fall oder im Bezug auf die EU als späte Todgeburt bezeichnen. Aber die Amis sind ja sehr schlau, denn sie wissen ja schon lange vorher, wie sich die Sache entwickeln wird, denn die haben überall ihren Kuckuck sitzen.
    Sehr hilfreich ist auch die Aussage von US-Botschafter Gardner bei der EU: „Die Flüchtlinge sind in erster Linie ein Problem, das Europa lösen muss. Außerdem können Einwanderer die Wirtschaft enorm ankurbeln. Die USA haben damit gute Erfahrungen gemacht. Mich wundert nur, dass die USA trotzdem so wenige Flüchtlinge nehmen, da gerade die Amis so gerne ihre Dämokratie in der Welt verbreiten, wie zuletzt in Afghanistan, im Irak, in Libyen und Syrien. Ich verstehe einfach nicht, warum dann dort alle vor dieser Zwangsbeglückung mit Dämokratie, Freiheit und allen möglichen Rechten und den vielen gespendeten Dollars einfach davonlaufen!!!
    Wir wurden ja damals vor 71 Jahren ja auch schon von den Amis zum Glück von den Nazis und SS etc. mit Dämokratie befreit. Unsere Großeltern sind damals auch nicht davongelaufen, außer sie wurden vertrieben. Die Vertreibung erfolgte aber in den Rest des eigenen Landes, nämlich nach Restdeutschland, zweigeteilt in BRD und DDR, noch dazu zwei feindliche Staaten. Und das ist jetzt der Unterschied! Wer hätte damals Deutsche aufgenommen? Wahrscheinlich niemand! Ausreise in andere Länder war damals für Deutsche lebensgefährlich. Dafür nehmen die dummen Deutschen heute jeden auf, der glaubt, ein Flüchtling zu sein, um auf unseren Kosten in Deutschland zu leben. Das spricht sich herum und der Strom der Flüchtlinge reißt nicht ab. Leider sind die ärmsten und bedürftigsten Flüchtlinge alle noch unten.
    Sollen die wirklich alle noch unten bleiben? Liebe Mutti Merkel nimm doch alle und baue für sie eine große Halle, denn alle habe ja ein heiliges Asylrecht, wie ein Bischof das so schön sagte. Nur die Amis wissen jetzt schon, dass diese große Halle die Leichenhalle für die Todgeburt EU werden könnte und Muttikulti die Totengräberin! Aber wer weiß das schon so genau! Denn die Amis sitzen nun schon über 71 Jahre als fetter Kuckuck im Nest, das Germoney heißt und lassen sich bis heute durchfüttern und wollen dieses schöne Nest nicht verlassen. Könnte man nicht einmal diesen fetten Kuckuck endlich aus dem Nest befördern? (Jeder Vogel verlässt einmal sein Nest. Warum nur dieser US-Kuckuck nicht?) Stell dir vor, der Trump wird Präsident in den USA. Da könnte es sein, dass es bei uns wieder so ungemütlich wird wie vor über 71 Jahren und dann fliegt uns leider nicht nur die EU um die Ohren!

  14. Tanja Schmitt am

    Also ich/wir lassen uns von keiner US Denkfabrik gegen irgend einen Menschen, Staat, Land oder Kontinent aufwiegeln. Ich spreche die Dinge beim Namen an mit allen Kollegen sei es in Deutschland, Europa oder im entfernten Ausland. Ich spreche das mediale Versäumnis auf echte Berichterstattung an. Ich erwähne täglich meine Liebe zu allen Völkern. Ich lade z.B. russische Skifahrer aus der Gondel unbekannter Weise zum besseren Kennenlernen auf einen Glühwein ein. In der heutigen Zeit ist es sehr wichtig fremde Menschen persönlich anzusprechen. Im Urlaub auf dem Campingplatz, bei einem Fest oder in der Fußgängerzone. Erwähnen Sie immer: Wir/Ich wollen in Frieden leben. Ich/Wir akzeptieren Ihre Einstellung und die Verschiedenheit Ihres Landes/Volkes. Wir/Ich respektieren Ihr Recht auf freie Meinungsäusserung. Lass uns Freunde sein und wir treffen uns mal auf einen Kaffee oder ein Bier. Außerdem habe ich diese Woche wieder einmal einen persönlichen Brief an seine Exzellenz Herrn Wladimir Putin geschrieben und mein Bedauern über die Verlängerung der Sanktionen zum Ausdruck gebracht. Schweigen ist nicht immer Gold. Reden hilft sich untereinander zu verstehen. Auf eine friedliche und aktive Kommunikation. Danke!

    • Ich liebe auch alle am

      Mir geht es auch so. Ich liebe einfach alle Menschen. Ich war schon in Amerika, in Afrika, in Asien und Australien. Ich mag die schwarzen, gelben, braunen und auch die weißen Menschen. Und ich denke mir: "Kommt doch einfach mal alle zu mir in meinen Garten nach Germoney! Wir machen eine Party. Ich denke, das wird sicher sehr lustig. Ich respektiere euch alle, ich mag euch alle, ich möchte in Frieden mit euch leben, ich möchte einfach frei meine Meinung sagen, auch Putin kann kommen und auch Obama! Lasst uns alle Freunde sein, reden wir einfach über uns und genießen wir einfach das Leben! Nur die Rechnung für diese schöne Party möchte ich doch lieber an Mutti Angela schicken, denn wenn ich Sie frage: "Schaffst du das mit deinem Finanzminister, du weißt schon mit dem Zahlen?" …. dann sagt Sie immer: "Wir schaffen das!" Ist das nicht schön? Ich liebe Sie einfach, weil Sie so menschlich ist und auch alle Menschen grenzenlos liebt, auch die schwarzen Schafe, die zu uns gekommen sind! Also, seid nicht feige, kommt doch alle!!!! Danke! Danke! Danke! ( Da fällt mir noch ein: "Manchmal ist aber Schweigen goldrichtig oder!)

      • Mir ist es egal, ob jemand schwarz, schwul, Jude oder Muslim ist. Ist er ein patenter Mensch, dann spielt das alles keine Rolle, aber wenn nicht, dann zum Teufel mit ihm (oder ihr)! Ich kenne viele Menschen aus den zitierten Gruppen, die mir tausendmal lieber sind als unsere Politganoven. Sonst gilt mir: "Timeo Anglo-Saxones et dona ferentes!"

  15. Die EU hat auch Aufgrund der Nachkriegsverhältnisse für eine lange Friedensperiode gesorgt. Dies ist aber auch den Umstand zu verdanken, dass es sich in erster Linie um eine Wirtschaftsunion handelt, für die Krieg nicht zwingend Notwendig war. Napolen versuchte durch Eroberungen, wie auch das dritte Reich, Europa zu vereinigen, dies kann nicht funktionieren. Die heutige EU hat es auf der Wirtschaftsebene versucht, was aber zu kurzsichtig ist. Die Zukunft von Europa liegt sicherlich in der Zusammenarbeit aber auf Augenhöhe und Erlichkeit aller Teilnehmer und unter Einbeziehung der Kulturen und Menschen. Es kann nicht sein, das nur Wirtschaftsinteressen im Vordergrund stehen. Wer dies erst verstanden hat weis, das wir Amerika nicht brauchen, aber Amerika braucht uns!

  16. Für diese Erkenntnis brauche ich keine Denkfabrik und eine amerikanische gleich überhaupt nicht. Da reicht der gesunde Menschenverstand aus.

  17. ordo ab chao am

    Friedman muss es ja wissen, man kann in vielen Punkten zustimmen. Leider verwechselt auch er Ursache (hochagressive us falken, die weltweit Konflikte schüren und "Bürgerkriege" anzetteln) mit der Wirkung (Abwehr dessen) …

  18. Alles schon abgesprochen im vorigen Jahr. Merkel folgt den Befehlen.
    PDF von der NGO "ESI" lesen. Die auch von Rockefeller und Soros finanziert wird.
    http://www.esiweb.org/pdf/ESI%20-%20The%20Merkel%20Plan%20-%20Compassion%20and%20Control%20-%204%20October%202015.pdf
    Sehr interessant das Ganze.

  19. Eine us-unabhängige Europäische Union, in Form einer Union der Nationalstaaten, wäre zu begrüßen gewesen.
    +
    So, wie es mal versprochen war – und nie gehalten wurde.
    +
    Sie, die selbsternannte Elite, baute sich mit Lug und Trug eine Elitendemokratie mit dem heutigen EU-Zentralstaat.
    +
    Also: Das Bedingungslose Grundeinkommen als Grundlage des Zusammenlebens – europaweit; und nicht dieser verachtenswerte anglo-amerikanische Neoliberalismus, der nur plündernd durch die Welt zieht.
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    • klarsteller am

      folgender grund dafür ist das die eu bei normalen verhältnissen zu stark geworden wäre für die ami’s. dass konnten die nie zulassen !

      • @ Klarsteller
        +
        Da sich die Ami´s im Besonderen für die Entstehung der EU verantwortlich zeichnen, ist Ihr Statement weniger als eine Behauptung.

    • Bedingungsloses Grundeinkommen für die ganze Menschheit, also Europa, Amerika, Asieb, Afrika, mindestens 1500€ pro Nase, alles andere ist Quatsch.

  20. "Das macht ein Ausbrechen der Nationen aus Brüssels Zwangsjacke umso wichtiger. Dann werden die als Vasallenstaaten betrachteten Länder für den amerikanischen Adler viel schwerer zu ergreifen."

    Nun – bringt das doch mal der AFD bei. Das sind leider genau solche US-Knechte…siehe Petry <—> US-Konsulat Leipzig.
    Aber lasst eich nur weiter blenden.

    • AfD ist nicht Petry. Wenn Gauland/Höcke/Storch übernehmen, dann haben wir unsere echte Alternative.

      Bis nach den Wahlen noch gedulden.

  21. Manfred Redel am

    Ein Konstruktionsfehler der Teuronic war, daß Besatzung niemanden gefragt hat, ob er mitfahren will.

    "Hätten wir die Deutschen gefragt, hätte es keinen Euro gegeben", so Theo Waigel in der SZ. Wen hat er denn dann gefragt?

    Die politischen Debatten sind allesamt geprägt von ideologischer Willkür und schiefen Behauptungen.
    Groß – klein, dick – dünn, ich – du, wir – sie, grün – gelb, Tier – Mensch, gut – schlecht, Türke – Ire, Deutschland – England – der Rassismus ist das Fundament der Sprache.

    Eine Rassismus-Debatte selber ist das Problem, für dessen Lösung sie sich ausgibt. An vorderster Front dieses Absurditätentheaters kämpft natürlich die Neue Linke, die Ungleiches gleich schalten will und gar nicht merkt, daß sie ihr eigenes Spiegelbild haßt. Das hat die alte Linke solange getan, bis der Sowjetpott absoff. Der Feind der EU liegt in ihrem Bett.

    Eine allgemeine Gleichheit ist die größte Ungerechtigkeit und schlußendlich überhaupt nicht durchzuführen.

    “Antimuslimischer Rassismus” ist eine typisch ideologische Wort-Konstruktion. Muslime sind weder eine Rasse noch ein Volk. Dieser Schabernack ist von den Christen entlehnt. Die halten sich auch für ein Volk.
    Alle Sprachen unterscheiden in wir und die anderen. Würden die Unterscheidungen aus der Sprache getilgt, wäre die Welt sprachlos.
    Hier soll mal wieder zusammengeführt werden, was nicht zusammen gehört.
    Im übrigen ist die gesamte Natur rassistisch. Der Fuchs paart sich nicht mit dem Igel, die Eiche nicht mit der Kiefer. Ohne den immanenten Rassismus der Natur gäbe es nichts, auch nicht die Neue Linke.
    Der immanente Rassismus hat es jedoch geschafft, die Arten-Vielfalt hervorzubringen.

    Außerdem ist das neoliberales Geschwätz. Denn die Ursachen für Multikulti liegen nicht in den Menschenrechten, sondern im Import von “Gastarbeitern”. Firmeninteressen werden unausgesprochen von der Neuen Linken über die Menschenrechte gestellt.

    Was auch auffällt in den seltsamen Debatten, daß die Neue Linke die Kritik am Islam zur Blasphemie erklären will.

    Politisch ist alles falsch gelaufen, was man falsch machen konnte. Wären die "Flüchtlinge" von Anbeginn an an eine strenge Ordnung gewöhnt worden, wären die Reibungsverluste erheblich kleiner ausgefallen samt der AfD.

    Die Teuronic hat eine Menge Konstruktionsfehler, auch statische. Der Pott war einfach zu groß und die Kapitäne waren zu klein. Siehe auch "Verschmelzungsrichtlinie von Kapitalgesellschaften". Bricht eine solche auseinander, bricht immer auch der Kahn ein Stück auseinander. Bis er untergeht.

  22. Volker Spielmann am

    Von den Vorteilen und Gefahren der Rückgewinnung des Münzrechtes für uns Deutsche

    „Das Geld macht also wie ein Maß alle Dinge kommensurabel und stellt dadurch eine Gleichheit unter ihnen her. Denn ohne Austausch wäre keine Gemeinschaft und ohne Gleichheit kein Austausch und ohne Kommensurabilität keine Gleichheit.“ Soweit Aristoteles zur Aufgabe des lieben Geldes und daher stellt die Rückgewinnung des Münzrechtes ein unverzichtbare Voraussetzung zu jeder wahrhaften Wiederherstellung unseres deutschen Staates dar. Zudem würde es die Handhabung unserer Staatsfinanzen im Sinne Friedrichs des Großen erlauben: „Infolgedessen leben wir nicht auf Vorschuß, sondern legen jedes Jahr zurück. Unsere Zahlungen werden nicht auf Grund liederlicher Rechnungen oder mit Papier, sondern in guter Münze geleistet“. Volkswirtschaftlich fiele die Zinslast weitgehend weg. Das Problemchen besteht in den derzeitigen Eigentümern, die Himmel und Hölle in Bewegung setzen werden, um unser Münzrecht behalten zu können. Haben sie doch die letzten beiden Kriege gegen uns deswegen führen lassen!

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

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